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Diskussion : Mesopotamien
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Mesopotamien
Stichpunkte
Allgemein
Schrift und Zahlen 3.3.1 Die Entschlüsselung der sumerischen Schrift 4 Literatur [Bearbeiten]
in Syrien und vor allem im Irak. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
bezeichnet geographisch das Gebiet um die Flüsse Euphrat und Tigris in (Anatolien)
Mesopotamien (griechisch: zwischen den Flüssen; Aramäisch: Beth Nahrin = Zweiflussland)
"Verbergen") 1 Regionale Gegebenheiten 1.1 Geografie 1.2 Klima 1.3 Landwirtschaft 2 Geschichte 2.1 Vorgeschichte 2.2 Besiedlung durch die Sumerer 2.3 Einigung und Blütezeit unter Akkad 2.4 Neuformierung in der Ur III Dynastie 2.5 Babylonisches Zeitalter 2.6 Weltreich der Assyrer 3 Kultur 3.1 Wirtschaft und Volkswirtschaft 3.2 Die Stellung der Frau 3.3 Sprache
auch Zweistromland genannt
Regionale Gegebenheiten
[Bearbeiten]
Geografie
Im Norden beginnt die Landschaft am Taurusgebirge und reicht bis zum Persischen Golf
Im Osten grenzen die Berge des Irans und im Westen die arabische Wüste und die Hochebenen Syriens. [Bearbeiten]
Klima
Das Klima im Norden ist rau mit kalten Wintern
Der Süden hingegen ist im Winter milder und hat heiße Sommer
Wie in Ägypten der Nil schufen die zwei Flüsse Euphrat und Tigris ein fruchtbares Ackerland
und das Land konnte mit dem reichen Überschuss mit anderen Ländern Handel treiben. [Bearbeiten]
So konnten die Bauern ertragreiche Ernten erzielen
Landwirtschaft
Die Bauern bauten vorwiegend Gerste und Weizen an
Der Regenackerbau im Norden und die umfassende künstliche Bewässerung im Süden lieferten sehr ertragreiche Ernten
Die Felder wurden nur alle zwei Jahre bepflanzt
um den Boden zu schonen
Die Erträge der Ernten waren bemerkenswert
Schon im 3
Jahrtausend erreichten die Ernten das 30fache der Aussaat
weil die Böden durch die Bewässerung und diverse Überflutungen immer salzhaltiger wurden
Im Laufe der Jahrtausende sanken die Erträge
Trotzdem gab es immer noch Erträge
die bis zum Zehnfachen der Aussaat betrugen
Ein Vergleich: Die Bauern des antiken Griechenlands und Roms erzielten ein deutlich geringers Verhältnis bei ihren Ernten
Feigen und Granatäpfel kultiviert und abgeerntet
Es wurden auch Dattelpalmen
wurden offenbar für Bauvorhaben Zedern aus dem Libanon importiert
Obwohl es in Mesopotamien Laub- und Nadelholzwälder gab und damit Waldwirtschaft möglich war
Außerdem wurden Schafe und Ziegen gehalten
Ob und in welchem Umfang Schweine und Rinder gehalten wurden
ist umstritten. [Bearbeiten]
Geschichte
der Beherrschung der Region durch zahlreiche Stadtstaaten
ähnlich wie im antiken Griechenland
die miteinander zeitweilig im Krieg standen
Der Grossteil der bekannten Geschichte Mesopotamiens ist geprägt von der schubweisen Einwanderung diverser Völkern
denen Könige vorstanden
sowie Phasen
die von einem der Völker in Form von Großkönigreichen dominiert wurden
Weiterhin gab es Phasen
in denen Mächte aus den Nachbarregionen Eroberungsfeldzüge führten
die zahlreiche Spuren hinterließen
Das fruchtbare Mesopotamien lockte im Laufe der Geschichte unzählige Völker an
offenen Grenzen nie wirklich gegen neue Einwanderer abschotten. [Bearbeiten]
Im Gegensatz zum von Meer und Wüste umgebenen Ägypten konnten sich die Einwohner Mesopotamiens wegen der langen
Vorgeschichte
Erste menschliche Spuren in Vorderasien fand man aus dem 70
Jahrtausend v
Chr
Neanderthaler lebten hier als Nomaden
Mit dem Beginn der Jungsteinzeit begann die kontinuierliche Besiedlung der Gebiete nördlich und östlich von Euphrat und Tigris. Mit der Seßhaftwerdung im Neolithikum entstanden erstmals Lehmhütten und später sogar ganze Dörfer
bzw
Städte
Bekanntestes Beispiel hierfür sind Catal Hüyük oder Jericho Das Aufkommen der Keramik im keramischen Neolithikum erleichterte nun auch die Aufbewahrung von Lebensmitteln
Im 5
Jahrtausend v
