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Diskussion : Volksrepublik China
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Volksrepublik China
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Allgemein
中华人民共和国 ZhÅ?nghuá rénmÃn gònghéguó Volksrepublik China Bild nicht gefundenFlagge Chinas (Details) (Details) Amtssprache Mandarin¹ Hauptstadt Peking (Beijing) Staatsoberhaupt Hu Jintao Regierungschef Wen Jiabao Fläche 9.572.419 km² Einwohnerzahl 1.301.518.000 (Stand 2005) Bevölkerungsdichte 135
8 Einwohner pro km² Gründung 1
Pinyin: ZhÅ?ngguó) ist der flächenmäßig größte Staat in Ostasien sowie der viertgrößte der Welt
Oktober 1949 Währung Renminbi Zeitzone UTC+8 = MEZ+7 Nationalhymne Marsch der Freiwilligen Internet-TLD .cn Vorwahl +86 (¹) Englisch und Kantonesisch beziehungsweise Portugiesisch sind zusammen mit Mandarin Amtssprachen in den Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao. Die Volksrepublik China (vereinfacht:中国
3 Milliarden Einwohnern (Stand: 2005) ist es das bevölkerungsreichste Land der Erde
Mit seinen 1
Seit seiner Gründung 1949 wird es von der Kommunistischen Partei Chinas regiert
Aussprache Tschin) der Qin-Dynastie. Über mehrere Stationen und Sprachen erreichte das Wort auf der Seidenstraße Europa
Die Bezeichnungen China und Sino- stammen wahrscheinlich von dem chinesischen Wort 秦 (Pinyin: Qin
mit Ausnahme von Taiwan und einigen kleinen Inseln vor der Küste Fujians
Die Volksrepublik China umfasst fast das gesamte kulturelle und geographische Gebiet
das als China bekannt ist
Der politische Status Taiwans ist nach wie vor umstritten; die Insel wird von der Republik China (auch als National-China bezeichnet) regiert
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Politik 2.1 System 2.2 Systeme "mit chinesischem Charakter" 2.3 Opposition 2.4 Rechtssystem 2.5 Menschenrechtssituation 3 Bevölkerung 3.1 Bevölkerungsdichte 3.2 Urbanisierung 3.3 Migration 3.4 Völker 3.5 Entwicklung der Bevölkerung 4 Administrative Gliederung 5 Geographie 6 Wirtschaft 6.1 Wirtschaftsgeschichte 6.2 Energiepolitik 7 Umwelt 8 Verkehr 9 Wissenschaft 10 Öffentliches Gesundheitswesen 11 Kultur 11.1 Religion 12 Militär 12.1 Streitkräfte 12.2 Territoriale Ansprüche 12.3 Geheimdienste 13 Medien 14 Weitere Themen 15 Literatur 16 Weblinks [Bearbeiten]
Die Begriffe Festlandschina und Rotchina werden in diesem Zusammenhang häufig verwendet und bezeichnet die VR China mit Ausnahme der beiden Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Chinas Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete der chinesische Bürgerkrieg zwischen der kommunistischen Partei Chinas und der Kuomintang damit
wohingegen die Kuomintang die Insel Taiwan innehatten
dass die Kommunisten die Kontrolle über das Festland hatten
auf die sie kurz zuvor geflohen waren
Am 1
Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat
die teils desaströse Politik Maos kostete Dutzende Millionen von Menschen das Leben
wie zum Beispiel im großen Sprung nach vorn oder der Kulturrevolution
Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder hergestellt
Nach Maos Tod kam der pragmatischere Deng Xiaoping an die Macht
Die KPCh blieb an der Macht
die Kontrolle über das persönliche Leben der Menschen wurde aber schrittweise gelockert
China ist kein totalitärer Staat mehr wie noch unter Mao
aber noch immer eine autoritäre Diktatur
Ebenso wird seitdem die Zentralverwaltungswirtschaft schrittweise reformiert
eine sozialistische Marktwirtschaft zu schaffen
mit dem Ziel
Unnachgiebig bleibt die Staatsführung bei der Zulassung von politischer Opposition wie gegen andere Gruppen
die die Macht der KPCh gefährden könnten. [Bearbeiten]
Politik
[Bearbeiten]
System
China ist ein diktatorisch regierter Staat unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh)
Es gibt ein Einparteiensystem und das sozialistische Wirtschafts- und Staatssystem ist in der Verfassung verankert
Nominell das höchste Staatsorgan ist der Nationale Volkskongress (NVK)
das Parlament der Volksrepublik China
den Obersten Volksgerichtshof
Er wählt den Staatspräsidenten
den Staatsrat (die Regierung der VR China)
die Zentrale Militärkommission und die Oberste Staatsanwaltschaft
deren Organisation den Staatsapparat auf allen Stufen durchdringt
Doch alles dies nur auf Vorschlag der Kommunistischen Partei
Partei und Armee auf sich vereinigt
welche die höchsten Ämter in Staat
Die eigentliche politische Führung der Volksrepublik China liegt beim paramount leader (englisch: überragender Führer)
Dies sind das Amt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Chinas
Staatspräsidenten der Volksrepublik China sowie der Vorsitzende der Zentralen Militärkomission
Derzeit hat Hu Jintao diese Positionen inne
der die Nachfolge von Jiang Zemin antrat
Die Übergabe der Ämter erfolgt jedoch im allgemeinen innerhalb eines längeren Zeitraums
So wurde Hu bereits 2002 Generalsekretär
aber erst 2004 Vorsitzender der Zentralen Militärkomission
dessen Zentralregierung die absolute Verfügungsgewalt über die ihr untergeordneten Provinzen hat
Die Volksrepublik ist zwar offiziell ein zentralistischer Einheitsstaat
In der Realität ist die Beziehung zwischen Zentrale und Region aber weniger eindeutig: Besonders die wirtschaftlich prosperierenden Küstenprovinzen haben zum Teil eine beträchtliche politische Verhandlungsmacht
ebensowenig wie ein Ausgleichsprogramm zur Unterstützung ärmerer Provinzen
So gibt es beispielsweise bis heute kein einheitliches System zur Verteilung der Steuereinnahmen zwischen Provinzen und Zentralregierung
In Kriesensituationen verfügt die Regierung allerdings trotzdem über die nötige Macht ihren Willen durchzusetzen; so kann sie beispielsweise Mitglieder der Provinzregierungen zumindest theoretisch nach Belieben versetzen
die durch die verschiedenen Strömungen innerhalb der KPCh und ihrer Machtkämpfe verursacht wurden
Obwohl die Volksrepublik China während ihres gesamten Bestehens immer nur von einer einzigen Partei regiert wurde
erlebten die Menschen mehrere tief greifende politische Umwälzungen
geplanter Wohlstands- und Ressourcenverteilung
der Abschaffung von sozialen Unterschieden und der absoluten Kontrolle der arbeitenden Bevölkerung gekennzeichnet sein sollte
China zu einem mächtigen und wohlhabenden Staat aufzubauen
der von Staatseigentum an Produktionsmitteln
Einerseits versuchte die maoistische Strömung
Privateigentum und die Förderung von Unternehmertum einsetzen wollten
die zur Erreichung des gleichen Zieles marktwirtschaftliche Mechanismen
Dem gegenüber standen die Pragmatiker Liu Shaoqi und Deng Xiaoping
sie lösten Revolutionen wie den Großen Sprung nach vorn oder die Kulturrevolution aus
Zu Beginn der fünfziger Jahre bis zum Ende der siebziger Jahre hatten die Maoisten meist die Überhand
Seitdem befindet sich China auf einem Kurs in Richtung sozialistische Marktwirtschaft
obwohl es in vielen Bereichen schon lange nicht mehr als sozialistischer Staat betrachtet werden kann
die die wieder entstandenen Klassendifferenzen verschärft
Dies ist ein neuer bedeutender Einschnitt in die Gesellschaftsordnung – weg vom Kollektivismus hin zur Marktwirtschaft
Vorläufiger Höhepunkt des marktwirtschaftlichen Kurses war der Beschluss des Volkskongresses am 14
März 2004
die Abschaffung des Privateigentums rückgängig zu machen und den Schutz des Privateigentums in der Verfassung zu verankern
Siehe auch: indigene Völker Chinas [Bearbeiten]
Systeme "mit chinesischem Charakter"
"Demokratie mit chinesischem Charakter" usw
in Anführungszeichen gesetzt und so übernommen vom Internationalen Olympischen Komitee im Bericht (http://www.olympic.org/common/asp/download_report.asp?file=en_report_299.pdf&id=299) über Beijing) und "Marktwirtschaft mit chinesischem Charakter"
