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Diskussion : Zahnrad
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Zahnrad
Stichpunkte
Allgemein
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Allgemeines 2 Arten von Zahnrädern 2.1 Stirnräder 2.2 Kegelräder 2.3 Schraubenräder 2.4 Hypoidräder 2.5 Schnecke 3 Sonderformen 3.1 Zahnstangen 3.2 elliptische Zahnräder 4 Bestimmungsgrößen von Geradstirnrädern 5 Anwendung 6 Herstellung [Bearbeiten]
Allgemeines
dessen Umfang mit kleinen Erhöhungen und Vertiefungen versehen ist
den so genannten Zähnen und Zahnlücken
Als Zahnrad bezeichnet man ein Rad
Die Form der Kraftübertragung ist eine formschlüssige Verbindung
Treibstockverzahnung oder Zykloidenverzahnung
Man unterscheidet verschiedene Grundformen von Zahnrädern: Zahnräder mit Evolventenverzahnung
Am weitesten verbreitet ist die Evolventenverzahnung. Bild nicht gefunden Antriebsscheibe mit Antriebsritzel der Merkur-Bergbahn von 1913-1967 Die Zähne haben dabei eine solche Form
dass sie aneinander abrollen können
Um eine ruckfreie Drehung beider Zahnräder zu erreichen
müssen immer mindestens zwei Zähne in Eingriff stehen
Die Kurve einer Zahnform bezeichnet man als Evolvente
Zahnräder werden vor allem im Getriebe eingesetzt
Dazu werden sie auf Wellen oder Achsen gelagert bzw. so angebracht
dass ihre Zähne ineinander greifen und so die Drehbewegung des einen Zahnrades auf das andere übertragen werden kann
Dabei kehrt sich die Drehrichtung um
was ein gewünschter Effekt dieser Anordnung sein kann
wobei das Drehmoment vermindert bzw. erhöht wird
Sind die Räder unterschiedlich groß
so kann entsprechend der physikalischen Gesetze (Kraft mal Weg ist konstant) die Drehzahl erhöht bzw. verringert werden
Auf diese Weise können Zahnräder auch der Übersetzung von Kräften und Geschwindigkeiten dienen
Die Zahneingriffsfrequenz eines Zahnrades ergibt sich aus der Drehzahl (U/min) mal Anzahl (n) der Zähne. [Bearbeiten]
Arten von Zahnrädern
[Bearbeiten]
Stirnräder
Das Stirnrad ist ein einfaches Getrieberad
das eine zylindrische Außenkontur hat und an seinem Umfang mit einer Verzahnung versehen ist
Die Achsen eines Stirnrades und seines Gegen-Rades (auch ein Stirnrad oder eine stirn-verzahnte Welle) liegen parallel
es entsteht ein Stirnradgetriebe
Die Verzahnung kann gerade sein
d.h. achsparallel
oder schräg ausgeführt (Schrägverzahnung)
Die Größe der Verzahnung wird bestimmt als Modul
Das Gegenrad muss eine Verzahnung von gleichem Modul aufweisen
Das Stirnrad dient der Übertragung von Drehmomenten
Die Aufnahme des Drehmomentes kann "von innen"
über den Sitz des Rades mittels der Mitnahme geschehen
Diese Mitnahme kann kraftschlüssig oder formschlüssig sein
in diesem Fall hat die Bohrung des Stirnrades reine Lagerungs-Funktion
Die Aufnahme und auch Weitergabe des Drehmomentes kann am Umfang erfolgen
Diese Verwendung ist gelegentlich bei Rennmotoren zu finden
Stirnräder werden auch als Zylinderräder bezeichnet. [Bearbeiten]
Kegelräder
müssen sich aber schneiden
Die Achsen stehen in einem Winkel (meist 90°) zueinander
Die Grundformen sind Kegel
deren Spitzen zusammenfallen
Man unterscheidet geradverzahnte (Bild) und bogenverzahnte Kegelräder. [Bearbeiten]
