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Diskussion : V-Modell
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Impressum
V-Modell
Stichpunkte
Allgemein
das in Deutschland den Entwicklungsstandard für IT-Systeme der öffentlichen Hand darstellt
Das V-Modell ist das Prozessmodell zur Softwareentwicklung
Im Gegensatz zu einem klassischen Phasenmodell werden lediglich Aktivitäten und Ergebnisse definiert und keine strikte zeitliche Abfolge gefordert
die ein Phasenende definieren
sucht man hier vergeblich
Insbesondere die typischen Abnahmen
"Verbergen") 1 V-Modell XT 2 V-Modell 97 2.1 Submodelle 2.2 Produkte und Aktivitäten 3 Besonderheiten 4 Keine Erfolgsgarantie 5 Werkzeuge 6 Literatur 6.1 Zum V-Modell 97 6.2 Zum V-Modell XT 7 Weblinks [Bearbeiten]
Dennoch ist es möglich
die Aktivitäten des V-Modells z. B. auf ein Wasserfallmodell oder ein Spiralmodell abzubilden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
V-Modell XT
Version 1.0 des V-Modell XT ("XT" = "Extreme Tailoring") wurde am 2
Februar 2005 veröffentlicht
Das V-Modell XT ist eine Weiterentwicklung des 1997 veröffentlichten V-Modell 97
Hauptänderungspunkte sind Einbindung des Auftraggebers: Bisher waren die Vorgaben auf den Auftragnehmer ausgerichtet
hin zum Was." Das V-Modell XT gibt keinerlei Vorschriften über die zeitliche Abfolge von Vorgehensbausteinen vor
Nun gibt es auch Vorgehensbausteine für den Auftraggeber. Stärkere Modularisierung: Die vier bisherigen Submodelle existieren in dieser Form nicht mehr
sondern nur noch Vorgehensbausteine
aus denen das konkrete Vorgehensmodell eines Projekts zusammengestellt wird ("tailoring"). Stärkere Orientierung in Richtung agiler und inkrementeller Ansätze: "Weg vom Wie
Die erzeugten Produkte stehen im Mittelpunkt. Eine einleitende Übersicht findet man in Grundlagen des V-Modells (http://www.kbst.bund.de/Anlage306373/anlage306373.pdf) [Bearbeiten]
V-Modell 97
[Bearbeiten]
Submodelle
Das V-Modell fasst eine Reihe von ähnlich gelagerten Aktivitäten zu einem sogenannten Submodell zusammen
Diese Submodelle sind so geschnitten
dass es hinsichtlich der dort auftretenden Rollen keine Überschneidungen gibt
Man unterscheidet die Submodelle: SWE: Softwareerstellung QS: Qualitätssicherung KM: Konfigurationsmanagement PM: Projektmanagement [Bearbeiten]
Produkte und Aktivitäten
die als Produkt bezeichnet werden
Das V-Modell definiert eine Reihe von Dokumenten
so spricht man von Teilprodukten
Werden einzelne Kapitel dieser Produkte separat erstellt bzw. verändert
die diese Ergebnisse verändern
Jedes definierte Produkt durchläuft vier Zustände: geplant in Bearbeitung vorgelegt akzeptiert wobei folgende Übergänge zwischen diesen Zuständen möglich sind: Tätigkeiten
bezeichnet man als Aktivitäten; dabei können Aktivitäten ihrerseits aus weiteren Teilaktivitäten zusammengesetzt sein
Die Aktivitäten der obersten Detailebene sind die Hauptaktivitäten
Zu jeder Aktivität ist genau hinterlegt
die gewünschte Modifikation herbeizuführen
welche Produkte sie benötigt bzw. verändert und welche Arbeitsschritte notwendig sind
Zu diesem Zweck ist zu jeder Aktivität ein Produktfluß und eine Abwicklung definiert
aus welchen Aktivitäten die benötigten Eingabeprodukte mit welchem Zustand kommen
Während der Produktfluß beschreibt
um dann in modifizierter Form bzw. modifiziertem Zustand an eine nachfolgende Aktivität weitergereicht zu werden
beinhaltet die Abwicklung genauere Anweisungen zur Durchführung der Aktivität
Die zeitliche Abfolge der Aktivitäten ergibt sich somit aus der Verfügbarkeit der benötigten (Teil-)Produkte in einem bestimmten Zustand. [Bearbeiten]
Besonderheiten
