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Zirkon
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Allgemein
Zirkon Bild nicht gefundenLichtmikroskopische Aufnahme eines Zirkons
der Kristall ist ca
blau
Xenotim
sehr unterschiedlich Flächen Kombination von [100] und/oder [110] (Prisma) mit [101] (Pyramidenspitzen)
250µm lang. Lichtmikroskopische Aufnahme eines Zirkons
Kassiterit
braun
059 Pleochroismus kein Pleochroismus optische Orientierung positiv Winkel/Dispersionder optischen Achsen 2vz ~ 10° weitere Eigenschaften chemisches Verhalten in heißer
rot
Monazit
auch flächenreichere Kristalle Zwillingsbildung nach {131} Kristalloptik - Daten aus Tröger (1981) Brechungsindices no=(1
855-1
schwarz Strichfarbe weiß Härte 6
985 Doppelbrechung δ=(0
5-7
ein Inselsilikat
943) - 1
5 Dichte 3
8 Glanz Diamant- oder Fettglanz Opazität durchsichtig bis undurchsichtig Bruch spröde bis muschlig Spaltbarkeit unvollkommen Kristallhabitus häufig prismatisch
9-4
rosa
032) - 0
auch grün
848-1
911) - 1
gelblich
Monazit
Länge des Kristalls etwa 250 Mikrometer Chemismus ZrSiO4 Kristallsystem tetragonal Kristallklasse 4mm Farbe farblos
konzentrierter HF schwach löslich ähnliche Minerale Rutil
007-0
926 ne=(1
Titanit Radioaktivität eine der Hauptquellen der natürlichen Radioaktivität Magnetismus nicht magnetisch besondere Kennzeichen in Biotit pleochroitische Höfe Zirkon ist ein Mineral aus der Gruppe der Silikate
Die chemische Formel ist ZrSiO4
kann aber auch grün
5 bis 7
5 auf der Mohs-Skala. Die natürliche Farbe von Zirkon variiert von farblos
rot bis braun
goldgelb
blau oder schwarz sein
Zirkon kristallisiert im tetragonalen Kristallsystem (Kristallklasse: 4/m 2/m 2/m) und hat eine vergleichsweise hohe Härte von 6
Strichfarbe ist weiß
mit denen sie zuweilen verwechselt werden
die aufgrund ihrer Größe und Reinheit Edelsteinqualität zeigen
Exemplare
sind ein beliebter Ersatz für Diamanten
das ein synthetischer Ersatz für Diamant ist
Nicht zu verwechseln mit Zirkon ist Zirkonia (Formel: ZrO2
Zirkoniumdioxid)
goldfarben
oder vom persischen zargun
Zinnober
Der Name stammt entweder vom arabischen zarqun
Verändert finden sich diese Worte in Jargon wieder
damit bezeichnet man helle Zirkone
ein Wort ostindischen Ursprungs
Gelber Zirkon wird Hyazinth genannt
vielleicht allein schon wegen seines fast allgegenwärtigen Vorkommens in der Erdkruste
Zirkon ist ein bemerkenswertes Mineral
Zirkon entsteht als frühes Kristallisationsprodukt primär in magmatischen Gesteinen wie Granit und alkalireichen Gesteinen wie Pegmatiten oder Syenit
In metamorphen Gesteinen wird Zirkon in Form von neu- oder umkristallisierten Körnern gebildet
In Sedimentgesteinen findet man detritische Zirkone
das sind durch Erosion transportierte und abgelagerte Körner
Die durchschittliche Größe von Zirkonen liegt zwischen 100-300µm
z
B. in granitoiden Gesteinen
vor allem in Pegmatiten oder Schwermineralseifen
Gelegentlich erreichen sie aber auch Größen von mehreren Zentimetern
"Verbergen") 1 Chemie 2 Struktur 3 Altersbestimmung 4 Verwendung 5 Literatur 6 Weblinks [Bearbeiten]
Durch Analyse von Form und Kristallflächenausbildung von Zirkonen können Rückschlüsse auf die Bildungsbedingungen und die weitere Entwicklung des Zirkons gezogen werden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Chemie
Zirkon enthält häufig Verunreinigungen und Einschlüsse verschiedener Elemente und Minerale
Die theoretische Oxidzusammensetzung von Zirkon ist 67
9% SiO2
1% ZrO2 und 32
12% Thoriumoxid (ThO2) oder 1
5% Uranoxid (U3O8) enthalten
Nach Rösler (1991) kann er in Extremfällen bis zu 30% Hafniumoxid (HfO2)
3-4
Dementsprechend schwankt die Dichte zwischen 4
8Â g/cm3. [Bearbeiten]
Struktur
braune Farben
In manchen Zirkonen ist der Gitterbau durch die Wirkung hochenergetischer radiogener Teilchen teilweise zerstört - metamiktisiert - solche Kristalle zeigen meist dunklere
Durch die Metamiktisierung kann Wasser ins Kristallgitter eingelagert werden
Die Folge ist eine merkliche Erniedrigung von Dichte und Härte (siehe Tabelle). [Bearbeiten]
Altersbestimmung
Seit der Entwicklung der radiometrischen Altersbestimmung kommt Zirkonen besonders in der Geochronologie Bedeutung zu: sie enthalten Spuren der radioaktiven Isotope 235U
