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Diskussion : X-Window-System
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X-Window-System
Stichpunkte
Allgemein
Logo des X Window SystemDas X Window System (auch: X Version 11
X) ist eine Sammlung von Protokollen und Computerprogrammen zur Ansteuerung grafischer Bildschirme im Allgemeinen und zur Anzeige einer grafischen Benutzungsoberfläche vor allem unter Unix-Systemen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte von X 2 Funktion 3 X-Terminal 4 Stärken 5 Schwächen 6 Ansätze zur Verbesserung 7 Siehe auch 8 Weblinks [Bearbeiten]
X11
Geschichte von X
der Digital Equipment Corp. und IBM entwickelt
X wurde 1984 im Projekt Athena in Zusammenarbeit des MIT
im September 1987 folgte die Version X11
Die erste Version wurde im Juni 1984 freigegeben
wurde das nicht-kommerzielle X-Konsortium gegründet
Als 1988 der Erfolg immer größer wurde
welches die weitere Entwicklung übernahm
X11R6 1994
Es veröffentlichte verschiedene Versionen
die letzte große
Danach übernahm The Open Group die Entwicklung und Standardisierung
Seit 2004 wird es unter Führung von X.Org weitestgehend standardisiert
Zu großer Verbreitung auf PCs brachte es die freie Software XFree86
und der Auflösung des Entwicklerteams von XFree86
die nun teilweise
aufgrund einer lizenzrechtlichen Inkompatibilität mit der GPL
durch eine Weiterentwicklung von X.Org abgelöst wurde. [Bearbeiten]
Funktion
X ist netzwerktransparent und baut auf dem Client-Server-Modell auf. Zu beachten ist hierbei
während der X-Client auf einem entfernten Rechner ausgeführt werden kann. Was zunächst seltsam klingt
stellt sich bei genauerer Betrachtung als logisch heraus: Der X-Server läuft auf dem Rechner am Arbeitsplatz und stellt seine (grafischen) Dienste den X-Clients zur Verfügung
dass der X-Server auf dem lokalen Arbeitsplatzrechner läuft
Mausbewegungen
Er enthält den Grafikkartentreiber
Klicks u.s.w. [Bearbeiten]
welches lokal auf dem selben Rechner oder auch auf irgendeinem entfernten Rechner laufen kann (sofern eine Netzwerkverbindung zwischen beiden besteht). Der X-Client benutzt die Dienste des X-Servers um eine graphische Darstellung zu erreichen und empfängt von ihm die diversen Ereignisse (events) wie Tastenanschläge
Treiber für Tastatur und Maus
und kommuniziert mit dem X client über das Netzwerk Der X-Client wird hingegen durch das Anwendungsprogramm dargestellt
X-Terminal
Das in der Großrechner-Welt bekannte
textbasierte Terminal-System (unter Unix die bekannten seriellen Terminals wie z.B
VT100) erlebt seine grafische Weiterentwicklung zum X-Terminal; ein Rechner auf dem nichts anderes als ein X-Server läuft
einfach als Client des X Servers läuft. Für das Aussehen der Applikationen sind diese selbst verantwortlich
X ist ein rastergrafikbasiertes Fenstersystem und stellt Funktionalität bereit zum Zeichnen und Bewegen der Fenster
zur ereignisorientierten Handhabung eines Zeigergeräts wie einer Maus
Muster
etc. bereitgestellt. Das eigentliche Aussehen und Verhalten des Fenstersystems wird deshalb nicht von X bestimmt
sondern von dem Windowmanager
der wie eine normale Anwendung
zur Interprozesskommunikation und teilweise Verwaltungsfunktionen für Druck und Sound. Es ist ein absolutes Low-Level System - zum Zeichnen werden lediglich Primitives wie Linien
Dies bedeutet
die das Zeichnen und Verwalten der typischen Elemente einer grafischen Oberfläche wie z. B
meist auch noch mindestens eine Oberflächenbibliothek mit im Spiel ist
dass außer den bereits genannten Komponenten X-Server und Window Manager
Menüs
Buttons übernimmt. [Bearbeiten]
Stärken
Das X-System wurde von Anfang an für den effizienten Netzwerkbetrieb konzipiert
Die Kommunikation zwischen Client und Server läuft über ein standardisiertes Protokoll ab
