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Diskussion : Verschwörungstheorien zu den Anschlägen des 11. September 2001
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Verschwörungstheorien zu den Anschlägen des 11. September 2001
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Der Begriff 2 Physikalische Zweifel 2.1 Pennsylvania: "There was no airplane" 2.1.1 Argumente dafür 2.1.2 Argumente dagegen 2.2 Pentagon: "Es war kein Flugzeug" 2.2.1 Argumente dafür 2.2.2 Argumente dagegen 2.3 "Die Türme müssen gesprengt worden sein" 2.3.1 Argumente dafür 2.3.2 Argumente dagegen 2.4 "Die Stahlträger sind nicht geschmolzen" 2.4.1 Argumente dafür 2.4.2 Argumente dagegen 2.5 "Die Türme hätten kippen müssen" 2.5.1 Argumente dafür 2.6 Argumente dagegen 2.7 "Der erste Turm hätte vor dem zweiten kippen müssen" 2.7.1 Argumente dafür 2.7.2 Argumente dagegen 3 Zweifel am Verhalten der mutmaßlichen Täter 3.1 "Die Täter waren andere" 3.1.1 Argumente dafür 3.1.2 Argumente dagegen 3.2 "Der Zeitpunkt war schlecht gewählt" 4 Vermutetes Vorwissen der Geheimdienste 4.1 "Die CIA wusste Bescheid" 4.1.1 Argumente dafür 4.1.2 Argumente dagegen 5 Vermutete Medienmanipulation und Propaganda 5.1 "Die Urheberschaft Bin Ladens ist unbewiesen" 5.1.1 Argumente dafür 5.1.2 Argumente dagegen 5.2 "Die Massenmedien sind zensiert/üben Selbstzensur" 5.2.1 Argumente dafür 5.2.2 Argumente dagegen 6 Vermutete Zusammenarbeit der USA mit den Terroristen 6.1 "Die CIA braucht Afghanistans Opium als Geldquelle" 6.1.1 Argumente dafür 6.1.2 Argumente dagegen 7 Rückschluss vom Nutznießer auf den Verursacher 7.1 "Die fingierten Anschläge sollten ein neues Feindbild erzeugen" 7.1.1 Argumente dafür 7.1.2 Argumente dagegen 8 "Die Juden sind Schuld" 9 Kritik und Gegenkritik 10 Vorläufiges Ergebnis 11 Literatur 12 Weblinks [Bearbeiten]
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Der Begriff
von dem andere nichts ahnen. Eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie
die bestimmte außergewöhnliche Ereignisse auf einen solchen Geheimplan zurückführt
Eine Verschwörung nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch eine geheime Verabredung einer Gruppe von Menschen mit einem bestimmten Zweck – meist dem einer feindseligen Machtausübung –
Sie bietet damit eine alternative Erklärung für diese Ereignisse an und weicht darin von der Mehrheitstheorie ab. Die Ereignisse des 11
September 2001 haben eine Reihe solcher Erklärungsmuster hervorgerufen
Wegen angeblicher Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung der Anschlagsursachen stellen mehrere Autoren die in den Medien präsentierte Version in Frage: u. a
Gerhard Wisnewski
Andreas von Bülow und Eric Hufschmid
Thierry Meyssan
Mathias Bröckers
dass ihre Thesen auf ganz normalen journalistischen Recherchen beruhen
Diese Autoren betonen in der Regel
da sie aus ihrer Sicht eine große Anzahl an Widersprüchen und offene Fragen aufdecken
Sie halten diese für notwendig
die berechtigte Zweifel an der offiziellen Version wecken. Darum lehnen einige dieser Autoren den Begriff "Verschwörungstheorie" als tendenziös ab
Sie verweisen darauf
dass dann ja jede Hintergrund-Recherche so genannt werden könnte
Sie führen die Mehrheitstheorie ihrerseits auf eine Verschwörung gegen die Mehrheit zurück. [Bearbeiten]
Physikalische Zweifel
[Bearbeiten]
Pennsylvania: "There was no airplane"
An der Absturzstelle in Pennsylvania seien nur sehr kleine oder gar keine Bruchstücke eines Flugzeugs gefunden worden
Daher könne hier gar keine große Verkehrsmaschine abgestürzt sein. [Bearbeiten]
Argumente dafür
des Bürgermeisters von Shankville: „There was no airplane
Gerhard Wisnewski führte für diese These an: ein Zitat des ersten Zeugen an der Absturzstelle
nicht identifizierbare Blechteile am Boden
No airplane!“ angeblich fehlende Untersuchungsberichte des Flugunfalls
die keinem Flugzeug zuzuordnen sind Zeugenaussagen von Dutzenden Menschen
die sich über das Fehlen eines Wracks und von Wrackteilen an der Absturzstelle wunderten
fehlende Fotos von Wrackteilen
Das soll den Abschuss des Flugzeugs durch eine Rakete und die geheime Beseitigung der Wrackteile durch US-Geheimdienste nahelegen. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
Das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL Nr
an anderer Stelle gefunden worden. Das "Verschwinden" des Wracks erklärt sich aus der Explosion sowie dem tiefen Eindringen in den Ackerboden
37/2003 ist diesen Gerüchten nachgegangen und befragte einige der von Wisnewsky genannten Zeugen. Demnach sagte der Bürgermeister: „There was no airplane anymore – nothing was left“
bezogen auf die Explosion des Flugzeugs beim Aufprall
