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Diskussion : U-Bahn Berlin
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U-Bahn Berlin
Stichpunkte
Allgemein
Die Berliner U-Bahn bildet zusammen mit der S-Bahn das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs in Berlin
die von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) betrieben werden. Bild nicht gefunden U-Bahnlinie 1 auf der Oberbaumbrücke Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Liniennetz 2.1 Linien 2.2 Bahnhöfe 2.3 U-Bahn-Ausbau 2.4 Weitere Planungen 2.5 Ehemalige Bahnhöfe 2.6 Unbenutzte Bahnhöfe und Tunnel 3 Fahrzeuge 3.1 Kleinprofil 3.2 Großprofil 4 Werkstätten der U-Bahn 4.1 Haupt- und Betriebswerkstatt Grunewald 4.2 Haupt- und Betriebswerkstatt Seestraße 4.3 Betriebswerkstatt Friedrichsfelde 4.4 Betriebswerkstatt Britz-Süd 5 Unfälle 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Sie wurde 1902 eröffnet und besteht heute aus 9 U-Bahnlinien mit insgesamt 146 km Länge
Geschichte
Bild nicht gefunden Entwicklung des Berliner U-Bahn-Netzes seit 1902 Bild nicht gefunden Eingang des U-Bhf Viktoria-Luise-Platz (U4) Bild nicht gefunden Treppen und Rampen im U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz (U5) Bild nicht gefunden U-Bahnhof Schillingstraße (U5) Hauptartikel: Geschichte der Berliner U-Bahn Die U-Bahn-Baugeschichte wird allgemein in drei Bauphasen geteilt: 1902 bis 1913 (Vor dem Ersten Weltkrieg) 1923 bis 1930 (Zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg) ab 1952 (Nach dem Zweiten Weltkrieg) Ende des 19
nach Lösungen für die Verkehrsprobleme in Berlin und dem später eingemeindeten Umland zu suchen
Jahrhunderts begann man
Nachdem viele Vorschläge eingereicht und verworfen worden waren
wurde am 15
Februar 1902 die erste Strecke (Stammstrecke) zwischen Warschauer Straße und Zoologischer Garten
mit einem Abzweig zum Potsdamer Platz eingeweiht
Sie war noch weitestgehend als Hochbahn angelegt
die später bis nach Dahlem im Süden
insbesondere die damals noch eigenständigen Städte Wilmersdorf
Schon bald darauf folgten weitere U-Bahnbauten
Schöneberg und Charlottenburg begannen mit Planungen für eigene Linien
Spittelmarkt im Norden und dem später erbauten Olympiastadion im Westen führen sollten
entworfen
Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenschluss vieler eigenständiger Gemeinden zu Groß-Berlin 1920 wurden Pläne für eine stadteigene U-Bahnlinie zwischen Wedding und Tempelhof beziehungsweise Neukölln
die so genannte Nord-Süd-Bahn
Auch die AEG nahm eine eigene U-Bahn
bis Leinestraße in Angriff
über den Alexanderplatz
die GN-Bahn
zwischen Gesundbrunnen
Der Bau dieser neuen Linien verlief jedoch aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der Hyperinflation schleppend
In den 1930ern kam noch eine U-Bahnlinie zwischen Alexanderplatz und Friedrichsfelde hinzu
Alle diese neuen Linien wurden – im Gegensatz zu den bereits bestehenden Linien – für ein größeres Wagenprofil (Großprofil) gebaut
Während des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des U-Bahnnetzes beschädigt oder zerstört
welcher auch weite Teile der U-Bahntunnel flutete
Hinzu kam ein Wassereinbruch durch Sprengung des S-Bahntunnels unter der Spree
so dass die U-Bahn bald wieder im gesamten Streckennetz verkehren konnte
Dennoch wurden die Kriegsschäden zügig repariert
die den West- vom Ostteil der Stadt trennte
Die nächste Krise folgte mit dem Bau der Berliner Mauer 1961
Die heutige U-Bahnlinie 2 wurde dadurch ebenfalls in einen West- und einen Ostteil getrennt
Die Nord-Süd-Linien fuhren ohne Halt durch die so genannten Geisterbahnhöfe des Ostteils
Während der Zeit des Kalten Krieges wurde das U-Bahnnetz in West-Berlin stark erweitert
So wurde die U-Bahnlinie 9 als Nord-Süd-Verbindung unter Umgehung des Ostteils der Stadt geschaffen
die U7 stellte eine Verbindung zwischen Rudow im Südosten und Spandau im Westen her
Auch die Linien U6 (ehemalige Nord-Süd-Bahn) und U8 (ehemalige GN-Bahn) wurden erweitert
In Ost-Berlin hingegen wurde nur die Großprofillinie E (heute U5) bis nach Hönow verlängert
Nach dem Fall der Mauer wurde das getrennte U-Bahnnetz wieder zusammengeschlossen
die Geisterbahnhöfe im Ostteil der Stadt wiedereröffnet
Seitdem wurden einige Linien verlängert
um einen Anschluss an die S-Bahn zu schaffen
hauptsächlich
wieder aufgegriffen. [Bearbeiten]
die es bereits seit den 1930er Jahren gab
Außerdem wurden die Pläne zur Verlängerung der U5 (Kanzler-U-Bahn)
Liniennetz
mit 32 km ist die U7 die längste und mit 3 km die U4 die kürzeste Linie
Das Netz verfügt über rund 146 km Länge und 170 U-Bahnhöfe
in der Nebenzeit im 7 bis 12 Minutentakt
In der Hauptverkehrszeit fahren die Linien im 2 bis 5 Minutentakt