Chr. (Chalkolothikum) wurde erstmals nicht nur vereinzeltKupfer benutzt
Die ersten Städte erhielten eine Stadtmauer
In dieser Epoche war der nördliche Teil Mesopotamiens der Bedeutendere
weil Südmesopotamien noch vom Persischen Golf bedeckt war
der sich erst im Laufe der Jahrhunderte zurück zog
Von hier kamen viele Impulse für die Entwicklung des Landes
Der Handel mit den Nachbarländern weitete sich aus - man fand Keramik aus Mesopotamien in Kleinasien und dem heutigen Syrien und Iran. [Bearbeiten]
Besiedlung durch die Sumerer
Mit der Ansiedlung der Sumerer im Süden brach ein neues Zeitalter an
Sie wirkten aus eigenem Verständnis als Kulturbringer und trugen maßgeblich zur weiteren Entwicklung der Region bei
Woher die Sumerer stammten
ist unklar
Sprachforscher vermuten
dass die sumerische Sprache mit dem Mongolischen
dem Türkischen oder dem Ungarischen verwandt ist
wo auch diese anderen Sprachen ihre Wurzeln haben
dass die Sumerer von Osten her ins Zweistromland einwanderten
und schließen daraus
Die Sumerer kultivierten ihr Land durch ein weitverzweigtes Kanalsystem
das von so genannten Priesterfürsten organisiert wurde
Die Priesterfürsten regierten das Land und führten die "Tempelwirtschaft" ein
Ende des 4
sodass sich erstmals auch größere Städte bilden konnten
Jahrtausends wurden Technologien für eine effektivere Bewässerung der Felder entwickelt und etabliert
Handwerk und Handel gewannen immer mehr an Bedeutung und die Städte wurden immer wohlhabender
Jede dieser Siedlungen besaß politische Eigenständigkeit
Ein einheitliches Reich der Sumer gab es in dieser Zeit nicht
Die steigenden Anforderungen an die Organisation und auch die Tempelwirtschaft bedingten und begünstigten die Entwicklung einer Schrift
Zunächst diente die Schrift nur der Buchhaltung
Die wichtigste Stadt der Sumerer war Uruk
die Stadt Gilgameschs
Der Epos dieses Helden gilt als das älteste
erhaltene literarische Dokument der Menschheit
2700 v
Chr. wurde die Keilschrift in ihren Möglichkeiten zur Vollendung geführt. Ab 3000 v
Chr. wanderten Nomaden aus dem Norden in das südliche Mesopotamien ein
Die sumerische Königsliste
die auch von einer Sintflut berichtet
dokumentiert diese Wanderungen durch das Auftauchen semitischer Namen
Die Historiker bezeichnen diese Epoche als Frühdynastische Periode
die erst im 23
Jahrhundert v
Chr. endete
In dieser Epoche zerbrach die Einheit von geistlicher und weltlicher Macht
Paläste wurden für die Könige gebaut
die nicht nur der Repräsentation dienten
Die Könige dieser Zeit wurden "lugal" genannt (=großer Mensch)
indem sie sich mit ihrem Gefolge begraben ließen
Ihren Machtanspruch zeigten die Herrscher auch mit ihren Gräbern
Mehrere dieser Königsgräber fand man in der Nähe von Ur
die für die Wirtschaft entscheidende Bedeutung hatten
Weitere Erfindungen
waren das Rad und die Töpferscheibe. [Bearbeiten]
Einigung und Blütezeit unter Akkad
begann eine neue Epoche
Mit Sargon von Akkad
einem Stadtstaatenkönig der Sumer
indem er die vielen Stadtstaaten vereinte
Er schuf das erste große vorderasiatische Reich
sodaß er heute auch als Sargon I. bezeichnet wird
des Irans und Kleinasiens
Zu seinem Machtbereich gehörte ganz Mesopotamien sowie Teile Syriens
Die Stadt Akkad wurde zu seinem Regierungssitz
Die akkadische Sprache verdrängte das Sumerische
Die Eroberungen Sargons führten zu wirtschaftlichen und kulturellen Verknüpfungen mit den unterworfenen Völkern und den neuen Nachbarn
Der Zugang zum Persischen Golf ließ einen florierenden Seehandel entstehen
Kulturell wurde das Leben im Reich Sargons I insbesondere von der ägyptischen Kultur beeinflusst
Das zeigte sich sowohl in den bildlichen Darstellungen als auch in der Verehrung des Herrschers als Gott bzw. als Stellvertreter Gottes
Das Reich der Akkad hatte nicht lange Bestand
Zahlreiche Aufstände und insbesondere das einwandernde Bergvolk der Gutäer beendeten die Epoche (Reich von A.: um 2235-2094 v
Chr.)