u. a. die Triebwerke
die es völlig zerfetzt habe. Er sagte aber auch: Es seien sehr wohl größere Flugzeugteile
Zahlreiche Augenzeugen bestätigen übereinstimmend den Absturz des Flugzeuges
die Flugzeugreste der Versicherung von United Airlines übergeben
Die fehlenden Fotos von Wrackteilen oder angeblich fehlende Untersuchungsberichte konnte der Spiegel nicht "widerlegen"
weil die behördliche Untersuchung noch nicht abgeschlossen und ihre Ergebnisse noch nicht veröffentlicht waren. Der WDR untersuchte nochmals mit Profi-Redakteuren die Ereignisse in Shanksville. Das Flugzeug wurde weitgehend geborgen. Ende September 2001 wurden Kleidungsstücke und andere persönliche Gegenstände den Angehörigen
DNA-Reste aller Passagiere sowie vier Unbekannter wurden im Krater identifiziert
Nur kleine Trümmerteile wurden außerhalb des Kraters entdeckt
Am weitesten waren Papierstücke geflogen. [Bearbeiten]
Pentagon: "Es war kein Flugzeug"
existiere nicht. [Bearbeiten]
Auch das Flugzeug
das das Pentagon getroffen haben soll
Argumente dafür
Fotos vom zerstörten Pentagon legen nahe
ohne den Boden zu berühren
dass das Flugzeug perfekt das erste Stockwerk des Gebäudes getroffen haben müsse
da die Piloten eine solche fliegerische Meisterleistung kaum hätten vollbringen können
Das sei unwahrscheinlich
Ihre Fluglehrer seien nicht von ihren Künsten überzeugt gewesen
Auch im Pentagon habe es wie in Pennsylvania
keine Spuren einer Boeing 757 gegeben
Die Blackboxes würden unter Verschluss gehalten
Das Loch im Pentagon sei zu klein für eine Boeing 757
Auf keinem Foto seien Flugzeugtrümmer zu sehen
als sei zweimal an einem Tag eine große Verkehrsmaschine beim Absturz praktisch spurlos verschwunden
an alten Schrott
Sichtbare Trümmer erinnerten
wie in Pennsylvania
nicht an Wrackteile eines Flugzeugs. Die Zweifel an den öffentlich zugänglichen Fotos beider Abstürze werden dann kombiniert: So entsteht der Eindruck
sei ein sehr unwahrscheinliches Novum in der Luftfahrtgeschichte und lege den Verdacht nahe: Es müsse anders gewesen sein. [Bearbeiten]
Dies
so die Skeptiker
Argumente dagegen
Das Flugzeug schlug zunächst auf dem Boden auf und schoss dann ins Gebäude
Es wurde im Gebäude durch die gewaltige Freisetzung thermischer und kinetischer Energie in kleine Teile zerfetzt
Ein Flugzeug aus sprödem Aluminium zerfällt bei solchen Aufschlagbedingungen in kleine Bruchstücke (vgl
deren Schnipsel man vom Meeresgrund barg und zusammensetzte). Der Aufprall wurde von einer Außenkamera gefilmt und zeigt deutlich die Explosion mit Spuren einer riesigen Kerosinwolke
Swissair 111
Etwa 50-100 namentlich in der Washington Post u.ä
Medien aufgeführte Augenzeugen bezeugten den Aufprall: Eine viel befahrene Stadtautobahn führt direkt am Pentagon vorbei
Der Einschlagskrater entspricht den Maßen der Verkehrsmaschine
Es entstanden auch an den anderen Stockwerken Schäden
Es existieren zahlreiche Fotos von den Flugzeugtrümmern und Wrackresten im Innern des Gebäudes ([1] (http://www.christian-patriots.us/PentagonCrashAnalysis.html))
Beide passenden Flugschreiber wurden geborgen
Teils noch gut erhaltene Leichenteile und Kleidungsstücke konnten geborgen werden
Einem internationalen Medizinerteam vor Ort (Zelte vor dem Pentagon) gelang die DNA-Identifikation aller Passagiere
Auch Entführer-DNA fand man
teils in Mauersteinen der Pentagonwand: Sie saßen demnach vorn im Flugzeug. [Bearbeiten]
"Die Türme müssen gesprengt worden sein"
nicht direkt damit verbundene Gebäude seien mit dem Erkennungsbild einer gezielten Sprengung eingestürzt. [Bearbeiten]
Beide Türme des World Trade Center in New York und andere
Argumente dafür
zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen von der Art des Einsturzes der Gebäude sollen deren Sprengung "beweisen" ([2] (http://vestigialconscience.com/Pullit.html)). [Bearbeiten]
Argumente dagegen
Es knallte und krachte oft laut nach dem Aufprall der Flugzeuge im Gebäude; aber es gab keine Sprengungsgeräusche kurz vor dem Kollaps der Türme (siehe dazu den Dokumentarfilm von Franz (?)). Sprengstoff und Sprengzünder überstehen auch kurze Feuer nicht unbeschadet
hätten also vorzeitig explodieren müssen
Gesehen wurden nur 'Verpuffungen' im Meter/s- Bereich
auch in der Druckwelle
Diese zeigten sich deutlich nach dem Beginn der Zusammenbrüche. Zu Sprengungen wären 'Detonationen' an Stahlelementen im Kilometer/s-Bereich
nötig gewesen. [Bearbeiten]
"Die Stahlträger sind nicht geschmolzen"
Die Stahlträger der WTC-Gebäude hätten nicht schmelzen können
so dass die Einsturzursache woanders liegen müsse. [Bearbeiten]
Argumente dafür
Die Brenntemperatur von Kerosin liege bei maximal 800 °C