Außerdem gibt es seit 2003 einen U-Bahnnachtverkehr im 15-Minutentakt in den Nächten von Freitag zu Samstag und von Samstag zu Sonntag
Dort verkehren alle Linien außer der U3 und der U4. Die U2 (Theodor-Heuss-Platz ↔ Pankow) und die U7 (Jakob-Kaiser-Platz ↔ Rudow) jedoch nur verkürzt. Bild nicht gefundenKarte U-Bahnnetz Berlin [Bearbeiten]
Linien
52 km 18 [Bearbeiten]
81 km 13 U2 Rot Pankow ↔ Ruhleben 1902 20
86 km 5 U5 Braun Alexanderplatz ↔ Hönow 1930 18
Es fahren derzeit neun U-Bahn-Linien: Linie Farbe Strecke Eröffnung Länge Bahnhöfe U1 Hellgrün Uhlandstraße ↔ Warschauer Straße 1902 8
04 km 24 U9 Orange Rathaus Steglitz ↔ Osloer Straße 1961 12
10 km 15 U4 Gelb Nollendorfplatz ↔ Innsbrucker Platz 1910 2
35 km 20 U6 Violett Alt-Tegel ↔ Alt-Mariendorf 1923 19
39 km 29 U3 Dunkelgrün Nollendorfplatz ↔ Krumme Lanke 1913 12
76 km 40 U8 Dunkelblau Wittenau ↔ Hermannstraße 1927 18
88 km 29 U7 Hellblau Rathaus Spandau ↔ Rudow 1924 31
Bahnhöfe
die viele Besonderheiten haben oder einfach nur schön sind. Bild nicht gefunden U-Bahnhof Hermannplatz (U7) Der Bahnhof Hermannplatz ist geradezu eine U-Bahn-Kathedrale
Bei 170 Hoch- und U-Bahnhöfen gibt es zahlreiche
Die Station ist 7 Meter hoch
132 Meter lang und 22 Meter breit
Sie wurde im Zusammenhang mit dem Bau der Nord-Süd-U-Bahn eröffnet
Da gerade am Hermannplatz das Kaufhaus Karstadt seine Türen öffnete
bezahlte dieses eine Menge Geld zur Ausgestaltung dieses monumentalen Gebäudes und bekam dafür auch einen heute noch bestehenden Direktzugang zum Kaufhaus
dass hier die ersten Rolltreppen bei der U-Bahn eröffnet wurden
Eine weitere Besonderheit ist
Heute treffen sich hier die Linien U7 und U8. Bild nicht gefunden U-Bahnhof Alexanderplatz vor Sanierung 2004/2005 (U8) Auch der Bahnhof Alexanderplatz gehört zu den erwähnenswerten Bahnhöfen Berlins
U8) treffen
Schon allein
U5
ist etwas Besonderes
dies wird nur durch den U-Bahnhof Nollendorfplatz mit vier Linien (U1–U4) übertroffen
dass sich hier drei U-Bahnlinien (U2
Den ersten Teil des Bahnhofes erbaute man 1913 im Zuge der heutigen Linie U2
In den zwanziger Jahren wurde der Platz sowohl ober- als auch unterirdisch komplett umgestaltet
denn damals errichtete man die Bahnhöfe für die zu bauenden Linien D (heute U8) und E (heute U5)
Der Bahnhof wurde
von Alfred Grenander gestaltet
wie damals üblich
Es entstand ein sehr sachlicher in blau-grün gehaltener Bahnhof
diese ist auch heute noch beim Umsteigen zwischen den Linien U2 und U8 zu sehen. Bild nicht gefunden Eingang des U-Bahnhofes Wittenbergplatz Ein äußerst interessanter Bahnhof ist auch die Station Wittenbergplatz
Bei der Errichtung wurde auch die erste unterirdische Ladenpassage Berlins eröffnet
Diese wurde 1902 nach Plänen von Paul Wittig als einfacher Bahnhof mit zwei Seitenbahnsteigen gebaut
Im Jahre 1912 wurde der Bahnhof nach Entwürfen von Alfred Grenander komplett umgestaltet
dazugekommen waren
da zwei neue Linien
Richtung Dahlem und Kurfürstendamm
ein sechster war vorbereitet worden
Nun entstand ein Bahnhof mit fünf Bahnsteigen
das passend zum Wittenbergplatz und dem in der Nähe befindlichen KaDeWe sehr repräsentativ erbaut wurde
Zu dieser Umgestaltung gehörte auch das neue Eingangshaus
Dieser Station wird gerade die sehr dringende Sanierung zugeteilt
U2 und U3. Bild nicht gefunden Gleisdreieck – Bahnsteig der U2 (unterer Bahnsteig) Bis heute erinnert der Name des Bahnhofes Gleisdreieck an eine Konstruktion
Heute treffen sich hier die Linien U1
die sich nur noch erahnen lässt
Das Dreieck selbst wurde bis zum Eröffnungsjahr 1902 erbaut
Schon früh gab es Pläne für einen Umbau
da das Gleisdreieck den Bedürfnissen nicht mehr gerecht wurde
Ausschlaggebend war dann der Unfall am 26
bei dem um die 18 Menschen starben
September 1908
Der Um- und Ausbau des zukünftigen Turmbahnhofes dauerte bis 1912 bei laufendem Betrieb
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb am 21
Oktober (unterer Bahnsteig) beziehungsweise 18
November (oberer Bahnsteig) 1945 wieder aufgenommen
Jedoch wurde der Betrieb 1961 durch den Mauerbau getrennt und die heutige U-Bahnlinie 2 endete nun dort
Ab dem Jahr 1972 fuhr auf dem unteren Bahnsteig kein Zug mehr
denn der Betrieb der U2 bis dort lohnte sich aufgrund des Parallelverkehrs mit der U1 nicht
als die Versuchsstrecke der M-Bahn vom Gleisdreieck zum Bahnhof Kemperplatz gebaut wurde
Reaktiviert wurde der untere Bahnsteig bereits 1983
da sie Teile der Strecke der wiederzueröffnenden U2 besetzte
Diese wurde jedoch nach der Wende abgerissen
Seit 1993 kreuzen sich hier wieder die Züge der U2 mit der U1. [Bearbeiten]
U-Bahn-Ausbau
Bild nicht gefunden Neueste Baureihe HK Ab 2006 verkehrt die neue U-Bahn-Linie U55 zwischen den Stationen Lehrter Bahnhof und Brandenburger Tor
Spätestens ab 2010 ist der Weiterbau der Strecke vom Brandenburger Tor bis zum Alexanderplatz geplant