Dieses erste große Reich blieb in den Mythen der Region lebendig
So berichten selbst die viel später aufkommenden Assyrer in ihrer Historie von Sargon. [Bearbeiten]
Neuformierung in der Ur III Dynastie
und die sumerischen Stadtstaaten fanden wieder zu Macht und Größe
Nach knapp 100 Jahren wurden die Gutäer vertrieben
Die Stadt Ur wurde erneut zum Zentrum
Die so genannte Ur III-Dynastie dauerte von 2047 - 1939 v
Chr.
Diese Zeit zeichnete sich durch eine straffe Verwaltung aus und durch die Festlegung von Rechtsverordnungen (Codex Urnammu)
Diese Epoche ist die letzte von den Sumerern geprägte Zeit
wodurch ein weiteres Nomadenvolk seine Chance zum Aufstieg bekommen sollte. [Bearbeiten]
Ihr Niedergang ist durch das Schwinden der Macht der Städte gekennzeichnet
Babylonisches Zeitalter
Es ist nicht bekannt
wann die Stadt Babylon gegründet wurde
dass die Griechen in der Folge ganz Mesopotamien als Babylonien bezeichneten
Erst unter König Hammurapi gelangte die Stadt in den Mittelpunkt des Zeitgeschehens und wurde so bedeutend für die Region
Hammurapi ist der Nachwelt besonders bekannt
den sogenannten Kodex Hammurapi
weil er eine der ersten überlieferten Gesetzessammlungen verfasste
das Straf- und Verwaltungsrecht
In 280 Paragrafen regelte dieses Werk Aspekte des bürgerlichen Rechts
die sich oft durch große Härte auszeichneten
Es definierte zahlreiche Einzelfallentscheidungen
wie dauerhaft diese Gesetzessammlung beachtet wurde
Die Historiker sind sich nicht sicher
Das Reich Hammurabis zerfiel in den nächsten Jahrhunderten
Die Kassiten wanderten ein
und die Hethiter erstarkten im Westen
Erst ab dem 15
Jahrhundert v.Chr. erreichte Babylon wieder Weltgeltung
Besonders mit Ägypten gab es engere Beziehungen
da zahlreiche babylonische Prinzessinnen nach Ägypten verheiratet wurden. [Bearbeiten]
Weltreich der Assyrer
Bild nicht gefunden Assyrisches Reich Im 18
Jahrhundert v
aber in der ersten Hälfte des 17
Chr. vereinte Schamschi-Adat I. zumindest im Norden Mesopotamiens ganz Assyrien
Jahrhunderts zerfiel Assyrien bereits wieder
womit das Altassyrische Reich beschlossen wurde
Im 14
Jahrhundert v
Chr. erstarkte als neue Macht Assyrien
Die Herkunfts- und Hauptstadt Assur lag am oberen Tigris
Historiker vermuten
dass die Stadt am Anfang unter der Herrschaft Akkads stand
während die ersten Assyrer nur Nomaden waren
der sich auch als Stellvertreter des Gottes Assur sah
An der Spitze der Assyrer stand der König
Daneben übten die Kaufleute einen bedeutenden Machtanspruch im Land aus
geographisch günstig an wichtigen Handelswegen gelegen
Assur
handelte mit dem Iran
Babylon und dem heutigen Anatolien
Unter Assur-uballit I. (1353-1318 v
Chr.) erlangte Assyrien seinen Einfluss zurück
Zahlreiche Eroberungen führten wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung
Der König Tukulti-Ninurta verstand sich wieder als Stellvertreter des Gottes Assur
Er nannte sich selber “Herrscher der vier Erdteile� und machte damit seinen Machtanspruch deutlich
Mit seinem Tod endete aber diese Epoche des Mittelassyrischen Reiches
Einen letzten Aufschwung erlebte das Reich mit ihrem König Assur-dan III. (935-912 v
Chr.)