Erst ab 1100 °C verliere Stahl seine Festigkeit. Diese Temperatur könne im Gebäude nicht erreicht worden sein
da nach kurzer Zeit kaum noch Sauerstoff vorhanden gewesen sei. Die Stahlträger seien teilweise mit Asbest und Beton gegen Feuer geschützt gewesen. Der relativ schnelle Abtransport der Trümmer habe deren genaue Untersuchung unmöglich gemacht. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
dem MIT
setzte sich mit allen Hypothesen
auseinander (siehe dazu Analyse vom MIT (http://www.tms.org/pubs/journals/JOM/0112/Eagar/Eagar-0112.html)). Es widerlegt die These vom Schmelzgrad der Stahlträger: Verbauter Stahl verliert seine Festigkeit bereits bei geringeren Temperaturen als den angegebenen 1100 °C. Baustahl verformt sich mit typischen 1
2 cm pro m bei 100 Grad Celsius
Das Gutachten eines Materialforschers vom renommierten Massachusetts Institute of Technology
die die Einsturzursachen betreffen (hier: Argumente 3 bis 5)
Schon 200 °C haben die Zwischendecken der Türme um bis zu einem Meter verformt
Ab 400 °C war nur noch die halbe Festigkeit vorhanden
Ab 425 °C begann der Stahl weich zu werden
bei ca
650 °C verlor er die Hälfte seiner Festigkeit
Viele der im Gebäude vorhandenen Stoffe
z.B
entwickelten beim Verbrennen Temperaturen über 1100 °C
Papier
Die Luftzufuhr war durch die beim Einschlag zerstörten Fensterscheiben ungehindert und sogar kaminartig verstärkt
noch in der Sanierung) wurde durch Trümmerteile stark beschädigt
Der Schutz am Stahl von typischen 3
8 cm Vermiculit (asbestfrei - Nordturm) und 1
9 cm Vermiculit (Südturm
Das WTC war aus nummerierten Fertigteilen zusammengesetzt - deren exakte Einbaulage war in Plänen vermerkt. Teile aus den vom Einschlag nicht betroffenen Teilen wurden nach mehrfacher Sichtkontrolle verkauft
untersucht und sind bis heute vorhanden. [Bearbeiten]
Aber alle direkt betroffenen Teile wurden zurückgehalten
"Die Türme hätten kippen müssen"
Die Türme hätten bei Erhitzung durch Kerosin und allmählichem Versagen tragender Elemente zur Einschlagsseite hin kippen müssen. [Bearbeiten]
Argumente dafür
das Fallen der Betonfußböden könne unmöglich auf allen Seiten zugleich eingesetzt
sondern müsse zuerst in Einschlagnähe begonnen haben. Demnach müsse sich das Gebäude zur Einschlagsseite geneigt haben. Die kleinste Winkelabweichung würde sich daraufhin nur potenzieren
nicht annullieren. Dann hätten die Türme zur Seite kippen
nicht von oben nach unten zusammensacken müssen
Auch die Massenträgheit erkläre das Zusammensacken nicht: Masse wirke stabilisierend auf bewegte (fallende) Körper
dann winden sie sich von der Hitzeseite weg
Stahlprofile erweichen langsam
Das koste Zeit
die weiter zum Biegegrund beitrage
Dabei erfahre die Turmspitze eine Winkelabweichung
Wie bei einem gefällten Baum hätte der Turm also umkippen
nicht seinen "Stamm" zerschmettern müssen
Demnach könne nur das gezielte sprengtechnische Trennen
eine derartig perfekte Demolierung hervorgerufen haben ([3] (http://www.letsroll911.org/articles/controlleddemolition.html)). [Bearbeiten]
symmetrisch und synchronisiert
Argumente dagegen
Es handelte sich nicht um einen schmalen Industrieturm
der durch einen niedrigen Knickpunkt quasi umgekippt worden wäre
selbst mit unterschiedlich angesetzten Bruchpunkten
Vielmehr verhinderte die Massenträgheit der jeweils etwa 500.000 Tonnen schweren Türme ein Kippen zur Seite
Die Türme besaßen aus Gründen der Gewichtseinsparung keine solide betonierten Fußböden
die zwischen dem Kern und der stählernen Außenwand eingehängt waren
Sondern diese bestanden aus Aluminiumblechen
seine Festigkeit leidet aber trotzdem unter Hitzeeinwirkung
Diese Bleche wurden dann mit einer dünnen Lage Zement übergossen. Aluminium hat zwar einen höheren Schmelzpunkt als Stahl
Nach Aussagen von Feuerwehrexperten können solche Böden einem Brand nur etwa 15 Minuten standhalten. Trotz ihres gewaltigen Gewichts bestanden die Türme hauptsächlich aus Luft und waren kein monolithischer Körper wie ein Baumstamm
so dass sie in sich zusammensacken konnten
stürzte er auf den nächstunteren und löste so eine Kettenreaktion aus
Sobald ein Boden zusammenbrach
Das bestätigen die Bilder des eingestürzten Trümmerhaufens
nachdem sich die Staubwolke gelegt hatte. [Bearbeiten]
"Der erste Turm hätte vor dem zweiten kippen müssen"
Aufgrund der unterschiedlichen Aufschlaghöhen und Aufschlagwinkel hätte der zuerst getroffene Turm eher einstürzen müssen als der zweite. [Bearbeiten]
Argumente dafür
Die Türme bestanden aus einem Stahlkern und einer durch Stahlträger gehaltenen Betonhülle
Flugzeug 1 traf Tower 1 genau rechtwinklig
