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Diskussion : U-Boot-Krieg
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U-Boot-Krieg
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Anfänge 2 Erster Weltkrieg 2.1 1916 bis 1919 - Scapa Flow 2.2 Untergang der Lusitania 3 Großbritannien und der 'U-Boot-Krieg' 1919-39 4 Entstehung und Neubau der U-Bootwaffe 1935 bis 1939 im 3
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Reich 5 Zweiter Weltkrieg 5.1 Der Kriegsbeginn und die Prisenordnung 5.2 Von U47 und Scapa Flow 5.3 U-Boot Bilanz des 2
Weltkriegs 5.4 Die Schlacht um Norwegen 5.5 Die Schlacht im Atlantik 5.6 Gefechte im Atlantik 5.7 Die U-Boote im Mittelmeer 5.8 Die Schlacht im Pazifik 5.9 Die Geleitzüge im Nordmeer 5.10 Die sowjetischen U-Boote im Schwarzen Meer 6 Kalter Krieg und Nachkriegszeit [Bearbeiten]
Anfänge
[Bearbeiten]
Erster Weltkrieg
Zu Beginn des Krieges gab es keine Einsatzdoktrin für U-Boote
Beide Seiten setzten sie für Patrouillenfahrten im feindlich kontrol- lierten Seegebiet ein
Die Versenkung der britischen Panzerkreuzer "Aboukir"
"Cressy" und "Hogue" durch U 9 (Weddigen) zeigte die nicht für möglich gehaltene Schlagkraft der U-Boote auf
Der Handelskrieg wurde als Gegenmaßnahme zur britischen Seeblockade streng nach Prisenordnung geführt
Darüberhinaus legten die deutschen U-Boote tausende von Minen
um die U-Boot-Basen an der belgischen Küste zu beschießen
darunter Monitore
Im Kanal waren die kleinen UB-Boote der- maßen erfolgreich
daß die Royal Navy starke Kräfte einsetzen mußte
die Stützpunkte zu blockieren
Trotz zahlreicher Angriffsunternehmen gelang es bis Kriegsende nicht
sowohl gegen Kriegs- als auch gegen Handels- schiffe
Die größten Erfolge bei minimalen Verlusten erzielten deutsche U-Boote im Mittelmeer
waren die Versenkungserfolge größer als im 2
Obwohl nach Prisenordnung vorgegangen wurde
Weltkrieg
bezogen auf die Zahl der eingesetzten U-Boote
Steinbrinck ) ver- senkten erheblich mehr Tonnage als ihre Nachfolger bei der Kriegsmarine. Obwohl Großbritannien größte Anstrengungen unternahm
Valentiner
um die U-Boote zu bekämpfen
Die erfolgreichsten Kommandanten ( von Arnauld de la Periere
wobei auch vor völkerrechtswidrigen Mitteln wie dem Einsatz sog
Forstmann
nicht zurückgeschreckt wurde
die oft unter neutraler Flagge fuhren
stiegen die Schiffsverluste an
U-Boot-Fallen = Handelsschiffe mit versteckt aufgestellter Bewaffnung
daß die einzeln operierenden U-Boote gegen die von zahlreichen Geleitschiffen eskortierten Handelsschiffe nur noch im Unterwasserangriff erfolgreich waren
Erst die Einführung des Konvoi-Systems 1918 führte dazu
Dieser blieb wegen der zu geringen Unterwassergeschwindigkeit der U-Boote dem Zufall überlassen
Da die US-Werften zudem Han- delsschiffe in Serie bauten
konnten trotz der großen Verluste immer ausreichend Schiffsraum für die Versorgung Großbritanniens be- reitgestellt werden. [Bearbeiten]
1916 bis 1919 -
Scapa Flow
Im ersten Weltkrieg schlugen die Versuche von U-18 und U-116 fehl und die Boote gingen verloren
Nach dem Waffenstillstand 1918 wurden die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in Scapa Flow interniert
Dort gab Konteradmiral Ludwig von Reuter im Juli 1919 den Befehl zur Selbstversenkung der Flotte
weil man von dort sowohl schnell in die Nordsee als auch in den Atlantik gelangen konnte