Erläuterung von Vertretern Beijings
Beschreibungen des chinesischen Systems durch chinesische Regierungsrepräsentanten selbst verwenden Ausdrücke wie "Funktionierend für China" (2001
politischer und wirtschaftlicher Systeme in China zu beachten
Generell ist bei Beschreibungen sozialer
dass das Attribut "mit chinesischem Charakter" (oder auch "mit chinesischer Charakteristik"; chinesisch: "ZhongGuoTese de"
die Bedeutung scheinbar vertrauter nicht-chinesischer Begriffe (z.B
"ä¸åœ‹ç‰¹è‰²çš„") in sehr vielen Fällen dazu dient
Rechtsstaatlichkeit
Wirtschaft
Unternehmensführung
Menschenrechte) nach Bedarf modifizieren zu können
Daraus ergibt sich die Gefahr folgenschwerer Mißverständnisse im interkulturellen Dialog. [Bearbeiten]
Opposition
Der Widerstand gegen die diktatorische Führung der Partei ist kaum organisiert
Gegen die Partei Widerstand zu organisieren ist strafbar
Jede Art von Organisationsbildung
die sich nicht Partei unterordnet
ist strafbar
Dazu gehört die Zerschlagung der Demokratiebewegung nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens
Strafbewehrt verboten ist auch die Gründung von unabhängigen Gewerkschaften
sondern als weitere Bedrohung wirkt auch die Psychatrisierung von Oppositionellen
die bei normabweichendem Verhalten "zu ihrem eigenen Besten" besondere staatliche Fürsorge erfahren
Oppositionelle werden aber nicht nur kriminalisiert
werden außerdem kulturell bedingte Gründe für den Mangel an Widerstand angeführt: Ein häufiger kulturkritischer Erklärungsansatz verweist darauf
was gut für das Volk sei
die dem Volk gebiete
die existenzbedrohend für jeden Organisator von Oppositionbildung sind
dass es die konfuzianische Tradition Chinas sei
Neben den Beschränkungen der Opposition
denn es wisse nicht
das existierende Herrschaftssystem nicht in Frage zu stellen
Herrschaft durch Weise (oder durch von Weisen beratene Führer) ist tatsächlich bis heute in China die kaum in Frage gestellte Regierungsform
nie jedoch im Vertrauen auf die Übernahme der Führerschaft durch das Volk
Widerstand gegen Herrscher wurde durchaus thematisiert
als Ablösung versagender Führer durch bessere Führer
Dieser kulturgeschichtliche Hintergrund kann zu der Annahme verleiten
dass die Chinesen für eine Demokratie nicht geeignet seien. [Bearbeiten]
dass Demokratie auch heute vom Volk in China nicht gewollt sei oder sogar
Rechtssystem
ihr Machtmonopol zu erhalten
Die Entwicklung des Rechts in der Vergangenheit der VR China spiegelt die Anstrengungen der Kommunistischen Partei wieder
dass sie für die politische Macht auch die Macht über das Recht benötigen
übernahmen die Kommunisten die Macht über das Rechtssystem in der Überzeugung
Als 1949 die Volksrepublik gegründet wurde
wurde das geschriebene Recht so weit außer Kraft gesetzt
während der Kulturrevolution
dass nicht einmal das formelle Staatsoberhaupt vor der Willkür der Roten Garden sicher war
Später
dass Gesetze und Rechtssicherheit für die marktwirtschaftliche Entwicklung grundlegend wichtig sind
Mit Beginn der Wirtschaftsreformen wurde bald auch offensichtlich
Seitdem hat die Volksrepublik eine beeindruckende Zahl an Gesetzen und neuen Institutionen bekommen
natürlich begrenzt ist
später nach europäischem und nordamerikanischem Vorbild formuliert
Die Gesetze wurden zu beginn nach sowjetischem
wobei die Möglichkeit
Recht aus der westlichen Umgebung in die chinesische Umgebung zu transplantieren
um Recht und Ordnung wiederherzustellen
Wie tief das Recht und das Rechtsbewusstsein bereits verwurzelt sind
wohingegen das Kriegsrecht offiziell deshalb verhängt wurde
wurde 1989 sichtbar
als die Demonstranten auf dem Tiananmen-Platz Transparente voll mit rechtlicher Symbolik mit sich trugen
mit welchem die Kommunistische Partei das Land regiert
Das Recht in der Volksrepublik China ist ein wichtiger Mechanismus
dass die Gesetze und Entscheidungen die richtigen Resultate zeigen
Für die Partei- und Staatsführung ist wichtig
und eine Ausbildung in den Rechtswissenschaften ist erst seit Mitte der 1980er Jahre Pflicht
Für die Ernennung von Richtern ist aus diesem Grund die Parteizugehörigkeit ein wichtiges Kriterium
bis hin zu einem Gesetz
wenn sie durch rechtswidrige Entscheidungen der Verwaltung geschädigt wurden
Trotzdem gibt es mittlerweile auch Gesetze
den Staat zu verklagen
welches es Bürgern erlaubt
die die Allmacht der Bürokratie beschränken
Auch gibt es Anstrengungen
dass die Möglichkeit für willkürliche Bestrafung ausgeräumt wird
das Strafrecht so zu verbessern
gibt es große Engpässe in der Rechtsprechung selbst
Während die Qualität der Gesetze stark gestiegen ist
Die Anzahl der professionell ausgebildeten Richter ist nach wie vor zu niedrig
die ein Mittelding zwischen der traditionellen Schlichtung durch angesehene Laien und einer Entscheidung eines ordentlichen Gerichts ist
Aus diesem Grund kommt einer formellen Schlichtung
eine hohe Bedeutung zu
Sämtliche politischen Vergehen sind jedoch von obigen Verbesserungen im Rechtssystem ausgenommen. [Bearbeiten]
Menschenrechtssituation
China ist ein Land mit Todesstrafe
durchaus mit Billigung von weiten Teilen der Bevölkerung
Nachdem parallel zur Liberalisierungspolitik seit den 1980er Jahren auch Probleme wie Suchtgift- und Bandenkriminalität sowie Korruption akut wurden
wurde eine Kampagne namens "hartes Durchgreifen" gestartet
Die Todesstrafe steht daher auf eine Vielzahl von Delikten
wozu auch Drogendelikte sowie Korruption und Wirtschaftskriminalität gehören
Organisationen wie amnesty international geben an
dass offiziell im Jahre 2002 1062 Menschen hingerichtet wurden
Die Dunkelziffer ist jedoch bedeutend höher
so wurden im März 2004 Aussagen von Chen Zhonglin
publik
wonach jährlich etwa 10.000 Menschen hingerichtet würden
einem Abgeordneten des nationalen Volkskongresses und Direktor des Rechtsinstituts der Universität Chongqing
Alle Todesurteile müssen von Gerichten auf Provinzebene bestätigt werden
wozu spezielle Exekutionsbusse eingeführt wurden
Sie werden danach in der Regel sofort vollstreckt
wird seitens vieler Intellektueller gefordert
dass der oberste Gerichtshof Chinas alle Todesurteile bestätigen muss
Da die Handhabung der Todesstrafe zwischen den Provinzen sehr unterschiedlich erfolgt
Vieles deutet zudem darauf hin
dass mit den Organen von Hingerichteten Handel getrieben wird
in Arbeitslagern gefangen gehalten
Nach dem Tiananmen-Massaker von 1989 und der damit verbundenen Machtübernahme von Jiang Zemin 江泽民 wurden und werden in der Volksrepublik Millionen von Menschen
darunter Tausende von politischen Dissidenten
Qigong 气功 Schulen
Christen
Uiguren
Darunter befinden sich von der Partei verfolgte Gruppen wie Tibeter
Gewerkschaftler und viele mehr
Demokraten
Menschenrechtler
Falun Gong 法轮功 Übende
die sich gegenüber dem Regime kritisch äußern
Hin und wieder verschwinden Oppositionelle
So ist Anfang Juni 2004 der Militärarzt Jiang Yanyong
der im Februar desselben Jahres das Vorgehen der Regierung 1989 auf dem Tiananmen-Platz kritisierte und dem es zu verdanken ist
spurlos verschwunden
dass das wahre Ausmaß der SARS-Epidemie an die Öffentlichkeit gelangte
dass er sich nun in Polizeigewahrsam befindet
Man geht davon aus
Das Internet wird in China stark zensiert (siehe #Weblinks) und überwacht
Diskussionen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung
Internet-Cafes müssen eine Überwachungssoftware installieren
die mehr Demokratie und Menschenrechte fordern
Immer wieder kommt es zu Verhaftungen von Bürgern
den die Regierung an Bauern verschuldet hatte: Die Provinzregierung hatte Mitte der Neunziger Jahre Blutspende-Kliniken eröffnet
weil er einen Aids-Skandal in der Provinz Henan öffentlich machte
