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Diskussion : U-Boot
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U-Boot
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Allgemein
Für andere Bedeutungen siehe U-Boot (Begriffsklärung). Bild nicht gefunden USS Grayling 1909 Ein U-Boot (kurz für Unterseeboot; im militärischen Sprachgebrauch Uboot ohne Bindestrich) ist ein Boot
das für die Unterwasserfahrt gebaut wurde
werden auch U-Schiffe genannt
die eine Größe von bis zu 35.000 Tonnen haben können
Moderne große U-Boote
Der Begriff U-Boot bezeichnet speziell militärische Unterwassereinheiten
Zivile U-Boote
werden meist Tauchboote genannt
ob kommerziell oder für die Forschung
Auch die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz gekommenen U-Boote werden zur Unterscheidung gegenüber den heutigen U-Booten
die monatelang unter Wasser bleiben können
"Verbergen") 1 Geschichte 1.1 15. bis 18
da sie im Unterwassereinsatz wenig leistungsfähig waren (zu kurze Tauchzeiten und -tiefen) und somit hauptsächlich aufgetaucht zum Einsatz kamen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
in der Fachliteratur eher als Tauchboote bezeichnet
Jahrhundert 1.2 19
aktive Gegenmaßnahmen 3.4 Kommunikation 3.5 Bewaffnung 3.6 Rettungsmittel 3.7 U-Boote der Bundeswehr 4 Zivile U-Boote 5 Literatur 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Jahrhundert 1.3 1900 - 1930 Erster Weltkrieg 1.4 1930 - 1945 Zweiter Weltkrieg 1.5 Nach 1945 2 Technik 2.1 Schiffsrumpf 2.2 Steuerung 2.3 Antrieb 3 Militärische U-Boote 3.1 Aufgaben und Arten von U-Booten 3.2 Sensoren 3.3 Ortungsschutz 3.3.1 Passiver Ortungsschutz 3.3.2 Aktiver Ortungschutz
Geschichte
länger und tiefer als es die Atemluft zulässt zu tauchen
Der Wunsch des Menschen
ist etwa genauso alt wie der Wunsch zu fliegen
Deswegen beschäftigten sich schon immer Menschen damit
entsprechende Vorrichtungen oder Instrumente zu entwickeln
die dies ermöglichen sollten
Aus der Antike liegen diesbezüglich Berichte von Aristoteles und Plinius dem Älteren vor
Selbst Alexander der Große soll bereits Tauchversuche im Mittelmeer unternommen haben
Das bekannteste und auch heute noch verbreiteste "Instrument" dafür ist ein Schnorchel in der "richtigen" Länge
da das Tauchen mit einem zu langen Schnorchel (> 30 cm) lebensgefährlich wird
Das liegt daran
dass bei zu langem Schnorchel
das in ihm enthaltene Luftvolumen nicht mehr deutlich kleiner ist als der menschliche Lungeninhalt und so mit wachsender Länge des Schnorchels immer mehr verbrauchte Luft eingeatmet wird - man spricht von so genannter "Pendelluft"
Ebenfalls sehr alt sind Gewichtsgürtel
die es vor allem gut trainierten Tauchern (z
BS
chwamm- oder Perlentaucher) erleichterten
länger unter Wasser zu bleiben
ohne ständig gegen den kraftraubenden Auftrieb ankämpfen zu müssen. [Bearbeiten]
15. bis 18. Jahrhundert
Bild nicht gefunden Querschnitt durch Bushnells "Turtle" Die Geschichte des technisch-geprägten Tauchens bzw. der Entwicklung eines Tauchboots beginnt mit dem 15
Jahrhundert
So entwirft beispielsweise 1405 der Nürnberger Kriegsbaumeister Konrad Kyeser in seinem Werk Bellifortis einen ersten Tauchanzug
Leonardo da Vinci konstruiert auf dem Reißbrett 1515 bereits ein Ein-Mann-Tauchboot
Diese Ideen werden weiter vorangetrieben und 1604 beschreibt Magnus Pegel erstmalig in einem Buch die Grundgedanken und Voraussetzungen für den Bau eines Tauchbootes
ein mit Leder überzogenes Holzruderboot
der über die bloße Theorie hinausgeht und im Jahre 1620 das erste manövrierbare Unterwasserfahrzeug
baut
Der niederländische Erfinder Cornelis Jacobszoon Drebbel ist der erste
ein Tauchboot
Im Auftrag des Landgrafen von Hessen konstruiert 1691 der französische Physiker Denis Papin
der auch Professor an der Philipps-Universität Marburg ist
welches jedoch beim Test 1692 zerstört wird
inzwischen weltweit Tüftler motiviert
ein funktionstüchtiges Unterwasserfahrzeug zu bauen
Dennoch hat die Idee
1772 wird im Steinhuder Meer das erste Unterwasserfahrzeug in Deutschland getestet
weshalb es den Namen Hecht erhält
Es ist aus Holz und hat die Form eines Fisches
Mit dem Boot wird etwa 12 Minuten getaucht
eine Konstruktion aus Eisen und Eichenholz
Der Amerikaner David Bushnell baut 1776 die "Turtle" ("Seeschildkröte")
und nicht wie bei den beiden Vorläufern ein Segel oder Ruderer an der Wasseroberfläche das Gefährt antreiben
Sie gilt als erstes richtiges U-Boot
da als Antrieb zwei über Handkurbeln betriebene Schrauben dienen
1799 beschreibt der Bergmeister Joseph von Baader eine Konstruktion für ein Zwei-Mann-U-Boot. [Bearbeiten]
19. Jahrhundert
Der Amerikaner Robert Fulton entwirft 1801 das U-Boot "Nautilus"
neu allerdings sind nun Ruder zur Seiten- und Tiefensteuerung sowie ein Druckluftsystem zur Versorgung der dreiköpfigen Besatzung mit Atemluft
Es besitzt einen Handkurbelantrieb für eine Schraube
gilt aber schließlich für militärische Einsätze als zu langsam
Die "Nautilus" erregt sogar die Aufmerksamkeit Napoleons
zu Wasser
1850 lässt der bayrische Artillerie-Unteroffizier Wilhelm Bauer das erste in Deutschland gebaute U-Boot
den so genannten "Brandtaucher"
Da der Entwurf unter enormem Kostendruck gebaut wurde
wird sowohl auf Tauchzellen als auch auf verschiebbare Trimmgewichte verzichtet
Der Tauchvorgang soll durch das Fluten von Wasser in das Boot erfolgen
Beim ersten Tauchversuch am 1
wobei das geflutete Wasser ebenfalls ins Heck fließt
Februar 1851 in der Kieler Innenförde verschiebt sich jedoch der Ballast nach achtern
Das Boot sackt daraufhin durch und weiteres Wasser dringt durch die Nähte der Außenhaut und das Einstiegsluk
Das Boot sinkt bis auf den Grund bei ca
20 Metern Wassertiefe
wartet bis der Innendruck so groß ist wie der Außendruck
Die dreiköpfige Besatzung
öffnet das Einstiegsluk und treibt an die Oberfläche
wo sie gerettet werden
unter ihnen Wilhelm Bauer
Der verunglückte "Brandtaucher" wird erst Jahre später (1887) geborgen
Nach verschiedenen Museums-Stationen hat das älteste erhaltene Tauchboot der Welt nun seine Heimat im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden
Eine Kopie des Modells steht im Deutschen Museum für Technik in München. Bild nicht gefunden Ictineo II: Erstes maschinell angetriebene U-Boot Am 2