die insgesamt sieben Einfahrten besitzt (zwei nach Westen
wenn man die Trennungen durch Inseln mitrechnet) zum Hauptstützpunkt der Marine gewählt
Die Engländer hatten die Bucht von Scapa Flow
zwei nach Süden und drei nach Osten
die Ostsee
die holländischen oder französischen Territorien
mitsamt ihren Kommandanten Kapitänleutnant von Henning und Oberleutnant z.S
die norwegische Küste
oder die Weiten des Atlantiks das Angriffsziel; Scapa Flow war geographisch zentral und abgelegen zugleich. 1916 gingen in Scapa Flow zwei deutsche U-Boote
Ohne weitere Verzögerungen konnten die Engländer schon zu früheren Kriegen in kürzester Zeit zu jedem erdenklichen Gegner vorstoßen: Seien die Deutsche Bucht
bei dem Versuch in die Bucht einzudringen verloren
Emsmann
Sie wurden von englischen Minen erfasst. Nach der Kapitulation aller deutscher Streitkräfte im Jahr 1918
lag im Sommer 1919 die gesamte Flotte der kaiserlich-deutschen Marine im hohen Norden der Orkney-Inseln vor Anker. Von Scapa jedoch sollten die deutschen Schiffe auf neutrale Häfen verteilt oder in die Royal Navy eingegliedert werden
Die Besatzungen der Schiffe ahnten dies aber und so wurden auf Befehl des Admirals Ludwig von Reuter die Schiffe geflutet
An diesem 21
Juni 1919 starben 10 Menschen im Kugelfeuer der britischen Wachen
16 wurden verletzt
Anschließend wurden die Besatzungen der Schiffe in den deutschen Zeitungen als Helden gefeiert
insgesamt 20
Leichte Kreuzer
sanken auf den Grund. [Bearbeiten]
Hilfs- und Schlachtkreuzer
Untergang der Lusitania
Geschichte der RMS Lusitania. [Bearbeiten]
Großbritannien und der 'U-Boot-Krieg' 1919-39
[Bearbeiten]
Entstehung und Neubau der U-Bootwaffe 1935 bis 1939 im 3. Reich
[Bearbeiten]
Zweiter Weltkrieg
[Bearbeiten]
Der Kriegsbeginn und die
Prisenordnung
[Bearbeiten]
Von U47 und
Scapa Flow
Im Zweiten Weltkrieg gelang es U-47 mit Kapitänleutnant Günther Prien am 14
in die Bucht einzudringen und das Kriegsschiff HMS Royal Oak mit 1400 Mann Besatzung zu versenken
Oktober 1939
Prien und Scapa Flow wurden danach durch die nationalsozialistische Propaganda berühmt gemacht
Der weitere Zugang zur Bucht wurde daraufhin durch eine Reihe künstlicher Barrieren unmöglich gemacht
kurz nach Kriegsausbruch
beschäftigte
verbanden auch ihn schmerzliche Erinnerungen an diesen Ort. Im September 1939 plante Karl Dönitz
einen schweren Schlag gegen den Stützpunkt
Als sich im Jahre 1939
zu diesem Zeitpunkt noch Führer der U-Boote (FdU)
um der Marineführung endgültig die Gefährlichkeit und Bedeutung seiner U-Boote für den Verlauf des Krieges klarzumachen
Kommodore Karl Dönitz mit dem Haupstützpunkt der gigantischen englischen Überwasserflotte
Scapa Flow
allen voran Großadmiral Erich Raeder
In seinen Memoiren legte er offen: "Seit Kriegsbeginn trug ich mich immer wieder mit dem Gedanken
der selben Ansicht war und durch ein erfolgreiches Unternehmen von der Schlagkraft der deutschen U-Bootwaffe überzeugt werden würde. Doch stand ein U-Boot hier vielmehr vor verbarrikadierten als nur vor verschlossenen Türen
dass die Marineführung
eine U-Boot-Operation gegen Scapa Flow anzusetzen." Weiter urteilte er: "Eine solche Operation schien das kühnste aller kühnen Eindringunternehmen zu sein." Er rechnete damit