die Explosion traf also genau den tragenden Stahlkern. Flugzeug 2 hätte Tower 2 fast verfehlt und traf ihn seitlich
Große Teile der Explosion fanden außerhalb des Gebäudes oder in der Betonhülle statt und betrafen kaum den Stahlkern. Trotzdem stürzte Tower 2 früher ein als Tower 1
Das könne nur durch eine andere Ursache erklärt werden. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
Flugzeug 2 traf den Turm deutlich tiefer als Flugzeug 1
Die weit höhere Belastung des beschädigten Turms 2 durch die Schwerkraft führte zu seinem früheren Einsturz. [Bearbeiten]
Zweifel am Verhalten der mutmaßlichen Täter
[Bearbeiten]
"Die Täter waren andere"
Die Vielzahl der hinterlassenen "eindeutigen Spuren" wirke wie gestellt und sei unglaubwürdig. [Bearbeiten]
Argumente dafür
Lehrvideos und einen Koran in Mietautos
In Boston "hinterließen" die angeblichen Täter arabische Flugpläne
Mindestens den Koran hätten sie mitgenommen
für die keine Ausweiskontrolle bestand
Sie buchten Inlandsflüge
ohne Notwendigkeit unter ihren wirklichen Namen
die im Gepäck lagen
Sie schrieben Abschiedsbriefe
das "zufällig" am Flughafen hängengeblieben sei
Dieses Verhalten widerspreche der geplanten Vorgehensweise und der sonstigen Zurückhaltung von offiziellen Bekenntnissen und Erklärungen von El Quaida
Die Täter hätten bei ihrer sonstigen professionellen Vorbereitung nicht solche Fehler begangen. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
dass die Täter keine solchen Spuren hätten hinterlassen dürfen
Hier wird unterstellt
weil sie sonst als "Schläfer" Geheimhaltung pflegten
welche Absicht hinter den offenbar bewusst gelegten falschen Spuren stehen soll. [Bearbeiten]
Diese Logik verkennt den Charakter von islamistischen Selbstmordattentaten
die durchaus der Nachwelt etwas mitteilen wollen. die Verfechter dieser Vermutungen erklären selber nicht
"Der Zeitpunkt war schlecht gewählt"
Muslimische Täter hätten sich eine andere Zeit für die Anschläge ausgesucht
Berechnende Terroristen ebenfalls: Eine oder zwei Stunden später und am Wochenende hätten die Anschläge eine ungleich größere Zahl von Todesopfern gefordert. Dieses Argument ist doppelbödig: Einerseits unterstellt es den Tätern noch viel größere geplante Bosheit als die gezeigte
andererseits unterstellt es den "wahren" Tätern ein Vermeiden von Opferzahlen
das mit den Tatsachen – 3.000 Tote – nicht kongruent ist
da die Täter in voll besetzten Flugzeugen mit mehr Gegenwehr der Passagiere hätten rechnen müssen. [Bearbeiten]
Der Zeitpunkt der Flugzeugentführung zeigt Berechnung
Vermutetes Vorwissen der Geheimdienste
[Bearbeiten]
"Die CIA wusste Bescheid"
dass die USA von den Angriffen überrascht wurden. [Bearbeiten]
Es sei undenkbar
Argumente dafür
Obwohl die USA angeblich nichts ahnten
konnten sie schon nach wenigen Stunden die angeblichen Täter identifizieren
dass die USA nichts von der Vorbereitung dieser Art Anschläge mitbekamen
Die enormen Budgets der Geheimdienste NSA und CIA und solcher Systeme wie Echelon schlössen aus
Nach Presseberichten z
Mossad und weiteren Geheimdiensten vor Flugzeugentführungen gegeben. Die Zusammenarbeit dieser Dienste mit der CIA sei sonst gut
B. der FAZ habe es Mitte August spezielle Warnungen vom BND
Daher sei deren reines Versagen unwahrscheinlich. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
nicht entdeckt zu werden und alle Informationen über die Flugpassagiere verfügbar waren
Da die Täter sich gar nicht bemühten
konnte man sie schnell identifizieren
Kein noch so riesiges Budget schließt menschliche Fehler und Schlampereien aus
Das Konzept der Terroristen war neuartig
aber zwischen Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden in den USA mangelte es an Informationsaustausch
Nicht zwischen Geheimdiensten
Bürokratische Apparate reagieren oft träge auf neue Gefahrenlagen und stellen ihre Organisation erst nach eingetretenen Katastrophenfällen darauf um
Eine derartige Verschwörung der CIA würde früher oder später auffliegen
würde interne Geheimhaltung nicht dauerhaft genug funktionieren
Da in den USA verschiedene Dienste miteinander konkurrieren
Man hätte sofort alle Mitwisser umbringen müssen
Dies wäre irgendwann in ihrer sozialen Umgebung aufgefallen. Dann müssten auch alle folgenden Untersuchungskommissionen nur fingierte Arbeit geleistet haben
Eine solche Täuschung der Weltöffentlichkeit zu planen und durchzuhalten würde viel komplexere Erklärung erfordern als die
die offiziell für die Anschläge gegeben wurde
Geheimdienste erhalten ständig eine Flut von meist unbedeutenden Hinweisen
Erst im Nachhinein konnte man diejenigen Hinweise auf den 11
die in einer Kausalkette zu diesen Ereignissen führten
September herausfiltern
