Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Wolf
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Wolf
Stichpunkte
Allgemein
Dieser Artikel befasst sich mit dem Wildhund namens Wolf
Weiteres siehe: Wolf (Begriffsklärung) Wolf Bild nicht gefundenWolf Wolf (Canis lupus) Systematik Ordnung: Raubtiere (Carnivora) Überfamilie: Hundeartige (Canoidea) Familie: Hunde (Canidae) Tribus: Echte Hunde (Canini) Gattung: Canis Art: Wolf (Canis lupus) Der Wolf (Canis lupus) ist eine Hundeart in der Gattung Canis. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Merkmale 2 Lebensraum 3 Taxonomische Struktur der Art 4 Lebensweise 4.1 Verhalten und soziale Organisation 4.2 Ernährung 5 Wirtschaftliche Nutzung 6 Domestizierung 7 Forschung 8 Schutz 9 Volksglauben und Literatur 9.1 Totem 9.2 Gründungsmythen 9.3 Märchen und Literatur 10 Literatur 11 Weblinks [Bearbeiten]
Merkmale
Alaskas und Kanadas) erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 160 cm
Maße und Gewichte des Wolfes sind aufgrund seines ausgedehnten Verbreitungsgebietes sehr unterschiedlich: Die größten Wölfe (Verbreitung in Waldzonen Lettlands
Weißrusslands
der Schwanz ist zusätzlich bis zu 52 cm lang
Die Schulterhöhe beträgt etwa 80 cm
das Durchschnittsgewicht 80 bis 85 Prozent
Wölfe können bis zu 80 kg wiegen. Die kleinsten Wölfe leben im Vorderen Orient und auf der Arabischen Halbinsel; ihre Körperlänge beträgt etwa 80 cm bei einem Gewicht von rund 20 kg und einer Schwanzlänge von etwa 29 cm. Die Gesamtkörperlänge der Weibchen beträgt durchschnittlich 87 bis 98 Prozent der von Rüden
Wölfe verfügen über eine Schwanzdrüse (Violdrüse)
Die Färbung ist sehr variabel
gibt es eine Vielzahl weiterer
Der in Nordamerika verbreitete Name "Gray Wolf" weist darauf hin
doch obwohl das Beigegrau (sog. graue Phase) die häufigste Fellfarbe ist
dass diese Wölfe ein graues Fell haben
Im arktischen Norden gibt es vollkommen weiße Wölfe (sog. weiße Phase)
und ebenfalls nicht selten sind vollkommen schwarze Wölfe (sog. schwarze Phase). [Bearbeiten]
Lebensraum
Bild nicht gefunden Schwarzer Wolf Der Wolf war bis zur Entwicklung von Land- und Herdenwirtschaft das am weitesten verbreitete Raubtier der Erde
Er war in ganz Europa und Asien bis nach Nordafrika sowie in Nordamerika verbreitet
In weiten Teilen dieses einst riesigen Verbreitungsgebietes
wurde die Art durch menschliche Verfolgung ausgerottet
insbesondere im westlichen Europa und in Nordamerika
und zu einem geringeren Grade dem Iran gibt es noch größere zusammenhängende Populationen
der Mongolei
auf dem Balkan
Sibirien
In Osteuropa
in Kanada
Ansonsten ist der Wolf heute nur in isolierten Beständen (manche umfassen weniger als 100 Tiere) anzutreffen. Bild nicht gefunden Weißer Wolf Wölfe bewohnen eine Vielzahl von Habitaten
Ihre hohe Anpassungsfähigkeit lässt sie in den Eiswüsten der Arktis ebenso leben wie in den Wüsten Nordamerikas und Zentralasiens
Die meisten Wölfe bewohnen Grasländer und Wälder
dass der Mensch sie in großen Teilen des Verbreitungsgebietes frühzeitig aus offeneren Landschaften vertrieben hatte. [Bearbeiten]
liegt daran
Dass sie vor allem als Waldtiere bekannt wurden
Taxonomische Struktur der Art