unter Wasser befestigte Balken sowie Sperrschiffe und Minen sollten das Eindringen eines ungewünschten Gastes unmöglich machen
U-Sperren wie Netze
Außerdem machte des Schiffes eigenes Element
das Wasser
ein unvorsichtiges Boot in Sekunden am nächsten Felsenriff zunichte
die an diesem Punkt der Erde fast ständig einsetzen
Die so genannten Gezeitenströme
wurden bis zu 10 Knoten schnell
6 Knoten schnelles U-Boot hatte zum Beispiel im Kirk Sund keine Chance. Am 11.09. erhielt Karl Dönitz von Luftaufklärern der Luftflotte 2 geschossene Fotos
Ein unter Wasser nur 7
Große Teile der schweren und leichten britischen Kampfschiffflotte lagen zu Reparatur
Wartung und Erholung der Besatzung in der Bucht
war die Entscheidung gefallen
Als er am 26. erneut Fotos erhielt
berichtete über die Verhältnisse von militärischen und natürlichen Sperren
das zu diesem Zeitpunkt in den Orkney operierte
dass bei einer zufällig geöffneten Einfahrt ein Eindringen durchaus möglich sei
und kam zu dem Schluss
U16 unter Kapitänleutnant Wellner
dass eine der vier Nordseeeinfahrten gegen ein U-Boot nicht ausreichend gesichert war
Dönitz notierte: "Ich entschloss mich zum Angriff auf Scapa Flow." Auf den Fotos erkannte er
Hier waren lediglich zwei alte Dampfer versenkt
Nördlich wie südlich war eine Lücke von etwa fünf bis sieben Metern Breite
Nur ein U-Boot konnte noch mit wenigen Metern Platz hindurchschlüpfen
Kommandant von U47
Weiter legte er nieder: "Meine Wahl fiel auf Kapitänleutnant Prien
Er hatte die nach meiner Ansicht die für die Unternehmung erforderlichen soldatischen Eigenschaften und seemännischen Fähigkeiten
Ich gab ihm die Unterlagen für den Plan und stellte ihm frei
den Auftrag anzunehmen oder abzulehnen
Wörtlich sagte Dönitz: "Ich will jetzt keine Antwort von Ihnen. Überlegen sie sich die Sache in Ruhe
melden sie es mir
Wenn Sie zu der Überzeugung kommen
dass sich die Unternehmung nicht durchführen lässt
Es fällt dann absolut kein Makel auf Sie
Prien
Sie bleiben für immer der Alte." Später schrieb er: "Seine Entscheidung wollte ich nicht vor Ablauf vor 48 Stunden haben." Prien war ein junger Handelsschifffahrtskapitän aus Leipzig gewesen
bevor er zur Kriegsmarine kam
Geboren am 16
Januar 1908 in Osterfeld (Thüringen) erwarb er bereits mit 15 Jahren das Kapitänspatent für die große Fahrt
zur "Wiedereröffnung" der deutschen U-Bootwaffe und bekam 1938 sein eigenes Boot
wie Dönitz
1933 meldete er sich zur Kriegsmarine
'35 kam er
nur einen Tag nach dem Angebot
meldete er sich an der Dienststelle des FdU zurück und erklärte
er wäre bereit
den Auftrag auszuführen
U47
Sein U-Boot
war wie fast alle im Bau befindlichen deutschen U-Boote dieser Jahre eines vom Typ VII. Bereits am 2.Oktober
So suchten sich Prien und Dönitz die Nacht vom 13. auf den 14
Oktober aus
in der die Gezeitenströme nachlassen
das so genannte Stauwasser
Denn da war nicht nur Neumond
sondern dann wäre auch für einige Momente jene Zeit zwischen Ebbe und Flut
wie sie sich dachten
Daraufhin machte U47 am 8.Oktober in Kiel die leinen Los und steuerte durch die Nordsee
Prien berichtete: "Am 8.Oktober um 10 Uhr morgens laufen wir aus
Dann schaukeln wir langsam hinaus
Kurs Nordnordwest
Kurs Scapa Flow." Das Boot durchquerte den Nord-Ostseekanal und stieß durch die Elbmündung in die Nordsee vor
Erst am 12. informiert Prien die Besatzung: "Wir laufen morgen nach Scapa Flow ein." Am Abend des 13