Oktober 1864 wird von NarcÃs Monturiol mit der Ictineo II das erste U-Boot mit einem maschinellen Antrieb zu Wasser gelassen
Das Boot besteht aus Holz - verstärkt durch Kupferzargen - und ist komplett mit ca
2 mm dicken Kupferplatten beschlagen
Es wird durch einen Magnesiumperoxid
Zink und Kaliumchlorat verarbeitenden Motor angetrieben
u. a. die C.S.S
Während des amerikanischen Bürgerkrieges werden 1864 mehrere handgetriebene U-Boote gebaut
HL
Hunley
Am 17
welches ein anderes Schiff zerstört hat
Februar 1864 versenkt sie das gegnerisches Schiff U.S.S Housatonic und gilt somit als erstes U-Boot der Welt
Bei dieser Aktion geht das U-Boot allerdings mitsamt seiner neunköpfigen Besatzung verloren
Erst am 4
Mai 1995 wird die C.S.S
Hunley gefunden und geborgen. [Bearbeiten]
1900 - 1930 Erster Weltkrieg
Mit dem Einsatz der Hunley 1864 beginnt auch ein wachsendes Interesse an der Nutzung von U-Booten zu Kriegszwecken
wird daher die Entwicklung von U-Booten vor allem durch das Militär entschieden vorangetrieben
In den folgenden Jahrzehnten
insbesondere den beiden Weltkriegen
Im Artikel U-Boot-Krieg finden sich dazu weitere interessante Informationen. Bild nicht gefunden Das deutsche U-Boot U 16 des Ersten Weltkriegs Im Jahre 1902 wird schließlich in Deutschland ein Prototyp eines 200-Tonnen schweren Experimental-U-Boots namens Forelle gebaut und intensiv getestet
Das kleine U-Boot stellt sich als durchaus interessant und kriegstauglich heraus
und drei weitere Boote der gleichen Klasse werden für den Export nach Russland angefertigt
und schließlich erteilt nach langem Zögern am 4
Nun wird in Deutschland über den Einsatz militärischer U-Boote nachgedacht
April 1904 das Reichsmarineamt dem Marineingenieur Gustav Berling den Auftrag ein U-Boot zur Seekriegsführung zu konstruieren und zu bauen
Gerling wendet sich daraufhin an die Germaniawerft in Kiel
Sein Entwurf lehnt sich dabei an die drei zuvor an Russland exportierte U-Boote an
verzögert sich die Auslieferung des U-Boots
und erst im April 1905 wird mit dem Bau begonnen
Da es allerdings einige bedeutsame Änderungen bei der Konstruktion gibt
der aber noch nicht fertig gebaut ist
die horizontale Anordnung der Torpedorohre sowie den Antrieb
Die wesentlichen Neuerungen betreffen hauptsächlich den Druckkörper
da man anstatt eines gefährlichen Benzinmotors einen Petroleumantrieb einsetzen möchte
Schließlich wird am 14
Dezember 1906 nach mehreren Testfahrten das erste deutsche Militär-U-Boot von der Kaiserlichen Deutschen Marine als U1 in Dienst gestellt
Heute befindet sich U1 im Deutschen Museum in München
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs (1914-1918) werden U-Boote erstmals im größeren Umfang zu Handels- (Handels-U-Boot) oder militärischen Zwecken eingesetzt
aber auch bei der britischen Marine
Vor allem bei der Kaiserlichen Deutschen Marine
Zahlreiche Schiffe werden durch U-Boot-Angriffe versenkt
Besonders spektakulär ist die Versenkung des zum Munitionstransporter umgebauten britischen Passagierdampfers Lusitania am 7
Mai 1915
Es wird bis heute angenommen
dass die zahlreichen dabei ums Leben gekommenen amerikanischen Passagiere ein Grund für den Kriegseintritt der USA 1917 waren
Nach Ende des Ersten Weltkrieges verlangsamt sich die Entwicklung militärischer U-Boote
da sich diese insgesamt als wirtschaftlich zu teuer und militärisch zu unrentabel erwiesen hatten
beginnt Anfang der 1930er Jahre die erneute Aufrüstung. [Bearbeiten]
Doch mit der Weiterentwicklung der Technik
die vor allem längere Tauchfahrten ermöglichen
1930 - 1945 Zweiter Weltkrieg
Bild nicht gefunden U 995 / Typ VII C - der häufigste Typ im 2
ist die Zeit des 2
Weltkrieg Erst im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) können die U-Boote sich als überzeugende und wirksame Waffe beweisen. Obschon mehrere der kriegsführenden Nationen über U-Boote verfügten
Weltkrieges hauptsächlich durch die Geschichte der deutschen U-Boote geprägt
Das liegt hauptsächlich daran
dass der deutschen Überwasseraufrüstung nach Ende des 1
Weltkrieges durch den Versailler Vertrag eine Schranke gesetzt wurde. Daher sah man sich zu Kriegsbeginn einer recht schwachen Flotte gegenüber und hoffte mit den relativ billig herzustellenden U-Booten maximale Versenkungserfolge zu erzielen
Großbritannien als Inselstaat von dringend benötigten Rohstoffen abzuschneiden. Zum Angriff auf Überwasserstreitkräfte fehlte den U-Booten vor Allem die nötige Geschwindigkeit
insbesondere unter Wasser war diese zusätzlich stark herabgesetzt
Die Hauptbedrohung durch die U-Boote bestand also in der Unterbrechung wichtiger Handelsrouten mit dem Ziel
da hier mit batteriegespeistem Elektroantrieb operiert wurde
Durch ihre technischen Unzulänglichkeiten wie niedrige Geschwindigkeit
geringe Tauchtiefe und -zeit
blieben den Booten jener Zeit große Erfolge gegen militärische Ziele verwehrt
der 1939 als Kapitän von U-47 in die Bucht von Scapa Flow
wurde ein riesiges U-Boot-Bauprogramm in Auftrag gegeben und mehr und mehr U-Boote in Dienst gestellt
dem Stützpunkt der englischen Heimatflotte (Home Fleet)
Der alliierten Handelsschifffahrt konnten jedoch direkt nach Kriegsbeginn empfindliche Verluste beigebracht werden und da die Rechnung zunächst aufging
eindrang und dort ein Schlachtschiff versenkte
die teilweise phantastische Versenkungsziffern vorweisen konnten. Einer der bekanntesten deutschen U-Boot-Kommandanten war Günther Prien
Es sei angemerkt
denn um eine militärisch sonderlich bedeutsame
dass es sich mehr um eine propagandistisch motivierte Operation handelte
dass sie ein relativ großes dreidimensionales Areal in einer vorbestimmten Tiefe bestreichen kann. Es wird versucht mit kryptografischen Methoden in die Verschlüsselung
was zur Entwicklung einer Vielzahl fortschrittlicher Über- und Unterwasserortungsgeräte führt. Die Wasserbombe (Hauptwaffe gegen getauchte U-Boote) wird massiv weiterentwickelt
was nach Erbeuten mindestens eines Exemplares des Verschlüsselungsgerätes der Deutschen (Enigma) auch gelingt. Durch die allmählichen Erfolge der alliierten Maßnahmen und zunehmender Verluste auf Seiten der Deutschen