Ein Aids-Aktivist wurde beispielsweise ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit in ein Arbeitslager geschleppt
in denen viele Bauern Blutplasma spendeten - und sich mit dem HI-Virus ansteckten
sich des Problems anzunehmen
Ganze Dörfer sind in Henan heute mit dem Virus verseucht. Über Jahre hinweg verschwieg die Provinzregierung den Skandal und überließ die Bauern sich selbst
und auch Peking begann erst 2004
In Deutschland kommt es bei gegenseitigen Staatsbesuchen immer wieder zu innenpolitischen Diskussionen
ob und in welcher Form die Menschenrechtsverletzungen angesprochen werden sollen
Dabei geht es um die Frage
weil Frankreich und Deutschland China in der Menschenrechtsfrage "entgegengekommen" seien
woraufhin ein chinesischer Vertreter verkündete
Dabei werden größte Widersprüche seitens der europäischen Außenpolitik hingenommen
dass der Vertrag nur deswegen zustande gekommen sei
nur um Geschäfte in China zu sichern: So konnte der französische Präsident Jacques Chirac einen Vertrag über den Verkauf von Airbus-Flugzeugen in China abschließen
Deutschland hatte nämlich in dem Jahr auf der 58
üblicher Weise getan hatten
Menschenrechtskommission keine Resolution gegen China eingebracht
wie es die USA
die damals nicht teilnehmen durften
aber Gerhard Schröder hat Ende des Jahres 2003 in China Unterstützung für die Aufhebung des EU-Waffenembargos zugesagt
Ferner wurde von der rot-grünen Regierung eine U-Boot-Lieferung an Taiwan mit der Begründung
unterbunden
dass man keine Waffen in Krisengebiete liefere
obwohl China keine zwei Wochen vorher Taiwan mit einer Invasion drohte
Das EU-Waffenembargo wurde gegen China ausgesprochen
weil die Volksrepublik die Demokratiebewegung 1989 blutig niedergeschlagen hat
Am 23
März 2004 kam es in dieser Angelegenheit zu einem Konflikt mit den USA
Der US-amerikanische Botschafter wurde einbestellt
Protest einzulegen
um gegen die Pläne der USA
China bei der Jahressitzung der UN-Menschenrechtskommission in Genf zu verurteilen
Der chinesische Nationale Volkskongress (NVK) hat am am 14
März 2004 weitgehende Änderungen der chinesische Verfassung beschlossen
So wurden erstmals seit Gründung der VR China die Achtung von Menschenrechten und des Privateigentums in der Verfassung aufgenommen
Wörtlich heißt es in der neuen Verfassung: „Das legale Privateigentum ist unantastbar“ „Der Staat respektiert und schützt die Menschenrechte“ Die alte Verfassung ist derzeit noch bis März 2005 gültig und soll ab dann von der neuen abgelöst werden
zur sozialen Absicherung und zur Sozialhilfe sowie ein Gesetz über den Arbeitsvertrag
Der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses will in den nächsten 5 Jahren rund 60 Gesetzentwürfe überprüfen
darunter Gesetze zur Verantwortlichkeit bei Rechtsverletzungen
Insgesammt zeichnet sich ein Umbruch des Chinesischen Rechts und Sozialsystems ab. [Bearbeiten]
Bevölkerung
China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und viele seiner Regionen gehören zu den am dichtesten besiedelten der Welt
In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen
die weltweit einzigartig sind und im Inland wie Ausland Kontroversen auslösen. [Bearbeiten]
Die Volksrepublik China geht deshalb in der Bevölkerungspolitik Wege
Bevölkerungsdichte
Die Volksrepublik China weist eine Bevölkerungsdichte von etwa 135 Einwohnern pro Quadratkilometer auf
Diese Zahl für sich ist nicht besonders hoch
sie ist aber auch stark irreführend
Westchina etwa weist eine sehr niedrige Bevölkerung auf großem Territorium auf; dieses Territorium kann aber aufgrund des Klimas auch nicht mehr Menschen aufnehmen
also fast 10% der chinesischen Bevölkerung
Dagegen konzentrieren sich etwa 115 Millionen Menschen
auf einer Fläche von nur 50.000 km²
Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt auf 10% der Fläche
die mit 350 Einw./km² so dicht bevölkert sind wie Europas dichtbesiedeltste Länder. [Bearbeiten]
dass 90% der Bevölkerung in Gebieten leben
was einer Bevölkerungsdichte von 740 Personen pro Quadratkilometer entspricht; und 90% der Bevölkerung leben auf einem Drittel des Staatsterritoriums
was bedeutet
Urbanisierung
Bei der Gründung der Volksrepublik im Jahre 1949 lebte nur einer von zehn Chinesen in Städten
Bis heute ist der Urbanisierungsgrad mit knapp über 30% relativ gering
und auch heute herrscht keine Freizügigkeit
dass der Zuzug in die Städte die meiste Zeit nicht möglich war
Dies hat seine Ursache vor allem darin
teils aus dem ideologischen Anspruch
Klassenunterschiede und damit Unterschiede zwischen Stadt- und Landbewohnern aufzuheben
teils
Zudem gab es in den 1960er Jahren große Kampagnen
um die überfüllten Städte mit hoher Arbeitslosigkeit zu entlasten
bei denen Menschen von den Städten auf das Land umgesiedelt wurden
Der Urbanisierungsgrad blieb deshalb in den 1960er und 1970er Jahren weitgehend gleich
zeitweise sank er sogar
Dies ist ein einzigartiges Vorkommen in der Weltgeschichte. [Bearbeiten]
Migration
Seit 1949 sind immer wieder geplante Umsiedelungen aus dicht besiedelten Gebieten in kaum besiedelte Regionen Nord-
Nordost- und Westchinas durchgeführt worden
Solche Aktionen gab es allerdings bereits schon während der Kaiserzeit
die überwiegend von ethnischen Minderheiten bewohnt wurden)
häufig erfolgten die Umsiedelungen auch als Straf- oder Umerziehungsmaßnahme gegen politische Gegner. Seit Ende der 1970er Jahre gibt es diese Zwangsumsiedelungen nicht mehr
wirtschaftlicher Natur (Modernisierung der Landwirtschaft in abgelegenen Regionen oder Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in überbevölkerten Regionen)
Sinisierung von Gebieten
Die Motivation waren strategischer Natur (Erschließung neuer Gebiete
Trotzdem ist die Möglichkeit
eingeschränkt
den Wohnsitz und Arbeitsplatz zu wählen
Dies liegt am starken Migrationsdruck aus den armen Provinzen West- und Zentralchinas in die Küstengebiete
dass dies die Städte destabilisieren würde
und es wird befürchtet
Zudem würde eine vollständige Liberalisierung eine starke Landflucht bedingen
Bereits jetzt wird geschätzt
dass mehrere Millionen Wanderarbeiter größtenteils illegal und unangemeldet in den chinesischen Städten leben und arbeiten. [Bearbeiten]
Völker
95 Prozent der Bevölkerung Chinas stellen die Han-Chinesen; für weitere Völker siehe den Artikel Indigene Völker Chinas
für eine komplette Auflistung den Artikel Völker Chinas
wird der Regierung der Volksrepublik China vielerseits vorgeworfen
besonders die muslimischen Minderheiten zu unterdrücken
Obwohl die 56 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten gegenüber der Han-Mehrheit einige Vorrechte haben
welches die Heimat der muslimischen Uiguren ist
Einer der Brennpunkte ist Xinjiang
um einerseits die übervölkerten ostchinesischen Gebiete zu entlasten und andererseits die Bodenschätze Xinjiangs zu erschließen
Bereits seit der Eroberung durch das kaiserliche China gibt es eine starke chinesische Einwanderung nach Xinjiang
Auch das Atomtestgelände des chinesischen Militärs befindet sich in der dünn besiedelten Region
wodurch es bei der einheimischen Bevölkerung zu Strahlenschäden kam. [Bearbeiten]
Entwicklung der Bevölkerung
Bild nicht gefunden Bevölkerungsentwicklung der VR China 1949-1999
Der Einfluss des Großen Sprung nach vorn ist deutlich sichtbar
Nach der Gründung der Volksrepublik im Jahre 1949 umfasste die Bevölkerung etwa 540 Millionen Menschen
trotz niedriger Lebenserwartung
In den 1950er Jahren stieg die Bevölkerungszahl stark an
dass ein mächtiger Staat eine hohe Bevölkerungsanzahl benötigt
Die politische Führung um Mao Zedong war der Ansicht
Erst am Ende des besagten Jahrzehntes begann man zögerlich mit Kampagnen zur Geburtenkontrolle. Die Gesamtbevölkerung Chinas sank vorübergehend während des Großen Sprungs nach vorn