in dem der brennende Himmel (wegen der Röte des Sonnenuntergangs
Oktober schrieb Günther Prien in sein Kriegstagebuch (KTB): "Die Moral der Besatzung ist hervorragend...Unbewegliches Wasser
F.W.) sich spiegelt. [Bearbeiten]
U-Boot Bilanz des 2. Weltkriegs
Deutsche U-Boote: 1171 Davon im Einsatz: 863 Sie vernichteten an Handelsschiffen: 2882 mit insgesamt 14.333.082 BRT Gesunkene größere Kriegsschiffe: 5 Flugzeugträger (darunter 2 Geleitträger) 2 Schlachtschiffe 6 Kreuzer 34 Zerstörer u. a. m. Dabei fanden den Tod an alliierten Seeleuten: rd
45.000 deutsche U-Boot-Verluste: im Einsatz: 660 durch Bombenangriffe in Heimatgebieten: 123 Auf deutschen U-Booten fuhren: rd
41.300 Mann Davon ließen ihr Leben: 28.728 [Bearbeiten]
Die Schlacht um Norwegen
April bis Juni 1940 [Bearbeiten]
Die Schlacht im Atlantik
Lorient
Erste Phase: Juni 1940 bis Dezember 1940 Nachdem im Juni 1940 Frankreich von der Wehrmacht überrannt worden war
St-Nazaire und La Rochelle provisorische U-Bootstützpunkte zu errichten
begann man schon bald
an der Biskaya in Brest
die in den nächsten Jahren mit Hilfe von Zwangsarbeitern zu gewaltigen Anlagen ausgebaut werden sollten
Die U-Boote konnten dank dieser neuen Häfen an der Biskaya wesentlich schneller die Operationsgebiete auf den westlichen Zufahrtswegen zum Ärmelkanal erreichen
Die alliierten Konvois waren aus Mangel an Geleitschiffen nur schwach gesichert
Außerdem setzten die U-Bootkommandanten die neue Taktik eines nächtlichen Überwasserangriffs ein
der die nur Unterwasserziele ortenden alliierten Sonargeräte wirkungslos werden ließ
Somit folgte die "glückliche Zeit" der U-Boote. Zahllose Kommandanten konnten in Einzelaktionen viele Versenkungserfolge in dieser Zeit erzielen
Am erfolgreichsten waren dabei die "Asse" Otto Kretschmer (U-99)
Günther Prien (U-47) und Joachim Schepke (U-100)
die von der deutschen Propaganda als Helden gefeiert wurden
Die U-Boot-Waffe wurde zu dieser Zeit jedoch durch den Mangel an U-Booten an noch größeren Erfolgen gehindert
da das OKM unter Admiral Raeder vor dem Krieg dem Bau großer Überwasserschiffe mehr Priorität eingeräumt hatte und die Werften erst auf U-Boot-Bau umgestellt werden mussten
5 Milliionen BRT Schiffsraum bei den Alliierten verloren. Zweite Phase: Januar 1941 bis 1942 Im Winter 1940/41 verhinderte schlechtes Wetter die Überwasserangriffe der U-Boote
Trotzdem gingen 1940 ungefähr 4
Radargeräte und Kurzwellenpeilung auf ihren Geleitschiffen einzusetzen
Außerdem fingen die Briten an
Durch ein massives Bauprogramm war außerdem die Anzahl der verfügbaren Eskorten stark gestiegen
als im März 1941 in nur einem Monat die drei "Asse" Kretschmer
Prien und Schepke im Kampf umkamen oder gefangen wurden
Die U-Bootwaffe erlebte ein böses Erwachen
Die U-Boote mussten daher ihre Strategie ändern
wobei U-Boote als "Wolfsrudel" Konvois orteten und gemeinsam angriffen
Ab dem Sommer 1941 wurde daher auf die Rudeltaktik gesetzt
die die Geleitsicherungen herausforderten
Diese Angriffe wurden zur Regel und konnten durch die ebenfalls gestiegene Zahl der U-Boote deutliche Erfolge verbuchen
Außerdem weitet sich der Einsatzbereich der U-Boote aus
die jetzt auch vor Grönland und Westafrika standen
um den alliierten Nachschub nach Nordafrika zu unterbrechen. Ähnlich wie 1940 wurden in diesem Jahr ca