Es soll wenn möglich jedoch bereits 2007 begonnen werden
Bis 2020 sollen bzw. müssen (der Hauptstadtvertrag verlangt dies) die Bauarbeiten abgeschlossen sein
Die Linie U55 wird dann zur verlängerten U5
Die BVG rechnet mit täglich 100.000 Fahrgästen
Weitere Ausbauten sind wegen chronisch leerer Kassen in Berlin sehr unwahrscheinlich
Außerdem gibt es immer noch das pro-und-contra zwischen Straßenbahn und U-Bahn
da Berlin inzwischen mit S- und U-Bahn sehr gut versorgt ist
Nach dem Bauboom im Westteil der Stadt ist eine Ernüchterung eingetreten
Nur wenige Stadtteile sind bisher noch nicht mit einem schienengebundenen Verkehrsmittel ausgestattet
wird höchstwahrscheinlich die U3 von U-Bahnhof Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz (S1) oder die U1 von U-Bahnhof Uhlandstraße zum U-Bahnhof Adenauerplatz (U7) weiter gebaut
Wenn jedoch wieder Geld im Berliner Haushalt verfügbar sein sollte
Sollte der Flughafen Berlin-Schönefeld zum Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) ausgebaut werden
ist eine Verlängerung der U7 nach Schönefeld vorgesehen. [Bearbeiten]
Weitere Planungen
Hier die langfristigen Planungen des Berliner U-Bahnnetzes: U1 Die derzeitige U1 soll vom östlichen Endbahnhof Warschauer Straße zum U-Bahnhof Frankfurter Tor (U5) verlängert werden
Im Westen soll die Strecke Uhlandstraße – Wittenbergplatz abgetrennt und in eine eigene Linie
die vom U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz (U2) über Potsdamer Platz
verlängert werden
Alexanderplatz und dem S-Bahnhof Greifswalder Straße nach Weißensee führt
Diese Linie besaß bis zum Dezember 2004 den Planungsnamen U3. U2 2001 wurde endlich die Verlängerung der U2 bis zum Bahnhof Pankow fertig gestellt
In Zukunft soll sie über Pankow Kirche zum Ossietzkyplatz verlängert werden
geplant ist aber eine Verlängerung über den Bahnhof Rathaus Spandau (U7)
bis Falkenhager Feld. U3 Diese Linie soll in Zukunft bis zum S-Bahnhof Mexikoplatz (S1) fahren
Im Westen ist die Linie bis jetzt nicht über den Bahnhof Ruhleben hinaus gekommen
an dem es schon Bahnsteige für die U2 gibt
wo man zur S-Bahn umsteigen kann
Diese ist
sollte Berlin seinen Finanzhaushalt saniert haben
einer der wahrscheinlichsten Ausbauten. U4 Im Süden ist technisch eine Verlängerung wegen der Stadtautobahn sehr kompliziert beziehungsweise unmöglich
Im Norden soll die U4 bis zum Magdeburger Platz geführt werden
denn die Stadtgrenze ist mit dem Bahnhof Hönow bereits erreicht
wo ein Kreuzungsbahnhof mit der zukünftigen Weißensee-U-Bahn (siehe Planungen U1) entstehen könnte. U5 Im Osten wird es wohl keine Verlängerung geben
den Boulevard Unter den Linden
den Pariser Platz zum Lehrter Bahnhof fahren (die so genannte Kanzler-U-Bahn)
ein Teilstück der Strecke soll 2006 zwischen Lehrter Bahnhof und Pariser Platz als U55 in Betrieb gehen
Im Westen dagegen soll die Linie über das Berliner Rathaus
ihre Realisierung aber sehr unwahrscheinlich
Scharnweberstraße (U6) zum Reinickendorfer Rathaus (U8). U6 Diese Linie gilt als vollendet. U7 Im Südosten ist im Rahmen des Ausbaus des Flughafens Schönefeld eine Verlängerung dorthin geplant
ähnlich wie Überlegungen einer weiteren Verlängerung nach Flughafen Tegel
Planungen einer Verlängerung der U5 über Turmstraße (U9) nach Jungfernheide (U7) sind im Flächennutzungsplan als vordringlicher Bedarf ausgewiesen
in aktuellen Kostenschätzungen zum Flughafenausbau ist diese Verlängerung allerdings nicht mehr enthalten
dass die U7 bis nach Staaken fährt. U8 Die letzte Verlängerung dieser Linie fand 1998 zum S-Bahnhof Hermannstraße statt
Im Nordwesten sehen die Pläne vor
Eine weitere Verlängerung dieser Linie Richtung Süden ist nicht geplant
Im Norden war es seit Jahren geplant die U-Bahn bis ins bevölkerungsreiche Märkische Viertel zu führen
Wäre es nicht zum Fall der Mauer gekommen
wäre diese Linie sehr wahrscheinlich verlängert worden. U9 Seit Jahren warten die Lankwitzer auf eine Verlängerung der U9 bis zum S-Bahnhof Lankwitz
Doch bis heute ist noch nicht viel geschehen
Eine nördliche Erweiterung der U9 bis zum zukünftigen Bahnhof der U2 Pankow Kirche wurde zugunsten einer Straßenbahn aufgegeben. [Bearbeiten]
Ehemalige Bahnhöfe
Das Stralauer Tor ist der Name eines ehemaligen U-Bahnhofs in Berlin
auf der östlichen Spreeseite zwischen den Bahnhöfen Warschauer Straße und Schlesisches Tor gelegen
bevor er im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde
Er wurde im Jahr 1902 eröffnet und 1924 in Osthafen umbenannt
Heute sind nur noch die Stützen am Viadukt erkennbar
Er wurde nicht wieder aufgebaut
da er durch den nahe gelegenen Bahnhof Warschauer Straße sowieso unnötig geworden war
Der U-Bahnhof Nürnberger Platz wurde am 1
Juli 1959 geschlossen