besonders auch auf das WTC
war nahezu unmöglich
Diese im Vorfeld zu erkennen
wenn man nicht bereits mit einem konkreten Szenario dieser Art rechnen musste. Das Szenario von Flugzeugattacken
war der CIA seit 1998 als mögliche Gefahr bekannt
Das WTC war schon 1993 Anschlagsziel von Islamisten gewesen
Seit 1998 gab es Hinweise auf von El Quaida geplante Flugzeugentführungen in den USA
Im Sommer 2001 gab es konkrete Hinweise auf Aufenthaltsorte von gesuchten Islamisten in den USA
Zudem weckten diese Misstrauen bei untergeordneten FBI-Beobachtern wegen ihrer Pilotenausbildung
dass der ranghöchste Terrorexperte der US-Regierung Richard Clarke seit Januar 2001 regelmäßig dringende Warnungen vor bevorstehenden Terroranschlägen El Quaidas in den USA verschickte
Doch deren Warnungen erreichten nicht die zuständigen Stellen in der CIA-Hierarchie. Hinzu kam
die von Ministern ignoriert
erst am 4
September 2001 Thema einer Kabinettssitzung von George W
für die Zukunft auszuschließen. [Bearbeiten]
Bush und auch dann nicht Ernst genommen wurden. Die Anschläge wurden also vor allem deshalb nicht verhindert
weil die US-Regierung trotz genügend konkreter Warnhinweise nicht mit solchen Anschlägen rechnete und sich nicht darauf vorbereitete. Dieses menschliche und organisatorische Versagen versucht die US-Regierung seitdem durch eine neugeschaffene stark zentralisierte Behörde
das Ministerium für "Heimatschutz"
Vermutete Medienmanipulation und Propaganda
[Bearbeiten]
"Die Urheberschaft Bin Ladens ist unbewiesen"
Es gebe keine stichhaltigen Beweise für die Täterschaft von El Quaida. [Bearbeiten]
Argumente dafür
Das "Bekenner"-Video von Osama Bin Laden sei kein Beweis
da es kein Schuldbekenntnis enthalte und der Text möglicherweise nur untergeschoben sei
in denen er die Mittäterschaft bei den Anschlägen vom 11
Weiters gibt es (angebliche) Expertenmeinungen
wonach Bin Laden in mehreren Videos
September 2001 zugibt
verschiedenste afghanische Dialekte spricht
Das deuten viele Verschwörungstheoretiker als Anzeichen dafür
dass der 'Terrorpate Bin Laden' nur ein Produkt geschickter Täuschung und mittelmäßiger Schauspieler ist
Bin Laden werde vom FBI gar nicht wegen der Anschläge des 11
September gesucht. Die Aussagen gefasster El-Quaida-Mitglieder wurden mit Hinweis auf die nationale Sicherheit der USA bisher weder freigegeben noch unabhängig überprüft. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
Die Täter konnten z
dass für ausländische Verbrecher die CIA und geheime Militäroperationen zuständig sind
B. durch die (unscharfen) Aufnahmen von Flughafenkameras und gespeicherte Kreditkarteninformationen zu 99 % sicher als gesuchte arabische Terroristen identifiziert werden. Dass Bin Laden nicht vom FBI gesucht wird
liegt daran
Alle Flugzeugpiloten des 11
höchstwahrscheinlich in Ausbildungslagern der Al Qaida. Bin Laden erwähnt Mohammed Atta in seinem Video namentlich und prahlt mit seinen architektonischen Kenntnissen
die er bei der Planung der Anschläge eingebracht habe
September waren zeitgleich für etwa 2 Monate in Afghanistan und Pakistan
Dies wird durch unabhängige Übersetzungen (z
B. taz) bestätigt
Die gefassten El-Quaida-Mitglieder Ramzi Binalshibh und Khalid Scheich Mohammed hatten Kontakt sowohl zur Führungsebene der Al Quaida als auch zu den Flugzeugentführern
Dass ihre Aussagen unter Folter zustande kamen
ist leider nicht auszuschließen
sprechen für einen lange vorbereiteten Plan. [Bearbeiten]
abgehörte Telefonate im Vorfeld sowie die Fatwa von Osama Bin Laden
in der er zur Ermordung amerikanischer Zivilisten aufrief und diese rechtfertigte
Das Attentat radikaler Islamisten auf das WTC im März 1993
"Die Massenmedien sind zensiert/üben Selbstzensur"
Die Massenmedien seien zentral gesteuert
da sie alle die Verbreitung "wahrer" Informationen über die Anschläge verhinderten. [Bearbeiten]
Argumente dafür
Die Vertreter der offiziellen Version hätten die Hintergründe überhaupt nicht oder nur sehr oberflächlich erforscht. Die rasche Verbreitung einer einzigen Version ohne Erwägung anderer Erklärungen wecke Misstrauen und spreche für zentrale Mediensteuerung oder Selbstzensur
Die geschlossene Ablehnungsfront gegen die Thesen der Skeptiker beruhe ebenfalls auf einer sekundären Verschwörung und solle ihre Arbeit gezielt herabsetzen. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
werden also keineswegs unterdrückt
Die Verschwörungsthesen lassen sich in den Medien sehr gut verbreiten und verkaufen
Die Enthüllungsjournalisten recherchieren selber sehr oberflächlich und ungenau
die keiner Nachprüfung standhalten
Ein Großteil ihrer "Argumente" beruht auf unbewiesenen und unbeweisbaren Behauptungen und Vermutungen