der zahlreiche Städte von den herrschenden Aramäern befreien konnte
Die Assyrer übernahmen von dem eroberten Aramäern jedoch Elemente der Schrift und Sprache
Die Könige Assurnasirpal II. (883-859 v
Chr.) und Salamanassar III. (858-824 v
Chr.) erweiterten den assyrischen Machtbereich bis nach Syrien
Nach einigen Rückschlägen und inneren Zwistigkeiten gelang es Tiglatpilesar III. (745-727 v
Chr.) Babylon
Palästina und Israel zu erobern
Phönizien
Der Eroberungsdrang fand 50 Jahre später seinen Höhepunkt in der Eroberung Ägyptens durch Asarhaddon (681-669 v
Chr.)
Assurbanipal (669-627 v
Chr.) war der letzte bedeutende Herrscher
Die griechischen Historiker verunglimpften den Herrscher als Schwächling
Heutige Historiker können dieses Urteil nicht bestätigen
der sehr belesen war
Sie sehen in ihm einen erfahrenen Politiker
Seine aufgefundene Bibliothek ist eine bedeutende Quelle für die Geschichte des Zweistromlandes
18 Jahre nach dem Tod Assurbanipals ging Assyrien endgültig unter
Die vereinigten Meder und Babylonier besiegten die Heere Assyriens (609 v
Chr.) Assur und Ninive wurden vollkommen zerstört und verschwanden schließlich aus dem Gedächtnis der nachfolgenden Generationen. [Bearbeiten]
Kultur
[Bearbeiten]
Wirtschaft und Volkswirtschaft
Im 3
Jahrtausend (Sumerer) herrschten die Priesterfürsten
die die politische und religiöse Macht in ihren Händen hielten
Sie organisierten auch die Kanalisierung des Landes und den Ackerbau
Der Haushalt des Staates war gleichbedeutend mit dem des Herrschers
man nennt diese Wirtschaftssystem Oikos-Wirtschaft
Die Organisation benötigte dafür einen großen Verwaltungsapparat
Die Menschen
die für die Priesterfürsten arbeiteten
wurden mit Naturalien bezahlt
Privateigentum wurde erst in der Zeit Babylons etabliert
Die Aufgaben des Staates wurden im Laufe der Zeit teilweise “privatisiert�
d.h. ein Pächter übernahm die Arbeiten und musste dafür eine Leistung (z.B
Silber) erbringen
Die Bauern im 2. bis 1
Jahrtausend dagegen tauschten ihre Produkte gegen benötigte Lebensmittel und Textilien
Die Tempel und ihre Priester hatten in Assyrien weit weniger Einfluß auf die Writschaft
Der assyrische Staat duldete das Privateigentum und finanzierte sich durch Tribute und Steuern
Die Ländereien waren im Besitz von Adelsfamilien
die die kleinen Bauern immer mehr zu Abhängigen machten
Einen großen Vorteil hatte der Landbesitz - er war steuerfrei
Neben Landbesitz besaßen diese Adelfamlienen meist noch große Handelsunternehmungen
die mit ihren Familien regelrechte Dynastien bildeten
Auch in Babylon gab es einflussreiche Handelsherren
sondern auch durch Geldgeschäfte
Nicht nur durch Handel vermehrten sie ihr Vermögen
wie man es von einem orientalischen Land eigentlich erwarten würde
Erstaunlicherweise schien es zu dieser Zeit keine Märkte (Basare) gegeben zu haben
Doch die aufgefundenen Dokumente berichten nicht über diese Handelsform
Mesopotamien handelte mit den angrenzenden Ländern
Die Fernhandelsbeziehungen reichten dabei sogar von der Ostsee bis zum Indusdelta
Die Waren wurden per Schiff oder mit Karawanen ins Land gebracht