das nur relativ geringe Transferraten benötigt
so dass eine Übersetzung auf nahezu jedem Unix-Rechner möglich ist
Der Quellcode des X-Systems ist zwar objektorientiert
aber dennoch in C geschrieben
Das X-System ist im Gegensatz zu MS-Windows kein Teil des Betriebssystems: Ein Absturz von X hat deshalb i. allg. keinen Einfluss auf die Integrität des Rechners
Weiterhin hat der Windowmanager (die "Bedienoberfläche") im Prinzip denselben Status wie ein X-Client: Man kann im laufenden Betrieb einen Windowmanager durch einen anderen ersetzen
ca
Bereits mit sehr kleinen Windowmanagern (z. B. twm
140 kBytes) kann komfortabel gearbeitet werden
Durch den durchdachten
mit nur geringen Veränderungen ab
hierarchischen Aufbau des Systems ist beispielsweise möglich: An einem X-Server mehrere Bildschirm-Arbeitsplätze betreiben. Für Entwicklungs- und Testzwecke einen X-Server in einem Fenster eines anderen X-Servers laufen lassen. Programme an einem Rechner mit völlig anderer Hard- und Software als dem Bedienrechner ausführen. Die Weiterentwicklung von X läuft im Vergleich zur Hardware auf großen Zeitskalen
Kompatibilitätsprobleme treten daher nicht auf
wenn nur Standardbibliotheken verwendet werden. [Bearbeiten]
Schwächen
die man selbst benutzt
unterschiedlich aussieht und sich geringfügig unterschiedlich verhält. Dies ist auch ein oft angesprochener Kritikpunkt an X
Dies alles führt dazu
dass X ein sehr flexibles aber oft auch sehr uneinheitliches System ist. Es kann durchaus vorkommen
dass jedes der Programme
Ein möglicher Lösungsansatz ist die Erstellung einer Desktopoberfläche mit einheitlichen Oberflächenbibliotheken. Die heute bekanntesten Systeme dieser Art sind KDE und GNOME
historisch von Bedeutung ist auch CDE
das von Beginn an eine einheitliche Behandlung von Oberflächenelementen beinhaltet. Ein solcher Versuch ist das Fresco-Projekt aber auch das Y-Window-System. [Bearbeiten]
Ein alternativer Lösungsansatz wäre es
auf X vollständig zu verzichten und es durch ein auf höherem Niveau angelegtes System zu ersetzen
Ansätze zur Verbesserung
ISDN). Mögliche Ansätze
Ein weiteres Problem beim Einsatz des X Window-Systems über Rechnergrenzen hinweg ist seine sehr häufig langsame und dem Anwender "zäh" vorkommende Performanz bei Verbindungen über schmale Bandbreiten mit hoher Latenzzeit (Modem
diesen Problemen zu begegnen sind Kompression der Übertragungsdaten
Anlegen eines Cache für schon übertragene Daten und Reduzierung der roundtrips zwischen X-Client und X-Server Viele "roundtrips" sind unnötig und werden teilweise von ineffizienter Programmierung von X-Applikationsprogrammen verursacht
Ein effizienter Cache erspart die wiederholte Übertragungen derselben Datenblöcke (z. B
Icons in Programm-Menüleisten)
Die starke Kompression reduziert den Datenverkehr weiter
Verschiedene Projekte versuchen
diese Ansätze zu implementieren
Neben dem (inzwischen aufgegebenen) LBX-Projekt hat in jüngerer Zeit das NX-Projekt der italienischen Firma NoMachine einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht
haben dabei aber mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. [Bearbeiten]
Andere Projekte versuchen
die Schwächen von X11 durch ein komplettes Redesign zu umgehen
Siehe auch
X.org [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.x.org http://www.nomachine.com http://www.xfree86.org http://xserver.freedesktop.org http://www.fresco.org http://www.apple.com/macosx/x11/ http://www.paulandlesley.org/faqs/LBX-HOWTO.html en:X Window System es:X Window System fr:X Window System ja:X Window System nl:X Window-systeem pl:X Window System ru:X Window System sv:X Window System
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
X-Window-System
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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