Bild nicht gefunden Rotwolf: Ein Verwandter des Wolfes Nach Bibikow ist die Unterartengliederung bis heute umstritten; seit 1985 gibt es Versuche einer genetischen Revision der Unterarten des Wolfes (Mitochondrial DNA Method)
Canis lupus campestris und Canis lupus cubanensis) Dicht verwandt mit dem Wolf sind der Rotwolf (Canis rufus) aus Nordamerika (der vielleicht eine Hybride aus Wolf und Kojote darstellt)
Canis lupus campestris) Südlicher Wolf (Sammelgruppe aus Canis lupus lupus
Zur Untersystematik zählen unter anderem : Polar- oder Tundrawolf (Canis lupus albus) Sibirischer Wald- oder Taigawolf (Canis lupus lupus und Canis lupus altaicus) Kasachischer Wolf (Canis lupus desertorum
Canis lupus desertorum
der Kojote (Canis latrans) und der Äthiopische Wolf (Canis simensis)
Um den eigentlichen Wolf von diesen zu unterscheiden
wird er manchmal auch als Grauwolf bezeichnet - diese Bezeichnung ist allerdings im englischen Sprachraum ("Gray Wolf") verbreiteter als in der deutschen Sprache
Der Mähnenwolf (Chrysocyon brachyurus) gehört wie auch die Füchse zu den Hundeartigen
nicht aber zu den echten Wölfen
Der im frühen 20
Jahrhundert ausgestorbene australische Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) ist ein Beuteltier und steht stammesgeschichlich an ganz anderer Stelle der Säugetiere. [Bearbeiten]
Lebensweise
[Bearbeiten]
Verhalten und soziale Organisation
Die Tragzeit liegt bei etwa sechzig Tagen
und in einem Wurf befinden sich in der Regel zwischen drei und sieben (manchmal ein bis vierzehn) Welpen
ist die normale Sozialordnung des Wolfes das Rudel
Obwohl man auch einzelne Wölfe in der Wildnis antrifft
es handelt sich also um eine Familie
Das Wolfsrudel besteht im Regelfall aus dem Elternpaar und deren Nachkommen
Wölfe werden (im Gegensatz zu Haushunden) erst mit 2 Jahren geschlechtsreif und verbleiben bis zur Geschlechtsreife bei den Eltern
Die vorjährigen Jungwölfe unterstützen das Elternpaar bei der Aufzucht der neuen Welpen
Unter normalen Bedingungen besteht ein Rudel im Herbst also aus dem Elternpaar
dem Nachwuchs aus dem Vorjahr und dem Nachwuchs aus dem gleichen Jahr
Mit Erreichen der Geschlechtsreife nach 2 Jahren wandern die Jungwölfe aus dem elterlichen Territorium ab und suchen ein eigenes Revier
Die Elterntiere sind grundsätzlich dominant gegenüber ihrem Nachwuchs
Kämpfe um die Rangordnung gibt es daher nicht
In der Literatur findet sich häufig die Darstellung einer streng hierarchischen Rangordnung mit einem dominanten Alpha-Paar
einer Gruppe nachgeordneter Tiere und einem schwachen Tier am Ende der Rangordnung in der Rolle des "Prügelknaben" oder Omega-Wolfs
das in der Regel die Nachkommen des Rudels zeugt
und keinesfalls auf natürliche Verhältnisse übertragbar
Diese Darstellungen sind das Ergebnis der Forschung an Wölfen in Gefangenschaft
In Gefangenschaft wurden meist Wölfe unterschiedlicher Herkunft oder Familiengruppen zusammengesperrt und gezüchtet
noch die (mit der Abwanderung verbundene) Vermeidung von Verpaarungen verwandter Tiere
Hier ist weder eine Abwanderung mit Erreichen der Geschlechtsreife möglich
In diesen in Gefangenschaft gehaltenen Rudeln sind daher heftige Auseinandersetzungen an der Tagesordnung. [Bearbeiten]
Ernährung
er nutzt dabei die im jeweiligen Lebensraum dominierenden Arten
Bild nicht gefunden Wolf im winterlichen Yellowstone Nationalpark Grundnahrung des Wolfes bilden Huftiere
