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Diskussion : Zahlensystem
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Zahlensystem
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Allgemein
Ein Zahlensystem wird zur Darstellung von Zahlen verwendet
Eine Zahl wird dabei nach den Regeln des Zahlensystems als Folge von Ziffern dargestellt
Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Additionssystemen und Stellenwertsystemen (Positionssystemen). [Bearbeiten]
Additionssysteme
In einem Additionssystem wird eine Zahl als Summe der Werte ihrer Ziffern dargestellt
Ein Beispiel sind die römisch-etruskischen Zahlen mit den Ziffern I 1 V 5 X 10 L 50 C 100 D 500 M 1000 Die Ziffern werden mit abnehmender Wertigkeit geschrieben und addiert
2002 wird zum Beispiel als MMII dargestellt
so dass Ziffern nur dreimal hintereinander auftreten dürfen
wurde das System später modifiziert
Da solche Zahlen sehr lang werden können
wird von dieser abgezogen
Eine kleinere Ziffer die vor einer größeren steht
So wurde VIIII zu IX
da die Zeichenfolge IV als Kürzel für den höchsten Gott Jupiter reserviert war
sondern als IIII geschrieben (auf Uhren ist diese Schreibweise bis heute üblich)
Abweichend von dieser Regel (und dem heute weit verbreiteten Gebrauch) wurde die 4 von den Römern nicht als IV
Das römische Zahlensystem wurde bis ins 15
Jahrhundert allgemein in Europa verwendet. [Bearbeiten]
Stellenwertsysteme
In einem Stellenwertsystem (Positionssystem) impliziert die Stelle (Position) den Wert der jeweiligen Ziffer
Die 'niederwertigste' Position steht dabei im Allgemeinen rechts
sowie Ziffern
die von 0 bis b-1 laufen
Ein Stellenwertsystem hat eine Basis b
der einer Potenz der Basis entspricht
Die Ziffernposition hat einen Wert
Für die n-te Position hat man einen Wert von bn-1
und den Ziffern 0
8 und 9
4
5
3
7
Das bekannteste und verbreitetste Zahlensystem ist das Dezimalsystem (oder 10er-System) mit Basis 10
2
1
6
In ihm entspricht jeder Ziffernposition eine Zehnerpotenz
die 5 mit 101 = 10
Beispielsweise bedeutet die Ziffernfolge 6857
dass die 7 mit 100 = 1
so dass man 6000 + 800 + 50 + 7 erhält
die 8 mit 102 = 100 und die 6 mit 103 = 1000 gewichtet wird
Das Dezimalsystem stammt ursprünglich aus Indien
das er im 8
Der persische Mathematiker Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi verwendete es in seinem Arithmetikbuch
Jahrhundert schrieb
Bereits im 10
damals noch ohne Null
Jahrhundert wurde das System in Europa eingeführt
Durchsetzen konnte es sich jedoch erst im 12
Jahrhundert mit der Übersetzung des genannten Arithmetikbuchs ins Lateinische
Siehe auch das Vigesimalsystem mit der Basis 20
Im 17
ein
Jahrhundert führte der Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz mit der Dyadik das Dualsystem (ein binäres Zahlensystem)
also das Stellenwertsystem mit der Basis 2 und den Ziffern 0 und 1
Dieses wird vor allem in der Informationstechnik verwendet
da in diesen System viele Berechnungen einfacher auszuführen sind als in anderen Systemen
Die Werte der Stellen sind dann 20 = 1 21 = 2 22 = 4 23 = 8 24 = 16 25 = 32 u.s.w
Demnach entspricht 1011b = 11 1 * 23 + 0 * 22 + 1 * 21 + 1 * 20 1 * 8 + 0 * 4 + 1 * 2 + 1 * 1 = 11 Da große binäre Zahlen unübersichtlich lang sind
4
A
E und F) arbeiten
5
6
7
C
1
werden zur Darstellung oft Hexadezimalzahlen verwendet
9
D
B
8
die mit der Basis 16 (und den Ziffern 0
2
3
da 4 Stellen einer binären Zahl gerade einer Stelle einer hexadezimalen Zahl entsprechen
Hexadezimale Zahlen und binäre Zahlen lassen sich leicht ineinander umwandeln
das Oktalsystem und das Hexadezimalsystem verwendet. Das Duodezimalsystem hat als Basis die 12
In der Computertechnik werden das Binärsystem
Wir finden es in der Rechnung mit Dutzend und Gros und im angelsächsischen Maßsystem (1 Shilling = 12 Pence) (siehe auch Alte Maße und Gewichte)
Auch die Stundenzählung hat in diesem System ihren Ursprung
In vielen polytheistischen Religionen gab es 12 Hauptgötter
die sich z. B. im alten Ägypten in 3 oberste Götter und 3*3 zugeordnete Götter aufteilten. (Die 3 galt als perfekte Zahl; siehe auch Dreifaltigkeit)
Die Babylonier benutzten ein Zahlensystem mit einer Basis von 60 (Sexagesimalsystem; siehe auch Geschichte von Maßen und Gewichten)
Bei einigen Naturvölkern sind auch noch Zahlensysteme zu anderen Basen gefunden worden
Vergleichsweise weit verbreitet ist das System zur Basis 20
Bei diesen Völkern werden in der Regel zum Zählen neben den Fingern auch noch die Füße verwendet
die nur eine Hand zum Zählen benutzen
wurde aber bisher nirgendwo entdeckt
Das analog zu erwartende Zahlensystem zur Basis fünf bei Völkern
In Neuseeland war hingegen das System zur Basis 11 üblich und einige Völker benutzen das System zur Basis 18. Das Unärsystem wird gerne auf Bierdeckeln eingesetzt (die Zahl n dezimal wird durch n Striche dargestellt)
Das Unärsystem braucht für die Darstellung großer Zahlen jedoch viel Platz
Mit der Beschränkung des niedrigsten Exponenten auf 0 kann man nur Ganze Zahlen darstellen
beispielsweise ein Komma: 1234
kann man auch rationale Zahlen in einem Stellenwertsystem schreiben
wobei der Übergang vom nichtnegativen zum negativen Exponenten durch ein Trennzeichen markiert wird
Lässt man auch negative Exponenten zu
56 = 1·103 + 2·102 + 3·101 + 4·100 + 5·10-1 + 6·10-2 Die Ziffern einer rationalen Zahl p/q erhält man durch das Verfahren der schriftlichen Division
Im 10er-System spricht man auch von Dezimalbruch-Entwicklung
bricht die schriftliche Division nicht ab
sondern liefert eine sich wiederholende Folge von Ziffern
Hat q zur Basis b teilerfremde Primfaktoren
Diese wird Periode genannt und durch Überstreichen gekennzeichnet
z. B. <math>5/6 = 0{
}83333ldots = 0{
}8overline{3}<math>
Die Basis b muss nicht notwendigerweise eine natürliche Zahl sein
dass sämtliche komplexen Zahlen mit Betrag größer 1 als Basis eines Stellenwertsystems verwendet werden können
Es wurde nachgewiesen
Ebenso sind Zahlensysteme mit gemischten Basen möglich
The Art of Computer Programming
Beispiele hierfür findet man in Knuth
Eine andere Darstellung für rationale und irrationale Zahlen ist der Kettenbruch
welcher bessere Approximationen liefert als die Stellenwertsysteme
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Zytostatikum
Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre
ZNS
1977
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