Auch ins Mittelmeer wurden U-Boote entsandt
4 Millionen BRT an feindlichem Schiffsraum versenkt
Am 13
Dezember 1942 gelang englischen Mathematikern unter Leitung von Alan Turing der Durchbruch in der Enschlüsselung des geheimen Code der deutschen Marine
Das brechen des Enigma-Verfahrens sollte eine entscheidende Rolle im weiten Verlauf des U-Boot Krieges spielen
Abgefangene Positionsmeldungen und Einsatzbefehle ermöglichten der britischen Admiralität mit der Zeit ein sehr effektives Vorgehen gegen die deutschen U-Boote
Es kommt zu einem verlustreichen Ringen in dem die deutschen U-Boote zunächst noch Erfolge verbuchen können. ( Der Einbruch in der Marine-Code spielte bei der Bekämpfung der U-Boote praktisch keine Rolle
die deut- schen Funksprüche zu entschlüsseln
da es tagelang dauerte
wurden die Ge- leitzüge einfach um diese Standorte herumdirigiert
Als man nach und nach einen Überblick über die Aufstellung der U-Boote gewann
Entscheidend für die steil ansteigenden U-Boot-Verluste war das 1943 zum Ein- satz gekommene Kurzwellenpeilgerät - Huff Duff genannt - ; dies ermöglichte erstmals das Einpeilen funkender U-Boote von einem ein- zelnen Schiff aus
Die Hunter-Killer-Groups steuerten dann umgehend das gepeilte Boote an und führten stundenlange Jagden durch
die oft mit der Vernichtung des U-Bootes endeten
Verheerend für die U-Boote war auch der Einsatz von Geleitflugzeugträgern
die in Amerika in Serie gebaut wurden
und ab Mitte 1943 in wachsender Zahl im Atlantik eingesetzt wurden
Die pausenlos patrouillierenden Flugzeuge ließen den U-Booten kaum noch Möglichkeiten
aufgetaucht zu fahren
Nachts wurden die Boote von Langstreckenbombern mittels Radar geortet und mit starken Scheinwerfern - Leigh-Light - angeleuchtet und angegriffen
da die Flugzeuge in Gruppen angriffen; zudem verlängerte sich die Tauchzeit
da das zahlreiche Bedienungspersonal erst in das Boot gelangen mußte. ) Dritte Phase: Januar 1942 bis November 1942 Am 11
Die Verstärkung der U-Boot-Flak war wirkungslos
Dezember 1941
vier Tage nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor erklärte Hitler den USA den Krieg
wo sie in den ersten Januartagen 1942 eintrafem
Daraufhin setzte Dönitz Langstrecken-U-Boote des Typs IX zur Operation "Paukenschlag" nach Amerika in Marsch
Die zunächst schlecht organisierte US-Küstenverteidigung stand den Angriffen auf die Handelsschifffahrt hilflos gegenüber
weitenen die U-Boote ihr Einsatzgebiet in die Karibik und den Südatlantik aus
Als die Verteidigung im Frühjahr zunahm
Die kürzer reichenden Typ-VII-Boote operierten zur gleichen Zeit im Nordatlantik in Rudeln und konnten so den Druck auf die Konvois aufrecht erhalten
Es kam im Laufe des Jahres zu mehreren großen Geleitzugschlachten
Im Herbst 1942 steigerten sich die Erfolge der U-Boote noch weiter
da die Geleitkräfte für die Sicherung der Operation Torch in Nordafrika benötigt wurden
Die Zahl der U-Boote war außerdem weiter gestiegen
sie Betrug Ende 1942 ca
210 Boote
Insgesamt wurden 1942 über 8 Millionen BRT Schiffsraum versenkt
womit dieses Jahr das erfolgreichste im Tonnagekrieg der U-Boote war. Vierte Phase: Februar bis Mai 1943 Die Zeit zwischen Februar und März 1943 stellt den Höhepunkt und die Wende des U-Bootkrieges dar
in dem die U-Boote ohne die Bedrohung durch Flugzeuge operieren konnten