Wölfe jagen im Norden ihres Verbreitungsgebietes überwiegend im Rudel Elche
Hirsche
Rentiere oder Rehe
In Osteuropa zählen auch Wildschweine zu ihrer Beute
Kleinere Säuger wie Hasen
Wühlmäuse und Lemminge werden ebenfalls häufig erbeutet
Kaninchen
In der Nähe von Menschen schlagen sie auch Schafe oder junge Rinder
Haushunde und Hauskatzen
In nahrungsarmen Zeiten frisst der Wolf sowohl Aas als auch Abfälle
Vitamine und Spurenelemente nimmt der Wolf nicht nur über den Verzehr pflanzenfressender Beutetiere auf
sondern er frisst auch selbst pflanzliche Nahrung
Brombeeren
Zur vollwertigen Nahrung für Wölfe zählen auch Heidelbeeren
Wildobst sowie Blätter von Seggen und Gräsern
Preiselbeeren
in denen keine Beute gemacht wird
Die sprichwörtliche Gefräßigkeit des Wolfes gehört ins Reich der Märchen und Legenden; nach aktuellen Forschungen liegt der jährliche Nahrungsbedarf des Wolfes zwischen 500 und 800 Kilogramm pro Individuum; der Wolf frisst täglich im Durchschnitt 2 Kilogramm
dabei sind aber auch längere Hungerperioden zu berücksichtigen
In Ausnahmefällen kann ein Wolf bis zu 10 Kilogramm Fleisch auf einmal verzehren
ein Teil davon wird jedoch wieder ausgewürgt und an anderen Stellen als Vorrat verscharrt
Einzeltiere nehmen die geringsten Nahrungsmengen zu sich; ihre Tagesration liegt etwa bei einem Viertel dessen
was Rudeltiere durchschnittlich zu sich nehmen
Das Nahrungsdefizit wird überwiegend durch kleinere Tiere
Aas oder Haushunde gedeckt
Jungwölfe verzehren auch verschiedene Insekten
insbesondere Käfer. [Bearbeiten]
Wirtschaftliche Nutzung
Wölfe wurden über Jahrhunderte verfolgt und teilweise systematisch ausgerottet; daneben diente der Wolf aber auch als Pelzlieferant
Im 19
Jahrhundert wurden Wölfe vor allem mit Strychnin getötet
indem man ein getötetes Schaf damit imprägnierte und dieses auf die bekannten Wechsel der Wölfe warf
Polen und Frankreich hergestellt und verwendet; sie galten als um so wertvoller
Russland
je weißer sie waren
Wolfsfelle wurden in Schweden
Die Wolfshaut wurde auch gegerbt und zu Handschuhen
Pauken- und Trommelfellen verarbeitet
obwohl teilweise noch Abschussprämien gezahlt werden. [Bearbeiten]
In den meisten Ländern ist die wirtschaftliche Nutzung des Wolfes heute verboten
Domestizierung
dass der Haushund vom Wolf abstammt; nach genetischen Untersuchungen hat sich wohl der so genannte Urhund bereits vor etwa 100.000 Jahren vom Wolf getrennt
Bild nicht gefunden Husky: Ein Haushund mit sichtbarer Ähnlichkeit zum Wolf Bild nicht gefunden Tschechoslowakischer Wolfshund: Kreuzung zwischen deutschem Schäferhund und Wolf Heute geht man davon aus
dass sich vor etwa 14.000 Jahren Wölfe dem Menschen angeschlossen haben
um dessen Nahrungsreste zu vertilgen
Eine heute nicht mehr haltbare Annahme ging davon aus
Mit der Zeit wurden sie zutraulicher
und der Mensch erkannte ihren Nutzen (sog
Torfhunde)
dass sie als Haustier anderen Nutzen haben konnten
dass Wölfe zunächst als Fleischlieferanten dienten
ehe man herausfand
Eine andere Theorie ist
spitzen Stehohren und quadratischem Körperbau auf; auch andere Rassen wie der Deutsche Schäferhund zeigen noch eine gewisse äußere Ähnlichkeit zum Wolf
Husky
Die Verwandtschaft zum Wolf zeigt sich recht deutlich bei einigen Hunderassen; Hunde vom Urtyp (Gruppe 5 in der FCI-Klassifikation) wie der Samoyede
