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Zahlenbereich
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Allgemein
Dinge zu zählen
d. h. die Anzahl von Elementen zu bestimmen
Ein Zahlenbereich ist eine genau definierte Menge von Zahlen. Natürliche Zahlen (Symbol: <math>mathbb{N}<math>) Natürliche Zahlen sind aus dem Grundbedürfnis der Menschen erwachsen
Unter ihnen versteht man die Menge aller positiven ganzen Zahlen
manche Lehrbücher notieren diesen Zahlbereich dann als N0
Zuweilen wird ihnen auch noch die neutrale Zahl 0 zugerechnet
Addition und Multiplikation sind uneingeschränkt möglich
2
3
Beispiele: 1
4
6 ... Ganze Zahlen (Symbol: <math>mathbb{Z}<math>) Die ganzen Zahlen erweitern die natürlichen Zahlen um negative ganze Zahlen
5
Mit ihnen ist es möglich
uneingeschränkt zu subtrahieren
1
-1
2
3 ... Rationale Zahlen (Symbol: <math>mathbb{Q}<math>) Die rationalen Zahlen umfassen die Menge aller Bruchzahlen
Beispiele: ... -3
0
-2
wobei die Einschränkung gilt
Eine Bruchzahl ist der Quotient zweier ganzer Zahlen
dass der Divisor (=Nenner) nicht 0 sein darf
Mit der Erweiterung auf die rationalen Zahlen sind alle vier Grundrechenarten inklusive der Division ausführbar
8 Reelle Zahlen (Symbol: <math>mathbb{R}<math>) Die reellen Zahlen bilden eine Synthese aus den rationalen Zahlen und den so genannten irrationalen Zahlen - unendliche
nicht periodische und demzufolge nicht als Bruch darstellbare Zahlen
1
Beispiele: <math>{1 over 3}<math>
<math>{7 over 13}<math>
Das Ziehen der Wurzel bei positivem Radikant kann nun eindeutig durchgeführt werden
alle Gleichungen zu lösen
Beispiele: <math>sqrt[]{2}
sqrt[3]{17}<math>
e Komplexe Zahlen (Symbol: <math>mathbb{C}<math>) Trotz der Erweiterung auf die reellen Zahlen ist es noch nicht möglich
Ï€
So lässt sich die Gleichung x2 = -1 nach wie vor nicht lösen
da das Quadrat reeller Zahlen stets positiv ist
Um diesem Problem entgegenzuwirken
war eine neuerliche Erweiterung des Zahlenbereichs auf die komplexen Zahlen notwendig
deren Quadrat -1 ergibt (i2 = -1)
Deren Grundlage ist die Einführung einer imaginären Zahl i
Komplexe Zahlen bestehen aus einem reellen und einem imaginären Teil
4 - 5i Quaternionen
sind die Erweiterung der komplexen Zahlen
die durch die Elemente des Quaternionenrings dargestellt werden
Hyperkomplexe oder Hamilton-Zahlen (Symbol: <math>mathbb{H}<math>) Diese Zahlen
Beispiele: 15 + 3i
Sie bilden in ihrer algebraischen Struktur nur einen Schiefkörper
da sie nicht kommutativ sind
Ihre Darstellung erfolgt in Form von drei Imaginärteilen
-8 + 6i - 3j + 9k Oktaven oder Cayley-Zahlen (Symbol: <math>mathbb{O}<math>) Die Oktaven stellen eine achtdimensionale Erweiterung der reellen Zahlen (ein zweidimensionales Element des Quaternionenrings) dar
Beispiele: 5 + 3i + 9j + 4k
sie bilden eine Divisionsalgebra
aber der höchstdimensionale Zahlenbereich
in dem reelle Algebra (gekennzeichnet durch eindeutig ausführbare Division) möglich ist
Sie sind nicht immer assoziativ (alternatives System)
stellen wir folgende allgemeingültige Beziehung zwischen den einzelnen Bereichen fest: <math>mathbb{N} sub mathbb{Z} sub mathbb{Q} sub mathbb{R} sub mathbb{C} sub mathbb{H} sub mathbb{O}<math> Sedenionen (Symbol: <math>mathbb{S}<math>) Die Sedenionen sind ein Zahlenbereich mit 16 Dimensionen
Beispiele: 7 + 8i + 3j - 12k + 4E - 8I - 9J + 12K Wenn wir uns einen Überblick über die Zahlenbereiche von den natürlichen Zahlen bis zu den Oktaven verschaffen
Sie fallen jedoch aus dem normalen Rahmen
da sie keine reelle Algebra mehr zulassen
die bei Multiplikation Null ergeben können
Es gelten weder Kommutativ- noch Assoziativgesetz
statt dessen besitzen sie Nullteiler
Elemente
<math> mathbb{O}<math> und <math>mathbb{S}<math> sind keine Körper
Es gibt gute Gründe
die mathematischen Objekte jenseits von <math>mathbb{C}<math> nicht als "Zahlen" zu bezeichnen: (1) Die erwähnten Systeme <math> mathbb{H}<math>
Im gewöhnlichen Rechnen haben wir uns aber angewöhnt
zum Beispiel in die Körper der p-adischen Zahlen und deren algebraische Ergänzungen. (2) Der Satz von Gelfand-Tornheim (http://planetmath.org/encyclopedia/GelfandTornheimTheorem.html ) besagt
die Rechenregeln des Körpers zu verwenden und fordern. Außerdem gibt es für die Körper der rationalen Zahlen auch Körpererweiterungen in anderen Richtungen als in die reellen und komplexen Zahlen
dass die einzigen wesentlichen normierten Körper <math> mathbb{R}<math> und <math> mathbb{C}<math> sind
4
...
-3
-4
-4
11
-5
-3
k+1
2
-1
...} Natürliche Zahlen zwischen u und o Nuo {u
o} Gerade Zahlen G {...
u+2
...} Positive gerade Zahlen G+ {2
-1} Primzahlen P {2
3
...} Negative ungerade Zahlen U- {...
7
1
5
-2
Eine Folgerung hieraus ist
u+1
5
...} Hyperreelle Zahlen *R Surreale Zahlen Sω eo:Aroj de nombroj
...} Negative gerade Zahlen G- {...
k+2
-5
3
-2} Ungerade Zahlen U {...
4
0
5
3
...} Positive ungerade Zahlen U+ {1
dass der absolute Betrag nur in den Unterkörpern von <math> mathbb{C}<math> definiert ist. Sonstige Zahlenbereiche Bezeichnung Symbol Definition Natürliche Zahlen ab k Nk {k
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Zahlenbereich
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