Es bestand noch immer ein "Luftloch" südlich von Grönland
Dort nahmen im März 21 U-Boote an einem Angriff auf die Konvois SC-122 und HX-229 teil
Im Laufe dieser Schlacht wurden über 500.000 BRT versenkt
was bei den Alliierten zu ernsten Bedenken am Konvoisystem führte
Doch die Schlacht wendete sich: Im Mai 1943 konnten die Alliierten ihr Luftüberlegenheit und ihre Geleitkräfte in vollem Maße nutzen
sodass in diesem Monat 43 deutsche U-Boote versenkt wurden
Dönitz stellte daraufhin den U-Bootkrieg vorrübergehend ein und ließ die U-Boote zurückrufen
Die Schlacht im Atlantik hatte sich somit endgültig gewendet. Fünfte Phase: Juni 1943 bis Mai 1945 Nachdem die Boote zurückgerfufen worden waren
hatten die Alliierten eine kurze Atempause
In dieser Zeit wurde vor allem die Luftüberwachung über dem Atlantik verbessert
sodass die U-Boote überall angegriffen werden konnten
Dönitz
damit die alliierten Geleitkräfte weiterhin an den Atlantik gebunden wurden
weiterhin U-Boote in den Atlantik zu schicken
der mittlerweile Raeder im OKM abgelöst hatte
kam wenige Monate später trotz der geringen Erfolgschancen zum dem Entschluss
Jedoch wurden auch technische Verbesserungen eingeführt: Neue U-Boote wie der Typ XXI und der Typ XVII mit Walter-Turbine wurden entwickelt
außerdem wurden im Laufe des Jahres 1943 Schnorchel und zielsuchende Torpedos ("Zaunkönig") eingeführt
Auch wurde die Fla-Bewaffnung der U-Boote verstärkt
um Flugzeuge besser bekämpfen zu können
Trotzdem waren Flugzeuge die gefährlichsten Mittel zu Bekämpfung der U-Boote
fast doppelt so viele wie in den drei Jahren davor zusammengerechnet
1943 gingen insgesamt 287 U-Boote verloren
Die Versenkungserfolge fielen sehr viel geringer aus als 1942: Nur noch 3
5 Millionen BRT waren versenkt worden
Dazu kam noch
dass in den amerikanischen Werften das Bauprogramm für die Liberty-Frachter voll angelaufen war
Auf dem Höhepunkt des Bauprogramms im Sommer 1943 wurden täglich um die 4 Schiffe dieser ca
8.000 BRT großen standardisierten Frachterklasse gebaut - viel mehr als die U-Boote versenken konnten
Rudelschlachten blieben weitestgehend aus
weil die U-Boote meistens unter Wasser bleiben mussten und so unmöglich Kontakt mit Konvois halten konnten
Unterdessen hakte die technische Entwicklung: Die Akustiktorpedos waren unzuverlässig und leicht mit Störsystemem ("Foxer") ablenkbar
Die neuen U-Boottypen zögerten sich hinaus
Tatsächlich gelangten die ersten Typ XXI-Boote erst im April 1945 zum Einsatz
der Typ XVII stellte sich als schwer zu realisieren heraus und wurde nur in Form einiger Prototypen gebaut
dies war jedoch nur ein kleinens für den Einsatz in Küstennahen Gewässern gebautes Einhüllenboot
Nur der kleine Typ XXIII wurde rechtzeitig fertig
Mit der Invasion in Frankreich im Juni 1944 wurden bald auch die U-Bootstützpunkte an der französischen Atlantikküste überrannt
Die U-Boote waren auf die Stützpunkte an Nord- und Ostsee und in Norwegen zurückgedrängt und operierten nun mehr vor der englischen Küste
Der Erfolg ging jedoch weiter zurück
Nur noch 1
5 Millionen BRT wurden versenkt
Dem gegenüber standen 241 verlorene U-Boote im Jahre 1944
viele davon durch Luftangriffe und Minen in Nord- und Ostsee
Weitere 153 U-Boote gingen von Januar bis Mai 1945 verloren
Bei Bekanntwerden der Kapitulation wurde am 4