der eine große Hungerkatastrophe mit auslöste
Da die Überbevölkerung ein zusätzlicher Grund für die Hungersnot war
wurden in den 1960er Jahren zahlreiche Geburtenplanungskampagnen durchgeführt
kostenlos erhältlich
Abtreibungen waren ab da erlaubt und Verhütungsmittel
wo vorhanden
Die Kulturrevolution brachte die Kampagnen jedoch wiederum vorübergehend zum Stillstand
Nach der Kulturrevolution wurden die Aktivitäten erneut verstärkt
Neben Kampagnen wurden das Heiratsalter erhöht und eine Zwei-Kind-Beschränkung eingeführt
Ab dem Ende der 1970er Jahre galten nochmals verschärfte Maßnahmen: In Zeiten der Wirtschaftsliberalisierungen und der Öffnung des Landes gegenüber dem Ausland galt die Überbevölkerung als Haupthindernis für den wirtschaftlichen Fortschritt
Die seit 1979 geltenden Regeln sehen die Ein-Kind-Familie und sofortige Abtreibung bei ungenehmigten Schwangerschaften vor
Die Regeln sind regional sehr unterschiedlich und es gab immer eine hohe Anzahl von Ausnahmen
Den nationalen Minderheiten wurden höhere Kinderzahlen zugestanden
deren erstes Kind eine Tochter ist; auch die Sanktionierung von ungenehmigten Geburten reicht von Entzug von Sozialleistungen über Geldstrafen bis zu Entlassungsdrohungen
ebenso Bauern
Insgesamt dürfte sich die Durchführung der Politik schwierig gestalten
man geht von einer hohen Dunkelziffer an Zweitgeburten aus
was durch Geld- und Personalmangel sowie Korruption ermöglicht wird
dass durch die Geburtenkontrolle zwischen 300 und 340 Millionen Geburten verhindert wurden
Dennoch wird geschätzt
5 Milliarden Menschen der Gipfel erwartet wird
wobei für etwa 2030 mit 1
Trotz dieser Maßnahmen wird die Bevölkerung weiter wachsen
Danach wird ein Rückgang der Einwohnerzahl bis 2050 auf 1
3 Milliarden prognostiziert
6% pro Jahr
Das aktuelle Bevölkerungswachstum liegt bei etwa 0
Die Ein-Kind-Politik ist auch in China selbst nicht unumstritten
Jedoch ist das Problem der Überbevölkerung so gravierend
dass die Regierung an eine Milderung der Maßnahmen vorerst nicht denkt
Als Alternative ist eine steuerliche Schlechterstellung von Familien mit höheren Kinderzahlen im Gespräch
vorzubeugen
die sich bereits abzeichnet
dem Problem der Überalterung der Gesellschaft
Das wäre auch eine Möglichkeit
Nachfolgend sind die Einwohnerzahlen der Volksrepublik China von 1950 bis 2050 angegeben
Die Zahlen von 2010 bis 2050 sind eine Prognose. 1950: 556.613.000 1955: 614.479.000 1960: 682.024.000 1965: 754.452.000 1970: 825.812.000 1975: 908.266.000 1980: 981.200.000 1985: 1.051.438.000 1990: 1.133.682.500 1995: 1.200.241.000 2000: 1.265.830.000 2005: 1.301.518.000 2010: 1.347.514.000 2015: 1.392.234.000 2020: 1.434.383.000 2025: 1.471.282.000 2030: 1.500.611.000 2050: 1.322.435.000 Die Angaben basieren auf folgender Quelle: [1] (http://www.library.uu.nl/wesp/populstat/Asia/chinac.htm) [Bearbeiten]
Administrative Gliederung
Hauptartikel: Administrative Gliederung der Volksrepublik China Die Volksrepublik China ist administrativ in Provinzen
regierungsunmittelbare Städte und Sonderverwaltungsgebiete aufgeteilt
autonome Gebiete
Darüber hinaus betrachtet die chinesische Führung Taiwan als "abtrünnige" Provinz der Volksrepublik
jedoch gelangte die Insel seit dem Bestehen der Volksrepublik 1949 nie unter deren Herrschafts-Einfluss. [Bearbeiten]
Geographie
Russland
Mongolei
Indien
Bhutan
Tadschikistan und Vietnam
Myanmar
China grenzt an 14 Staaten: Afghanistan
Pakistan
Nordkorea
Laos
Kasachstan
Kirgisistan
Nepal
Die Oberfläche Chinas ist mit fast 10 Millionen Quadratkilometern etwa so groß wie die USA oder ganz Europa bis zum Ural
dass die sich physische Oberfläche
die klimatischen Bedingungen und damit die Voraussetzungen für menschliches Leben zwischen den einzelnen Regionen des Landes sehr stark unterscheiden
Dies bedeutet
Ostchinesisches Meer und Südchinesisches Meer
sondern auch durch natürliche Grenzen von dem seiner Nachbarn getrennt: im Osten und Südosten durch Meere (Gelbes Meer
Westen und Nordwesten durch hohe Bergmassive und im Norden durch Steppen und Wüsten
im Süden
Südwesten
Das Territorium Chinas ist nicht nur durch menschlich geschaffene Grenzen
Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca
4.500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4.200 km
Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14.000 km
Der längste Fluss Chinas ist mit 6.300 km der Jangtsekiang; der höchste Berg der Mount Everest mit 8.848 m; der größte See der Qinghai-See mit 5.000 km²
dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt
Das Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen: Der Osten Chinas ist von vier großen
Dort befinden sich auch die Deltas der größten Flüsse des Landes
während der Süden eher hügelig ist
Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig
das Tarimbecken
das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland
das Sichuan-Becken
Dieses gesamte Gebiet hat eine Höhe von unter 500 Metern über dem Meeresspiegel. Westlich an die Ebenen schließen sich Bergland und Hochebenen und -Becken an
wie etwa die Mongolische Hochebene
Pamir oder der tibetischen Hochebene
Tianshan
Die Berge haben hier Höhen von etwa 1000 bis 2000 Meter. Westchina ist geprägt von Hochebenen und Hochgebirgen wie dem Himalaya
Die durchschnittliche Höhe der ganzen Region beträgt 4000 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt
Der Westen ist auch die trockenste Region des Landes mit den Wüsten Taklamakan und Gobi. Wichtigste Flüsse sind der Jangtsekiang (auch Changjiang = langer Fluss) und der Gelbe Fluss (Huáng Hé)
Perlfluss
daneben Mekong
Brahmaputra und Amur
Aufgrund der geographischen Situation Chinas fließen fast alle diese Flüsse vom Westen nach Osten; d.h. aus den Regionen mit wenig Niederschlag in die Regionen mit viel Niederschlag
Harbin
Die Hauptstadt Chinas ist Peking; Shanghai
Tianjin
Chongqing und Shenzhen sind weitere wichtige Städte
Wuhan
Chengdu
Kunming
Lhasa
Xi'an
Nanjing
Lanzhou
Guangzhou
Ürümqi
5 Prozent aus Städten
21 Prozent aus Wüste
6
zwei Prozent aus Feuchtgebieten
24 Prozent aus Grasland und zu 36 Prozent aus Ackerland
5 Prozent aus Ödland
neun Prozent aus Wald
Die Fläche Chinas besteht zu 1
Das Klima ist vielfältig wie die Geographie: Im Norden und Nordosten herrscht kontinentales Klima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern
Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch und Tibet hat ein Hochgebirgsklima. [Bearbeiten]
Wirtschaft
[Bearbeiten]
Wirtschaftsgeschichte
Nachdem im Jahr 1949 die Volksrepublik China ausgerufen wurde
wie das Land wohl jemals seine riesige Bevölkerung ernähren wolle
interessierte im Ausland vor allem die Frage
Mehr als 50 Jahre später sieht sich die Welt einem Land gegenüber
sondern welches außerdem einen schnell wachsenden Teil davon mit Mobiltelefonen und Computern versorgt und dazu zu den größten Exportnationen der Welt gehört
die sich seither mehr als verdoppelt hat
das nicht nur eine Bevölkerung ernährt
Die Wirtschaftspolitik unter Mao Zedong war von der Einführung einer Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild geprägt
Ein Plan sollte den Markt bei der Verteilung von Ressourcen und Investitionen ersetzen
Das Ziel war
eine schnellstmögliche Industrialisierung und höchstmögliches Wirtschaftswachstum zu erreichen
Dabei wurde die Planwirtschaft in einigen Bereichen entscheidend an die chinesischen Verhältnisse adaptiert
Zum einen sah sich China nicht in der Lage
um einen Planwirtschaft nach streng sowjetischem Vorbild einzuführen
genug planerische und administrative Kräfte aufzubringen
Anstelle dessen wurden bereits in den 1950er Jahren Maßnahmen zur Dezentralisierung getroffen und den Verantwortlichen auf Provinz- und Betriebsebene mehr Freiraum zur Umsetzung der Vorgaben gegeben