So hat etwa die Studie des MIT gerade diejenigen physikalischen Thesen wissenschaftlich überzeugend widerlegt
die am ehesten den Anschein von Tatsachen erweckten
Daher erscheint die Ablehnungsfront nicht als verabredete Weigerung
sondern als begründete Ablehnung von Lügen und der Verbreitung von Gerüchten. [Bearbeiten]
Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen
Vermutete Zusammenarbeit der USA mit den Terroristen
[Bearbeiten]
"Die CIA braucht Afghanistans Opium als Geldquelle"
Die USA hätten die Taliban zunächst als Ordnungsfaktor in Afghanistan gefördert
weil diese ihre wichtige Finanzquelle aus dem Drogenanbau verstopft hätten. [Bearbeiten]
dann ausgeschaltet
Argumente dafür
erhielten von der CIA in den 1980-ger Jahren Finanz- und Militärhilfen
Die islamistischen Warlords in Afghanistan
darunter auch Bin Laden und die Taliban
Das Opium Afghanistans sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Geheimdienste
Die CIA kontrolliere die Bewegung dieser Drogen weltweit
Vor dem Krieg sei es den Taliban gelungen
den Opium-Mohn Anbau in Afghanistan fast vollständig zu beenden
Das habe die wichtigste Geldquelle der CIA - geheime schnellflüssige Narco Dollars - bedroht. [Bearbeiten]
Argumente dagegen
Die Förderung der afghanischen Warlords geschah 1980
nicht vorher
Der Aufbau von Ausbildungslagern für Terroristen in Afghanistan geschah seit 1991
Seit dem Zweiten Golfkrieg hat Osama Bin Laden die USA zum neuen Hauptfeind des wahabitischen Dschihad erkoren
sondern nur den wilden Opiumanbau sowie den Konsum durch Moslems in Afghanistan ausgeschaltet
Die Taliban hatten nicht den ganzen
Den Export von Opium in nicht-islamische Länder unterbanden sie nicht
da sie Rauschgiftabhängigkeit von "Ungläubigen" für wünschenswert hielten
So sollte die allmähliche Zerstörung der nicht-islamischen
dass die CIA den weltweiten Opium-Handel kontrolliert
besonders der westlichen Staaten unterstützt werden. Es gibt weder Belege noch Indizien dafür
dass die USA dem internationalen Drogenhandel den Kampf angesagt haben: Bombardierungen von Kokafeldern und Mafia-Quartieren in Kolumbien
Es gibt Belege dafür
die Taliban auszuschalten
Es gibt keinerlei Indizien dafür
um in Afghanistan ungestört weiter Mohn anbauen zu können. Um einen Grund zu finden
dass die CIA den Anschlag auf das WTC gebilligt oder gar maßgeblich ausgeführt hat
hätte die CIA die Anschläge nicht gebraucht. [Bearbeiten]
Rückschluss vom Nutznießer auf den Verursacher
der Nutznießer eines Ereignisses sei dessen Urheber
Viele Verschwörungstheorien basieren auf der Annahme
Insofern stellen sie die Frage: "Wem nützt es?" (Lateinisch: "cui bono?") Das Problem ist dabei nicht die Frage als solche
Sie kann und muss gesondert gestellt werden
eine bereits für sicher gehaltene Erklärung zu untermauern: nämlich dass die USA selber die Anschläge in Auftrag gegeben hätten. Dieses Argumentationsmuster ist auf einen klassischen Denkfehler zurückzuführen: die Unterschätzung der Komplexität
Im Zusammenhang der vorgefassten Verschwörungstheorie hat sie jedoch die Funktion
Aus Intentionen folgen angeblich linear Resultate
weshalb umgekehrt von Resultaten linear auf Intentionen zurückgeschlossen werden könne
Ein Beispiel dafür ist folgende Argumentationsweise: [Bearbeiten]
"Die fingierten Anschläge sollten ein neues Feindbild erzeugen"
eingeleitet
die Terroristen beherbergen
Nach den Anschlägen hätten die USA einen neuen "Weltkrieg" gegen die "Schurkenstaaten"
Um diesen geplanten Zweck zu erreichen
habe die westliche Welt nach dem Ende des Kalten Krieges und des Kommunismus einen Feindbildwechsel vollziehen müssen
Um diesen herbeizuführen
seien die Terroranschläge des 11
September 2001 nötig gewesen
So habe man auch die sogenannten "Anti-Terror-Gesetze"
die zu mehr Überwachung und Einschränkung von Grundrechten führten
in vielen westlichen Staaten leichter durchsetzen können. [Bearbeiten]
Argumente dafür
z
Die westliche Öffentlichkeit wurde und wird verschiedentlich von ihren Regierungen und Geheimdiensten fehlinformiert: So wurde die Zustimmung der westlichen Öffentlichkeit zum Irakkrieg mit teilweise falschen "Beweisen" für ein neues irakisches Atomprogramm und für eine Zusammenarbeit von Saddam Hussein mit El Quaida herbeizuführen versucht. Die technischen Manipulationsmöglichkeiten
sind fast grenzenlos. [Bearbeiten]
B. von Bild-Medien
Argumente dagegen
Die Zurückweisung dieses Erklärungsmusters wird dadurch erschwert
dass die Argumente zum Teil zutreffen
Doch aus solchen Erfahrungen folgern Verschwörungstheorien häufig linear eine Umkehrung der Beweislast: Die US-Regierung müsse widerlegen