verschob sich das Gleichgewicht alsbald und die deutsche U-Boot-Waffe konnte immer weniger mit dem technischen Fortschritt der Alliierten Schritt halten und sah sich immer mehr in die Defensive gedrängt und zum Reagieren auf den zunehmenden technischen Vorsprung des Gegners anstatt zum offensiven Agieren gezwungen
der ganze Salven kleinerer Wasserbomben so abfeuert
sondern in Konvois mit später über 100 Schiffen. Die wenigen vorhandenen Sicherungskräfte (vor allem Zerstörer und Korvetten) werden in Gruppen (Escort Groups) organisiert und vor allem auch als Einheit ausgebildet und zum Schutz der Konvois abkommandiert. Der gesamte Nordatlantik wird bis auf wenige Korridore durch Flugzeuge patrouilliert. Es werden umfangreiche Forschungen im bereich Radar und Sonar betrieben
Nach den anfänglichen Erfolgen spürte die britische Wirtschaft schnell die Auswirkungen der vielen tausend Tonnen versenkten Schiffsraumes und es wurden umfangreiche Gegenmaßnahmen
die die U-Boote bei der Kommunikation mit der Basis verwenden einzubrechen
zum einen taktischer/logistischer Art als auch rein technischer eingeleitet: Bild nicht gefunden Seeadler auf dem Ehrenmal für die gefallenen deutschen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege in Heikendorf bei Kiel (Schleswig-Holstein) Handelsschiffe fahren nicht mehr alleine
es wird später der so genannte Hedgehog erfunden
indem es diese während der Unterwasserfahrt über einen umklappbaren Masten mit aufgesetztem Schwimmerventil mit Luft versorgte. Verschiedenste Beschichtungen
die unter dem Kiel des feindlichen Schiff eine Detonation auslösen
die eine Antenne trug
die einem von Menschenhand gesteuertem Torpedo gleichkamen und hauptsächlich gegen wertvolle militärische Ziele in Küstennähe eingesetzt wurden. Die Entwicklung der o.g
weit höhere Unterwassergeschwindigkeiten aufweist und viel länger getaucht bleiben kann So genannte Milchkühe
große Versorgungs-U-Boote mit Treibstoff und Torpedos zur Abgabe an die Kampfboote. 1-Mann-U-Boote
dass auf Wasserstoffperoxidbasis arbeitet
Aus dieser Zeit stammen teilweise kurios anmutende technische Notlösungen für eine immer stärker werdende Abwehr: Der Rudelangriff: mehrere U-Boote greifen einen Konvoi an und führen sich gegenseitig per Funkpeilung wieder an den Feind. Magnetische Zünder
ein U-Boot
die vor allem für militärische Ziele gedacht waren und dem Geräusch der Maschine/der Schraube des feindlichen Schiffes folgten. Das so genannte Biscaya-Kreuz - eine provisorische Holzkonstruktion
welche feindliche Radarstrahlen detektierte - sie musste von einem Besatzungsmitglied mit der Hand gedreht werden; sowie erweiterte Geräte dieser Art (Mücke u.a.). Ein "Schnorchel"
der den bedingten Einsatz der Dieselmotoren unter Wasser erlaubte
die Radarstrahlung absorbieren sollten. Erweiterte Flak-Bewaffnung. Das so genannte Walter-U-Boot
wo es am verwundbarsten ist. Akustische Torpedos (Zaunkönig)
insbesondere das Walter-U-Boot kam niemals über ein Prototypenstadium hinaus. Als die 3 bedeutendsten deutschen U-Boot-Kommandanten (Schepke
war endgültig die Wende im U-Boot-Krieg eingetreten und fortan gehörten die U-Boote zu den Gejagten
Technik zog sich teilweise bis zum Kriegsende hin
Prien
Kretschmer) 1942 fielen bzw. in Gefangenschaft gerieten
Die Verluste aus dem U-Boot-Krieg sind enorm
Von den 41.300 Mann der deutschen U-Boot-Truppe sterben bis zum Ende des Krieges 28.728 Mann. [Bearbeiten]
Nach 1945
Obwohl sich der U-Boot-Krieg als sehr verlustreich herausgestellt hat
gewinnt der strategische Wert der U-Boot-Waffe mehr und mehr an Bedeutung im Kalten Krieg
die Schwächen der Modelle des Zweiten Weltkriegs zu verbessern
Ziel der U-Boot-Entwicklung ist es nun
Dies zielt besonders auf extrem lange - und auch schnelle - Unterwasserfahrten sowie große Tauchtiefen ab
Die Entwicklung gipfelt in der Konstruktion von nukleargetriebenen U-Booten
die die geforderten langen Tauchzeiten erfüllen
Die USA sind bei dieser Entwicklung führend und am 21
die USS Nautilus vom Stapel
Januar 1954 läuft das erste atomgetriebene U-Boot
Bild nicht gefunden Angriffs-U-Boot USS Los Angeles Klasse Am 3
August 1958 passiert sie als wahrscheinlich erstes Wasserfahrzeug bei einer Tauchfahrt unter der Arktis den geographischen Nordpol
Am 23
Januar 1960 erreicht das Forschungs-U-Boot Trieste mit 10.916 Metern Tiefe den tiefsten Punkt der Erde
In den folgenden Jahren entwickeln sich die U-Boote schnell weiter
Sie werden immer größer und schlagkräftiger gebaut
und die U-Boot-Waffe insgesamt als sehr geheim eingestuft wird
erfährt die Öffentlichkeit in den folgenden Jahrzehnten nur noch in Form von "Katastrophen" etwas über die modernen U-Boote
Da es kaum noch spektakuläre "öffentliche" Entwicklungen in der U-Boot-Technik zu vermelden gibt
So kommt es beispielsweise am 9
April 1963 zu einem tragischen Unfall im Atlantik
Die USS Thresher zerbricht bei einem Tieftauchversuch in sechs Teile
dass eine Hochdruckleitung platzte und so die Ballasttanks nicht mehr rechtzeitig ausgeblasen werden konnten
Man geht heute davon aus
Am 8
März 1968 ereignet sich an Bord des sowjetischen U-Boots K-129 eine Explosion
worauf das U-Boot sinkt
98 Mannschaftsmitglieder finden dabei den Tod
Dies ist gleichzeitig der Auftakt zum Jennifer-Projekt
ein sowjetisches U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen
dem geheimen Versuch der CIA
Im Mai 1968 verschwindet die atomgetriebene USS Scorpion bei einer Fahrt von Gibraltar nach Norfolk nahe der Azoren
Bis heute gibt es verschiedene Spekulationen über das Verschwinden
Ausgehend von einer Kollision bis hin zu einem unkontrolliert losgelaufenen Torpedo
dass letzteres der Wahrheit vermutlich am nächsten kommt
Die Aufzeichnungen des Kurses zeigen
Am 2
Mai 1982 wird der argentinische Kreuzer Belgrano im Falklandkrieg durch einen Torpedo des britischen U-Boots HMS Conqueror versenkt
Am 12
118 Mann starken Besatzung
August 2000 sinkt das russische U-Boot Kursk (K-141) infolge mehrerer Explosionen eigener Torpedos mit seiner gesamten
Im März 2004 wird das deutsche U-Boot U31 als modernstes U-Boot der Welt an die Deutsche Marine übergeben