Zum anderen legte Mao großen Wert auf autarke Entwicklung
sondern auch einzelne Provinzen oder Regionen sollten sich selbst versorgen können
Nicht nur China
Dadurch isolierte sich das Land vom Rest der Welt gerade in einer Zeit
dass Mao in der Wirtschaftsentwicklung auf Massenkampagnen setzte
etwa den Großen Sprung nach vorn oder die Kulturrevolution
als andere Entwicklungsländer durch aktive Förderung der Integration in den Weltmarkt einen wirtschaftlichen Aufholprozess kamen. Der dritte Unterschied zum sowjetischen Wirtschaftsmodell lag darin
Diese beiden vor allem politisch motivierten Bewegungen warfen das Land jedoch um viele Jahre zurück
Historiker schätzen heute
dass der Große Sprung nach vorn (1959-61) bis zu 30 Millionen Menschen das Leben gekostet hat: die meisten verhungerten
weil Maos Politik zu gewaltigen Missernten führte
Die Kulturrevolution (1966-1976) legte China für ein ganzes Jahrzehnt praktisch lahm: Schulen und Universitäten waren geschlossen
man hatte im maoistischen Slang "rot" zu sein (also politisch korrekt) und kein "Experte" (also technisch oder ökonomisch fähig). Das wirtschaftliche Erbe Maos ist somit zwiespältig: Einerseits wuchs das BIP zwischen 1952 und 1975 um jährlich durchschnittlich 6
die Möglichkeiten für Bildung (insbesondere für Frauen)
das es in der Geschichte des Landes zuvor nie gegeben hatte und der Anteil der Industrie an der Wirtschaftskraft wurde von etwa 20% 1952 auf 45% 1975 gesteigert
7%
medizinische Versorgung und soziale Sicherheit erreichten ein Niveau
die Investitionen wurden zunehmend ineffizienter und das relativ hohe Wirtschafswachstum konnte nur zu einem sehr geringen Anteil in höheren Konsum der Bevölkerung umgesetzt werden
Diese Erfolge beruhten jedoch größtenteils auf der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen
dass sich seine von utopischen Visionen geleitete Wirtschaftspolitik in einer Sackgasse befand
Letzten Endes musste Mao sich auch selbst eingestehen
obwohl sie vorher schon in Ungnade gefallen waren
Er brachte in den frühen 1970er Jahren die wirtschaftlich pragmatischen Politiker Deng Xiaoping und Zhou Enlai zurück an die Macht
Der Tod von Mao 1976 eröffnete die Möglichkeit zu Reformen
wie sie unter Mao gemacht wurde
noch lange möglich gewesen wäre
Es ist unwahrscheinlich
dass eine Fortsetzung der Wirtschaftspolitik
die Kollektivierung der Landwirtschaft zurückzunehmen
Deng Xiaoping ging die dringendsten Probleme zuerst an und erlaubte lokalen Parteiführern schrittweise
Landbesitz war jedoch weiterhin nicht möglich
Die Bauern hatten ab da Eigentumsrechte an ihren Produkten
Landwirtschaftliche Produkte wurden bald auf freien Märkten gehandelt
in China zu investieren und der Außenhandel wurde liberalisiert
Ab Mitte der 1980er Jahren wurden nicht-staatliche Unternehmen in der Industrie zugelassen und die Staatsunternehmen mussten auf den sich entwickelnden Märkten mit Privatunternehmen konkurrieren. Später wurde es ausländischen Unternehmen erlaubt
Auch institutionelle Reformen wie staatliche Investitionen oder das Steuersystem wurden notwendig
An den politischen Rahmenbedingungen wurde jedoch zunächst nichts geändert
weshalb das Wirtschaftssystem als Staatskommunismus oder offiziell als sozialistische Wirtschaft mit chinesischer Prägung bezeichnet wurde
Im Jahre 1995 wies die Wirtschaft ein stabiles hohes Wachstum auf
das vorher isolierte Land war der siebentgrößte Teilnehmer am internationalen Handel und der Lebensstandard wuchs schnell
wobei die Konsumausgaben der Haushalte zu konstanten Preise jährlich um mehr als 7% stiegen
Seitdem stellt sich die Frage
wie lange die chinesische Wirtschaft noch in diesem Tempo wachsen kann
was man leicht liberalisieren könnte
um damit großes Wirtschafswachstum zu erzeugen
Mittlerweile gibt es in China nichts mehr
zu deren Lösung es schmerzhafter Einschnitte bedarf
Dazu gibt es einige wirtschaftliche Problemfelder
Dazu gehören Staatsunternehmen
die nicht privatisiert wurden und die teils hohe Verluste machen
um sie am Leben zu halten
Diesen Staatsunternehmen werden durch die Staatsbanken immer neue Kredite zur Verfügung gestellt
wodurch das Bankensystem illiquid geworden ist
Dadurch haben die dominierenden staatlichen Banken hohe Summen an faulen Krediten angehäuft
Sollten die Bankkunden plötzlich in einem Bankensturm ihre Einlagen zurückverlangen
so könnten die Forderungen nicht bedient werden
Eine Reform des staatlichen Sektors wird von der Regierung der Volksrepublik aber nur sehr zögerlich angegangen
dass eine Schließung von unrentablen Staatsunternehmen zu einer stark steigenden Arbeitslosigkeit in den Städten führen würde
denn es ist zu befürchten
Die heutige Phase wird angesichts des zunehmenden Gewichts der Privatwirtschaft in China von ausländischen Wirtschaftsführern und Politikern oft als Chinas Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft bezeichnet
Korruption ist ein großes Problem. [Bearbeiten]
Chinaexperten wie der deutsche Politikwissenschaftler Sebastian Heilmann weisen jedoch darauf hin
dass in China keineswegs die freie Marktwirtschaft regiert
vielmehr sprechen sie von einem autoritären "Kader-Kapitalismus": Wirtschaftlich erfolgreich sind meist Unternehmer mit guten Beziehungen zu den Mächtigen
Energiepolitik
Durch die rasche Industrialisierung sowie den Anstieg des Lebensstandards stieg der Energiebedarf stark an
Im Jahr 1985 wurde etwa 13 Mal so viel Energie verbraucht wie im Jahr 1957
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Energie liegt jedoch im internationalen Vergleich niedrig
nämlich bei etwa der Hälfte des internationalen Schnitts und bei etwa einem Zehntel des Pro-Kopf-Verbrauches der USA
Deshalb kann ein weiteres starkes Ansteigen des Energiebedarfs prognostiziert werden
Das Jahr 1990 markierte einen ersten Wendepunkt in der Energieversorgung: China wurde zum Nettoimporteur von Energie
Ende 1993 wurde China auch zum Nettoimporteur von Rohöl
die einen Anteil von etwa 70% am Gesamtenergieverbrauch hat
Der größte Anteil an Energie wird jedoch nach wie vor aus der Kohle gewonnen
Der massive Abbau von Kohle forderte immer wieder einen hohen Preis
Die Gruben gelten als erbärmlich ausgestattet und begraben immer wieder Kumpel unter sich
sind zahlreiche Atomkraftwerke in Bau
das erste in Qinshan (Provinz Zhejiang) ist seit 1991 in Betrieb
Um weitere Energiequellen zu erschließen
etwa der berühmte Drei-Schluchten-Damm sind nicht zuletzt energiepolitisch motiviert
Auch die zahlreichen Wasserkraftwerksprojekte
an der Tagesordnung; Bürger wie Unternehmen werden ständig zu Energiesparmaßnahmen aufgerufen
Ernste Energie-Engpässe und regelmäßige Stromausfälle bzw. geplante Stromabschaltungen sind in den großen Städten
vor allem in den Boom-Regionen
China will seinen Atomstrom bis 2020 drastisch erhöhen. [Bearbeiten]
Umwelt
obwohl die ersten Naturreservate bereits 1956 eingerichtet wurden
In den ersten zwanzig Jahren des Bestehens der Volksrepublik China wurden Umweltthemen praktisch ignoriert
Während des Großen Sprunges nach vorn rief Mao zu einem Krieg gegen die Natur auf
um die Ressourcen zu erobern
In dieser Zeit wurden zahlreiche Wälder abgeholzt
um für die Stahlerzeugung genug Holz zur Verfügung zu haben
besonders seitdem Peking den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2008 bekommen hat
um Ackerland zu gewinnen. Erst seit den 1970er Jahren gibt es Ansätze für Umweltpolitik
Sümpfe
Moore und Feuchtwiesen wurden trockengelegt
wobei wirkliche Anstrengungen erst seit etwa fünf Jahren unternommen werden
Generell sieht sich China mit zwei großen Problemkreisen konfrontiert
nämlich dass natürliche Ressourcen verschwinden oder verschmutzt werden
Viele Regionen Chinas sind vom Verschwinden natürlicher Ressourcen betroffen