weil in unmittelbarer Nähe die Station Spichernstraße als Umsteigemöglichkeit zur neuen Linie G (heute U9) gebaut wurde
Heute ist nichts mehr von der Station vorhanden
Sie befand sich ungefähr auf der Höhe der Kehranlage des Bahnhofes Spichernstraße
Als Ersatz für den abgerissenen Bahnhof wurde die neue Station Augsburger Straße erbaut. [Bearbeiten]
Unbenutzte Bahnhöfe und Tunnel
Bild nicht gefunden U10 Innsbrucker Platz In Berlin gibt es bereits zahlreiche bauliche Vorleistungen für geplante U-Bahnlinien
Am Potsdamer Platz befindet sich zum Beispiel der Rohbau eines U-Bahnhofes für eine künftige Linie nach Weißensee
Jedoch sind die Realisierungschancen sehr gering
Im U-Bahnhof finden öfter Veranstaltungen statt
Innsbrucker Platz und Kleistpark Bahnhöfe oder Vorbauten fertig gestellt
Schloßstraße
Walther-Schreiber-Platz
Für eine ehemals geplante U10 wurden an den U-Bahnhöfen Rathaus Steglitz
Am Kleistpark wird der Bahnhof für eine Zentrale der BVG benutzt
Der Bahnhof Schloßstraße ist ein Bahnhof mit Richtungsverkehr
jedoch übereinander
die andere Seite ist mit Zäunen abgesperrt
Auf der einen Seite fährt die U9 nach Steglitz beziehungsweise Wedding
Die anderen Bahnhöfe sind ungenutzt und können alle paar Jahre besucht werden
Am U-Bahnhof Adenauerplatz ist ein Seitenbahnsteig für eine verlängerte U1 bereits beim Autobahnbau mit errichtet worden
Dieser ist heute ungenutzt
Am U-Bahnhof Jungfernheide ist ähnlich wie unter der Schloßstraße ein doppelter U-Bahnhof für die verlängerte U5 errichtet worden
Ebenfalls sind die gegenüberliegenden Bahnsteige mit Zäunen abgesperrt
Der bereits mit errichtete Tunnel in Richtung Flughafen Tegel wird für eine Feuerwehrübungsanlage genutzt. [Bearbeiten]
Fahrzeuge
U3
Das U-Bahnnetz ist in Kleinprofil (U1
U6
U2
U8
U7
U4) und Großprofil (U5
U9) getrennt
Die Bezeichnungen Groß- und Kleinprofil beziehen sich dabei auf die Größe der Wagenkästen
65 m breit und 3
40 m hoch
30 m breit und 3
Die Wagen des Großprofils sind 2
10 m hoch
die des Kleinprofils nur 2
Technisch handelt es sich um zwei verschiedene Bahnnetze
Beide Netze benutzen die Normalspur (1435 mm Gleisbreite) und fahren mit Gleichstrom mit einer Spannung von 750 Volt
Da Großprofil und Kleinprofil unterschiedliche Stromschienenkonstruktionen verwenden (die Fahrzeuge der Kleinprofillinien bestreichen die Stromschiene von oben
die Fahrzeuge der Großprofillinien von unten) ist prinzipiell kein gemeinsamer Betrieb auf der gleichen Strecke möglich
deren Stromabnehmer für Großprofillinien angepasst wurden und die mit zusätzlichen Holzbohlen versehen waren
um die Lücke zwischen Bahnsteigkante und Zug zu verringern
Jedoch fuhren in den Jahren 1923–1927 auf der Nordsüdbahn (heute U6) und von 1961–1978 auf der Linie E (heute U5) auch Kleinprofilwagen
Diese wurden von den Berlinern spöttisch Blumenbretter genannt
Die neueste U-Bahnbaureihe ist im Großprofil H und im Kleinprofil Hk
Die ältesten noch eingesetzten Fahrzeuge sind von der Baureihe DL im Großprofil und A3L-82 im Kleinprofil. [Bearbeiten]
Kleinprofil
Kleinprofilbaureihen A-I 1901–1904 1906–1913 verbesserte Zugsteuerung 1924–1926 aus Stahl A-II (Amanullah) 1928–1929 A3-60 1960/61 A3-64 1964 A3-66 1966 A3L66 1966 aus Aluminium A3L67 1967/68 A3L71 1972/73 A3L82 1982/83 A3L92 1993–1995 G (Gustav) 1974 Prototyp G-I (Gisela) 1978–1983 G-II 1983 G-I/1 1986–1989 HK ab 2000 bislang zwei Züge
20 Züge für Oktober 2006 bestellt Für die erste Berliner U-Bahnstrecke wurden zwei Probefahrzeuge bei der Kölner Waggonfabrik van der Zypen & Charlier bestellt
Eines dieser Fahrzeuge wurde 1908 von Kaiser Wilhelm II. befahren
so dass dieser später Kaiserwagen genannt wurde
Hier wurde bereits festgelegt
30 Meter breit sein sollte
dass der Wagenkasten 2
Damals orientierte sich die Hoch- und U-Bahn noch sehr an der Straßenbahn
Die ersten Serienfahrzeuge
entstanden 1901 in der Betriebswerkstatt Warschauer Brücke
die passend dazu A-I genannt wurden
Bei der Eröffnung der U-Bahn 1902 waren so 42 Trieb- und 21 Beiwagen zum Betrieb bereit
da dies als bequemer angesehen wurde
Diese besaßen im Gegensatz zu den zwei Probefahrzeugen Längssitze
Dies wird bis heute beibehalten
Die Fahrzeuge konnten damals die Geschwindigkeit von 50 km/h erreichen. Von 1906 bis 1913 kamen Fahrzeuge der bereits 5
bessere Zugsteuerungen bekamen
Lieferung hinzu
anders als die vorigen
die jedoch
die es heute nicht mehr gibt
Damit war nun endlich die inzwischen dringend notwendige Bildung von 8-Wagen-Zügen möglich. Eine Besonderheit
war
dass die U-Bahnzüge damals auch Raucherabteile sowie eine dritte Wagenklasse besaßen
Die Klassen wurden erst 1927 aufgegeben
1926 kamen zu den bisher vorhandenen Zügen auch noch die der bis damals autarken Schöneberger U-Bahn hinzu
die eigene Fahrzeuge bauen ließ