Mai 1945 die Operation "Regenbogen" gestartet: Alle in den Häfen liegenden U-Boote versenkten sich selbst
die noch im Einsatz waren
Die U-Boote
liefen nach dem 8
Mai englische oder amerikanische Häfen an
vor allem die neuen "Elektro-Boote"
Einige der Boote
wurden von den Alliierten als Kriegsbeute zur Erprobung übernommen
Die anderen dienten als Zielschiffe für Marinemanöver oder wurden von Juni 1945 bis Februar 1946 im Rahmen der Operation "Deadlight" vor der schottischen Küste versenkt
U-530 und U-977
versuchten zu entkommen
Nur zwei U-Boote
ein
wo die Besatzungen Asyl suchten
Sie entkamen durch den Atlantik und liefen schließlich in Buenos Aires
und stellte sie sie als U-Hai und U-Hecht (Typ XXIII) und als Wilhelm Bauer wieder in Dienst
die während "Regenbogen" versenkt worden waren
Nach dem Krieg hob die Bundesmarine zwei Boote vom Typ XXIII und eines vom Typ XXI
Die Wilhelm Bauer steht heute als Museumsschiff in Bremerhaven.. [Bearbeiten]
Gefechte im Atlantik
23. bis 25
Die Affäre von Dakar
September 1940 [Bearbeiten]
Die U-Boote im Mittelmeer
daß auf Hitlers Wunsch U-Boote aus dem erfolgreich laufenden Tonnage- krieg im Atlantik 1941 ins Mittelmeer verlegt wurden
Gegen die Meinung von Dönitz setzte die Marineführung durch
der dazu führte
daß britische Truppen nach Griechenland verlegt wurden
Hintergrund war der katastrophale Verlauf des italienischen Einzelgangs gegen Griechenland
den Briten die Seeherrschaft im Mittelmeer streitig zu machen
war die Regia Marina nicht in der Lage
Obwohl Italien erheblich mehr U-Boote als Deutschland besaß
Im Mittelmeer gab es kaum Ziele für die deutschen U-Boote
abgesehen von den wenigen Konvois zur Versorgung Maltas; die deutsche Füh- rung dachte einfach nicht marinestrategisch
sie war auf Landkriegsführung fixiert und das im Kampf gegen Großbritannien
darunter der Flugzeugträger "Ark Royal" und das Schlachtschiff "Barham"
stand die Versenkung von Handelsschiffsraum in keinem Verhältnis zur Zahl der eingesetzten U-Boote
Abgesehen von einigen Kriegsschiffen
Mitte 1943 sind nach der Kapitulation der 5
Panzer- armee in Tunis die deutschen U-Boote in den Atlantik zurückgekehrt
die Nach- schub nach Libyen transportieren sollten
Im Gegensatz hierzu operierten die wenigen britischen U-Boote von Malta aus erfolgreich gegen die italienischen Schiffe
Trotz aller Bemühungen gelang es den Italienern nicht
ihre Schiffe erfolgreich durchzu- bringen
80 Prozent der Nachschubgüter für die deutsch-italienische Afrika-Armee versanken in den Fluten
Nach dem Krieg bestätigte sich der Verdacht
daß die britischen U-Boote praktisch immer an der richtigen Position lauerten
ausgesprochen hatte: Ein hoher Offizier in der Regia Marina = italienische Marineführung lieferte den Briten die entsprechenden Informationen über abgehende Versorgungsschiffe. [Bearbeiten]
den der deutsche Nachrichtendienst angesichts der Tatsache
Die Schlacht im Pazifik
[Bearbeiten]
Die Geleitzüge im Nordmeer
[Bearbeiten]
Die sowjetischen U-Boote im Schwarzen Meer
[Bearbeiten]
Kalter Krieg und Nachkriegszeit
der hier das tolle Inhaltsverzeichnis gemacht hat!
Achtung: Diese Rubrik befindet sich noch im Aufbau! Bitte nur in unangebrochene Rubriken schreiben! P.S.: Danke an den netten Jemand
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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