U31 verfügt als erstes U-Boot über einen Hybridantrieb aus Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb und ermöglicht so monatelange Tauchfahrten mit einem deutlich reduzierten Sicherheitsrisiko gegenüber atomgetriebenen U-Booten
Prototyp des sowjetischen U-Boots aus dem Spielfilm "Jagd auf Roter Oktober". [Bearbeiten]
Die größten jemals gebauten U-Boote sind diejenigen des Projektes 941 Typhoon
Technik
sondern schweben im Wasser (Tauchfahrt)
U-Boote unterscheiden sich durch einige Besonderheiten von gewöhnlichen Schiffen: Sie schwimmen nicht nur (an der Wasseroberfläche)
dem Hauptanwendungsgebiet
ist ihre gesamte Masse gleich der des verdrängten Wassers (Verdrängungsmasse; siehe auch Archimedisches Prinzip)
Bei Tauchfahrt
Dieser Zustand wird allerdings nie genau erreicht
Einerseits wirken sich selbst kleinste Unterschiede zwischen der U-Boot-Masse und der des verdrängten Wassers aus
Andererseits verändert sich die Dichte des umgebenden Wassers laufend durch Wasseraustausch
Das U-Boot hat also immer eine Tendenz zu steigen oder zu fallen
wenn auch nur sehr langsam
Da diese Tendenzen aber in der Regel sehr gering sind
kann das U-Boot durch dynamischen Auftrieb mit Hilfe der waagrechten Tiefenruder seine Tiefe beibehalten oder verändern
wenn das Boot ganz langsame Fahrt macht. [Bearbeiten]
Dies funktioniert allerdings nur
Schiffsrumpf
Die ersten Unterwasserfahrzeuge aus dem 15. bis 18
Jahrhundert waren nahezu ausnahmslos aus Holz und wurden - wenn überhaupt - nur durch Eisenzargen oder Nägel zusammengehalten
dass man sinnbildlich auf ein normales Holzboot ein anderes Holzboot kielaufwärts montierte
Oftmals wurden die Boote so gefertigt
In der Regel wurden die Holzspanten solcher Unterwasserfahrzeuge durch Pech versiegelt und zusätzlich mit einer Haut aus Leder zur Abdichtung komplett überzogen
Bei diesen "U-Booten" handelte es sich meist um so genannte "Einhüllenboote"
bei denen die Tauchzellen innerhalb des Druckkörpers angebracht waren
mussten auch sie druckfest gebaut werden bzw. entsprechende Pumpen vorhanden sein
Da die Zellen mit dem Außenwasser in Verbindung standen
Erst als es Mitte des 19
ohne an der Oberfläche von einem Begleitfahrzeug gezogen zu werden
Jahrhunderts technisch gelang
veränderte sich auch die Bauweise des Rumpfes
die Antriebsschraube sowie die Steuerruder derart an den Rumpf anzubringen
dass die Fahrzeuge autark fortbewegt und gesteuert werden konnten
und Anfang des 20
Nun wurden die Konstruktionen der Hüllen vermehrt durch Metalleinsätze verstärkt
Jahrhunderts wurden die ersten U-Boote mit einem kompletten Eisenrumpf gebaut
Aus dem Streben nach guter Seetauglichkeit bei Überwasserfahrt sowie dem Einsatz von U-Booten aus Eisen entstand schließlich das "Zweihüllenboot"
bei dem die zunächst bootsähnlichen Tauchzellen um den zylindrischen Druckkörper herumgelegt wurden
Das Boot erhielt damit eine zweite Hülle
Da diese im Tauchzustand innen wie außen unter gleichem Druck stand
brauchte sie nicht besonders stark zu sein
Den durch Brennstoffverbrauch bedingten Gewichtsveränderungen begegnete man dadurch
unten offenen Bunkern auf Seewasser schwimmend gefahren wird
dass das Treiböl in nicht druckfesten
Mit der nach bzw. während des Zweiten Weltkrieges zunehmenden technischen Entwicklung verschwand nach und nach der Überwasseraspekt des U-Bootes
Das Zweihüllenboot erhielt zunächst eine hydrodynamisch saubere
und amerikanische Entwicklungen rund um das Versuchs-U-Boot Albacore führten schließlich zur heute überwiegend gebauten Tropfenform. Bild nicht gefunden Los Angeles Klasse Die Druckkörper moderner militärischer U-Boote halten normalerweise einem Wasserdruck von 600 Meter stand (zum Beispiel Bild U-Boot Los Angeles Klasse)
geglättete Form
In Anbetracht der Größe der Ozeane bedeutet dies
dass sie eigentlich nur knapp unter der Wasseroberfläche operieren können
Einige sowjetische Atom-U-Boote besitzen Druckkörper aus Titan und sind in der Lage
ca
900 Meter tief zu tauchen
U-Schiffe des Typs Alfa kommen angeblich sogar unter 1.200 Meter
Spezielle zivile Tiefsee-U-Boote sowie Bathyscaphen sind in der Lage
jeden Punkt des Meeresbodens zu erreichen
Antrieb usw. zunehmend akustisch entkoppelt
d. h.
etwa Mannschaftsunterkünfte
Kommandozentrale
Bei modernen Booten werden die Einbauten
mit passiver und aktiver Dämpfung und Zwischenträgern am Rumpf aufgehängt bzw. angebracht
Mehrere traditionelle Schiffsschrauben wurden durch eine einzige vielflügelige Sichelschraube bzw. eine Propeller-Düse ersetzt
Ziel ist eine weitergehende Minimierung der Schallemission an das umgebende Wasser und die Lautlosigkeit des Bootes
wodurch es quasi "unsichtbar" wird (vergl
Stealth)
Berichte über magnethydrodynamische Antriebe ("Raupenantrieb" bzw
MHA-ähnliche Technik) dürften allerdings eher der Belletristik zuzuordnen sein. [Bearbeiten]
Steuerung
Bild nicht gefunden U-Boot Kontrollraum der USS Muskallunge (SS 262) U-Boote müssen in drei Dimensionen manövrieren können. Tauch- und Regelzellen: Tanks
die zur Gewichtserhöhung beim Tauchen mit Wasser und zum Auftauchen mit Luft gefüllt werden
Die Tauchzellen übernehmen dabei die Hauptlast
die verschiedenen Regelzellen dienen zur genaueren Abstimmung und Trimmung im getauchten Zustand
um schnellere Alarmtauchzeiten zu erreichen
das Gewicht des U-Bootes so schnell wie möglich zu vergrößern
Das Füllen der Auftriebszellen mit Luft wird anblasen (oder ausblasen) genannt. Untertriebszellen: Aufgabe dieser besonderen Tauchzellen ist es
Diese betrugen bei Kampfbooten im Zweiten Weltkrieg teilweise weniger als 30 Sekunden
Da die Untertriebszellen keinem großen Wasserdruck ausgesetzt werden konnten
wieder angeblasen werden
mussten sie
nachdem das Boot unter der Wasseroberfläche verschwand
In modernen Atom-U-Booten findet diese Technologie keine Verwendung mehr
da sie in der Regel nur einmal während ihres Einsatzes tauchen müssen und erst nach Monaten wieder auftauchen
Sie benötigen daher zum Tauchen teilweise mehrere Minuten. Tiefenruder: Sie übernehmen die Feinabstimmung im getauchten Zustand
Die Anordnung der vorderen Tiefenruder variiert bei modernen U-Booten sehr stark
den Tauchvorgang zu unterstützen
Am Turm angebrachte Tiefenruder sind nicht in der Lage
und erschweren das Auftauchen in vereistem Wasser
d. h.