Da jedoch eine Anbindung an das restliche Netz immer geplant war
ließ man die Züge mit den Maßen der Hochbahngesellschaft bauen
die A-II-Wagen
Von 1928 bis 1929 kamen eine neue Baureihe des Kleinprofils dazu
Das auffälligste Merkmal war
dass diese nur drei Fenster und zwei Schiebetüren hatten
da der 1928 Berlin besuchende afghanische König Aman-Ullah angeblich einen dieser Züge steuerte. Bild nicht gefunden U-Bahn-Baureihe A3L82 Nach dem Zweiten Weltkrieg war eine neue Baureihe für die bis dahin eingesetzten Fahrzeuge dringend notwendig
da die Züge im Krieg sehr gelitten hatten
Bei den Berlinern wurden diese Zügen Ammanullah-Wagen genannt
der sich stark an den großen Bruder DL im Großprofil orientierte
Man entwickelte den neuen Zugtyp A3
1964 und 1966
Davon gab es drei Lieferungen in den Jahren 1960/61
Da diese aber aus Stahl gefertigt waren
verbrauchten die Züge eine Menge Strom
Deshalb entwickelte man auf der Basis des A3 den A3L der aus Leichtmetall gefertigt war
Bei beiden Reihen ging man wieder auf das Doppeltriebwagensystem über
so dass man keine Beiwagen mehr brauchte
1982 erfolgte eine leicht modifizierte Produktion
bei der aber darauf geachtet wurde
dass sie immer noch im Zugverband mit den anderen Zügen fahren könnten
Sie werden als A3L82 bezeichnet
Während in West-Berlin immer neuere Fahrzeuge gebaut und gefahren wurden
fuhren in Ost-Berlin immer noch die A-I- und AII-Züge aus der Vorkriegszeit
die im Volksmund Gustav genannt wurden
Erst 1975 erhielt die Strecke Thälmannplatz <> Pankow vier Doppeltriebwagen als Prototypen der neuen Serie GI
Wie schon früher wurden Längssitze eingebaut
Die Höchstgeschwindigkeit betrug 70 km/h
Die kleinste Einheit bei diesen Zügen war ein Halbzug bestehend aus zwei Doppeltriebwagen
Nach einer intensiven Erprobungszeit fing das LEW Hennigsdorf ab 1978 mit der Produktion an
Bei den nun produzierten Fahrzeugen waren zwar die Seitenfenster tiefer und es gab eine veränderte Front
doch technisch blieben sie dieselben
Bis 1982 wurden 114 Wagen produziert
Es gab noch 24 weitere
die jedoch leihweise nach Griechenland für eine dortige Schnellbahn gebracht wurden
die jedoch eine andere technische Ausrüstung hatten und so nicht mehr mit den älteren Fahrzeugen kuppelbar waren
Sie kamen 1984/85 zurück nach Berlin. Im Jahr 1988 erfolgte eine neue Lieferung von GI-Zügen
Aufgrund dieser Unterschiede erhielt diese Serie das Kürzel GI/1
Im Volksmund erhielten diese Züge den Namen Gisela
dass sie nicht wie andere Kleinprofilbaureihen drei Türen an einer Seite
sondern nur zwei hatten. Bild nicht gefunden Zugtyp A3L92 In den Jahren 1993–1995 wurde wiederum eine neue Serie von Kleinprofilzügen für die BVG produziert
Eine Besonderheit der G-Züge ist
mit Holz ausgestaltet
wurden von innen nun grau gestrichen und nicht
wie die früheren Züge
Sie orientierten sich an den A3L82
Sie waren nicht nur deshalb anders
sondern besaßen als erste Kleinprofilbaureihe die Drehstromtechnik
Die Züge bekamen das Kürzel A3L92. Bild nicht gefunden Innenraum des Zugtyps HK In Anlehnung an die Großprofilbaureihe H entstanden im Jahr 2000 zwei Prototypen mit der Serienkürzel HK
die früher noch mit A4 bezeichnet werden sollten
Im Gegensatz zum Vorbild im Großprofil sind diese Züge nicht ganz durchgängig
Ein Vollzug kann in zwei Halbzüge getrennt werden
Derzeit fahren im U-Bahnnetz nur die zwei Prototypen
Es ist aber eine Bestellung von 20 weiteren Zügen für Oktober 2006 ausgeschrieben worden
GI/1 und A3L. [Bearbeiten]
Heute fahren nur noch Züge der Baureihen Hk
Großprofil
Großprofilbaureihen A-IK (Blumenbretter) 1923–19271945–1968 Wagen der Kleinprofilbaureihe A-I B I (Tunneleulen) 1924–1928 verbesserte Zugsteuerung B II 1927–1929 Nachbauten von B-I-Wagen C I (Langwagen) 1926/1927 C II 1929 C III 1930 C IV 1930/1931 Versuchswagen D (Stahldoras) 1955/1965 DL65 (Doras) 1965/1966 aus Leichtmetall DL68 1968–1970 DL70 1970–1973 E I 1956/1957 Prototyp E III 1962–1990 F74 1973–1975 F76 1976–1978 F79 1979–1981 F84 1984/1985 F87 1987/1988 F90 (Jäger) 1990/1991 F92 1992/1993 H95 1994/1995 H98 1998/1999 H01 2000–2002 Für das Großprofil
65 Metern wesentlich breiter als das Kleinprofil ist
das mit einer Wagenkastenbreite von 2
bestellte die Stadt Berlin als Auftraggeberin der neuen Nord-Süd-U-Bahn zwei Wagen bei der Fabrik Linke-Hoffmann aus Breslau
Diese wurden 1914 ausgeliefert und bei der Firma Siemens erprobt
um die Fahrgäste zu befördern
erhoffte sich Berlin beim Bau der Bahnsteige Geld sparen zu können
Durch die größeren Wägen
bei denen es 111 Fahrgastplätze gab
da wenige Wägen ausreichen sollten
Dies stellte sich als Problem heraus
das erst in den 1950ern beziehungsweise 1990ern durch eine Bahnsteigverlängerung gelöst werden konnte
