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Diskussion : X-Wagen
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X-Wagen
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Bild nicht gefunden x-Wagen mit Lokomotive der Baureihe 143 Bei den so genannten x-Wagen handelt es sich um Waggons für S-Bahnen
Ihr Einsatzgebiet ist die S-Bahn Nürnberg und die S-Bahn Rhein-Ruhr. [Bearbeiten]
Geschichte
Die S-Bahn Rhein-Ruhr war 1967 zunächst mit lokbespannten Zügen
bestehend aus Silberlingen und E-Loks der Baureihe 141
eröffnet worden
Mitte der 1970er wurde der Betrieb dann auf Olympiatriebwagen der Baureihe ET420 umgestellt
insbesondere wurde mangelnder Komfort bemängelt
und eigentlich waren die Züge auch nicht für die langen Haltstellenabstände auf den Strecken im Ruhrgebiet konstruiert worden
Die Triebwagen befriedigten im Ruhrgebiet jedoch nicht vollends
Zunächst dachte man über eine ET420-Variante mit dem Arbeitstitel ET422 nach
aber die alte Gretchenfrage „Triebzug oder lokbespannter Zug?“ tendierte zu jener Zeit gerade wieder in Richtung des lokbespannten Zuges (heute würde man wieder Triebwagen beschaffen und hat dies mit der Baureihe 423 auch getan)
einen Wendezug Rhein-Ruhr zu entwickeln
Die Waggonhersteller DÜWAG und MBB bekamen 1978 von der Bundesbahn den Auftrag
Als Triebfahrzeug war die E-Lok der Baureihe 111 vorgesehen
Ende des Jahres wurden bereits die ersten Prototypen der 2.-Klasse-Wagen Bx 794.0 und der Steuerwagen Bauart Bxf 796.0 zur Erprobung an die Bundesbahn übergeben
Die 1./2.-Klasse-Wagen ABx 791.0 folgten Anfang 1979
Im Jahre 1981 gingen die x-Wagen mit nur unwesentlichen Änderungen in die Serienfertigung und ersetzten die ET420 an der Ruhr
Die Serie umfasste je 59 ABx und Bxf sowie 97 Bx
ebenfalls x-Wagen
zu verwenden
allerdings zusammen mit Loks der BR 141
Für die neue S-Bahn Nürnberg wurde 1988 entschieden
die sich nochmals in Details von der vorhergehenden Serie unterscheiden
Hierzu wurden 13 ABx 791.2 und Bxf 796.2 sowie 19 Bx 794.2 beschafft
Sie waren ab Werk im damals neuen DB-Farbschema für S-Bahnen lackiert
danach fiel die Entscheidung
die Wagen in den nächsten Jahren durch die neuen ET423 zu ersetzen. [Bearbeiten]
1991 und 1994 wurden für Netzerweiterungen an der Ruhr nochmals x-Wagen beschafft
Konstruktion
hohe Bremsleistung) wurde Aluminiumleichtbau gefordert
Auf Grund der S-Bahnkonzeption (hohe Beschleunigung
Der Wagenkasten der x-Wagen stützt sich über Luftfedern auf die zweiachsigen Drehgestelle ab
Die Fußbodenhöhe wird dadurch konstant bei 1 m über Schienenoberkante gehalten
Bei Druckverlust in den Luftfedern kann der Zug im Notbetrieb noch mit maximal 70 km/h bewegt werden
Jeder Radsatz verfügt über zwei Bremsscheiben
ab der dritten Bauserie drei Scheiben
da die Temperatur der Bremsscheiben unter Umständen in grenzwertige Bereiche ansteigen kann
Der Steuerwagen Bxf 796 besitzt einen DB-Einheitsführerstand (erstmals bei der Baureihe 111 verwendet)
Neu war die digitale zeitmultiplexe Wendezugsteuerung (ZWS) über die durchgehende UIC-Leitung des Zuges
Die in S-Bahn-Farben (orange Bauchbinde) lackierten 111er des Bw Düsseldorf waren dazu mit entsprechenden Steuergeräten ausgerüstet worden
Die Abkehr von der analogen Wendezugsteuerung erwies sich Anfang der 1990er als Segen
benutzte man im Osten 34-polige Kabel
als mit der Ablösung der 111er durch ehemalige Reichsbahn-Loks der Baureihe 143 begonnen wurde; während man im Westen ein 36-poliges Kabel für die Analogsteuerung verwendete
Dank der ZWS war die Umrüstung der 143er dennoch relativ problemlos möglich
Anstatt Abteilen besitzen die Wagen drei bis vier Großräume mit kunstlederbezogenen Sitzen in Gegenüberanordnung
Ein schneller Fahrgastwechsel wird durch drei Einstiege pro Seite mit Doppelschiebetüren Bauart Kiekert erreicht
dies wurde inzwischen in einigen zu Innovationszügen umgebauten Garnituren behoben
Ursprünglich waren die Wagen nicht klimatisiert und der Steuerwagen ohne Mehrzweckraum für Fahrräder
In diesen Wagen werden teilweise auch Videoüberwachung der Fahrgasträume und Fahrgastinformationssysteme erprobt
Die ersten x-Wagen waren noch in der vom ET420 bekannten orange-grauen Farbgebung lackiert
ab der zweiten Serie kam das neue orange-weiße Farbschema zur Anwendung
Inzwischen sind die Wagen fast alle im Verkehrsrot des DB-Regionalverkehrs lackiert.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
X-Wagen
aus der freien Enzyklopädie
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und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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