dessen Spiegel in den trockenen Gebieten des Nordens teilweise um einen halben Meter jährlich sinkt
Das betrifft etwa Grundwasser
Die Vegetationsdecke der Oberfläche ist in den letzten Jahren zurückgegangen
wovon vor allem die Wälder betroffen sind
besonders ausgeprägt das Lössplateau Zentralchinas
Als Folge kommt es zu Erosion
Durch zu intensive Bearbeitung geht Ackerland verloren
wobei die Desertifikation von Ackerland mit einem Tempo von etwa 2.400 km² pro Jahr voranschreitet
Illegaler Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten
die vor allem für (pseudo)medizinische Zwecke verwendet werden
hat viele vom Aussterben bedrohte Arten noch weiter dezimiert
wird sich jedoch erst in einigen Jahren zeigen
die Desertifikation und Erosion aufzuhalten; ob diese Projekte erfolgreich waren oder nicht
Mit zahlreichen Projekten wird versucht
wobei einige dieser Reservate nur dem Namen nach existieren
die über 7% des Territoriums der Volksrepublik bedecken
Daneben gibt es fast 1.000 Naturreservate
Die Umweltverschmutzung in China hat zum Teil verheerende Ausmaße angenommen
Je nach Studie befinden sich von den zehn schmutzigsten Städten der Welt sieben bis neun in China
der Regen ist in weiten Teilen des Landes sauer
Durch den hohen Anteil von Kohle als Brennstoff ist die Belastung mit Schwefeldioxid sehr hoch
stark zugenommen hat
In den letzten Jahren war der SO2-Ausstoß leicht rückläufig
wohingegen die Belastung mit Stickoxiden
besonders aus dem Straßenverkehr
Das Wachstumspotential an Fahrzeugen ist zudem sehr hoch
auch auf dem Land wird der Umwelt schwerer Schaden zugefügt
Die Verschmutzung betrifft nicht nur die Städte
Einerseits befanden sich die boomenden TVEs die meiste Zeit außerhalb jeglicher Kontrolle
andererseits wird in der Landwirtschaft die doppelte Menge an Düngemitteln wie im Weltdurchschnitt verwendet
Das Landwirtschaftsministerium schätzt
dass die verschmutzten Äcker genug Nahrungsmittel für etwa 65 Millionen Menschen liefern könnten
dass sie nicht einmal die niedrigsten chinesischen Umweltstandards einhalten und nicht einmal zur Bewässerung benutzt werden können
Etwa die Hälfte der Flüsse ist so verschmutzt
Mittlerweile ist China nach den USA der weltweit größte Produzent von Treibhausgasen
wobei es beim Pro-Kopf-Ausstoß von Treibhausgasen noch recht weit abgeschlagen ist
Es produziert mehr als 36% der weltweiten Schadstoffemissionen
Die Umweltverschmutzung ist für ein stark steigendes Auftreten von Lungenkrankheiten und Krebs verantwortlich
dass China am Scheideweg stehe und sich für eine grüne Reform entscheiden müsse
Der China Human Development Report 2002 kommt deshalb zum Schluss
den erreichten sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zu behindern oder gar wieder zunichte zu machen. [Bearbeiten]
Ansonsten drohe die Umweltzerstörung
Verkehr
Die Verkehrsinfrastruktur in China wird ständig verbessert
Eisenbahnlinien und neue Flughäfen investiert
Hohe Summen werden in den Bau von Straßen
vor allem auch in den Städten
Speziell in den Ballungsregionen gibt es bereits viele Verkehrswege
die durchaus mitteleuropäischem Standard entsprechen
Die abgelegenen Gebiete müssen aber nach wie vor häufig ohne vernünftige Verkehrsanbindungen auskommen
wobei eine Eisenbahnstrecke nach Lhasa im Bau ist
Das chinesische Eisenbahnnetz deckt momentan alle Provinzen mit Ausnahme von Tibet ab
Vorortzüge gibt es fast keine
Züge werden generell nur im Fernverkehr eingesetzt
weshalb ständig neue Züge und Verbindungen eingeführt werden
Nach wie vor werden neue Strecken gebaut und auf den meisten Strecken kann die Bahn über mangelnde Auslastung nicht klagen
welche fast keine Bahnanbindung besitzen
Die Servicequalität ist recht zwiespältig: Während regional bereits internationaler Standard erreicht ist und auch Hochgeschwindigkeitsstrecken in Arbeit sind
gibt es auch Regionen
wo alte Lokomotiven und Wagen über marode Gleise fahren und Großstädte
relativ selten
betrachtet man die Größe des Streckennetzes und die Zahl der Züge
Unfälle sind
Mit dem Straßennetz verhält es sich analog wie mit dem Schienennetz
wo das Bahnnetz nicht gut ausgebaut ist oder wenn Bahntickets nicht mehr zu haben sind
vor allem da
Für Reisende sind Fernreisebusse häufig eine brauchbare Alternative zur Bahn
wobei jedoch die Anzahl der Unfälle recht hoch ist
Luxuriös ausgestattete Reisebusse sind gefragt
immer mehr chinesische Großstädte werden etwa von Europa aus direkt angeflogen
Die Anzahl der Flugverbindungen von und nach China ist stark im Wachsen begriffen
Viele Städte haben neue Flughäfen bekommen bzw. sind solche im Bau
meist mit riesigen Dimensionen
Es gibt eine große Anzahl von Fluglinien
Nur wenige davon sind international tätig
die meisten konzentrieren sich auf den Inlandsverkehr
Die Tickets sind in der Regel günstig
das Angebot liegt meist leicht über der Nachfrage und die Sicherheit hat sich in den letzten zehn Jahren stark verbessert
Nach wie vor keine regelmäßigen Flugverbindungen gibt es zwischen der Volksrepublik China und Taiwan
In verkehrspolitischer Hinsicht wird auch in China auf das traditionelle
mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeug gesetzt
Seit dem Ende der 1980er Jahre wird dem Ausbau des Autobahnnetzes eine höhere Priorität eingeräumt als dem Ausbau des Eisenbahnnetzes (davor war es andersherum)
das eine schwindende Ressource ist
Dies bedeutet jedoch
dass sich China wie auch der Rest der Welt in die Abhängigkeit von Erdöl begibt
Dazu bedeutet die Übernahme von städteplanerischen Konzepten aus dem Westen
dass trotz riesiger investierter Summen Stau und Smog weiterhin zum Stadtbild großer chinesischer Städte gehören werden. [Bearbeiten]
wo Städte für das Auto geschaffen werden
Wissenschaft
Am 15
Oktober 2003 startete China seinen ersten bemannten Raumflug
Der Taikonaut Yang Liwei flog 21 Stunden und landete am 16
Oktober wieder wohlbehalten
das einen bemannten Raumflug durchführen konnte. [Bearbeiten]
China war damit nach der Sowjetunion und den USA das dritte Land
Öffentliches Gesundheitswesen
Bei der Gründung der Volksrepublik lag die Lebenserwartung bei etwa 35 Jahren
Dazu trugen Mangelernährung
mangelnde medizinische Versorgung und damit verbunden die hohe Verbreitung von übertragbaren und parasitären Krankheiten bei
das heißt
Die Lebenserwartung der Chinesen liegt mittlerweile über 70 Jahren
fast auf dem Niveau der westlichen Industrienationen
Diese bemerkenswerte Entwicklung ist den steigenden Lebensstandards der Menschen
aber auch Regierungsanstrengungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zuzuschreiben
also Personen mit nur grundlegendster medizinischer Ausbildung
hat große Fortschritte für die Landbevölkerung gebracht
Speziell das während der Kulturrevolution eingeführte System der Barfußdoktoren
die am Land die verbreitetsten Krankheiten behandelten
Das Gesundheitswesen befindet sich momentan in einer großen Umbauphase
dass sich auch Privatpersonen und -Unternehmen an den Kosten beteiligen müssen
wurde seit dem Beginn der ökonomischen Reformen sichtbar
Während früher alle medizinischen Leistungen vom Staat oder seinen Unternehmen gratis erbracht wurden
Von der Regierung wird ein Krankenversicherungssystem nach westlichem Vorbild angestrebt
Stress
Die Herausforderungen
zeichnen sich bereits ab: Durch Umweltverschmutzung ausgelöste Krankheiten wie Allergien
aber auch Krebs
Asthma bronchiale und Bronchitis
die auf das chinesische Gesundheitswesen zukommen
häufen sich in den Städten
Dazu kommen etwa 300 Millionen Zigarettenraucher (63% der erwachsenen Männer und 4% der Frauen) und die Ausbreitung von HIV/AIDS
neben den bekannten Infektionswegen
die nicht der modernen Hygiene entsprechen
Die HIV-Epidemie hat