wurden zwei Prototypen bei der Kölner Waggonfabrik van der Zypen & Charlier bestellt
Auch für die U-Bahn der AEG
der heutigen U8
kamen jedoch nie zum Einsatz
Sie wurden 1916 erbaut
Die Eisenbahndirektion Berlin benutzte die zwei Züge ab 1921 auf einer Vorortstrecke
die nun auf dieser Strecke Kleinprofilzüge mit angebauten seitlichen Holzbrettern (Blumenbretter) fahren ließ
Da Berlin beziehungsweise die Nord-Süd-Bahn AG zur Eröffnung der Strecke Hallesches Tor – Stettiner Bahnhof noch keine dafür notwendigen Großprofilzüge besaß
wurde die Betriebsführung an die (noch) private Hochbahngesellschaft abgegeben
konnte man endlich Großprofilzüge bestellen
Erst als die Hyperinflation überwunden war
1924 wurden die ersten 16 Trieb- und 8 Beiwagen ausgeliefert
wurden sie auch Tunneleulen genannt
Da diese an der Stirnfront große ovale Fenster besaßen
15 Meter lang und besaß drei Doppelschiebetüren
Ein Wagen war 13
Die Serie bekam den Namen BI
1927–28 wurden weitere 20 Triebwagen und 30 Beiwagen an die Nordsüdbahn AG geliefert
bekamen diese das Kürzel BII
Da diese aber einen verbesserten Antrieb hatten
Die letzten BI- und BII-Züge wurden im Sommer 1969 ausgemustert
Bereits 1926 wurden die ersten CI-Wagen erprobt
Diese waren schon 18 Meter lang
Diese wurden eingehend untersucht
erst dann kam die Serienlieferung mit den Typen CII und CIII
Die Züge der Bauarten CII und CIII waren zwar äußerlich gleich
die Ausrüstung ist jedoch sehr unterschiedlich
die CIII dagegen eine Schützensteuerung
Die CII-Züge bekamen eine Schaltwerksteuerung
1930 wurden die ersten CIV-Wagen ausgeliefert
Hier benutzte man zum ersten Mal auch Aluminium als Baustoff
Dabei konnte 12% Gewicht gespart werden
Vor allem die CIV- und noch ein paar CII- und CIII-Züge beschlagnahmten die Sowjetischen Besatzer 1945
die damals in der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde stationiert waren
Die Züge wurden nach Moskau abtransportiert
so dass neue Serien gebaut werden mussten
wo sie auf der dortigen Metro bis 1966 eingesetzt wurden. Bild nicht gefunden Innenraum eines DL-Zuges Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Wagenbestand der Berliner U-Bahn schon sehr zerschlissen
Ab 1957 begann die Serienlieferung des neuen Typs D
der noch aus Stahl gebaut wurde und daher sehr schwer war
1965 wurde der Typ DL entwickelt
der technisch gesehen den D-Zügen entsprach
jedoch großteils aus Leichtmetall gebaut war
Dadurch konnte man etwa 26% Gewicht einsparen
Ebenso wie bei früheren Zügen baute man hier Längssitze ein
Da die BVB (Ost-Berliner Verkehrsbetriebe) für ihre Neubaustrecke nach Hönow weitere Züge brauchte
kaufte sie der BVG 98 Wagen ab
Dort wurden sie als DI bezeichnet
Selbstverständlich bekamen diese die Ost-Berliner Lackierung in Elfenbein und Gelb
Die letzten Züge dieser Bauart wurden Ende 2004/Anfang 2005 ausgemustert
Am 27
Februar 2005 erfolgte die traditionelle Abschiedsfahrt für diese Baureihe
In Ost-Berlin sah die Fahrzeuglage sehr schlecht aus
hatte man keine Großprofilfahrzeuge für die Linie E
Da
wie schon erwähnt
die C-Züge abtransportiert wurden
wie schon in den Anfangsjahren des Großprofils
noch verbliebene Kleinprofilfahrzeuge mit seitlich angebauten Brettern
Hier benutzte man
Diese Züge bekamen den Namen AI K. 1958 erstellte das VEB Waggonbau Ammendorf zwei Prototypen des neuen Zugtyps EI
Da dieser jedoch aus Stahl gebaut war
erlangte dieser ein enormes Gewicht
das viel zu viel Energie verbrauchen würde
Deshalb beließ man es bei den Prototypen und verfolgte diese Pläne nicht weiter
Auch die Planungen für ein Zugtyp EII wurden aufgrund politischer Vorgaben 1962 verworfen
Schließlich kam man im DDR-Verkehrsministerium auf die Idee wegen des S-Bahn-Boykotts in West-Berlin abgestellte S-Bahnzüge umzubauen
Die Arbeiten begannen im Sommer 1962
Sechs Züge der S-Bahn-Baureihe 168 (Oranienburg) wurden im Reichsbahnausbesserungwerk (RAW) Schöneweide bis Ende 1962 umgebaut
Insgesamt fünf Lieferungen dieses neuen U-Bahnzugtyps EIII wurden getätigt
die die Züge aufgrund sehr starker Fahrgastzahlen im Bereich Schönhauser Allee – Alexanderplatz dringend benötigte
verlegt werden
Damit konnten nun endlich die Kleinprofilfahrzeuge von der Linie E abgezogen werden und wieder auf die Linie A
Die EIII-Züge wurden bereits 1994 ausgemustert
da diese nach der Wende extrem unwirtschaftlich waren. Bild nicht gefunden Zugtyp F92 In West-Berlin wurden nach dem Bau der D- und DL-Züge im Oktober 1973 die neue Baureihe F vorgestellt
ebenfalls aus Leichtmetall gebaut waren und eine ganz andere Sitzplatzanordnung (Quersitze 2+2) hatten. Der neue Zugtyp kam 1974 in Serie
Das besondere an diesen Zügen war
dass sie einen längeren Wagenkasten hatten
Eine weitere Produktion wurde ab 1976 geliefert
