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Diskussion : Wartburg
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Wartburg
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Bauwerk Wartburg
über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes gelegen
Weiteres siehe Wartburg (Begriffsklärung). Bild nicht gefunden Die Wartburg - heute Bild nicht gefunden Wartburg um 1900 Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen
394 m ü.d.M
Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe
zum ersten Mal sah
Einem humorvollen Mythos nach erwarb das Schloß seinen Namen
auf dem das Schloß heute sitzt
als sein Begründer den Hügel
Vom Ort entzückt schrie er angeblich auf
Berg--du sollst mir eine Burg werden!" Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Gebäude 3 Literatur 4 Weblinks [Bearbeiten]
"Warte
Geschichte
Bis zum Aussterben der alten thüringischen Landgrafen aus dem Haus der Ludowinger mit Heinrich Raspe (1247) war sie ununterbrochen die Residenz jener Dynasten und Sitz eines Burggrafen
aber sagenhaften Sängerkrieges
Unter Hermann I. (1190-1216) war die Wartburg eine Hauptstätte der deutschen Dichtung und der Schauplatz des berühmten
dem letzten Landgrafen
der von seinem Vater Heinrich dem Erlauchten das neuerworbene Land erhielt
Nachdem Thüringen an die Markgrafen von Meißen gefallen war
nahm Albrecht der Entartete
seinen Sitz wieder auf der Wartburg
welcher hier residierte und 1406 starb
ebenso dessen Nachfolger bis Balthasar
Dessen Sohn Friedrich der Einfältige besuchte die Burg seiner Väter selten
hörte die Wartburg auf
Residenz zu sein
und da nach seinem Tode Thüringen an die meißnische Linie der Wettiner zurückfiel (1440)
Noch einmal erhielt die Wartburg 1521/22 für kurze Zeit Bedeutung für die deutsche Geschichte - der Reformator Martin Luther hielt sich als "Junker Jörg" hier versteckt und übersetzte während dieser Zeit das Neue Testament der Bibel ins Deutsche
Das 1
Wartburgfest wurde am 18
Oktober 1817 auf der Wartburg gefeiert
Das 2
Wartburgfest fand im Revolutionsjahr 1848 statt. [Bearbeiten]
Gebäude
Bild nicht gefunden Burghof um 1900 Die Wartburg erhebt sich auf einer schmalen
schroffen Felsenstirn 220 m oberhalb der Stadt Eisenach
Die Wartburg ist eine typische Abschnittsburg mit einer ursprünglichen Vierteilung der Burgabschnitte
von der heute nur noch eine Zweiteilung in Vor- und Hauptburg erhalten ist
wo heute die "Schanze" den Eingang zur Burg markiert
wie folgt aufgeteilt: Der erste Burgabschnitt befand sich dort
aber nie erobert wurde
In ihrer Blütezeit war die Burg
die in ihrer Geschichte mehrmals belagert
die Fundamente eines Turmes ("Fischerturm") wurden in den Neunziger Jahren wieder freigelegt und sind heute noch als viereckiges Loch sichtbar
Hier befanden sich Wehrbauten
die diesem Abschnitt den heutigen Namen gaben
die bis in Goethes Zeiten als überdachte Wehrgänge sichtbar waren
sind heute nicht mehr vorhanden
Die Gebäude dieses Abschnittes
welches ursprünglich ein Torturm aus der Zeit der Umwandlung zur Residenz war und später in seiner Höhe verringert und umgebaut wurde
An deren Stelle ist heute der Platz vor der Zugbrücke. Bild nicht gefunden Brunnen Die Vorburg wird über die Zugbrücke durch ein Torgebäude betreten
jedoch wurden vor Kurzem Hinweise auf die Verwendung älterer Bausubstanz gefunden
"Vogtei") stammen aus dem späten Mittelalter
Die sich in Eintrittsrichtung rechts anschließenden Gebäude ("Ritterhaus
die Wasserversorgung erfolgte per Lasttier und Zisterne (im Haupthof)
Der Brunnen im ersten Hof der Wartburg stammt nicht aus dem Mittelalter
der westliche Margaretengang und der östliche Elisabethgang sind im Spätmittelalter überdachte Teile der ursprünglichen Ringmauer
Die Wehrgänge
Vor bzw. in der Flucht der Gebäude der anschließenden Hauptburg kann ein später verfüllter oder überbauter Halsgraben (ähnlich der Oberburg der Reichsburg Kyffhausen) vermutet werden. Bild nicht gefunden Die Wartburg vom Burghof aus Die Hauptburg wird durch die Gebäudeflucht "Neue Kemenate"
alles Gebäude aus der zweiten Hälfte des 19
"Torhalle" und "Dirnitz"
begrenzt
Jahrhunderts
Bereits zu Goethes Zeiten waren die mittelalterlichen Gebäude an dieser Stelle verfallen und abgetragen
so dass der mittelalterliche Zustand nur noch vermutet werden kann
Die im Dirnitz eingerichtete Waffenkammer der Wartburg wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges in die damalige UdSSR verbracht und ist bis heute nicht eindeutig wiedergefunden worden
der einen Wasserspeicher zur Versorgung der Stadt Eisenach enthält
Die Hauptburg wird beherrscht vom spätromanischen Palas
und dem auf den Grundmauern des ursprünglichen Bergfrieds errichteten heutigen Bergfried