Schraubenräder
die auf sich kreuzenden Achsen sitzen
Schraubräder sind Schrägstirnräder
Normalerweise beträgt der Achswinkel 90 Grad
Beim Abwälzen berühren sich Schraubräder jeweils nur in einem Punkt
Schraubräder können deshalb nur kleine Kräfte übertragen und werden vor allem für Steuerungszwecke verwendet. [Bearbeiten]
Hypoidräder
sehen aber auf den ersten Blick eher wie Kegelräder aus
Diese sind eng verwandt mit den Schraubenrädern
Die Achsen schneiden sich nicht und stehen oft im Winkel von 90°
Die Grundform ist das Hyperboloid. [Bearbeiten]
Schnecke
Eine besonders häufig angewandte Form ist die Schnecke und das Schneckenrad
die zusammen das Schneckengetriebe bilden
Die beiden Achsen liegen hierbei windschief im Winkel von 90° zueinander
Die Schnecke ist quasi ein einzähniges Zahnrad
wobei der Zahn spiralförmig um den Zylinder gewunden ist
wobei eine Windung einem Zahn entspricht
Sie sind daher einer Schraube sehr ähnlich
Das bedeutet
dass eine Umdrehung der Schneckenachse einer Teilumdrehung von 360°/x (x = Anzahl der Zähne am Schneckenrad) entspricht
Daraus resultiert auch das Übersetzungsverhältnis von x:1
wird i. d
Die Kraftübertragung erfolgt beim Schneckengetriebe ausschließlich von der Schnecke auf das Zahnrad; ein Drehmoment welches vom Zahnrad auf die Schnecke wirkt
weshalb Schneckengetriebe oft am Hebeseil von Kranen eingesetzt werden (Schutz bei Antriebsausfall). [Bearbeiten]
R. von den Reibungskräften blockiert
Sonderformen
Zahnräder sind im allgemeinen kreisrund
es gibt jedoch auch Ausnahmen. [Bearbeiten]
Zahnstangen
Zahnstangen sind gerade Stangen
Sie ermöglichen eine Umwandlung einer Rotation in eine lineare Bewegung und umgekehrt
da die Stange in der Länge begrenzt ist und somit nur eine abwechselnde Bewegung in die zwei entgegengesetzten Richtungen längs zur Stange zulässt. [Bearbeiten]
Die Bewegungsfreiheit ist jedoch eingeschränkt
elliptische Zahnräder
Dabei müssen beide Räder zueinander genau abgestimmt werden
damit die beiden Wellen einen konstanten Abstand während der ganzen Drehung haben
dass sich während einer Umdrehung das Übersetzungsverhältnis ändert
Der Sinn ist der
Der Drehmittelpunkt der beiden Räder liegt jeweils genau in der Mitte der beiden Brennpunkte
Ist nur ein Rad elliptisch
so muss ein Rad auf einer Schwingachse laufen
Verwendet wurden solche Zahnräder bei Webmaschinen zum Festschlagen der Gewebe [Bearbeiten]
Bestimmungsgrößen von Geradstirnrädern
Zwei Durchmesser sind für die Bestimmung eines Zahnrades wichtig
der Außen- und der Arbeitsdurchmesser
Der Außendurchmesser bestimt den Platzbedarf des Zahnrades
Der Arbeitsdurchmesser bestimmt den Abstand der Zahnradachsen
In der Fachliteratur wird der Außendurchmesser als Kopfkreis-Durchmesser und der Arbeitsdurchmesser als Teilkreis-Durchmesser bezeichnet
Der Teilkreis ist in technischen Zeichnungen mit strichpunktierter Linie zu zeichnen. Die Teilung p des Zahnrads ergibt sich aus der Breite eines Zahns plus der Weite einer Lücke
d = m · z. Rad und Gegenrad müssen immer den gleichen Modul besitzen
m = p/π. Der Durchmesser des Teilkreises ergibt sich aus dem Produkt von Modul und Zähnezahl z