Vorgehensmodelle werden zur Anwendungsentwicklung von IT-Systemen verschiedenster Größe und Komplexität verwendet
Um bei Abwicklung kleinerer und mittlerer Projekte keinen übermäßig großen Mehraufwand zu produzieren
die die Menge der Aktivitäten und Produkte auf das notwendige Maß reduzieren
definiert das V-Modell für diese Projektgrößen Streichbedingungen
Den Vorgang des Anpassens des V-Modells auf die projektspezifischen Bedürfnisse bezeichnet man als Tailoring. [Bearbeiten]
Keine Erfolgsgarantie
können den Erfolg eines Projektes nicht garantieren
Vorgehensmodelle
wie das V-Modell
in dem ein Projekt geordnet ablaufen kann - aber nicht muß
Sie geben nur einen Rahmen vor
den Ablauf eines Projektes zu strukturieren und seine Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen
Da das Vorgehensmodell nur den Prozess und die Dokumente der Softwareerstellung beschreibt kann es maximal helfen
ihrer Teamfähigkeit und ihrem gesunden Menschenverstand abhängig
Die Qualität des zu erstellenden Softwareproduktes ist immer noch primär von der Qualifikation der Projektbeteiligten
buchstabengetreuen Anwendung des Modells (alles wird gut)
verbunden mit einer sklavischen
Der blinde Glaube (Managementvoodoo) an ein Vorgehensmodell
kann einem Projekt erheblichen Schaden zufügen
weil er nur vom Modell vorgegebene Checklisten ohne Gehirneinsatz abarbeitet
legt den Grundstein für eine Katastrophe
Wer sein Projekt nicht mehr objektiv betrachtet
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die Rolle der Anbieter von Vorgehensmodellen
daher ist von einem Entwickler eines Vorgehensmodells keine objektive Beratung zu erwarten
Vorgehensmodelle sind ein Geschäft
Nur allzugerne stellen Anbieter gerade ihr Modell als das Allheilmittel für alle Probleme dar
Hier wird der Grundstein für die oft zu beobachtende folge dem Prozess und alles wird gut-Mentalität gelegt. Als Warnung mögen die gerade in letzter Zeit (Stand Ende 2004) grandios gescheiterten
Nivadis (Polizei Niedersachsen)
A2II (Arbeitsagentur
Fiscus (Finanzamt)
erheblich verzögerten
Herkules (Bundeswehr)
wie INPOL-Neu (Polizei)
Toll Collect
"Hartz IV"-Software)
Gesundheitskarte etc. dienen
sich als ungeeignet herausgestellten und/oder erheblich verteuerten Softwareprojekte der öffentlichen Hand
Online-Jobbörse (Arbeitsagentur)
Die Häufung und der Umfang der notleidenden Projekte ist erschreckend. [Bearbeiten]
Werkzeuge
307/Editor.htm) in-Step (V-Modell 97 und V-Modell XT) [Bearbeiten]
306/Projektassistent.htm) V-Modell® XT Editor (http://www.kbst.bund.de/V-Modell/V-Modell-XT-
V-Modell® XT Projektassistent (http://www.kbst.bund.de/V-Modell/V-Modell-XT-
Literatur
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Zum V-Modell 97
Dröschel
R. (Hrsg.): Inkrementelle und objektorientierte Vorgehensweisen mit dem V-Modell 97
W.; Midderhoff
W.; Heuser
M. (Hrsg.): Das V-Modell 97
W.; Wiemers
ISBN 3486242768 Dröschel
Der Standard für die Entwicklung von IT-Systemen mit Anleitung für den Praxiseinsatz
ISBN 3486250868 [Bearbeiten]
Zum V-Modell XT
[Bearbeiten]
Weblinks
293/V-Modell-XT.htm) - Umfangreiche Informationen und Downloads über das V-Modell XT. IABG.de (http://www.v-modell.iabg.de/) - Umfangreiche Informationen und Downloads zum V-Modell 97. hu-berlin.de (http://www.informatik.hu-berlin.de/~roch/VModell) - Onlineversion des V-Modells 97.
KBSt.bund.de (http://www.kbst.bund.de/V-Modell/-
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
V-Modell
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
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Hermann Gruson
Schweden holzhaus.jpg
Trappisten
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Ameisenglattkäfer
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