auch eine Ursache in den Praxen des Blutspendens im ländlichen Gebiet
Siehe auch: Traditionelle chinesische Medizin [Bearbeiten]
Kultur
die abhebt wie ein Flieger und kaum mehr weiß
Die Chinesen spielten schon vor Jahrhunderten die Okarina
ein Blasinstrument aus Ton. Lu Jianhua von der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften nennt die junge Generation Fly generation: eine Generation
was ihre Eltern während der eigenen Jugend in der Kulturrevolution erfahren mussten. Berühmt ist China auch für seine Gartenkunst
die sich gänzlich von der in Europa entstandenen unterscheidet. [Bearbeiten]
Religion
Die Volksrepublik ist nach wie vor ein offiziell atheistischer Staat
Nach mehr als einem halben Jahrhundert kommunistischer Herrschaft bekennt sich die überwältigende Mehrheit der Chinesen zumindest offiziell zu keiner Konfession
Es gibt keine offiziellen Statistiken über Religionszugehörigkeit
In Zahlen gegossene Aussagen über die Verbreitung einzelner Religionen sind allesamt problematisch
sich zu mehr als einer Religion zu bekennen
Dies liegt unter anderem daran
dass es im asiatischen Kulturkreis normal ist
Der Konfuzianismus
obwohl er speziell unter Mao Zedong bekämpft wurde
der eigentlich eher eine Sozialethik denn Religion ist
bestimmt bis heute die moralischen Verhaltensweisen der Chinesen
Traditionelle Religionen sind der Buddhismus
Islam
Taoismus
daneben ist alter chinesischer Volks- und Aberglauben sehr einflussreich
Christentum und Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei)
auch wenn die einschlägigen Regelungen viel liberaler gehandhabt werden als noch in den frühen 1980er Jahren
Der Glaubensausübung sind nach wie vor strenge Grenzen gesetzt
Die Toleranz der Behörden ist andererseits auch stark abhängig von der generellen politischen Lage
was vor allem mit der größer gewordenen sozialen Unsicherheit seit den Reformen in Zusammenhang steht
So erfahren Tempel und Klöster seit einiger Zeit wieder starken Zulauf
Im gleichen Kontext sind zahlreiche neue religiöse Bewegungen zu sehen
die seit den späten 1980er Jahren entstanden sind und die von den Behörden zunächst ignoriert wurden
Die bekannteste dieser Bewegungen ist Falun Gong; deren Mitglieder werden seit einigen spektakulären Zwischenfällen wie jene vieler anderer Sekten und Endzeit-Kulte verfolgt
was nicht zuletzt historische Ursachen hat
Speziell dem Christentum steht die chinesische Regierung skeptisch gegen über
etwa die Chinesische Katholisch Patriotische Vereinigung
Nur die sich dem Staat unterordnenden "patriotischen" Kirchen
sind erlaubt
sondern die Kommunistische Partei an. [Bearbeiten]
Diese erkennen als oberste Instanz nicht den Papst
Militär
[Bearbeiten]
Streitkräfte
Die chinesische Armee bezeichnet sich selbst als "Volksbefreiungsarmee" (VBA/PLA)
Mit diesem Titel sieht sie sich in der Tradition der kommunistischen Truppen während des chinesischen Bürgerkriegs
die allerdings noch immer in großen Teilen schlecht ausgerüstet ist
5 Millionen Soldaten die größte stehende Armee der Welt
Chinas Volksbefreiungsarmee ist mit schätzungsweise 2
Die letzten von der US-Regierung als verbindlich angesehenen und öffentlich zugänglichen Angaben zur Größe der VBA stammen aus dem Jahr 1987
Damals umfassten die Bodentruppen 2
die Marine 350.000
die Luftwaffe 390.000 und die strategische Raketentruppe 100.000 Mann. Zusätzlich verfügte China über eine Miliz-Reserve von 10 Millionen Mitgliedern mit meist schlechtem Ausbildungsstand
1 Millionen
das Militärbudget gleichzeitig aber angehoben
Soweit bekannt ist
wurde die Größe der VBA seit etwa 1990 mehrfach zu Gunsten einer besseren technischen Ausrüstung und Ausbildung verkleinert
Bis zum Jahr 2005 will die Regierung die Zahl der Soldaten noch einmal um 200.000 Mann verringern
modernere und schlagkräftigere Armee. Dem Stockholmer International Peace Research Institute (SIPRI) zufolge gehörte China im letzten Jahrzehnt zu den weltweit drei größten Waffenimporteuren
Das Ziel ist eine kleinere
Chinas größter Lieferant ist Russland
um auf das wahre Ausmaß der - in vielen Budgetposten versteckten - Rüstungsausgaben zu kommen
Chinas offizielles Militär-Budget von 20 Milliarden US-Dollar muss man nach Schätzungen westlicher Geheimdienste mindestens noch einmal verdoppeln
dass Chinas Militärausgaben im Verhältnis zur Größe des Landes und seiner Bevölkerung keineswegs Weltspitze sind
Beobachter weisen dennoch darauf hin
um seinen Anspruch als Regionalmacht geltend zu machen - und mehr noch
um Taiwan drohen zu können
Besonders die Marine steht im Mittelpunkt der Modernisierungs-Anstrengungen: China braucht sie
Die Wiedervereinigung mit der Insel Taiwan �湾 gilt vielen chinesischen Politikern und Militärs als höchstrangiges strategisches Ziel der nächsten Jahrzehnte
Im Jahr 2004 hatte China ungefähr 500 Kurz- und Mittelstreckenraketen auf Taiwan (etwa 23 Mio
Einwohner) gerichtet
Im März 2005 gibt der Volkskongress seine Entscheidungsbefugnis für einen militärischen Einsatz gegen Taiwan an eine untergordnete Ebene (Militärkommission oder Staatsrat) ab und erleichtert somit einen möglichen Angriff auf Taiwan
Weiterführende Links: PLA (http://www.globalsecurity.org/military/world/china/index.html) Aufrüstung (http://www.weltpolitik.net/Regionen/AsienPazifik/China/Analysen/Chinas%20Aufr%FCstung.html) China ist seit 1964 im Besitz von Atomwaffen
Dabei wurden bis in die 90er Jahre Atomtests in Ost-Turkestan (Xinjiang) im Grenzgebiet zu Tibet durchgeführt
Die Volksrepublik hat seit 1964 44 Atomtests durchgeführt
Von den 21 unterirdischen Tests wurde der letzte im Jahr 1996 durchgeführt
keine weiteren Atomtests in der Atmosphäre
unter Wasser oder im Weltall durchzuführen. Über die Strahlenbelastung und die Folgen wurde von China nichts an die Öffentlichkeit gebracht
Der letzte oberirdische Test wurde von China im Jahr 1980 durchgeführt
die UdSSR und die USA aufgrund der weltweit angestiegenen radioaktiven Grundbelastung in einem Teilstoppabkommen verpflichtet hatten
nachdem sich bereits 1963 Großbritannien
woraufhin die Uiguren gegen diese Tests demonstriert haben
Allerdings sollen in den betreffenden Fall-Out-Gebieten Strahlenerkrankungen aufgetreten sein
aber die Demonstrationen wurden seitens China unterdrückt
durchzuführen. [Bearbeiten]
China behält sich weiterhin vor
z.B. zur Verwendung bei unterirdischen Bauten
zu wörtlich "friedlichen Zwecken"
Atombombenexplosionen
Territoriale Ansprüche
die Selbstständigkeit von Taiwan mit militärischen Mitteln zu verhindern
Taiwan: Die Volksrepublik China ist bereit
Die Pflege und den Ausbau der dazu erforderlichen militärischen Schlagkraft hat die höchste Priorität bei der Aufrüstung der Streitkräfte
falls alle Mittel für eine friedliche Wiedervereinigung ausgeschöpft sind. Südchinesisches Meer: Das größte von China beanspruchte Territorium sind jedoch große Gebiete um die Spratly- und Peracel-Inseln (chinesische Namen: Nansha- und Xisha-Inseln) im Südchinesischen Meer
Vizepräsident des Volkskongresses Wang ZhaoGuo am 8.3.2005: China werde "nicht-friedliche Mittel" anwenden
falls die Unabhängigkeitskräfte in Taiwan eine Abspaltung Taiwans in irgendeiner Form oder unter irgendeinem Namen versuchen
falls sich größere Zwischenfälle in dieser Hinsicht ereignen
Brunei
den Philippinen
Malaysia
Indonesien
Hier besteht ein Konflikt zwischen den Gebieten China
Taiwan und Vietnam
Japan
Hauptgrund: Öl
die Konflikte zu regeln
Gegenwärtig überwiegen nicht-militärische Ansätze
Die Aufrüstung zur Erhaltung und Modernisierung der militärischen Option wird fortgesetzt. [Bearbeiten]
Geheimdienste
aber ziviler Dienst für die Auslandsaufklärung sowie für die Innere Sicherheit zuständig
Das Ministerium für Staatssicherheit (Guojia Anquanbu) der VR China ist als straff organisierter