sie steuern nur mit Tiefenrudern
Kleine U-Boote haben manchmal eine dynamische Tiefensteuerung
Diese Technik wird vor allem bei unbemannten U-Booten und im Modellbau verwendet. [Bearbeiten]
Antrieb
Bild nicht gefunden Maschinenraum in einem deutschen U-Boot (um 1919) Gewöhnliche Schiffsaggregate (Dieselmotoren
Gasturbinen) sind Verbrennungsmotoren und benötigen Luftsauerstoff für den Verbrennungsvorgang
Tretrad oder Handkurbel angetrieben
kommen luftunabhängige Antriebe zur Anwendung. Handantrieb: Die ersten U-Boote wurden von Hand mit Fußkurbel
Da im getauchten Zustand keine Luft zur Verfügung steht
Fultons Nautilus und die Hunley der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg. Dampfantrieb: Experimente mit einem auf Chemikalien basierenden bzw. nur für den Überwasserantrieb gedachten Dampfantrieb beim sog
Bushnells Turtle
Zu nennen wären hier etwa der Brandtaucher
Flotten-U-Boot auf Kolbenmotor bzw
Turbinenbasis wurden als Irrweg bald aufgegeben
das U-Boot anders als durch Handantrieb zu betreiben
Dieser Antrieb findet sich allerdings in abgewandelter Form bis heute beim Torpedo. Petroleumantrieb: Erster Versuch
beispielsweise Forschungs-U-Boote und Tauchertransportmittel
Im ersten Weltkrieg fuhren einige U-Boote mit Petroleummotoren. Elektroantrieb mit Batterie: geeignet für kleine U-Boote
aber auch für Roboter und Torpedos
Bis zur Entwicklung der elektrischen Antriebe der einzig brauchbare Antrieb. Dieselelektrischer Antrieb: Dieselmotoren werden bei Überwasserfahrt zum Antrieb und zum Aufladen von Akkumulatorenbatterien verwendet
Im getauchten Zustand fährt das U-Boot mit Elektromotoren
die aus den Batterien gespeist werden
Mit dem Schnorchel kann das U-Boot den Dieselmotor auch unter Wasser benutzen
Der Dieselmotor ist heute bei kleinen und mittleren Booten der am meisten verwendete Antrieb. Walter-Antrieb/hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid: Während des Zweiten Weltkriegs gab es auf deutscher Seite Versuche mit einem außenluftunabhängigen Turbinenantrieb auf der Basis von hochkonzentriertem Wasserstoffperoxid als Sauerstofflieferant
Es handelte sich um die sog
benannt nach ihrem Konstrukteur Hellmuth Walter
Walter-U-Boote
Als Vorteile waren längere Tauchzeiten und wesentlich größere Unterwassergeschwindigkeit zu nennen
Der Antrieb wurde nicht in die Serienproduktion übernommen; wesentliche Ergebnisse der Bootsentwicklung
etwa die glatte Rumpfform
kamen allerdings noch im Krieg zum Einsatz und beeinflussten merklich sämtliche Nachkriegsentwicklungen
auf Grund der Gefährlichkeit der verwendeten Chemikalien und des hohen Treibstoffverbrauchs wurde dieser extrem leistungsfähige Antrieb jedoch bald aufgegeben
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Großbritannien die Forschung am Walter-Antrieb fort
Ein Fehler im Wasserstoffperoxid-Antrieb eines Torpedos soll zum Untergang des russischen U-Bootes Kursk geführt haben. Kreislauf-Diesel-Antrieb: Der Dieselmotor (bzw. ein anderer Verbrennungsmotor) wird mit einen Sauerstofflieferanten (etwa Flüssig-Sauerstoff / LOX oder Wasserstoffperoxid) unter Wasser betrieben
Die Verbrennungsgase werden gewaschen und der fehlende Sauerstoff vor der erneuten Verbrennung wieder zugesetzt
Eine Entwicklung
die während des Zweiten Weltkrieges begann und später im unten aufgeführten Stirling-Motor einen vorläufigen Höhepunkt fand. Nuklearantrieb: Hier werden als Hauptantriebsmaschinen Dampfturbinen eingesetzt
Der Dampf wird wiederum von einem Atomreaktor erzeugt
Für Manöverfahrten kann oft auch ein elektrisch betriebener Hilfsantrieb auf die Schraubenwelle gekoppelt werden
Hilfsdampfturbinen erzeugen über Generatoren Strom
die wiederum der Versorgung der elektrotechnischen Einrichtungen dient
können U-Boote mit Nuklearantrieb monatelang unter Wasser bleiben. Stirling-Motor: In einigen U-Booten der schwedischen Marine kommen außenluftunabhängige
ihr Abgas gegen den Seedruck nach außen ausstoßende Stirlingmotoren zum Einsatz
Da durch Elektrolyse auch Sauerstoff aus dem Meerwasser gewonnen werden kann
die durch besondere Laufruhe die Geräuschtarnung verbessern. MESMA-Antrieb: Eine französische Entwicklung stellt dieser Kreislaufdampfturbinenantrieb dar
Der eigentliche Dampfkreislauf ist vom Ethanol-Verbrennungskreislauf analog der großen Kessel-Turbinen-Schiffsantriebe getrennt
Flüssigsauerstoff (LOX) ersetzt das frühere Wasserstoffperoxid der Walter-Antriebe
die Turbine wirkt nicht mehr direkt auf die Schraubenwelle
ein Generator sorgt für die akustische Entkoppelung. Brennstoffzellen: Die Entwicklung dieser Technologie begann bereits gegen Ende des Zweiten Weltkrieges
Das Interesse
ist also wesentlich älter als das der Automobilindustrie
Brennstoffzellen für U-Boote zu benutzen
Heute stellt diese Antriebsform wohl die fortschrittlichste dar
Sowohl die Unabhängigkeit vom Luftsauerstoff als auch ein Minimum an beweglichen Teilen
die Geräusche verursachen und die geringe Betriebstemperatur entsprechen den Anforderungen an moderne militärische U-Boote
Derzeit ist mit U31 ein von NSWE und HDW entwickeltes und gebautes U-Boot mit Brennstoffzellenantrieb im aktiven Dienst
U 31 ist ein U-Boot vom Typ U 212a. [Bearbeiten]
Militärische U-Boote
genaue Daten über die Zahlen sind jedoch oft geheim
Bild nicht gefunden russisches Patrouillen-U-Boot in Dänemark Bild nicht gefunden Schallschatten eines U-Boots Viele Staaten besitzen militärische U-Boote
auf kurze Entfernungen auch durch die Erwärmung des Wassers durch den Antrieb oder eine Verzerrung des Magnetfeldes durch die Stahlhülle. Deshalb wird bei der Konstruktion besonders darauf geachtet
dass sie versteckt operieren und nur schwer entdeckt werden können. Da U-Boote nicht optisch erfassbar sind
können sie auf größere Entfernungen nur akustisch lokalisiert werden
Die Stärke von U-Booten gegenüber Überwasserschiffen liegt darin
dass ein U-Boot so leise wie möglich ist
weil das Meer in größeren Tiefen dunkel ist und Radar unter Wasser nicht funktioniert
Dies wird durch einen stromlinienförmigen Bootskörper und speziell geformte Schiffsschrauben ermöglicht. [Bearbeiten]
Aufgaben und Arten von U-Booten
Überwasserschiffe zu bekämpfen
Die ursprüngliche Aufgabe von U-Booten war es
In dieser Rolle erlangten die U-Boote in beiden Weltkriegen ihre Bedeutung
Mit Beginn des Nuklearzeitalters kamen zwei weitere Hauptaufgaben hinzu: Strategische U-Boote wurden mit nuklearen Raketen ausgerüstet und dienten der nuklearen Abschreckung
die einen gegnerischen Angriff auf das eigene Land überleben und für einen Gegenschlag bereitstehen sollten
konnten aber auch zur Zweitschlagkapazität gerechnet werden
Sie bildeten einen Teil der so genannten Erstschlagkapazität