Die Karawanen transportierten ihre Handelsware zunächst mit Eseln
ab dem 1
Jahrtausend trugen Kamele die Ware
Im geringen Umfang wurden auch Pferde und Wagen eingesetzt. Straßen gab es erst seit dem Neuassyrischen Reich
später galten bestimmte Mengen an Gerste als Tauscheinheit
Zunächst herrschte der Tauschhandel vor
Ab dem 3
insbesondere Silber zur Universalwährung
Jahrtausend wurden Metalle
Minen und Talente als Währungseinheiten
Babylonien hatte den Schekel
ein Schekel wog 8
30 kg Silber entsprachen einem Talent
4 g
Schuster u.a
Ab dieser Zeit finden sich auch Hinweise auf Handwerker
Köche
Berufe
Sie dienten zunächst im Rahmen der Tempelwirtschaft
Ab dem 2
Jahrtausend arbeiteten sie auch verstärkt unabhängig im privaten Interesse. [Bearbeiten]
Die Stellung der Frau
Die Stellung der Frau in Mesopotamien ist für die Historiker trotz aller Quellen nicht eindeutig festzulegen
und die Frau brachte eine Mitgift in die Ehe
Der zukünftige Ehemann schloss mit dem Brautvater einen Ehevertrag
Der Mann war der eindeutige Familienvorstand
ob sie Kinder zur Welt brachte
Die Stellung der Frau hing davon ab
konnte der Ehemann sich scheiden lassen oder eine Nebenfrau nehmen
Blieb die Ehe kinderlos
war eine Scheidung kaum möglich
Hatte die Ehefrau aber Kinder
Frauen stand aber das Recht auf Scheidung zu
sie durften handeln und erben
Die Frauen konnten auch Besitz haben
dass die Frauen in Babylon fast die Gleichberechtigung errungen hatten
Historiker vermuten
Das galt natürlich nur für Frauen aus der Oberschicht
Die Kindersterblichkeit war hoch
so erreichten nur zwei bis vier Kinder das Erwachsenenalter. [Bearbeiten]
Sprache, Schrift und Zahlen
Vor dem 4
Jahrtausend verwendeten die Bewohner des Zweistromlandes so genannte Zählsteine für die Rechenaufgaben des Alltags
Der sich ausweitende Handel führte im 3
Jahrtausend zur Entwicklung der Keilschrift
Zunächst bestand die Schrift hauptsächlich aus Bildsymbolen
Später wurde sie abstrakter
Da viele Menschen nicht schreiben konnten
nahmen sie für ihre Zwecke die Dienste von Schreibern in Anspruch
Der Schreiber wurde so zu einer angesehenen Person in der Gesellschaft
Die Zeichen wurden dabei mit Griffeln auf Tontafeln geritzt
Zuerst zog man auf der Tontafel senkrechte und waagerechte Linien
indem man sie mit dem dreikantigen Ende eines dünnen Holzes in die weiche Tontafel eingedrückte
Dann trug man die Symbole in die entstandenden Kästchen
Geschrieben und gelesen wurde von links nach rechts
Die so genannte Keilschrift erreichte um 2700 v
Chr. ihre Vollendung
Die Keilschrift wurde über 2500 Jahre lang in Mesopotamien angewandt und fand sich auch in Syrien und bei den Hethitern
Bei den Sumerern standen die einzelnen Zeichen für ganze Worte
die auch mehrere Bedeutungen haben konnten
Man kombinierte teilweise Zeichen
z.B. um Handlungen darzustellen
So wurde der Begriff “Essen� durch die Symbole “Mund� und “Brot� dargestellt
Diese Bilderschrift erlaubte es den Menschen
die Dinge des Alltags besser zu organisieren
Die Schrift wurde im Lauf der Zeit komplexer
einzelne Symbole konnten jetzt auch Laute bzw. mehrere Symbole konnten ganze Sätze darstellen
