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Diskussion : Thorn
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Thorn
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Allgemein
Thorn (Toruń) Bild nicht gefundenWappen von Thorn Bild nicht gefundenThorn in Kujawien-Pommern (Polen) Basisdaten Staat: Polen Woiwodschaft: Kujawien-Pommern Landkreis: kreisfreie Stadt Einwohner: 200.000 Fläche: 115
75 km² Höhe: ? m ü
NN Postleitzahl: 87-100 bis 87-120 Telefonvorwahl: (+48) 56 Geografische Lage: 53° 01' nördl
Breite18° 37' östl
Länge KFZ-Kennzeichen: CT Nächster Flughafen: Flughafen Bydgoszcz Homepage der Stadt Thorn (http://www.um.torun.pl) Dieser Artikel behandelt die Stadt Thorn
Für den gleichnamigen Buchstaben siehe: Thorn (Buchstabe)
Auch in den Niederlanden gibt es einen Ort namens Thorn
Siehe dafür: Maasbracht. Thorn (polnisch: Toruń Vorlage:Lautschrift) ist eine polnische Großstadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern und beheimatet einige Verwaltungen der nahegelegenen Bezirkshauptstadt Bromberg (Bydgoszcz)
rund 180 km nordwestlich der polnischen Hauptstadt Warschau
Sie liegt an der Weichsel
Chemieindustrie und ist Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof
Die Stadt hat rund 200.000 Einwohner
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Sehenswürdigkeiten 3 Persönlichkeiten 4 Weblinks 4.1 Allgemein 4.2 Thorn auf Landkarten von Preußen 4.3 Radioteleskop [Bearbeiten]
Berühmt ist sie vor allem für ihre Altstadt im Stil der norddeutschen Backsteingotik. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
Die Stadt Thorn wurde 1231 im preußischen Kulmerland als erste Stadt unter Verwaltung des Deutschen Ordens gegründet
Den ersten Grundstein zu der Stadt legte der Landmeister Hermann von Balk 1231
die am 22
Niedersächsische Einwanderer aus Westfalen bevölkerten die Stadt
Dezember 1233 das unter dem Namen der Kulmischen Handfeste bekannte Privilegium erhielt
um die noch heidnischen Prussen
Der Deutsche Orden war vom Kaiser Friedrich II. und vom Papst als Herrschaft (Regierung) eingesetzt worden
einen baltischen Volksstamm
(gewaltsam) zu christianisieren
1260 wurde das Stadtschloss erbaut. Ihren Namen erhielt die Stadt angeblich nach der Festung "Toron" im Heiligen Land (heute Tibnin/Tebnine im Libanon)
worauf auch das Stadtwappen (ein T(h)or) hinweist. Im 14
Laut alten Dokumenten heisst die Stadt Thoren
Danzig und Königsberg) und Kulm
Jahrhundert trat Thorn dem Hansebund bei und wurde somit Hansestadt. (siehe auch Elbing
1367 trat Thorn der Kölner Konföderation von Hansestädten bei
1411 wurde der Erste Thorner Frieden zwischen dem polnischen König Wladislaw II. und dem Deutschen Orden geschlossen
1454 das Schloss zu Thorn vom Preußischen Bund erobert und von seinen Bürgern zerstört
Am 19
Oktober 1466 wurde der Zweite Thorner Frieden mit dem Deutschen Orden geschlossen; danach kam die Stadt mit ihren Bürgern an das Haus von König Kasimir IV. und seiner Ehefrau Elisabeth von Habsburg
Thorn und die Städte Danzig und Elbing wurden als „Quartierstädte“ des Hansebundes kleine Freistaaten
der spätere Astronom Nikolaus Koppernigk (Kopernikus)
1473 wurde der berühmteste Sohn der Stadt
als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren; die Familie Koppernigk gehörte zur deutschen Mehrheitsbevölkerung
Der preußische Geschichtsschreiber Christoph Hartknoch war Direktor am Thorner Gymnasium
Der Waffenstillstand mit dem polnischen Königshaus zu Thorn am 5
April 1521 gewährte dem preußischen Hochmeister Albrecht von Brandenburg vier Jahre Ruhe bis zum berühmten Krakauer Frieden
Mit der Auflehnung der preußischen Stände gegen den Katholizismus wurde Thorn (und mithin der größte Teil Preußens) lutherisch (evangelisch)
1557 nahmen Rat und Bürgerschaft die Reformation an
Die Marienschule wurde 1558 zu einem Gymnasium erhoben
Auf Veranlassung des Schwedisch-polnischen Königs Wladyslaw IV
Vasa wurde 1645 unter Ossolinskis Vorsitz das sog
Colloquium charitativum zur Versöhnung der Katholiken und Dissidenten
veranstaltet
woran auch Georg Calixt teilnahm
welche am 16
Streitigkeiten
Juli 1724 zwischen den Jesuitenzöglingen und den Schülern des protestantischen Gymnasiums bei Gelegenheit der Fronleichnamsprozession entstanden
hatten einen Tumult zur Folge
wobei das Jesuitenkloster gestürmt und verwüstet wurde
Das polnische Herrscherhaus leitete ein ungesetzliches Verfahren ein und ließ danach den Stadtpräsidenten Rößner nebst neun Bürgern am 7