dem "Landgrafenhaus" und neben dem "Südturm" einzigem mittelalterlichen Gebäude der Hauptburg
Von den restlichen mittelalterlichen Gebäuden ist nichts erhalten geblieben
der heute als Restaurant genutzte "Gadem" steht auf alten Grundmauern
ist jedoch späteren Datums
Der südlichste Abschnitt der heutigen Hauptburg kann aufgrund der topographischen Gegebenheiten im Mittelalter durch eine Mauer in Höhe der Flucht Palas - Gadem vom Haupthof abgetrennt worden sein
Am südlichsten Ende dieses Abschnittes befindet sich der "Südturm"
der letzte original erhaltene Turm aus der Entstehungsgeschichte der Burg
Der deckte den südlichen Hang in Richtung "Eisenacher Burg" ab. Die größten und nicht immer für den Baukörper Wartburg vorteilhaften Veränderungen erfuhr die Wartburg im 19
die Restaurierung der Burg im damaligen Gedankengut des Historismus und des wiedererstarkten Nationalismus des deutschen Kaiserreiches erfolgte
als auf Goethes Initiative hin
Jahrhundert
Ein Gang durch die Burg berührt folgende exponierte Gebäude: Das Hauptgebäude
der Palas oder das Landgrafenhaus
1847-70 auf Veranlassung von Großherzog Carl Alexander (Sachsen-Weimar-Eisenach) in umfassender Weise durch den Giessener Architekten Hugo von Ritgen restauriert
Ursprünglich stammt es aus dem 12
Jahrhundert und ist im byzantinischen Stil aufgeführt
welches aus jener Periode der Baukunst erhalten ist
das einzige Fürstenschloss
Der Eingang zur untersten der drei Etagen führt zunächst in die ehemalige Rüstkammer
An dieselbe schließt sich das Speisezimmer
der eigentliche Wohnungsraum der alten Landgrafen
welches mit Fresken von Moritz von Schwind ausgeschmückt ist
dem ursprünglichen Hauptsaal des Gebäudes
in dem die Dichter auf erhöhter Bühne (Laube) ihre Gesänge vortrugen. Bild nicht gefunden Sängersaal um 1900 Aus dem Sängersaal führt die mit Fresken Moritz von Schwinds (Darstellungen aus dem Leben der heiligen Elisabeth von Thüringen) geschmückte Elisabethgalerie in die Kapelle
deren Räumlichkeit nach dem Brand der mittelalterlichen Burgkapelle im 13
In der zweiten Etage gelangt man durch das Landgrafenzimmer
in den Sängersaal
Jahrhundert vom Sängersaal abgetrennt wurde
der auf den ursprünglichen Baukörper aufgesetzt wurde
Die dritte Etage nimmt der 40 m lange Rittersaal ein
nachdem die Wartburg Residenz der Ludowinger wurde. Bild nicht gefunden Lutherstube heute Bild nicht gefunden Lutherstube um 1900 Die nördliche Frontseite der Burg im Vorhof bilden das "Ritterhaus" und die "Vogtei"
welche wahrscheinlich aus dem 14. oder 15
Jahrhundert stammen
welche dem Reformator vom 4
In der "Vogtei" befindet sich die Lutherstube
Mai 1521 bis 1
März 1522 als Fluchtpunkt und Ort der Bibelübersetzung diente
einschließlich des Palas und den Gebäuden der Vorburg
Der "Nürnberger Erker" stammt im Original von einem Nürnberger Patrizierhaus und wurde nachträglich auf die Burg verbracht. Bild nicht gefunden Sängerwettstreit In ihrer Gesamtheit ist die Wartburg
ein typisches Beispiel einer Philosophie des 19
um einer ohne Zweifel bestehenden geschichtlichen Bedeutung der Wartburg den in der Zeit der Etablierung des deutschen Kaiserreiches notwendigen nationalen Aspekt zu verleihen
in der bestehende Architektur in einer romantisierenden und historisierender Form mit Gebäuden ergänzt wurde
Jahrhunderts
Vergleichbare Stätten deutscher Geschichte sind hier der Kyffhäuser und die Burg Hohenzollern. [Bearbeiten]
Literatur
Hugo von Ritgen
Gedanken zur Restaurierung der Wartburg
1847
140 S. Hugo von Ritgen
Der Führer auf der Wartburg: Ein Wegweiser für Fremde und ein Beitrag zur Kunde der Vorzeit
Leipzig Weber 1860 Ernst Badstübner
Die "Restauration" der Wartburg
Aspekte des Historismus und der Denkmalpflege
ISSN 0007-6201. Günter Schuchardt / Elmar Altwasser / Ulrich Kneise
Burgen und Schlösser 45
Welterbe Wartburg
2004
18-27
Burgen
Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa 4 (3
Aufl
Der romanische Palas der Wartburg
Regensburg 2003)
ISBN 3-7954-1222-6. Günter Schuchardt
Bauforschung an einer Welterbestätte
Bd
1 (Regensburg 2001)
ISBN 3-7954-1457-1. Zeitschrift: Wartburg-Jahrbuch
Hrsg. von der Wartburg-Stiftung Eisenach
am bekannesten durch Richard Wagners "Tannhäuser"
Neue Folge seit 1992(1993). Die Wartburg ist vielfach literarischer Schauplatz geworden
Auch erschien vor dem Ersten Weltkrieg in Eisenach die Literaturzeitschrift "Wartburgstimmen" unter der Redaktion des Romanciers Ernst Clausen. [Bearbeiten]
Weblinks
Offizielle Seite der Wartburg-Stiftung mit ausführlicher Chronik und Baubeschreibung (http://www.wartburg-eisenach.de/frame_st.htm) cs:Wartburg (hrad) en:Wartburg Castle fr:Château de Wartbourg ja:ヴァルトブルク城
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Wartburg
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