Im Jahr 1980 kam wiederum eine weiter Serie (F79) bei der nun der neuartige Drehstrombetrieb ausprobiert wurde
Dieser sollte nun in allen zukünftigen Baureihen verwendet werden
die sich aber nicht grundlegend unterschieden
Später kamen noch die Serien F84 und F87
Ab 1990 beschaffte die BVG weitere Züge
die nun als F90/F92 bezeichnet wurden
zum Beispiel wurde die Türautomatik verbessert
eine weitere neue Baureihe zu produzieren
so schlossen die Türen wesentlich leiser. Bild nicht gefunden Zugtyp H Inzwischen war die Baureihe F doch ziemlich veraltet
so dass die BVG beschloss
Auch hier gab es nur wenige Unterschiede
der nun auch wieder die früher üblichen Längssitze erhielt
Man einigte sich auf einen nun komplett durchgehenden Zug
Die Reihe bekam nun den Namen H
1995 kamen die ersten Prototypen zur BVG (H95)
1998 und 2000 wurden weitere Serien bei Adtranz produziert (H98 und H01)
Im Innenraum wurden vor allem die Farben Weiß und Gelb verwendet
Die einzelnen Wagenteile können nur in der Werkstatt getrennt werden
Die Züge der H-Reihe sind bei den Fahrgästen äußerst beliebt
Heute fahren nur noch die Züge der Baureihen F und H. [Bearbeiten]
Werkstätten der U-Bahn
In Berlin gibt es derzeit eine Kleinprofil- und drei Großprofilwerkstätten
Die Werkstätten werden in Hauptwerkstatt (Hw) und Betriebswerkstatt (Bw) unterschieden
statt
zum Beispiel Scheibenaustausch oder Graffitibeseitigung
Bei Betriebswerkstätten finden nur kleine Arbeiten
Bei Hauptwerkstätten dagegen führt man auch die alle paar Jahre nötigen Hauptuntersuchungen durch
Außerdem können die U-Bahnzüge in diesen Werkstätten im Gegensatz zur Betriebswerkstatt auch von den Achsen gehoben werden. [Bearbeiten]
Haupt- und Betriebswerkstatt Grunewald
da dort auch teilweise Kleinprofilzüge gewartet werden
Bild nicht gefunden Teil des Werksgeländes Grunewald Die Werkstatt Grunewald ist zurzeit die einzige Kleinprofilwerkstatt mit Ausnahme der Hw Seestraße
Die Werkstatt
die am 21
befindet sich direkt am oberirdischen U-Bahnhof Olympia-Stadion
Januar 1913 eröffnet wurde
in den folgenden Jahren kamen drei weitere Hallen dazu: Halle II (1924/25)
Halle III (1926) und Halle IV (1927)
Im Jahr 1913 war die Werkstatt mit einer Wagenhalle errichtet worden
Im Zweiten Weltkrieg brannte der Großteil des Betriebsgeländes durch einen Bomberangriff vom 3
September 1943 ab
ähnlich wie beim gesamten U-Bahnnetz
Der Wiederaufbau war
1950 fertig
Abgekürzt im Berliner U-Bahnjargon heißt die Werkstatt Bw oder Hw Gru. [Bearbeiten]
Haupt- und Betriebswerkstatt Seestraße
da für die neue Großprofilstrecke C eine Werkstatt nötig war
Die Werkstatt Seestraße wurde 1923 eröffnet
Sie befindet sich nördlich des U-Bahnhofes Seestraße
Insgesamt gibt es dort 17 Gleise
eins führt jedoch zur Waschanlage
davon gehören 2 zur Hauptwerkstatt und 15 zur Betriebswerkstatt
Da der Platz dort sehr begrenzt ist und man aufgrund der innerstädtischen Lage keine Erweiterungen ausführen kann
ist es geplant die Werkstatt nach und nach zurückzubauen
Das Kürzel im Berliner U-Bahnjargon ist Bw oder Hw See. [Bearbeiten]
Betriebswerkstatt Friedrichsfelde
Bild nicht gefunden Wagenhalle II der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde Mit dem Bau der Berliner U-Bahnlinie E (heute U5) entstand auch von 1927–1930 die Betriebswerkstatt Friedrichsfelde
Die Werkstatt befindet sich in der Nähe des U-Bahnhofes Tierpark
Die 1930 erbauten Wagenhallen I+II gehörten damals zu den modernsten im U-Bahnbetrieb
dass zu Ost-Berliner Zeiten die Kleinprofilzüge der Linie A dorthin gebracht wurden
Ein Ereignis in der Geschichte der Werkstatt ist bis heute
da diese keine Werkstatt hatte
Erst 1993 änderte sich dieser Zustand
als das U-Bahnnetz vom Ost nach West wieder befahrbar war
Das Kürzel der Werkstatt ist Bw Fri. [Bearbeiten]
Betriebswerkstatt Britz-Süd
war es Zeit
über eine neue Werkstatt nachzudenken
Da zu West-Berliner Zeiten immer neue Großprofilstrecken eröffnet wurden
empfahl es sich
Da man grade an der neuen Strecke der Linie 7 baute
dort neues Gelände zu erschließen
Der Bau begann 1969 und konnte 1971 fertig gestellt werden
konnte man bereits für weitere Ausbaustufen planen
Da das gekaufte Gelände mit der Fläche von 100.000 m² sehr groß war
So wurde 1988 ein Erweiterungsbau der Betriebswerkstatt vollendet
Derzeit ist diese die modernste und neueste Werkstatt der Berliner U-Bahn
Das Kürzel im Berliner U-Bahnjargon ist Bw Britz. [Bearbeiten]
Unfälle
Bisher gab es in der Geschichte der Berliner U-Bahn nur sehr wenige Unfälle
denn dieses Verkehrsmittel gehört zu den sichersten im Nahverkehr
Dennoch gab es ein paar Unfälle
Das bisher schwerste Unglück passierte am 26
September 1908 am damals noch vorhandenen Gleisdreieck
Ein Triebwagenführer hatte ein Haltesignal übersehen und so fuhren zwei Züge auf der Verbindungsweiche aufeinander