wie sie sich auch im durch die ganze Region bekannten Gilgamesch-Epos niederschlug
Das ermöglichte die Geburt der Literatur
Vor dem 2
Jahrtausend herrschte im Zweistromland keine der benutzten Sprachen vor
Es wurde gleichberechtigt das Sumerische und das Akkadische gesprochen
sodass im Süden Mesopotamiens hauptsächlich die Akkadisch gesprochen wurde
Mit der Einwanderung der Amurriter änderte sich dies
ähnlich wie es Griechisch während des Römischen Reiches oder wie es Latein im Mittelalter war
Die sumerische Sprache blieb bis zur Zeitenwende die Sprache der Gebildeten
Obwohl danach mehrfach neue Völker einwanderten
blieb das Akkadische als die Umgangssprache erhalten
Alexander der Große eroberte schließlich weite Teile Mesopotamiens
während Aramäisch zur Staatssprache erklärt wurde
Er und seine Nachfolger verbannten in der Folge das Akkadische
welche von den Phöniziern übernommen wurde
eingeführt
Durch die Aramäer wurde auch die Silbenschrift
Dabei wurden nur die Konsonanten geschrieben
Vokale gab es in der zugehörigen Schrift nicht (gleiches gilt für die Urschriften der Bibel sowie die Hieroglyphenschrift der Ägypter)
In dieser Epoche wurde auf Papyrus und Pergament geschrieben. [Bearbeiten]
Die Entschlüsselung der sumerischen Schrift
Der Deutsche Carsten Niebuhr kam 1756 nach Persepolis
Er fand dort in den Ruinen des Palastes zahlreiche Inschriften
die er kopierte
Dabei stellte er fest
dass diese in drei Sprachen unter Verwendung von zwei unterschiedlichen Keilschriften niedergeschrieben worden waren
das um ca
Die erste dieser Schriften wurde als Altpersisch erkannt
600 v
Chr. gängig war
Der deutsche Professor Georg Friedrich Grotefend und andere Personen begannen daraufhin
die aufgefundenen altpersischen Texte zu übersetzen
1835 entdeckte der Engländer Henry Creswicke Rawlinson Felsbilder
die ebenfalls dreisprachige Texte enthielten
Er begann
die unbekannten Keilschrifttexte zu entschlüsseln
der bis etwa zur Zeitenwende in Gebrauch war
Die zweite Sprache stellte sich als babylonisch heraus
ein Dialekt des Akkadischen
Nun waren zwei der Sprachen lesbar
Bei der Analyse der akkadischen Texte stießen die Sprachforscher auf Unklarheiten
dass diese verwendete Schrift aus der Sprache eines anderen Volk übernommen und angepasst worden war
Man vermutete dadurch richtigerweise
1869 identifizierte Julius Oppert die Urheber der bis dahin nicht zugeordneten Schriftzeichen als die Sumerer
Zahlreiche spätere Funde sollten seine Erkenntnis bestätigen. [Bearbeiten]
Literatur
Barthel Hrouda: Mesopotamien : Die antiken Kulturen zwischen Euphrat und Tigris
3A
uflM
ünchen 2002
1994
ISBN 3-406-46530-7 Die blühenden Städte der Sumerer
ISBN 9053905197 Assyrismus (http://www.beepworld3.de/members17/shuraya/assyrismus.htm) ca:Mesopotà mia en:Mesopotamia eo:Mezopotamio es:Mesopotamia et:Mesopotaamia fi:Mesopotamia fr:Mésopotamie he:×?ר×? × ×”×¨×™×™×? id:Mesopotamia is:MesópótamÃa ja:メソãƒ?タミア ko:메소í?¬íƒ€ë¯¸ì•„ 문명 ku:Mezopotamya nl:Mesopotamië no:Mesopotamia pl:Mezopotamia pt:Mesopotâmia ru:МеÑ?опотамиÑ? sl:Mezopotamija sv:Mesopotamien zh:美索ä¸?达米亚
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