Gleichzeitig wurden zur Jagd auf gegnerische strategische U-Boote spezielle Jagd-U-Boote entwickelt
Für beide Aufgaben verwendete man in erster Linie
atomgetriebene U-Boote
aber nicht ausschließlich
außenluftunabhängigem Antrieb entwickelt
In jüngster Zeit wurden Jagd-U-Boote mit nicht-nuklearem
Bei der deutschen Marine und einigen Verbündeten werden derzeit Boote mit dem in Deutschland entwickelten Brennstoffzellen-Antrieb beschafft
In der Deutschen Marine sind es die U-Boote der Klasse 212
die nach und nach in Dienst gestellt werden
Neben diesen klassischen Aufgaben hat die Aufklärung mit U-Booten an Bedeutung gewonnen
Aufgrund ihrer Fähigkeit
können U-Boote gerade in Szenarien unterhalb der Schwelle offener Konflikte wichtige Erkenntnisse sammeln
ungesehen zu operieren und mit akustischen Sensoren sehr weit zu horchen
Eine weitere Sonderaufgabe ist der Einsatz von Kampfschwimmern vom U-Boot aus
Beide Aufgaben können von herkömmlichen oder speziellen U-Booten wahrgenommen werden
je nachdem welcher Zweck und welcher Auftrag dem jeweiligen U-Boot zukommt
Man kann unterschiedliche Typen von militärischen oder zivilen U-Booten unterscheiden
überwiegt in der nachfolgenden Liste der Anteil der diversen militärisch genutzten U-Boot-Typen: Atom-U-Boote können lange Strecken zurücklegen und sind oft sehr groß (bis zu 35.000 Tonnen Verdrängung). Strategische Raketen-U-Boote (SSBN) dienten der nuklearen Abschreckung (Siehe Ohio-Klasse und Vanguard-Klasse)
Da U-Boote heute jedoch überwiegend militärisch eingesetzt werden
Erste U-Boote dieser Art entstanden durch Umbauten von Angriffs-U-Booten (vgl
U.S.S
Washington-Klasse)
Die ersten Planungen gingen noch auf die deutschen A4-Raketen bzw. dem vorbereitetem Einsatz von amerikanischen V1-Nachbauten gegen Japan zurück
um andere Schiffe oder U-Boote anzugreifen
Im Zuge der Abrüstung gab es Überlegungen
einige Boote für konventionelle Lenkflugkörper bzw. dem Transport von Spezialkräften zu nutzen. Angriffs-U-Boote / Jagd-U-Boote (auch taktische U-Boote) sind gewöhnlich mit Torpedos bewaffnet
Daneben können sie auch mit Marschflugkörpern für den Angriff auf Landziele oder lohnende Seeziele (wie Trägerkampfgruppen (CVBG)) bestückt sein
Sie existieren mit einer Vielzahl von Antriebsformen
Atomar getriebene Jagd-U-Boote dienen der Bekämpfung gegnerischer U-Boote
da diese oft getaucht unter dem Eis operieren
Jagd-U-Boote stellen die wirkungsvollste Waffe gegen U-Boote mit ballistischen Raketen dar
Außerdem ist die Sensorenreichweite getauchter U-Boote weit größer als die von Überwasserschiffen oder Flugzeugen
Jagd-U-Boote zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Geschwindigkeit aus
So gehören die russischen Alfa-Klasse-U-Boote wohl zu den schnellsten existierenden U-Booten. Versorgungs-U-Boote bzw
U-Boot-Tanker (Zweiter Weltkrieg): Aufgabe dieser Boote war es im Zweiten Weltkrieg
andere U-Boote auf See mit Nachschub zu versorgen (Milchkühe)
bald anders eingesetzt. Handels-U-Boote: Sie wurden nur im ersten Weltkrieg eingesetzt Die einzigen je gebauten und eingesetzten Handels-U-Boote
soweit noch intakt
waren das U "Deutschland" und U "Oldenburg"
aber auch schwerfälligen Boote waren ein leichtes Ziel und wurden
Die großen
die einer zivilen Reederei gehörten
die sog
Im zweiten Weltkrieg wurden lediglich militärische U-Boote des Typs IX D
Chinin und Opium beladen
die im Indischen Ozean operierten
Zinn
Wolfram
für die Rückreise nach Deutschland in Penang mit Kautschuk
Monsun-Boote
Sie durchbrachen die alliierte Seeblockade
große U-Boote für den arktischen Rohöltransport einzusetzen
In den 70er Jahren bestanden Pläne
Kleinere U-Boote werden heute auch für den Drogenschmuggel verwendet. Minenleger: Im Zweiten Weltkrieg kamen spezialisierte U-Boote als Minenleger (Schachtminen) zum Einsatz
Heute wird diese Funktion über die Torpedorohre bzw. spezielle äußere Minengürtel sichergestellt. U-Kreuzer wurden im Ersten Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit für den Handelskrieg nach Prisenordnung entwickelt
trugen Beiboote und sogar Beobachtungsflugzeuge
Sie waren daher neben Torpedos auch mit starker Artillerie bewaffnet
die französische Surcouf
Das größte U-Boot vor dem Zweiten Weltkrieg
war ein solcher U-Kreuzer
wurden jedoch nicht ausgeführt
Pläne zur Bombardierung des Panama-Kanals im Zweiten Weltkrieg durch 6 Seiran Flugzeuge der U-Boote I-400 und I-401 bestanden zwar
da die beiden U-Boote erst im Frühsommer 1945 einsatzbereit waren
Flugzeuge dienten auf japanischen U-Booten zur Erkundung großer Gebiete
Die wenig erfolgreichen Flotten-U-Boote waren primär dazu gebaut
mit Dampfantrieb aufgetaucht im Verband der regulären Flotte mitzufahren. Küsten-U-Boote sind in der Regel kleiner und damit wendiger gebaut
Sie operieren primär mit konventionellem Antrieb im Bereich des Kontinentalschelfes. Andere militärische U-Boot-Aufgaben: Aufklärung: Küstenaufklärung
Aufklärung mit Schlepptragschrauber (Bachstelze) bzw
vgl
Bordflugzeug (s. o.) Entwicklung: Erprobung neuer Techniken
U.S.S
Albacore
Versorgungsmittel
bemannte Torpedos
die deutschen Walter-Boote und die französische Gymnote Transport: Kampfschwimmer
Kurierdienste etc. Rettung: Rettung oder Bergung verunglückter U-Boot-Besatzungen [Bearbeiten]
Sensoren
Bild nicht gefunden Periskop auf einem U-Boot Für die Überwasserfahrt haben U-Boote heute Radar
wenn das U-Boot knapp unter der Wasseroberfläche schwimmt
mit dem die Umgebung über Wasser erkundet werden kann. Unter Wasser kann ein U-Boot andere Schiffe nur akustisch lokalisieren
Zur Orientierung kann
ein Periskop ausgefahren werden
Dies kann passiv über Hydrophone (Unterwassermikrophone) oder aktiv über Sonar geschehen
wobei das U-Boot seine Position mit dem Sonar selbst verrät
Passive Sonaranlagen können auch an mehreren hundert Meter langen Kabeln als so genanntes Schleppsonar (engl
Towed Array) hinter dem U-Boot hergezogen werden
Dies bringt einige Vor- aber auch Nachteile mit sich
und andererseits der Abstand zum Antrieb des U-Bootes die Störgeräusche reduziert
da einerseits wesentlich mehr Hydrophone am Schleppkabel angebracht werden können
So vergrößert sich die Sensibilität des passiven Sonars erheblich
welche eine erhöhte Horch-Reichweite und Peilgenauigkeit gewährleistet
Dies führt zu einer signifikant gesteigerten Empfindlichkeit
Ein Nachteil des Schleppsonars besteht in seiner Länge (manche bis über einen halben Kilometer lang) und seinem Gewicht
da das Schleppsonar sowieso nur in langsamer Fahrt oder Schleichfahrt angewendet wird
wobei letzteres das geringere Problem ist
Die Manövrierfähigkeit des U-Bootes wird dadurch eingeschränkt und ebenfalls die Geschwindigkeit