Es untersteht dem Staatsrat
Residenturen der chinesischen Auslandsaufklärung befinden sich in den Botschaften bzw
Konsulaten (in Deutschland z.B. in der chinesischen Botschaft in Berlin)
Der Militärnachrichtendienst (Zhong Chan Er Bu) unterhält ebenfalls Auslandsvertretungen; er sammelt in den Ländern des deutschen Sprachraums vor allem Informationen und Know-how aus dem Rüstungsbereich. [Bearbeiten]
Medien
es gibt mehr als 3000 Radio- und Fernsehstationen und über 550 Verlage
In der Volksrepublik China werden momentan mehr als 2000 Tages- und Wochenzeitungen gedruckt
Die Medienszene hat sich seit den 1950er Jahren mehrmals rasant gewandelt
ist die Medienvielfalt heute so groß wie noch nie
Während in den Jahren der Kampagne gegen die Rechten oder der Kulturrevolution das Medienleben sich praktisch auf die Verlautbarungen der Kommunistischen Partei beschränkte
Die Medien haben nach leninistischer Auffassung die Kommunistische Partei bei der Umsetzung ihrer Politik zu unterstützen
Aus diesem Grund kontrolliert und zensiert die Propagandaabteilung der KP die Presseinhalte
so gut es bei der schieren Menge der Publikationen geht
zu welchem die Partei die Medieninhalte in den letzten 20 Jahren kontrollierte
Der Grad
war nicht immer gleich
deren Redaktionen jedoch nach den Protesten am Tiananmen-Platz geschlossen wurden
In den späten 1980er Jahren wurden einige sehr liberale Tageszeitungen toleriert
um gegen Korruption in den eigenen Reihen zu kämpfen
Andererseits werden die Medien auch dazu benutzt
Zahlreiche Publikationen werden auch von der KP selbst herausgegeben
Die Kontrolle über die Medien funktioniert über die Nachrichtenagentur Neues China (Xinhua)
die das Monopol über Nachrichten hat
dass die Parteilinie in den Medien umgesetzt wird
In den Redaktionen der Verlage gibt es ein Parteisekretariat
welches darüber wacht
Die Journalisten sind zu einer Mitgliedschaft in der Journalistenföderation verpflichtet und müssen heute wie in den 1950er Jahren firm in Marxismus-Leninismus und Mao-Zedong-Denken sein
die sich der Parteilinie nicht verpflichtet sahen
Nichtsdestotrotz kam es mehrmals zu Verhaftungen von Journalisten
Die chinesische Regierung versucht
die Internetaktivitäten ihrer Bürger zu überwachen und Inhalte zu zensieren
über die bestimmte Webseiten blockiert werden können; auch die Wikipedia wurde bereits mehrmals Ziel einer Blockade
Internetprovider sind zur Installation einer Software verpflichtet
die als liberaler gelten als andere
Diese Art von Zensur ist nicht landesweit einheitlich und auch unter den Internetprovidern gibt es Anbieter
ist Gegenstand von Spekulationen
Welche Technologien zur Überwachung im Detail angewendet werden
und zu welchem Ausmaß es der Regierung wirklich gelingt
ist naturgemäß nicht bekannt
Internetkritiker zu verfolgen und ausfindig zu machen
die in Internet-Diskussionsforen politische Änderungen eingefordert hatten
Es hat jedoch wiederholt spektakuläre Verhaftungen von Bürgern gegeben
Die Volksrepublik China betreibt mit Radio China International einen der weltweit größten Rundfunk-Auslandsdienste
darunter ein deutschsprachiges Programm
Der Sender produziert Programme in dutzenden von Sprachen
welches über Kurz- und Mittelwelle in Europa täglich gehört werden kann. [Bearbeiten]
Weitere Themen
Städte in der VR China Liste deutscher Bezeichnungen chinesischer Orte Wenyan - etwas über die Sprache Chinesische Küche [Bearbeiten]
Literatur
Laurenz Awater: Die politische Wirtschaftsgeschichte der VR China: Vom Sowjetmodell zur sozialistischen Marktwirtschaft
ISBN 3451279959 Weigui Fang
Das Internet und China (http://www.heise.de/tp/deutsch/html/buch_14.html) - Digital sein
ISBN 3-8258-3221-X Johnny Erling: China - Der grosse Sprung ins Ungewisse
2002
LIT Verlag Münster 1998
digitales Sein im Reich der Mitte
Heinz Heise Verlag o.J
Hannover
ISBN 3-936931-20-8 (Telepolis-Buch) Lutz Geldsetzer
1998
ISBN 3150096898 Sebastian Heilmann: Das politische System der Volksrepublik China
Hong Han-Ding: Grundlagen der Chinesischen Philosophie
Wiesbaden
Westdeutscher Verlag 2002
ISBN 3789054828 Charles Reeve
Caroline Y Robertson-Wensauer (Hrsg.): Traditionelle chinesische Kultur und Menschenrechtsfrage
Die Hölle auf Erden : Bürokratie
ISBN 3-531-13572-4 Gregor Paul (Hrsg.)
1997
Xuanwu Xi
Hamburg : Edition Nautilus 2001 Colin A
Zwangsarbeit und Business in China
Ronan: The Shorter Science and Civilisation in China: An Abridgement of Joseph Needham's Original Text
1990
ISBN 0521292867 Hubert Schleichert: Klassische chinesische Philosophie
ISBN 3465022599 Konrad Seitz: China
Eine Weltmacht kehrt zurück
Berlin Siedler
2000
2005
ISBN 3430184673 Jonathan D
ISBN 3-442-76076-3 Frank Sieren: Der China Code
Spence: Chinas Weg in die Moderne
München 1995
ISBN 3-446-16284-4 Brunhild Staiger u.a. (Hrsg.): Das große China-Lexikon
Geschichte - Geographie - Gesellschaft - Politik - Wirtschaft - Bildung - Wissenschaft - Kultur
Darmstadt Wissenschaftliche Buchgesellschaft
2003
ISBN 3-89678-462-5 Kai Strittmatter: Gebrauchsanweisung für China
München
2004
Piper Verlag
2003
ISBN 3492275257 Kai Strittmatter: Vorwärts
2001
ISBN 385452742X Bill Taylor / Kai Chang / Qi Li: Industrial Relations in China
Liqun: One China
Qinglian / Qian
2003
ISBN 1840645784 Chaohua Wang/ He
Many Paths
Genossen!
2003
bitte! Pekinger Himmelsstürze
ISBN 1-85984537-1 [Bearbeiten]
ISBN 3854527780 Kai Strittmatter: Atmen einstellen
Weblinks
Offizielle Netzpräsenz der Chinesischen Botschaft Berlin (http://www.china-botschaft.de/det/) Länder- und Reiseinformationen (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=32) (Auswärtiges Amt) Jahresbericht von Amnesty International (http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/51a43250d61caccfc1256aa1003d7d38/962a8dfef2a63e2cc1256d3200425b95?OpenDocument) (amnesty.de (http://www.amnesty.de)) Human Rights in China - eine von chin
Dissidenten gegründete Vereinigung (http://iso.hrichina.org/public/index) (hrichina.org) Menschenrechte in China und Beijing 2008 (http://www.olympicwatch.org/deutsch/) (olympicwatch.org (http://www.olympicwatch.org)) Gegen das Vergessen: Tiananmen Massaker (http://sites.inka.de/~W1822/tiananmen/) Politik und Menschenrechte in China (http://wwwstud.ira.uka.de/~s_hoff/China) Internet-Zensur in China: Liste (http://journalism.berkeley.edu/projects/chinadn/en/archives/002885.html) Portal chinaseite.de mit Infos zu China (http://www.chinaseite.de/) Xiucai - Deutsches China-Online-Magazin
Schwerpunkt Chinas Wirtschaft und Absurditäten (http://xiucai.oai.de/) (xiucai.oai.de) Essay: China - Willkommen im Wirtschaftswunderland (02.05.2004) (http://www.sbznet.de/?rubrik=politix&thema=04-05-02-01) (sbznet.de (http://www.sbznet.de)) Artikel: China im Technikrausch (03.2003) (http://www.zeit.de/2003/03/Glosse_3-1) (zeit.de (http://www.zeit.de)) China Community (http://www.china-community.de/) dt
Portal mit Forum rund um China China Radio International (http://de.chinabroadcast.cn) deutsch-chinesische Freundschaft (http://www.china-club.de) Vorlage:Navigationsleiste Staaten in Asien af:Sjina ar:صين bg:Китай cy:Gweriniaeth Pobl Tsieina da:Folkerepublikken Kina en:People's Republic of China eo:Ĉinio es:República Popular China et:Hiina fi:Kiinan kansantasavalta fr:Chine ia:China id:Republik Rakyat Cina is:Alþýðulýðveldið KÃna it:Cina ja:中華人民共和国 ka:ფაიფური ko:중화인민공화국 la:Respublica Populi Sinarum lt:Kinija ms:Republik Rakyat China nl:China no:Folkerepublikken Kina pl:ChiÅ„ska Republika Ludowa pt:República Popular da China ru:Китай simple:People's Republic of China sl:Kitajska sv:Kina th:สาธารณรัฐประชาชนจีน zh-cn:中华人民共和国 zh-min-nan:Tiong-hoâ Jîn-bîn KiÅ?ng-hô-kok zh-tw:中華人民共和國
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