so dass ein Teil des einen Zuges vom Viadukt stürzte
21 Personen wurden schwer verletzt
Es gab rund 18 Tote
dass das schon oft diskutierte Gleisdreieck umgebaut und an dessen Stelle ein Turmbahnhof errichtet wurde
Die Konsequenz dieses Unfalls war
Hier treffen sich heute die Linien U1 und U2 am Gleisdreieck genannten Bahnhof
Ein ebenfalls sehr schwerer Unfall geschah am 30
Juni 1965 auf der Linie G (heute U9)
Auf der Strecke Zoologischer Garten – Hansaplatz war ein Zug aufgrund eines Signalschadens liegen geblieben
Dieser Teil der Strecke gehört stellwerkstechnisch zum Bahnhof Zoologischer Garten
der den Signalschaden beheben sollte
Dort war nun ein Mechaniker eingetroffen
dass das Fahrt-Signal länger auf Halt stand
Dabei sah er
Er dachte
es müsste Fahrt zeigen
Deshalb stellte er nach mehrmaligen Versuchen das Signal manuell auf Fahrt
Dieses Vorgehen war nach Dienstvorschrift strengstens verboten
der auf dem Bahnhof Zoologischer Garten gewartet hatte
eine Notbremsung konnte den Unfall nicht mehr verhindern
auf den noch stehenden
Nun fuhr der folgende Zug
97 verletzten sich schwer
Bei dem Auffahrunfall kam ein Fahrgast ums Leben
Der Mechaniker wurde zu circa 600.000 DM Strafe verurteilt
Am 8
Juli 2000 brannte im Bahnhof Deutsche Oper der letzte Wagen eines GI/I-Zuges aus
Da dieser am Ende des Bahnhofes stand und dieser nur einen Ausgang hat
mussten die Fahrgäste durch den Tunnel zum nächsten Bahnhof laufen
Der Grund für den Brand war ein Kurzschluss
mehrere Wochen hielten die Züge auf diesem Bahnhof nicht
Der Bahnhof wurde bei diesem Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen
Erst am 1
September 2000 konnten dort wieder Züge halten
Der damals scheidende portugiesische Botschafter S.E
Nunes Barata übergab der BVG die prächtigen Fliesenwandbilder (pt. "azulejos") des ebenfalls portugiesischen Künstlers José de Guimarães
die extra für diesen Bahnhof gestaltet wurden und ein Geschenk der Portugiesischen Botschaft an die Stadt Berlin sind
Diese wurden bis zum 30
Oktober 2002 angebracht
dass alle Bahnhöfe mit nur einem Ausgang personell besetzt sein sollten
Als Konsequenz aus diesem Unfall beschloss man
bis der zweite Ausgang eröffnet würde
Dies soll bis 2006 mit den Bahnhöfen Uhlandstraße und Theodor-Heuss-Platz abgeschlossen sein. [Bearbeiten]
Literatur
Jürgen Meyer-Kronthaler und Klaus Kurpjuweit: Berliner U-Bahn – In Fahrt seit Hundert Jahren. be.bra Verlag
ISBN 3-930863-99-5 Das Buch
das pünktlich zum 100
Berlin 2001
fehlt die Verlängerung der U2 nach Pankow
Berlin 1998
U-Bahnjubiläum erschienen ist
ist sehr ausführlich und enthält auch viele Details und Fotos
ISBN 3-933300-00-2 Da das Buch bereits 1998 erschien
die in andere Büchern nicht zu finden sind. Petra Domke und Markus Hoeft: Tunnel Gräben Viadukte – 100 Jahre Baugeschichte der Berliner U-Bahn. kulturbild Verlag
Dies bedeutet aber kein großes Manko
Es wird durch die anschaulichen Liniennetze wettgemacht
Düsseldorf
Es ist ebenfalls sehr ausführlich. Ulrich Lemke und Uwe Poppel: Berliner U-Bahn. alba Verlag
ISBN 3-87094-346-7 Dieses Standardwerk zur Berliner U-Bahn
das jeder Fan haben sollte
ist nur noch über Antiquariate oder eBay zu erhalten
Die Geschichte wird zwar nur knapp beschrieben
es enthält im Gegensatz zu anderen Büchern aber auch die Bahnhofsabkürzungen sowie eine genaue Wagenparkbeschreibung. Robert Schwandl: Berlin U-Bahn Album
Alle 192 Untergrund- und Hochbahnhöfe in Farbe
ISBN 3-93657-301-8 Ein Buch von Robert Schwandl
Robert Schwandl Verlag
Berlin Juli 2002
in dem alle U-Bahnhöfe gezeigt werden
Zu jeder Station gibt es auch noch umfangreiche Informationen über diese
ISBN 3-930863-16-2 Ein weiteres U-Bahnbuch
das in keine Sammlung fehlen sollte
Ein Bonus ist
nämlich in Deutsch und Englisch
dass das Buch zweisprachig
Berlin 1996
geschrieben ist. Jürgen Meyer-Kronthaler: Berlins U-Bahnhöfe – Die ersten hundert Jahre. be.bra Verlag
die erst noch geplant sind oder waren
Besprochen werden hier alle Bahnhöfe
auch diese
wie zum Beispiel Bahnhofabstände oder -abkürzungen bereichern dieses Buch sehr. [Bearbeiten]
Bilder und weitere Informationen
Weblinks
Vorlage:Commons Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) (http://www.bvg.de/) Betreiber der U-Bahn U-Bahn in Berlin (http://www.u-bahn-berlin.de/) Die Berliner Untergrundbahn (http://www.berliner-untergrundbahn.de/) Usenetdiskussion unter bln.verkehr (news:bln.verkehr) Vorlage:Navigationsleiste U-Bahnen in Deutschland Beurteilung: Dieser Artikel ist in die Liste exzellenter Artikel aufgenommen worden. en:Berlin U-Bahn fr:Métro de Berlin (U-Bahn) nl:Berlijnse metro sr:БерлинÑ?ки У-воз sv:Berlins tunnelbana
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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