dass sie die Anschläge nicht selbst geplant habe
dass ihre Aufklärungsbemühungen glaubwürdig sein könnten
Zugleich glaubt man von vornherein nicht
So wird ein starres Manipulationsdogma vorausgesetzt und auf Ereignisse wie die Anschläge des 11
September 2001 übertragen
Es geht also bei dieser Verschwörungstheorie im Kern um eine alternative Gewichtung von Ursachen und Wirkungen des Antiterrorkrieges
Die – durchaus diskussionswürdige – Kritik der auf die Anschläge folgenden westlichen Politik wird mit einer verschwörerischen Deutung ihrer Ursachen begründet
auf den El Quaida sich bezieht
den Westen tatsächlich als Feind sieht und bekämpft; dass das "Feindbild" des Islam in Ansätzen schon vor dem 11
Bei dieser monokausalen Ableitung wird jedoch meist übergangen oder nicht ausreichend berücksichtigt: dass der wahabitische Islamismus
September aufgebaut wurde
Damit wurden bereits früher Interventionen gerechtfertigt
ohne dass ein derartiges Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung dazu nötig gewesen wäre; dass die Planung und Durchführung der Anschläge von mehreren führenden El-Quaida-Vertretern zugegeben wurde. In seiner Videobotschaft an das amerikanische Volk vom 29
Oktober 2004 hat Osama bin Laden sich erstmals offen als Urheber der Anschläge des 11
September 2001 bekannt und die Verantwortung dafür übernommen. [Bearbeiten]
"Die Juden sind Schuld"
Dieses Stereotyp tauchte in Medien der Islamisten auf und war dort fest in ein antisemitisches Verschwörungsszenario integriert
So unterstellte z
B. der Fernsehsender der libanesischen Hisbollah
der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad habe die Anschläge inszeniert
um die israelische Position zu stärken. "Belegt" wurde dies mit der falschen Behauptung
alle 4.000 im WTC beschäftigten Juden hätten an diesem Tag Urlaub genommen
In den arabischen Ländern ist diese antisemitische Variante der 9/11-Verschwörungstheorie weit verbreitet
Weiters wird in dem
dem 11
Irak-Feldzug ein weiteres Anzeichen für die Schuld der Juden gesehen
'unliebsame' arabische Gefahrenquellen einzuschüchtern oder gar auszulöschen
da der Krieg Israel geholfen hat
September folgenden
Die eingangs zitierten 9/11-Skeptiker vertreten diese Behauptung jedoch nicht
Trotzdem hört man diese Sicht – wenn auch abgemildert – oft auch bei westlichen Anhängern der 9/11-Verschwörungstheorien
um so Zustimmung bei Israel- und USA-Kritikern zu finden und Antisemitismus zu verbreiten. [Bearbeiten]
Rechtsextremisten übernehmen und kolportieren diese Sicht gern
Kritik und Gegenkritik
Die Medien nahmen besonders im Jahr 2003 das Thema auf und versuchten auf verschiedene Weise
den Wahrheitsgehalt der Verschwörungsthesen zum 11
September 2001 zu überprüfen
deren Autoren und die politischen Nebenwirkungen ihrer Thesen zu kritisieren. Die Berliner "taz - die Tageszeitung" griff deren Vertreter am 2
weil sie sich von Rechtsextremisten hofieren und benutzen ließen und deren Weltsicht bestätigten
Juli 2003 scharf an
bei dem Horst Mahler als Gast unbehelligt blieb
während Zwischenrufer gegen seine Anwesenheit sofort aus dem Saal verwiesen wurden
Vorausgegangen war ein Treffen von Verschwörungsautoren
Daher vertrat die taz die Auffassung
die gesellschaftliche Funktion der Gerüchte um den 11.9. sei eine ganz andere als die vorgegebene Absicht der "Aufklärung". [4] (http://www.taz.de/pt/2003/07/02/a0089.nf/text). Eine Spiegel-Titelgeschichte vom 8
September 2003 setzte sich mit einigen Kernthesen besonders von Gerhard Wisnewsky und Mathias Bröckers auseinander
einseitige Zeugenauswahl und Faktenverfälschung nach. Autor Andreas von Bülow wurde in der Sendung "Menschen bei Maischberger" am 9
Man wies beiden detailliert schlampige Recherche
September 2003 vorgeworfen
seine Vorwürfe unter Missachtung jeglicher journalistischer Sorgfaltspflicht in die Welt zu setzen [5] (http://www.galerie-arbeiterfotografie.de/galerie/kein-krieg/hintergrund/rezension-3a.html#01). Mathias Bröckers ([6] (http://www.broeckers.com/FFB-Nachwort.htm)) und Gerhard Wisnewski ([7] (http://ourworld.compuserve.com/Homepages/G_Wisnewski/obrief.htm)) haben Stellungnahmen zu den Vorwürfen abgegeben
Diese erklären die Gegenargumente der Presseberichte wiederum aus verabredeter Ignoranz und halten die meisten ihrer Verdachtsmomente aufrecht. [Bearbeiten]
Vorläufiges Ergebnis
ohne die wissenschaftlichen Fakten genau nachprüfen zu können
Wie bei vielen Medienberichten muss der gewöhnliche Nachrichtenkonsument sich der Wahrheit mühsam annähern
die situationsbedingte Polemik abziehen und Punkt für Punkt aufeinander beziehen
Um das Für und Wider beider Sichtweisen abwägen zu können