Die Einholdauer des Schleppsonars ist abhängig von der Länge des Kabels und kann durchaus länger als eine Minute dauern
was in kritischen Situationen aber schon zu "lange" sein kann
bleibt oftmals nichts anderes übrig
als das Schleppsonar zu kappen. [Bearbeiten]
Muss in einer Krisensituation schnell die Geschwindigkeit erhöht
ein enges Wendemanöver eingeleitet oder die Tauchtiefe rapide verändert werden
Ortungsschutz
[Bearbeiten]
Passiver Ortungsschutz
Bild nicht gefunden U-Boot-Bunker an der Adria in Albanien Grundsätzlich gilt
dass ein U-Boot um so schwerer zu lokalisieren ist
je kleiner und leiser es ist
Dieselelektrisch betriebene U-Boote haben deswegen im getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich größeren Atom-U-Booten
Der Hauptvorteil von Atom-U-Booten sind ihre Ausdauer und Geschwindigkeit
Hohe Geschwindigkeiten verringern allerdings die Sensorenreichweite erheblich und vergrößern den Geräuschpegel
Zusätzlich verursacht die hohe Temperatur des Reaktors zahlreiche Probleme
Bei modernen Kernreaktoren kann bei geringer Leistungsabgabe die Kühlung allein durch Konvektion bewerkstelligt werden
die sich über den Schiffskörper bis ins Wasser fortpflanzen und dort zu lokalisieren sind
welche Geräusche erzeugen
Ansonsten sind Kühlwasserpumpen notwendig
Die Abwärme aus dem Kühlwasser von Kernreaktoren ist sogar durch Satelliten zu orten
um so die Geräuschübertragung auf den restlichen Schiffskörper zu vermindern
gummigelagerten Plattform aufzubauen
alle Maschinen auf einer freischwingenden
die Eigengeräusche eines U-Bootes zu dämpfen
besteht darin
Eine weitere Möglichkeit
Speziell geformte Propeller sorgen für eine Minimierung von Kavitationsgeräuschen
Neben der Dämpfung der Eigengeräusche kommen auch Maßnahmen zum Einsatz
welche die Ortung durch feindliches Sonar erschweren sollen
So dämpft eine Opanin-Hülle
eine ca
die Schallrückstrahlung im Frequenzband zwischen 10 und 18 kHz bis auf 15 %
4 mm dicke Gummibeschichtung
Luftgehalt und Temperatur des Wassers. [Bearbeiten]
Die Wirkung des Schutzmittels ist dabei stark abhängig von Salzgehalt
Aktiver Ortungschutz, aktive Gegenmaßnahmen
Ein Schutzmittel besteht im Ausstoßen von Täuschkörpern ("Bolden")
der Kalziumhydrid (CaH2) enthält und vom U-Boot ausgestoßen werden kann
Ein Täuschkörper ist ein Auftriebskörper
CaH2 + 2 H2O = Ca(OH)2 + 2 H2 die für die Sonarortung ein Scheinziel vortäuschen sollen
hinter dem das gefährdete U-Boot ablaufen kann
Er schwebt im Wasser und erzeugt dabei Wasserstoffblasen
analog etwa zur früheren Flak. Über den möglichen zukünftigen Einsatz von "intelligenten" Torpedos als weitreichende Minen
als selbstlaufende Störkörper
Kommunikations- bzw
als Minenräum-
Ein anderes Mittel ist das Ausstoßen oder Nachschleppen von Täuschkörpern
die die Geräusche des U-Bootes bzw. dessen Antriebs imitieren und so herannahende Torpedos in die Irre führen sollen. Gegen fliegende U-Boot-Jäger sind zwischenzeitlich torpedorohrgestartete Flugkörper in der Entwicklung bzw. im Einsatz
Aufklärungsmittel kann ebenso nur spekuliert werden wie über den Einsatz raketengetriebener "Kavitationsblasentorpedos" auch gegen gegnerische Torpedos. [Bearbeiten]
Kommunikation
Die Kommunikation mit getauchten U-Booten ist sehr problematisch
Ausschließlich die Supermächte verfügen über die Technologie
wenige Daten zwischen U-Booten und Flugzeugen über große Entfernungen auszutauschen
indem beide sehr lange Antennen hinter sich herziehen
sind U-Boote gezwungen
Um große Datenmengen auszutauschen
sich der Wasseroberfläche zu nähern und sie mit konventionellen Antennenmasten zu durchdringen
Dies wiederum erleichtert ihre Ortung
Versuche
das Kommunikationsproblem durch satellitengestützte Laser zu lösen
wurden wahrscheinlich nach dem Ende des Kalten Krieges aufgegeben
Mit einem getauchten U-Boot zu kommunizieren ist fast unmöglich
da nur extrem langwellige Radiosignale das Wasser durchdringen können
um Nachrichten an getauchte Boote auszusenden
Die USA benutzen extrem leistungsstarke Längstwellensender mit Frequenzen um 20 kHz
Die Datenrate ist extrem gering
Es können nur einige Zeichen pro Stunde übertragen werden
Meistens wird das U-Boot dadurch zum Abrufen von Nachrichten vom Satelliten aufgefordert
Längere Nachrichten an ein U-Boot werden auf einen Satelliten gespeichert und heruntergeladen (in Sekundenschnelle!)
wenn das Boot knapp unter der Meeresoberfläche einen Antennendraht hinter sich herzieht
eine Funkboje mit der gespeicherten Nachricht aufsteigen zu lassen
die dann zum Beispiel an einen Satelliten gesendet wird
Ansonsten gibt es für ein getauchtes U-Boot noch die Möglichkeit
Das ist das übliche Verfahren bei Notsituationen
in denen das Boot auf den Meeresgrund gesunken ist und Hilfe von außen benötigt wird. Über sehr kurze Entfernungen können akustische Unterwassertelefone (Gertrude) zum Einsatz kommen
Außerdem lassen sich Informationen durch Sonar in Form von Morse-Nachrichten austauschen
Bei zivilen Tauchbooten bietet es sich oft an
auf eine Kabelverbindung zurückzugreifen. [Bearbeiten]
Bewaffnung
Torpedos sind die bekannteste Waffe militärischer U-Boote
Aus den Torpedorohren moderner U-Boote können aber auch Flugkörper gestartet werden
einen Flugkörper
Das gängigste Prinzip hierbei ist es
in einen zylindrischen Container zu verstauen
der auch von Überwasserschiffen gestartet werden kann
Dieser Container verlässt das U-Boot auf die gleiche Art und Weise wie ein Torpedo und durchstößt die Wasseroberfläche; danach gibt er den Flugkörper frei
Solche Flugkörper werden überwiegend gegen Schiffe eingesetzt
Es gibt aber auch Flugkörper (z
die einen Torpedo mit sich führen
der gegen gegnerische U-Boote eingesetzt werden kann
B. die amerikanische ASROC)
Hierdurch werden wesentlich größere Reichweiten erreicht
als wenn das gegnerische U-Boot direkt mit Torpedos beschossen würde. Auch Marschflugkörper gegen Landziele können aus Torpedorohren gestartet werden
Allerdings werden sie überwiegend aus senkrechten Startschächten abgefeuert
um die Anzahl der mitgeführten Torpedos nicht reduzieren zu müssen
da sie wesentlich größere Durchmesser als Torpedos haben. Überwasserbewaffnung haben moderne U-Boote nicht oder kaum (verschiedene Flugabwehr-Raketenstarter z
Ballistische Flugkörper werden grundsätzlich aus senkrechten Schächten gestartet
da sie ausschließlich unter der Wasseroberfläche operieren
B. zum Einbau in den Turm existieren)
dass sich U-Boote fast nicht gegen U-Jagd-Hubschrauber und -Flugzeuge (siehe ASW) verteidigen können
Die Tatsache
die von getauchten U-Booten aus einsetzbar sind
bedingt die Entwicklung von Flugabwehrwaffen
Einsatzbereite Technologien sind aber nicht bekannt. [Bearbeiten]
Rettungsmittel
zeigen
