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Diskussion : XFree86
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XFree86
Stichpunkte
Allgemein
XFree86 ist eine freie Open Source-Implementation des X-Window-Systems
die auf vielen Unix-artigen Betriebssystemen (und auf Windows NT innerhalb der Cygwin-Umgebung) läuft
Dazu gehören neben Linux und GNU Hurd die BSD-Derivate und Mac OS X
Bis vor kurzem war es eine auf fast jedem Linux- oder BSD-System anzutreffende Software
Mit Stand 1
Oktober 2001 unterstützte XFree86 die X11-Spezifikation R6.5.1 inklusive der GLX- und Render-Erweiterungen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Architektur 3 Lizenz-Streitigkeiten 4 Abspaltungen von XFree86 5 Weblinks [Bearbeiten]
Geschichte
die gemeinsam daran gingen
Das Projekt wurde 1991 von David Wexelblat
Fehler im Quellcode von X11 X386 (geschrieben von Thomas Roell) zu beheben
David Dawes und Jim Tsillas begonnen
Glenn Lai
Diese Version hieß ursprünglich X386 1.2e
entwickelte sich das Projekt fortan selbtständig
was ein Wortspiel ist (X-three-eighty-six und X-free-eighty-six). [Bearbeiten]
und wurde in XFree86 umbenannt
Da neuere Versionen von X386 nur noch kommerziell verkauft wurden
Architektur
mit Ausnahme von Grafikkarten
Der XFree86-Server kommuniziert mit dem Betriebssystem-Kernel (meistens ein Linux-
um Ein- und Ausgabegeräte anzusteuern
BSD- oder HURD-Kernel)
Diese werden von XFree86 direkt unter Umgehung des Kernels angesprochen
Für die weitaus meisten Grafikkarten der letzten 15 Jahre bringt XFree86 eigene Treiber mit
Für einige Karten (am bekanntesten nVidia) gibt es proprietäre Binary-Only-Treiber des Herstellers
wozu dann ein Grafikkarten-Treiber des Kernels benutzt wird
Es ist aber auch möglich
XFree86 auf ein Framebuffer-Gerät arbeiten zu lassen
Weil er eine Menge Low-Level-Operationen durchführt
muss der Server mit den Rechten des Benutzers root laufen
bzw. mit UID 0
Auf einem typischen POSIX-System liegen die XFree86-Konfigurationsdateien im Verzeichnis /etc/X11
Die grundlegende Konfiguration erfolgt in der Datei XF86Config (manchmal auch XF86Config-4)
die u. a
Einstellungen zum verwendeten Monitor
Maus und Grafikkarte enthält
Tastatur
Für den weniger erfahrenen Benutzer existieren eine Reihe von (auch grafischen) Frontends
die die Konfiguration des X-Servers erleichtern
Moderne Distributionen bieten auch eine halbautomatische Erkennung der richtigen Einstellungen. [Bearbeiten]
Lizenz-Streitigkeiten
wie sie aus alten Versionen der BSD-Lizenz bekannt ist
XFree86 4.4 wurde mit einer Änderung der Lizenz veröffentlicht: Es wurde eine Werbungsklausel hinzugefügt
Dies hat zu heftigen Auseinandersetzungen und dem Ausschluss von XFree86 4.4 aus vielen Linux-Distributionen und aus OpenBSD geführt
Kritiker werfen ein
dass XFree86 damit zu nicht-freier Software werde
In jedem Fall ist die Lizenzänderung problematisch
Einige Projekte wie z
BO
der letzten Version unter der alten Lizenz. [Bearbeiten]
penBSD pflegen inzwischen Quellbäume basierend auf XFree86 Version 4.4 RC2
Abspaltungen von XFree86
XFree86 hatte ein "Kernteam" aus erfahrenen Entwicklern
die auf Grund ihrer Beiträge ausgewählt wurden
Wegen der begrenzten Innovationskraft entschied sich das XFree86-Kernteam am 30
sich am nächsten Tag selbst aufzulösen
Dezember 2003 dafür
ein anerkannter X-Window-System-Entwickler
aus dem Kernteam ausgeschlossen
Bereits früher im Jahr 2003 wurde Keith Packard
das XFree86-Projekt zu spalten
Ihm wurde eine Verschwörung vorgeworfen: Keith Packard hatte versucht
Er arbeitete weiter innerhalb des Projekts
versuchte aber unter der Hand andere Entwickler für ein neues von ihm initialisiertes X-Server-Projekt zu gewinnen
anhand von Mail-Wechseln konnte jedoch nachgehalten werden
Packard bestritt dies
dass er tatsächlich mit anderen Entwicklern über eine Spaltung diskutiert hatte
Packard selbst zog es vor
zu den Vorgängen nichts mehr zu sagen
einem Forum zur Verbesserung von X und speziell XFree86
Dies führte zur Schaffung von XWin
und Besucher werden nach freedesktop.org umgeleitet
Das XWin-Forum existiert inzwischen nicht mehr
Keith Packard begann basierend auf dem X-Window-System und in Kooperation mit freedesktop.org ein komplett neues Entwicklungsprojekt mit Namen Xserver
Xserver benutzt das Kdrive Treiber-API-Modell
die einer anderen Richtung als XFree86 folgt
Die Autoren beschreiben das Projekt gerne als die nächste X-Server-Generation
Nach der Auflösung des Kernteams schlossen sich viele Enwickler mit der alten X.Org Foundation zusammen
um diese in ein Open Source Projekt umzuwandeln
das zukünftig eine Implementierung eines freien X-Servers gewährleisten sollte
der auf einer Weiterentwicklung von XFree86 4.4RC2 beruht
In Zusammenarbeit mit freedesktop.org stellt das neue Projekt unter dem Namen X.Org einen X-Server zur Verfügung
diesen Server statt des XFree86 einzubinden
SuSE oder Slackware beschlossen haben
seit viele Linux Distributionen wie Fedora Core
Dieses Projekt verzeichnet umso mehr Aktivität
Gentoo
Die aktuelle Version zeichnet sich durch deutlich mehr Umfang und Funktionen als die alte XFree86 Version 4.4RC2 aus
Neben diesem Projekt gibt es derzeit einen experimentellen Zweig des XFree86-Codes mit Namen Xouvert
der in letzter Zeit jedoch kaum Aktivität gezeigt hat. [Bearbeiten]
Weblinks
Keith Packard aus dem Kernteam auszuschließen en:XFree86 es:XFree86 fr:XFree86 it:XFree86 ja:XFree86 pl:XFree86 sv:XFree86
http://www.xfree86.org - Projekt-Homepage http://www.x.org/ - X.org Projekt-Homepage http://www.freedesktop.org/Software/xserver - Keith Packard's Xserver-Projekt bei freedesktop.org http://xorg.freedesktop.org - X.org Projekt bei Freedesktop http://xfree86.org/pipermail/forum/2003-March/000128.html - David Wexelblat über die Gründe
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
XFree86
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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