Kanaanhund oder der Akita Inu weisen einen ursprünglichen Typ mit spitzem Fang
daß diese Rassen daher enger mit dem Wolf verwandt wären als andere
Es ist jedoch ein Mythos
aber auch in den Niederlanden oder Italien mit Wolfskreuzungen experimentiert; Züchtungen wie der Saarloos – Wolfshund von Leendert Saarloos (FCI-Nr
Heute wird vor allem in osteuropäischen Ländern
der Tschechoslowakische Wolfshund (ÄŒeskoslovenský VlÄ?ák
FCI-Nr
311)
332) oder die Wolf-Schäferhund-Kreuzungszucht Lupo Italiano (von der FCI nicht anerkannt) gelten als fragwürdige Experimente
Wolfsverhalten schlägt bei diesen Tieren durch und das gesamte Instinktrepertoire einschließlich des wölfischen Sozialverhaltens ist intakt
Vom Halter erfordern diese Tiere fundierte Kenntnisse in Wolfs- und Hundeverhalten sowie außerordentlich viel Zeit und Einfühlungsvermögen
Wolfskreuzungen sind vollkommen ungeeignet als Haustiere oder Familienhunde. Über den Umweg des Haushundes stammt auch der australische Dingo vom Wolf ab
auch ohne Kontakt mit Hunden gehabt zu haben
Die Nachkommen von domestizierten Wölfen bellen
sondern jaulen. [Bearbeiten]
Tschechoslowakische Wolfshunde bellen dagegen nicht
Forschung
Noch Ende des 19
Jahrhunderts wurde der Wolf beschrieben als "ungemein blutdürstig"
als er fressen kann") und "frißt auch seinesgleichen"; nach heutigen Erkenntnissen ist diese Charakterisierung aus Meyers Konversationslexikon von 1888 grundverkehrt
übermäßig gierig ("würgt er viel mehr
Diese Sichtweise
die sich erst im späten Mittelalter entwickelt hatten
tradiert Vorstellungen vom Wolf
die den Erkenntnisstand der wissenschaftlichen Literatur dieser Zeit widerspiegelt
Die systematische Beobachtung des Wolfes mit modernen wissenschaftlichen Methoden
begann erst Mitte des 20
kurzzeitige Beobachtungen und Vermutungen hinausgehen
die über das Ausmessen gefangener Exemplare
Jahrhunderts
Sie fanden zunächst vorwiegend in Nordamerika statt
naturbelassene Gebiete mit gesunden Wolfspopulationen gibt
und da durch populäre Romane und Berichte (etwa Farley Mowats Never Cry Wolf oder Lois Crislers Arctic Wild und Captive Wild) das Bild vom Wolf als dem Untier schon relativiert worden war
da es dort noch große
Als eine der wichtigsten frühen Arbeiten gelten heute die von L
David Mech auf der Isle Royale im Oberen See durchgeführten Langzeitbeobachtungen
Weitere wichtige Beiträge stammen beispielsweise von Adolph Murie (The Wolves of Mt
McKInley) und Henry S
Sharpe (Wolf and Man: Evolution in Parallel). In Deutschland sorgten vor allem die jahrelangen Forschungsarbeiten und die Bücher von Erik Zimen für einen Wandel der Vorstellungen vom Wolf. [Bearbeiten]
Schutz
Seit dem 19
Jahrhundert ist der Wolf in Nord- und Mitteldeutschland sowie in England ausgestorben und hätte bald zu den ausgestorbenen Tierarten Europas gehört
Polen
Wolfspopulationen gab es damals noch in Ungarn
Russland und Skandinavien
Rumänien
Kroatien
Krain
Bosnien
Galizien
Serbien
wird er auch heute noch aktiv verfolgt
wo der Wolf heute (noch) vorkommt
In vielen Teilen der Welt
dass der Wolf keine Gefahr für den Menschen oder seine Landwirtschaft darstellt; vielmehr wird der Wolf zunehmend im Rahmen der Naturschutzbemühungen als ein willkommener Bestandteil der Fauna gesehen
