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Auf Jobsuche? So nutzen Sie Ihren Bekanntenkreis! PDF Drucken E-Mail
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Magazin - Jobeinstieg
Ein Tipp, den man in jedem Bewerbungsratgeber findet: Nutzen Sie Ihre privaten Kontakte, wenn Sie auf Jobsuche sind. Kaum einer setzt das um. Vielen ist es peinlich zugeben zu müssen, selber nichts zu finden...

Noch immer hat der Begriff "Vitamin B" einen negativen Beigeschmack. Er klingt nach Vetternwirtschaft, danach, dass nur jemand diesen Job bekommt, weil er diesen oder jenen kennt - unabhängig davon, ob er für dafür qualifiziert ist...

Seien Sie doch mal ehrlich zu selbst: Wenn Sie jemanden suchen - einen Arzt, einen Handwerker oder einen neuen Friseur - fragen Sie doch auch nach, wer jemanden kennt, der dafür geeignet ist. Außerdem kann es sich heutzutage kein Unternehmen mehr leisten, Sie einzustellen, nur um jemanden einen Gefallen zu tun - Ihre Qualifikation ist also ohnehin Grundvoraussetzung.


Wen sprechen Sie an?

Aber wen kann man alles ansprechen? Und in welcher Situation? Wie spricht man am besten darauf an? Im Prinzip kann man jeden in jeder Situation ansprechen. Wirklich wichtig ist das "Wie". Mit einem: "Wissen Sie wo eine Stelle als Area Sales Manager frei ist?" werden Sie nicht weit kommen.

 Themenzentrierte Interaktion

Am Wichtigsten ist es, dass Sie sich fragen: 1. Was kann ich? 2. Was will ich tun? Was macht mir Spaß? Formulieren Sie klar Ihre Vorstellungen: "Ich arbeite gern mit Menschen zusammen, brauche den Austausch und es macht mir Spaß zu unterrichten. Deshalb könnte ich mir vorstellen als Trainerin in der Erwachsenenbildung zu arbeiten."

Oder: "Ich kann sehr gut mit Zahlen umgehen, stetiges konzentriertes Arbeiten liegt mir. Es macht mir Spaß, Vorgänge zu kontrollieren und ich freue mich, wenn alles seine Ordnung hat. Deshalb würde ich gern in der Buchhaltung arbeiten."

Je genauer Sie sich das überlegen, desto besser können Sie dem Gegenüber beschreiben, was Sie tun wollen. Dann kann Ihnen auch besser geholfen werden.

Wenn Sie mit Ihrem ehemaligen Chef noch im guten Kontakt sind, so können Sie auch ihn ansprechen. Und wer weiß? Vielleicht steht bei besserer Auftragslage einer Rückkehr ins Unternehmen nichts im Wege?


Was gehört zum "guten Ton"?

Wenn Sie jemanden ansprechen: Reden Sie nicht um den heißen Brei herum, auch wenn Sie denjenigen schon lange nicht mehr gesehen haben. Es ist viel ehrlicher, wenn Sie direkt nachfragen. Sollten Sie in diesem Zuge Ihre Bekanntschaft auffrischen wollen - gerne!

Selbst wenn Ihnen nicht weitergeholfen werden konnte, sollte ein Dank selbstverständlich sein. So kann man sich am besten ein Netzwerk aufbauen.

Ebenfalls zum guten Ton gehört, dass Sie auch für andere ein offenes Ohr haben, falls diese um eine Hilfestellung bitten. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen! Wer weiß? Vielleicht liegt der nächste Job tatsächlich um die Ecke!?

coachacademyDieser Artikel wurde uns von unserem Partner CoachAcademy zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf www.coachacademy.de




 
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