238U und 232Th (von 10 ppm bis zu 5 Gewichtsprozent)
Alle diese Isotope zerfallen über Zerfallsreihen zu verschiedenen Bleiisotopen
Durch Messen der entsprechenden Uran-Blei- bzw
Thorium-Blei-Verhältnisse kann das Kristallisationsalter eines Zirkons und damit oft dasjenige des ihn enthaltenen Gesteins bestimmt werden
Zirkone sind gegenüber geologischen Einflüssen wie Verwitterung und selbst hochgradiger Gesteinsmetamorphose äußerst resistent und können solche Ereignisse in ihrer Isotopenzusammensetzung "speichern"
Die bisher ältesten Minerale
404 Milliarden Jahren
mit einem Alter von 4
die auf der Erde gefunden wurden
Westaustralien
Yilgarn Craton
sind Zirkone aus dem Narryer Gneiss Terrane
Dieses Alter wird als das Kristallisationsalter dieser Zirkone interpretiert. [Bearbeiten]
Verwendung
Bild nicht gefunden Zirkon in Biotit - durch radioaktiven Zerfall entstehende alpha-Teilchen zerstören das Kristallgitter des Biotits - es entstehen sog. pleochroitische Höfe Zirkon ist das wichtigste Zirkonium- und Hafniumerz
Zirkoniumoxid (ZrO2 ) hat einen Schmelzpunkt von etwa 3000° und wird zur Herstellung von Schmelztiegeln und abrasionsfesten Werkstoffen verwendet
Zirkonium selbst findet u. a. in Kernreaktoren Verwendung
in denen Zirkon gelegentlich in einzelnen Lagen gesteinsbildend auftritt
Wichtigste Lagerstätten sind Schwermineralseifen
Australien
Sri Lanka oder Südafrika abgebaut
den USA
Zirkonreiche Seifenlagerstätten werden in Indien
Wegen ihrer hohen Lichtbrechung (Brechungsindex von 1.95
im Vergleich dazu Diamant: 2.4
Zirkonia: 2.2 und Quarz: 1.5) sind größere Exemplare geschätzte Schmucksteine
Durch Hitzebehandlung kann die Farbe von braunen oder trüben Zirkonen verändert werden
je nach Hitzezufuhr entstehen so farblose
blaue oder goldgelbe Steine
Siehe auch: Liste von Mineralen [Bearbeiten]
Literatur
Hanchar & Hoskin (2003): Zircon
Reviews in Mineralogy and Geochemistry
53
http://www.minsocam.org/MSA/RIM/Rim53.html. - Umfassendste und aktuellste Arbeit über Zirkon
herausgegeben von der Mineralogical Society of America. D
500 Seiten
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Seiten 144-145. Hermann Köhler (1970): Die Änderung der Zirkonmorphologie mit dem Differentiationsgrad eines GranitsN
Seiten 405 - 420. KM
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ezger und EJ
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Seiten 127-140. J
Journal of metamorphic Geology 15
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upin (1980): Zircon and Granite petrologyC
Seiten 207-220. Gunnar Ries (2001): Zirkon als akzessorisches MineralA
ontributions to Mineralogie and Petrololgy 73
Seiten 381-383. H.JR
ufschluss 52
Leipzig
5A
Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie
ösler (1991): Lehrbuch der Mineralogie
uflage
ISBN 3-342-00288-3 Christoph Töpfner (1996): Brasiliano-Granitoide in den Bundesstaaten Sao Paulo und Minas Gerais
Brasilien - eine vergleichende StudieZ
irkontypologie
U-(Th)-Pb- und Rb-Sr-AltersbestimmungenM
ünchner Geologische Hefte 17
Reihe A Allgemeine Geologie
Dissertation an der LMU München. PT
ondar (1991): Zirkonmorphologie als Charakteristikum eines GesteinsD
87 Seiten WE
issertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München
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Teil 1: BestimmungstabellenS
tuttgart (Schweizerbarth). GV
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ineralP
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Seiten 331-344. SA
Wilde et. al. (2001): Titel
Nature 409
Seiten 175-178. [Bearbeiten]
Weblinks
Mineralienatlas - Infos u
siehe Weitere Literatur im Internet http://www.a-m.de/deutsch/lexikon/mineral/inselsilicate/zirkon-bild1.htm - Foto eines Zirkons http://www.haines-maassen.com - Günstige Lieferquelle von Zirkonium in diversen formen und Reinheiten en:Zircon nl:Zirkoon (mineraal) pt:Zircon
Bilder auch unter UV (http://www.mineralienatlas.de/phpwiki/index.php/Zirkon) http://www.geocities.com/CapeCanaveral/Launchpad/1008/Zirkon.html - der Artikel von Gunnar Ries
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Zirkon
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