Allerdings setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch
In Europa ist der Wolf durch drei Richtlinien geschützt. Dem Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES
Convention on International Trade in Endangered Species of the Wild Fauna and Flora) vom 3
März 1973 gehören 152 Staaten an
Knochen...) ein
Schädel
Es stellt Richtlinien für den Handel mit geschützten Tieren und deren Erzeugnissen auf und schränkt die Ein- und Ausfuhr der Tiere oder ihrer Teile (Felle
einige Subpopulationen sind vom Aussterben bedroht und in Anhang I aufgeführt. In der Berner Konvention haben sich 45 Staaten auf die Erhaltung und den Schutz wildlebender Pflanzen und Tiere und ihrer Lebensräume verständigt
Der Wolf ist hier in Anhang II (gefährdete Tierart) aufgeführt
92/43/EWG) wurde 1992 von der EU in Kraft gesetzt und soll europaweit die Ausweisung und Erhaltung von Lebensräumen und Wildtieren regeln
Der Wolf ist in Anhang II der Konvention aufgeführt. Die FFH-Richtlinien (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie
Der Wolf ist hier in Anhang IV aufgeführt
sein Lebensraum in Anhang II
Diese Richtlinie ist von allen EU-Mitgliedsstaaten jeweils in nationales Recht umzusetzen. In Deutschland wurde der letzte frei lebende Wolf am 27
Februar 1904 in der Lausitz erschossen
60 m Länge und einem Widerrist von 80 cm sowie 41 kg Lebendgewicht ein sehr großer Wolf
Er war mit 1
weshalb er den Spitznamen "Tiger von Sabrodt" (Ort des ersten Auftauchens) erhielt
vermutete man hinter dem gerissenen Wild erst ein ausgebrochenes Zirkustier
Da es in der Gegend lange Zeit keinen Wolf mehr gegeben hatte
Seit den 90er Jahren sind immer wieder Wölfe über die polnische Grenze nach Deutschland eingewandert und hielten sich bevorzugt auf Truppenübungsplätzen auf
Obwohl sie streng geschützt sind
wurden sie immer wieder von Jägern geschossen - angeblich wegen Verwechslungen mit wildernden Hunden
Dennoch sind die ersten Wölfe in Sachsen schon heimisch geworden
doch es scheint inzwischen möglich
Sie sind noch extrem bedrohte Seltenheiten
dass der Wolf in Deutschland wieder heimisch wird
Insgesamt ist der Wolf wieder in vielen europäischen Ländern auf dem Vormarsch beispielsweise in: Italien
Schweiz
Spanien
Frankreich
Österreich
Kroatien
Slowenien
Die im Juli 2002 aus einem Wolfsgehege bei Klingenthal in Sachsen entwischte Wölfin "Bärbel" wurde am 19
Januar 2003 in Niedersachsen erlegt und löste zahlreiche Diskussionen um die Zulässigkeit dieser Maßnahme aus. [Bearbeiten]
Volksglauben und Literatur
das oft in Sagen
beispielsweise als Fenriswolf
Fantasy- und Horrorgeschichten vorkommt
Bild nicht gefunden Wolfsspuren im Sand Der Wolf ist ein Tier
Mythen
Werwolf oder Wolfskind
sahen im Wolf einen ihnen ebenbürtigen oder überlegenen Konkurrenten
die von der Jagd lebten (Nordeuropa
Der Wolf tritt dabei in zwei gegensätzlichen Rollen auf: Viele Völker
Nordamerika)
dessen Ausdauer und Geschick bewundert und begehrt waren; der Wolf wurde auch als Beschützer oder als übernatürliches Wesen betrachtet und verehrt
Wolfgang oder Wolfhard erinnern an diese Sichtweise. Dagegen wird der Wolf bei vielen sesshaften Völkern als der Feind betrachtet
der die Nutztiere raubt. (Hütet euch vor den Wölfen im Schafspelz!)
