Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Theodor Lessing
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Theodor Lessing
Stichpunkte
Allgemein
Theodor Lessing (* 8
Februar 1872 in Hannover; †30
August 1933 in Marienbad (ermordet)) war ein deutsch-jüdischer Philosoph und politischer Publizist. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Leben 2 Philosophie 3 Literatur 4 Werke (u.a.) 5 Weblinks [Bearbeiten]
Leben
Theodor Lessing wird als Sohn eines assimilierten deutsch-jüdischen Ehepaares aus dem gehobenen Bürgertum geboren
Der Vater ist ein Arzt der gehobenen sozialen Schichten in Hannover
die von diesem 1899 aber beendet wird (in wie weit Klages angeblicher Antisemitismus der Grund dafür ist
die Mutter ist die Tochter eines Bankiers. Die Schulzeit erlebt er selber als unglücklichen Lebensabschnitt
ist nicht endgültig geklärt)
er ist ein mäßiger Schüler und kann nur mit Schwierigkeiten 1892 sein Abitur ablegen. Er unterhält eine Jugendfreundschaft mit Ludwig Klages
die er schon als Schüler zeigte - zu Literatur
Nach dem Abitur beginnt er ein Studium der Medizin in Freiburg im Breisgau
Bonn und zuletzt München
wo er dann - den Neigungen gemäß
Philosophie und Psychologie wechselt
Er schließt sein Philosophiestudium mit einer Dissertation über den russischen Logiker Afrikan Spir ab
Sozialisten und dazu öffentlichen Verfechter des Feminismus dort entgegengebracht wird. Die darauf folgenden Jahre bringt er sich ohne feste Stellung als Aushilfslehrer und Vortragsredner durch (unter anderem hält er Einführungen in die moderne Philosophie in der Wartehalle des Dresdener Hauptbahnhofs)
Eine geplante Habilitation an der Universität Dresden scheitert am Widerstand
der dem Juden
welche allenfalls ein Randfach an dieser Einrichtung ist. Mit seinen medizinischen Kenntnissen aus der Studienzeit meldet sich Lessing zu Beginn des Ersten Weltkriegs freiwillig zum militärärztlichen Dienst
um dem Kampfeinsatz an der Front zu entgehen
wo er Privatdozent an der Technischen Hochschule für Philosophie wird
1907 kehrt er nach Hannover zurück
Er dient während dieser Zeit als Lazarettarzt und arbeitet als Lehrer
Nebenbei schreibt er Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen
da Lessing in diesem in eindeutiger Weise gegen den Krieg Position bezieht
Das Erscheinen dieses Buches wird aber während des Krieges von der Militärzensur verhindert
Es wird erst 1919 veröffentlicht. Nach dem Krieg kehrt Lessing auf seinen Privatdozentenposten in Hannover zurück und baut in Hannover-Linden ab 1919 die dortige Volkshochschule mit seiner zweiten Frau Ada Lessing auf
Daneben entfaltet er ab 1923 eine umfangreiche publizistische Tätigkeit
den er als Augenzeuge verfolgt
Glossen und Feuilletons und wird dadurch zu einem der bekanntesten politischen Schriftstellern der Weimarer Republik. Aufmerksamkeit erregt 1925 sein Bericht über den Prozess gegen den Serienmörder Fritz Haarmann
Artikel
Essays
vor allem in den beiden republikanisch-demokratischen Tageszeitungen Prager Tageblatt und Dortmunder Generalanzeiger
Er veröffentlicht
Er macht die dubiose Rolle der hannoverschen Polizei (Haarmann war ein Polizeispitzel) in diesem Fall öffentlich. Im selben Jahr schreibt er eine Charakterstudie über den Kandidaten für das Amt des Reichspräsidenten und späteren Gewinner der Präsidentenwahl Paul von Hindenburg
in der er vor der Wahl dieses Mannes warnt
Hindenburg selbst schildert er als eine biedere
hinter der er aber gefährliche politische Kräfte wirken sieht: Ein Philosoph würde mit Hindenburg nun eben nicht den Thronstuhl besteigen
intellektuell anspruchslose Persönlichkeit
ein Zero
Nur ein repräsentatives Symbol
ein Fragezeichen
Man kann sagen: 'Besser ein Zero als ein Nero'
dass hinter einem Zero immer ein künftiger Nero verborgen steht. (aus Hindenburg
erschienen im Prager Tageblatt am 25
Leider zeigt die Geschichte
April 1925) Dieser Artikel bringt ihm die hasserfüllte Gegnerschaft aus deutschnationalen und völkischen Kreisen ein
Es wird zum Boykott seiner Vorlesungen aufgerufen
seine Entfernung von der Universität gefordert und schließlich kommt es zu gewalttätigen Übergriffen gegen ihn
Aus der Öffentlichkeit und besonders aus dem universitären Milleu erfährt er nur schwache Unterstützung
Unter diesem Druck vereinbaren Lessing und das preußische Kultusministerium die Einstellung der Lehrtätigkeit und die unbefristete Beurlaubung
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30
Januar 1933 beginnt Lessing seine Flucht aus Deutschland vorzubereiten
Am 1
März selben Jahres flüchtet er mit seiner Familie in die Tschechoslowakei und lässt sich dort im berühmten Kurbad Marienbad nieder
der ihn entführt und den deutschen Behörden übergibt
Von hier aus setzt er seine publizistische Tätigkeit in deutschsprachigen Auslandszeitungen fort. In Deutschland wird eine Belohnung für denjenigen ausgesetzt
Lessing wird in seinem Exil schließlich am 30
August 1933 im Alter von 61 Jahren von nationalsozialistischen Mördern durch das Fenster seines Arbeitszimmers erschossen. [Bearbeiten]
Philosophie
Lessing steht in der Tradition des philosophischen Pessimismus und der Willensmetaphysik eines Arthur Schopenhauer
Die Grunderfahrung des Menschen in der Welt seien Not und Leiden
Doch anders als z
BS
chopenhauer reagiert Lessing auf diese Erkenntnis nicht mit Rückzug ins Private oder Weltabgewandheit
sondern - entgegen den persönlichen Neigungen - mit einer Philosophie der Tat. [Bearbeiten]
Literatur
Rainer Marwedel: Theodor Lessing 1872-1933
Eine Biographie
Luchterhand Verlag
Frankfurt am Main 1987 Ich warf eine Flaschenpost ins Eismeer der Geschichte
Sammelband mit Essays und Feuilletons
herausgegeben und eingeleitet von R
Luchterhand Verlag
Frankfurt am Main 1986 [Bearbeiten]
Marwedel
Werke (u.a.)
Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen
1919 Haarmann
Die Geschichte eines Werwolfs
1925 Einmal und nie wieder
aus dem Nachlass herausgegeben 1935 [Bearbeiten]
Erinnerungen
Weblinks
Hindenburg (1925) (http://www.anthropoid.info/sites/text_lessing.html) Über den Mord an Lessing (http://www.literaturatlas.de/~la14/Der%20Mord.htm) Vorlage:Personendaten
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Theodor Lessing
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
P.D.Q. Bach
P.D.Q. Bach
Hochburgund
Rekursive Programmierung
Stillleben
Shelta
Vfb muenze gr.jpg
Grenoble
Guadalquivir
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt