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Zeichen
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Dieser Artikel behandelt das sprachliche Zeichen
"Verbergen") 1 Der Zeichenbegriff der strukturalistischen Sprachwissenschaft 2 Der Zeichenbegriff des Pragmatismus 3 Literatur 4 Weblinks [Bearbeiten]
Weiteres siehe:Zeichen (Begriffsklärung) Ein Zeichen ist das Grundelement zum Aufbau von Sprachen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Der Zeichenbegriff der strukturalistischen Sprachwissenschaft
Bezeichnendes)
Nach Ferdinand de Saussure ist ein Zeichen die Beziehung (Verbindung) zwischen Bezeichnetem ('Signifié') und Bezeichnung (= 'Signifiant'
Das Bezeichnete entspricht einer Vorstellung oder einem Konzept
das Bezeichnende ist ein Lautbild
ohne die Lippen zu bewegen
Das Lautbild ist auch etwas Gedachtes (also ein 'psychischer Eindruck' und nicht die physikalische Schallwelle)
da man für sich selber eine Lautfolge gedanklich "aussprechen" kann
Der Zusammenhang zwischen Bezeichnetem und Bezeichnendem ist beliebig (arbiträr)
dass jede Person frei einen Signifikanten für ein Signifikat aussuchen kann
sondern dass die ursprüngliche Festlegung eines Zeichens unmotiviert ist
Beliebig bedeutet hier nicht
einer Konvention
Zeichen für die Kommunikation zwischen Menschen bedürfen der "Verabredung"
Ist das Zeichen erst einmal zur Konvention geworden
bleibt es fest zugeordnet. [Bearbeiten]
Der Zeichenbegriff des
Pragmatismus
Der Logiker und Semiotiker Charles S
Peirce unterteilt die Zeichen in drei Zeichen-Trichotomien
durch deren Kombination untereinander
zehn Hauptzeichenklassen ergeben
so dass sich neun Subzeichenklassen und
Unter den Subzeichenklassen sind die wohl bekanntesten: Ikon
Index und Symbol
Sie gehören zur zweiten Trichotomie
in der die Objektrelation des Zeichens thematisiert wird. Ikonische Zeichen sind dem Bezeichneten ähnlich
indexikalische Zeichen haben einen direkten (oder auch kausalen) Bezug zum Referenzgegenstand (Rauch-Feuer)
das seine Funktion allein durch Konventionen erhält
Das Symbol ist ein Zeichen
Die chinesische Schrift ist der Prototyp einer ikonischen Schrift
Gerade das Beispiel zeigt dass auch diese konventioneller Festlegungen bedürfen um Missverständnissen entgegenzuwirken
Wörter in einer Alphabetschrift bestehen aus Buchstabensequenzen
Erst das ganze einzelne Wort ist im linguistischen Sinn ein Zeichen und zwar ein symbolisches
Nicht zu verwechseln mit dem Begriff des Zeichens ist der Begriff des Schriftzeichens
sondern ist bei Alphabet- und Silbenschriften einer bestimmten Lautung oder Funktion innerhalb des Schriftsystems zugeordnet. (Im Deutschen ist diese Unterscheidung etwas verwirrend
das für jemanden in gewisser Hinsicht für etwas steht"
Letzterer muss nicht einer Bedeutung (Bezeichnetem) zugeordnet sein
im Englischen z.B. ist sie eindeutiger: sign vs. character.) Für Peirce steht ein Zeichen "für etwas
was aufgrund einer vorher vereinbarten sozialen Konvention als etwas aufgefasst werden kann
Umberto Eco schlägt vor
das für etwas anderes steht
alles Zeichen zu nennen
Er übernimmt damit weitgehend die Definition von Morris (1938). [Bearbeiten]
Literatur
1915. Umberto Eco
Die Natur des sprachlichen Zeichens
1987. [Bearbeiten]
Wilhelm Fink Verlag
Grundfragen der Allgemeinen Sprachwissenschaft; Erster Teil
Kapitel I
Entwurf einer Theorie der Zeichen
Ferdinand de Saussure
Weblinks
Wahrzeichen
Begriff
Name
Signographie
Syntax
Information
Symbol
Piktogramm da:Tegn (skrift) en:Sign es:Signo fr:Signe linguistique ja:記� nl:Sein no:Sykdomstegn ru:Знак
Daten
Benennung
Zahl
http://www.lichtensteiger.de/zeichen_card.html http://www.lichtensteiger.de/saussure.html Siehe auch: Semiotik
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Zeichen
aus der freien Enzyklopädie
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und steht unter der
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