kommt es immer wieder zu Unglücksfällen
wie bei der Thresher oder der Kursk
selbst in Friedenszeiten
Wie Katastrophen
Um wenigstens die Besatzung zu retten
hat man verschiedene Rettungsmittel entwickelt: Rettungs-U-Boot: kleine
die auf dem Ausstieg des havarierten U-Bootes andocken und die Besatzung evakuieren
transportable und weitgehend autarke U-Boote
Vorgänger waren spezielle Tauchglocken
Taucher bzw
in der die Besatzung Platz findet
markiert die Unglücksstelle und ermöglicht über das Bojenseil die Verankerung von Hebezeugen. Rettungskapsel: Eine größere Rettungsboje
Panzertauchgeräte und Unterwasserroboter unterstützen den Einsatz. Rettungsboje: steigt vom Wrack auf
Sie dient nach dem Aufstieg als Rettungsinsel. Tauchretter: Die Mischung aus Atemgerät und Schwimmweste ermöglicht nach Passieren einer Ausstiegsschleuse oder eines Ausstiegskragens (der das Fluten des U-Bootes notwendig macht) den Notaufstieg bis ca
100 Meter Wassertiefe (bei kleinen U-Booten oft der einzige Rettungsweg). Andere Rettungsmaßnahmen: Bei Wassereinbruch begrenzen wasserdichte Schotten den Wassereinbruch
sind modular aufgebaute
identische Systeme
die auf einen elektrischen Impuls das zum Ausblasen der Tauchzellen benötigte Arbeitsgas durch katalytische Zersetzung des Hydrazins erzeugen
Notausblasen (Emergency Blow) der Tauchzellen und ein dynamischer Notaufstieg zur Oberfläche sind eventuell noch möglich. Resus-Flaschen: Die Hydrazin-Gaserzeuger
Die Starteinrichtung der "Resus"-Systeme kann manuell und voll automatisch in Abhängigkeit von einer bestimmten Tauchtiefe betätigt werden. [Bearbeiten]
U-Boote der Bundeswehr
Die Deutsche Marine als Teilstreitkraft der Bundeswehr verfügt - historisch bedingt - nur über U-Boote mit Diesel- und mit Brennstoffzellenantrieb
nicht jedoch über Atom-U-Boote
leise und nicht für große Tiefen ausgelegte U-Boote relevant
Da die Aufgaben der Deutschen Marine im NATO-Bündnis anfangs auf reine Küstenüberwachung festgelegt waren
und als Operationsfeld lediglich die "flache" Ostsee sowie die Nordsee in Frage kamen
waren vor allem sehr kleine
Daher spielten während der Zeit des Ost-West-Konflikts die seinerzeit 24 U-Boote der Bundesmarine eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der deutschen und dänischen Ostseeküste gegen amphibische Landungen der Marinen des Warschauer Pakts
Mit den veränderten politischen Verhältnissen haben sich jedoch auch die Aufgaben der Deutschen Marine verändert
Die neuen Boote mit Brennstoffzellenantrieb dienen vornehmlich der Bekämpfung anderer U-Boote und der unbemerkten Aufklärung und operieren je nach Bedarfsfall weltweit
da hiermit eine hochmoderne
Dennoch wurde bisher auf Atom-U-Boote zu Gunsten der Fortentwicklung der Brennstoffzellen-U-Boote verzichtet
wesentlich bessere und sicherer Technologie vorliegt
Die Kommandanten der deutschen U-Boote sind Korvettenkapitäne oder Kapitänleutnante. [Bearbeiten]
Zivile U-Boote
Bild nicht gefunden US-Forschungs-U-Boot Pisces IV wird von ihrem Versorgungsschiff herabgelassen Tiefsee-U-Boote wie z.B. die Trieste dienen Forschungszwecken und können wesentlich tiefer tauchen als militärische U-Boote
Meist sind sie um einen kugelförmigen Druckkörper herum konstruiert
haben Batteriebetrieb und können sich nicht besonders schnell fortbewegen
die Objekte auf dem Meeresgrund aufspüren und untersuchen sollen (z
Ihre Tiefensteuerung erfolgt oft durch vertikale Schraubenantriebe. Forschungs-U-Boote werden oftmals zur systematischen Untersuchung der Meeresböden oder bestimmter Meeresströmungen mit archäologischen
biologischem oder geologischem Auftrag eingesetzt oder sie agieren als Such-U-Boote (oftmals unbemannt)
BW
rack der Titanic (siehe Alvin) oder Bismarck). Touristen-U-Boote werden verwendet
um die Unterwasserwelt für Touristen zu erschließenS
ie besitzen große Panoramafenster und können daher nicht sehr tief tauchen (nur wenige Meter)M
eist werden sie in der Nähe von Riffen eingesetzt wie zB
oft auch mit Greifarmen ausgestattetS
. auf den Azoren oder den Kanarischen Inseln. Bild nicht gefunden Tauchroboter KRAKEN MAX ROVER Unbemannte U-Boote (auch Tauchroboter) dienen vor allem zur Forschung und sind meist mit Kameras
da sie keinen Sauerstoffvorrat und keine Passagiere transportieren müssen. Handels-U-Boote Andere zivile Aufgaben: Rettung: Bergung oder Rettung verunglückter U-Boot-Besatzungen Reparatur/Wartung: Reparatur oder Wartung von bestimmten Objekten unter Wasser wie zB
ie können extrem tief tauchen und sind wesentlich kleiner als bemannte U-Boote
die über dafür notwendige Vorrichtungen/Werkzeuge wie z
Bohrinseln
Pipelines
Unterwasserstationen oder -kabeln werden oftmals durch spezielle Reparatur-U-Boote ausgeführt
BG
reifarme
Schraubenschlüssel etc. verfügenH
Schweißgeräte
äufig werden hierfür auch Tauchroboter eingesetzt. [Bearbeiten]
Literatur
ISBN 3-704-39016-X Florian Lipsky & Stefan Lipsky: Faszination U-Boot
Neuer Kaiser Verlag
Ulrich Gabler: Unterseebootbau
ISBN 3-763-75958-1 Jeffrey Tall: Unterseeboote und Tiefseefahrzeuge
2002
Bernard & Graefe Verlag
Museums- Unterseeboote aus aller Welt
Koehlers Verlag 2000
ISBN 3-78220-792-0 Eminio Bagnasco: U-Boote im 2
ISBN 3-61301-252-9 Eberhard Rössler: Geschichte des deutschen U-Bootbaus Band 1+2
ISBN 3-86047-153-8 David Miller: Deutsche U-Boote bis 1945
Motorbuch Verlag Stuttgart
Weltkrieg - Technik-Klassen-Typen
1996
Eine umfassende Enzyklopädie
Ein umfassender Überblick
Motorbuch Verlag Pietsch
ISBN 3-72767-134-3 Klaus Herold: Der Kieler Brandtaucher/Wilhelm Bauers erstes Tauchboot - Ergebnisse einer Nachforschung.
ISBN 3-61302-425-X [Bearbeiten]
ISBN 3-76375-918-2 Eckard Wetzel: U 995 - Das U-Boot von Laboe/Der Typ VIIC - Entwicklung und Technik/Der U-Boot-Krieg 1939-1945
Verlag Bernard & Graefe
Motorbuch Verlag Stuttgart
Gebundene Ausgabe
Siehe auch
Schiffstypen Liste der U-Boot-Klassen Liste der NATO-U-Boot-Bezeichnungen Atom-U-Boot U-Bootmuseum Hamburg Irrer Iwan [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Commons2 http://www.u-boot-archiv.de - Deutsche U-Boote 1935–1945 http://www.u-boot-archiv.de/geschichte/vorwort_geschichte.html - Zur Frühgeschichte Hazardous Duty Nuclear Submarine Accidents (http://www.naval.ca/article/young/nuclearsubmarineaccidents_bymichaelyoung.html) (engl.) Lokalisation und Ortung — gibt es einen Unterschied? Sekundäre Funk-Ortung und primäre Schall-Lokalisation (http://www.sengpielaudio.com/LokalisationUndOrtung.pdf) (PDF) Übersicht über ausgestellte U-Boote in Deutschland (http://www.juergenthuro.de/html/standorte.html) da:Undervandsbåd en:Submarine fr:Sous-marin it:U-Boot ja:Uボート pl:Okręt podwodny
[X] Schliessen
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