nach der zweiten Teilung Polens
Dezember 1724 enthaupten (Thorner Blutgericht) und bestimmte
kam Thorn zusammen mit Danzig wieder zum Königreich Preußen und zum Freistaat Preußen
dass der Magistrat künftig zur Hälfte aus Katholiken bestehen müsse und die Marienkirche den Katholiken zu übergeben sei. Bild nicht gefunden Neuer Ring und die Jakobskirche 1793
Durch den Frieden von Tilsit 1807 gehörte es zeitweise zum Großherzogtum Warschau (1795-1815 an Preußen)
Am 16
April 1813 kapitulierte die französische Besatzung Thorns vor ihren russischen und preußischen Belagerern
die die Stadt zuvor 8 Tage lang beschossen hatten
Durch die Wiener Kongressakte von 1815 kam es wieder zu Preußen zurück; ab 1818 wurde es mit Festungswerken versehen
Zum Ende des 19
Jahrhunderts erlebte Thorn nach dem Bau der Ostbahn einen wirtschaftlichen Aufschwung
Eine sehr beliebte Spezialität waren die Thorner Katrinchen (Pfefferkuchen)
Im Jahr 1885 hatte Thorn mit der Garnison 23.906 - meist evangelische - Einwohner
davon 66 Prozent Deutsche und 34 Prozent Polen
Die Einwohnerzahl wuchs bis zur Volkszählung von 1910 auf 46.000
Nach Ende des 1
Weltkrieges kam Thorn 1920 ohne Volksabstimmung durch den Versailler Vertrag zu Polen
Zwischen den Weltkriegen lag Toruń im sogenannten polnischen Korridor zwischen dem deutschen Reichsgebiet und Ostpreußen
In dieser Zeit wurde Toruń Hauptstadt der Provinz (Woiwodschaft) Pomerellen
Der Anteil der Deutschen in der Stadt sank von 66 Prozent im Jahre 1910 auf 4 Prozent im Jahre 1939
Im 2
Weltkrieg von 1939 bis 1945 gehörte die Stadt zum Deutschen Reich als Reichsgau Danzig-Westpreußen; nach 1945 zur Volksrepublik Polen
Die deutsche Bevölkerungsgruppe
deren Vorfahren seit Jahrhunderten hier gelebt hatten und zu denen auch der Astronom Nikolaus Kopernikus gehörte
wurde vertrieben
Erst seit dieser Zeit wird die Stadt ausschließlich von Polen bewohnt
Thorn ist seit 1978 die Partnerstadt von Göttingen und seit 2003 von Swindon (Großbritannien)
1997 wurde die mittelalterliche Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt
Seit 1999 ist Toruń Sitz des Landtages der Woiwodschaft Kujawien-Pommern (der Woiwode hat seinen Sitz in Bromberg)
Siehe auch: Geschichte Polens Preußen [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten
Bild nicht gefunden Marienkirche Thorn Bild nicht gefunden Stadttheater
ca
1915 Mittelalterliche Altstadt
Weltkulturerbe der UNESCO Teatr im
in der Ortschaft Piwnice
welches 1976 errichtet wurde und eines mit 32 Metern Durchmesser
erbaut 1903-1904 als Stadttheater von dem damals im mitteleuropäischen Theaterbau führenden Wiener Architektenbüro Fellner & Helmer
842 Plätze In der Nähe von Toruń
Wilama Horzycy
welches 1987 errichtet wurde
befindet sich zwei Radioteleskope und zwar eines mit 15 Metern Durchmesser
Letzteres wird auch im Rahmen von VLBI-Beobachtungen eingesetzt. [Bearbeiten]
Persönlichkeiten
Stadtpräsident 1936-1939 [Bearbeiten]
Nikolaus Kopernikus 1473-1543
Politikerin Leon Raszeja
Malerin Alicja Grześkowiak
Arzt Julie Wolfthorn 1864-1944
Historiker Christian Wernicke 1661-1725
Poet Thomas Soemmering 1755-1830
Astronom Christoph Hartknoch 1644-1687
Weblinks
Vorlage:Commons [Bearbeiten]
Allgemein
Offizielle Internetpräsenz der Stadt Toruń (http://www.torun.pl/) Toruń Centre for Astronomy (http://www.astro.uni.torun.pl/index.html) Teatr im
WH
orzyczy (http://www.teatr.torun.pl/) Thorner Kirchenbuch Eintragungen Taufen
Heiraten
verfilmt durch LDS [Bearbeiten]
0
seit 1600 (http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=topicdetails&subject=500974&subject_disp=Germany%2C+Preu%C3%9Fen%2C+Westpreu%C3%9Fen%2C+Thorn+%2D+Church+records&columns=*
Tote
0)
Thorn auf Landkarten von Preußen
circa 1660
Prussia (West- u.Ost Preußen einschl
Landkarte von Caspar Henneberg (http://www.uni-mannheim.de/mateo/desbillons/atlas/seite70.html)
Prussia (westlicher Teil mit Danzig) Blaeu's Landkarte (http://wwwtest.library.ucla.edu/libraries/mgi/maps/blaeu/prvssia.jpg)
Pomerania
Marca (Brandenburg)
circa 1550
Danzig) nach Caspar Henneberg [Bearbeiten]
Radioteleskop
http://www.astro.uni.torun.pl/~kb/HandbRT15/HandbookRT15.htm http://www.astro.uni.torun.pl/~kb/HandbRT32/ChapterII.htm bg:Торун cs:Toruň en:Torun fr:Toruń ja:トルン no:Thorn pl:Toruń sl:Torun sv:Toru
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Thorn
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
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