muss er die Original-Berichte beider Seiten kennen
Er muss die Sachargumente für und gegen jede einzelne These einander gegenüberstellen und dann sorgfältig Quelle und Kern jedes einzelnen Arguments überprüfen
soweit es öffentlich zugängliche Informationen ermöglichen. Dieser Methodik ist dieser Artikel verpflichtet und gefolgt
So ließ sich der Wahrheitsgehalt einzelner Verschwörungsthesen teilweise klären
Daraus lässt sich mit einiger Wahrscheinlichkeit die Glaubwürdigkeit der übrigen Behauptungen der Verschwörungsautoren ableiten
Ihre Veröffentlichungen zeigen nach Form und Inhalt klare Indizien für eine journalistisch unsaubere Arbeitsweise und verkaufsorientierte Sensationsmache
sondern vielfach von amerikanischen Vorbildern und voneinander abschreiben; ein Großteil ihrer angegebenen "Argumente" keine sind
weil die verschiedenen Verschwörungsautoren inhaltlich wenig Neues und Originäres zu bieten haben
sondern ihrerseits nur aus unbewiesenen Behauptungen bestehen; diese relativ wahllos zusammengetragen werden und oft nicht konsistent miteinander sind; eine wirklich alternative Erklärung für die geweckten Zweifel von den Autoren nicht geboten wird
Dieser Verdacht besteht schon deshalb
Sie deuten nur an
dass hinter all dem die CIA selbst stecken müsse
die es genauer wissen wollen
So fördern sie einen ohnehin verbreiteten dumpfen Anti-Amerikanismus besonders bei denen
können jedoch inzwischen auf den umfangreichen Untersuchungsbericht der gemeinsamen Nationalen Kommission von US-Senat und US-Kongress vom Mai 2004 zurückgreifen
der von einer regierungsunabhängigen Expertengruppe erstellt wurde (siehe weblinks)
die sich der Mühe einer Nachprüfung nicht unterziehen können oder wollen. Diejenigen
weil er jede Einzelangabe akribisch belegt und die öffentlich zugänglichen Quellen dafür angibt
Dieser kann nicht ohne weiteres als verschwörerische Desinformation abgetan werden
Den Skeptikern gebührt das Verdienst
die präzise Erklärung der Anschlags-Abläufe und ihrer Hintergründe indirekt mit vorangetrieben zu haben. [Bearbeiten]
Literatur
Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.
Mathias Bröckers: Verschwörungen
Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11
Andreas Hauß: Fakten
Frankfurt am Main 2002 Mathias Bröckers
Frankfurt am Main 2003 Andreas von Bülow: Die CIA und der 11
2001
September Verlag
September
München 2003 Gerhard Wisnewski: Operation 9/11
Angriff auf den Globus
München 2003 Gerhard Wisnewski: Mythos 9/11
Der Wahrheit auf der Spur
München 2004 Tobias Jaecker: Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11
September
Neue Varianten eines alten Deutungsmusters
LIT Verlag
ISBN 3825879178 [Bearbeiten]
Münster 2004
Weblinks
Webseite von Mathias Bröckers (http://www.broeckers.com/) Webseite von Gerhard Wisnewski (http://www.operation911.de/) Letsroll911.org (http://www.letsroll911.org) Verschwörungsprofis unter sich (http://www.taz.de/pt/2003/07/02/a0089.nf/text) Die merkwürdigen Bilder des 11
September 2001 (http://nineeleven2001.t35.com) Forum (http://pub70.ezboard.com/fphantome71967frm1) Bericht über zeitweise publizierte Anweisung zur kontrollierten Zerstörung von WTC7 (http://vestigialconscience.com/Pullit.html) (english) Auflistung der Gründe für Verschwörungstheorien (http://www.gaianxaos.com/911.htm) (english) Shockwave-Illustration d
Pentagon-Anschlags (http://www.contramotion.com/movies/pentagon1.swf) (english) Kommissionsbericht des US-Senats (http://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf) Aussage von Richard Clarke vor der Untersuchungskommission zum 9.11. (Seite 5) (http://www.9-11commission.gov/hearings/hearing8/clarke_statement.pdf) Interview mit Richard Clarke zu seinem Buch "Against all enemies" (http://www.cbsnews.com/stories/2004/03/19/60minutes/main607356.shtml) WDR zum WTC-Einsturz (http://www.wdr.de/themen/politik/international/elfter_september_2003/verschwoerungstheorien/bruening.jhtml?rubrikenstyle=elfter_september_2003) WDR zu AA 77 (Pentagon) und UA 93 (Shanksville) (http://www.wdr.de/themen/politik/international/elfter_september_2003/verschwoerungstheorien/rosenberg.jhtml?rubrikenstyle=elfter_september_2003) en:9/11_conspiracy_theories
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Verschwörungstheorien zu den Anschlägen des 11. September 2001
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Indexierung
Espressomaschine
Verschwörungstheorien zu den Anschlägen des 11. September 2001
Referat (Dokumentation)
Espresso-Maschine
Ludwig II. (Bayern)
Exakt
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GÖ
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