Der Modul m ist das Verhältnis der Teilung p zur Zahl Pi
Die Kopfhöhe der Zähne ist gleich dem Modul
hk = m
25 · m. Der Kopfdurchmesser dk ist gleich dk = m · (z + 2)
hf = 1
Die Fusshöhe ist gleich dem Modul plus Spiel; üblich sind 25% vom Modul Spiel
Der Fussdurchmesser df ist df = m · (z - 2.5)
Der Achsabstand a zweier Zahnräder 1 und 2 läßt sich mit den folgenden beiden Formeln berechnen: <math>a = frac{d_1 + d_2}{2}<math> <math>a = (p_1 + p_2) frac{m}{2}<math> Der Modul bei Stirnrädern ist gemäß DIN 780-1 zu wählen. [Bearbeiten]
Anwendung
Zahnräder finden Anwendung zum Beispiel im Uhrwerk einer (analogen) Uhr und verschiedenen Getrieben
zum Beispiel in Schaltgetrieben von Kraftfahrzeugen. [Bearbeiten]
Herstellung
Sintern) Umformend (Schmieden
diese Verfahren lassen sich häufig kostengünstig umsetzen (z.B Gießen oder Ziehen von Kunststoffzahnrädern
Die Herstellung von Zahnrädern kann prinzipiell auf drei Arten erfolgen Urformend (Gießen
Walzen
hier lassen sich auch größere Genauigkeiten erzielen (wichtig wenn es z.B. auf geräuscharmen Lauf oder Spielarmut ankommt)
Ziehen
Pressen
Stanzen) Spanend (s.u.) Ur- und Umformende Verfahren werden meist für weniger stark belastete Zahnräder eingesetzt
bei denen es nicht auf große Genauigkeit ankommt). Spanende Verfahren kommen bei hochbelasteten Zahnrädern zum Einsatz
Sintern oder Stanzen bei Metallzahnrädern
Profilfräsen Wälzstoßen Profilräumen mit geometrisch unbestimmter Schneide Wälz- oder Profilschleifen Honen Läppen Bei Profilfräsen oder -schleifen hat schon die Werkzeugschneide die exakte Form der Zahnflanke
Die wichtigsten spanenden Verfahren sind : mit geometrisch bestimmter Schneide Wälzhobeln Wälzfräsen
Bei Wälzverfahren wird ein zumeist gerades Werkzeug von der Herstellungsmaschine so geführt
dass es die Zahnflanke "entlangfährt"
Der Materialabtrag erfolgt nur an einem Punkt bzw. auf einer Linie
Hier ein Werkzeug für viele verschiedene Verzahnungsgeometrieen genutzt werden
die Kinemetik und somit die Steuerung der Maschine ist aber relativ kompliziert
Beim Profilverfahren benötigt man eine große Anzahl verschiedener Werkzeuge oder muß die Schleifscheibe vor Ihrem Einsatz erst in die Form der Zahnflanke bringen ("abrichten" der Schleifscheibe)
d.h. das ganze Zahnrad kann in einer durchgehenden Bewegung gefertigt werden (z.B. durch einen schneckenförmigen Fräser)
Wälzverfahren können kontinuierlich erfolgen
Profilverfahren erfolgen immer diskret
d.h. es kann nur jeweils eine Zahnlücke gefertigt werden
danch wird das Rad um eine Lücke weitergedreht. Zahnräder werden nach dem Verzahnen oft gehärtet
Die Oberfläche wird dadurch wiederstandsfähiger und das Zahnrad kann dadurch höhere Belastungen ertragen
Allerdings entsteht beim Härten Härteverzug
deshalb müssen die Flanken nach dem Härten geschliffen werden. Eine weitere Bearbeitungsmöglichkeit ist das Erodieren. Siehe auch: Zahnradbahn
Flaschenzug
Hypoidantrieb da:Tandhjul en:Gear fr:Engrenage ja:æ¯è»Š pl:KoÅ‚o zÄ™bate
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Zahnrad
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Schere (Begriffsklärung)
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