Vornamen wie Wolf
So erwirbt er sich den Fabelnamen als blutrünstiger Isegrim
Ab dem Mittelalter und vor allem beginnend mit dem 16
die als streitlustige und tapfere Tiere den Kampf verfolgen und sich auf die gefallenen Leichen stürzen
Jahrhundert wird der Wolf dann dämonisiert und seitdem systematisch bis zur Ausrottung verfolgt. In der germanischen Mythologie werden dem Siegesgott Odin zwei Wölfe und zwei Raben beigelegt
Loki verfolgte in Wolfsgestalt den Mond und drohte ihn zu verschlingen
Der Wolf Ysengrin des Mythos besitzt viele Wesensmerkmale des verschlagenen Fuchses
behalten aber ihre Wolfsgewohnheiten bei (vergleiche Werwolf)
Bastardsöhne des mythischen Wolfs leben in der bürgerlichen Gesellschaft
Die Nacht und der Winter sind die Zeit des Wolfs; geächtete Verbrecher trugen nach der Sage des Mittelalters ein caput lupinum. [Bearbeiten]
Totem
Der Wolf erscheint in zahlreichen Kulturen als Totem
bei den Irokesen
darunter bei dem Indianerstamm der Tlinkit
bei den Turkmenen und bei den Mongolen
Verschiedene Teile des Wolfs galten auch in Deutschland als heilkräftig
Schuhe aus Wolfsfell sollten die Kinder zu tapferen Männern erwachsen lassen. [Bearbeiten]
Gründungsmythen
Die Usbeken und die Hunnen leiteten ihre Herkunft vom Wolf ab
ebenso galt die Wölfin als Urmutter der alten Türken
soll von Wölfen aufgezogen worden sein
In der Mythologie der Römer werden Romulus und Remus von einer Wölfin gesäugt
ähnliches wird berichtet von den slowakischen Recken Waligor und Wyrwidub; auch der Gründer des altpersischen Reiches
Kyros
er sei von Wölfinnen großgezogen worden. [Bearbeiten]
In der germanischen Mythologie gibt es den Fenriswolf; vom Sagenheld Dietrich wird ebenfalls berichtet
Märchen und Literatur
auf
wie dem Rotkäppchen der Gebrüder Grimm
Literarisch tritt der Wolf in vielen Tierfabeln (beispielsweise des Äsop) und in Märchen
White Fang)
siehe auch den einzelgängerischen
Bekannte moderne Wolfsliteratur stammt von Rudyard Kipling (Die Dschungelbücher) oder Jack London (Ruf der Wildnis
allerdings menschlichen Steppenwolf Hermann Hesses. [Bearbeiten]
Literatur
Sachliteratur: Dimitrij I
Bibikow: Der Wolf (Die neue Brehm-Bücherei; 587; 3
Aufl.)
198 Seiten
Westarp Wissenschaften
Hohenwarsleben: 2003
ISBN 3894323809 Werner Freund: Wolf unter Wölfen
Ein Leben als Mensch im Wolfsrudel
München: Augustus-Verl
1999
ISBN 3804373305 Jen Green: Wölfe
62 Seiten
Franckh-Kosmos Verlag: 2001
ISBN 3440089533 Okarma
H.: Der Wolf. Ökologie
Verhalten
Schutz
Parey 1997
ISBN 3826384318 Erik Zimen: Der Wolf
ISBN 3440097420 Leonard Lee Rue III: Wölfe
Gebundene Ausgabe
447 Seiten
Kosmos
2004
82 Seiten
Gebundene Ausgabe
Parkland
ISBN 3880597448 Farley Mowat:Ein Sommer mit Wölfen. Rowohlt Tb.
ISBN 3499237636 Thomas Riepe:Wolf und Hund
2004
Monsenstein und Vannerdat
ISBN 3865820417 Bildbände: Jim Brandenburg: Bruder Wolf
71 Seiten
154 Seiten
Tecklenborg: 1996
ISBN 3924044236 Jim Brandenburg: White Wolf
160 Seiten
Tecklenborg: 1998
ISBN 3924044392 [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Wiktionary1 Vorlage:Commons1 Thoddys Wolf-Kinderclub – Kinder machen Wolfschutz (http://www.wolf-kinderclub.de) Deutsche Wolfsgemeinschaft (http://www.wolves.de) Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (http://www.gzsdw.de) International Wolf Center (http://www.wolf.org) (auf Englisch) "Wolfpark" in Battle Ground
USA (http://www.wolfpark.org) (auf Englisch) Freundeskreis Wölfe in der Lausitz e.V. (http://lausitz-wolf.de/) eine weitere lesenswerte Internetseite (http://www.amarok-greywolf.de/) Wolf & Hund - Informationen über Wölfe und andere Hundeartige (http://www.wolfundhund.de/) www.wissenschaft.de: Zu enge Familienbande unter skandinavischen Wölfen (http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249720.html) Die Population in Norwegen und Schweden ist durch Inzucht akut bedroht Beurteilung: Dieser Artikel ist in die Liste exzellenter Artikel aufgenommen worden. ast:Llobu bg:Вълк ca:Llop da:Ulv en:Wolf eo:Lupo es:Lobo et:Hunt fi:Susi fr:Loup ja:オオカミ la:Lupus nl:Wolf no:Ulv pl:Wilk (zwierzę) pt:Lobo sl:Volk sv:Varg
Indiana
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Wolf
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Schwindsucht
Homepage
Ministerpräsident (Polen)
Innovation
Geowissenschaften
Finex
Internetpräsenz
Hans Blix
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt