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Diskussion : Faser
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Faser
Stichpunkte
Allgemein
Eine Faser ist ein im Verhältnis zur Länge dünnes und flexibles Gebilde
sondern nur Zugkräfte aufnehmen
Fasern können keine Druck-
da sie bei Druckbelastung knicken
sie bilden eine bestimmte Struktur
In Natur und Technik kommen Fasern allermeistens in einem grösseren Verbund vor
Fasern kommen in Natur und Technik häufig vor
da zwei Phänomene zu beobachten sind: Eine Struktur aus Fasern ist stabiler als eine Konstruktion der gleichen Form und dem gleichen Werkstoff "aus dem Vollen"
Zwei Fasern sind zusammen verdreht stärker als beide einzeln. Der Ausdruck Faser wird hauptsächlich in der Biologie und der Textiltechnik verwendet
wo er aber das gleiche bedeutet
man-made fibres 1.2.1 Fasern aus natürlichen Polymeren 1.2.2 Fasern aus synthetischen Polymeren 1.2.3 Anorganische Kunstfasern 1.3 Fasermischungen 2 Textile Eignung 3 Weblinks [Bearbeiten]
von Drähten unterscheidet sie der geringere Durchmesser. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Einteilung 1.1 Naturfasern 1.1.1 Pflanzenfasern 1.1.2 Fasern tierischen Ursprungs 1.1.3 Mineralfasern geologischen Ursprungs 1.2 Kunstfasern
Fasern grenzen sich von Stäben wegen ihrer mangelnden Biege- und Knicksteifigkeit ab
Einteilung
Länge
Beschaffenheit oder gar ihrer Verwendung eingeteilt werden
Fasern können nach ihrer Herkunft
Fasern begrenzter Länge sind Stapelfasern
im Prinzip unendlich lange Fasern Filamente
Gerade im deutschsprachigen Raum herrscht eine gewisse Verwirrung um Ausdrücke
DIN 60000 und 60001 führen den Begriff Chemiefaser als Übersetzung des englischen Ausdrucks man-made fibre ein
da der Mensch auch rein physikalische Effekte zur Herstellung von Fasern ausnutzen kann (Beispiel Glasfasern)
Diese Übersetzung ist problematisch
da alle Fasern eine chemische Zusammensetzung haben
Der Ausdruck Chemiefaser sollte auch daher nicht verwendet werden
So besteht Baumwolle etwa aus Zellulose – genau wie die vom Menschen hergestellte Viskose
An dieser Stelle sollen die Fasern daher in Naturfasern und Kunstfasern eingeteilt werden
wobei Kunstfaser als Übersetzung des englischen man-made fibre zu verstehen ist
Diese Einteilung ist an ISO 6938 und 2076 angelehnt
Fasern können durch die Brennprobe bestimmt werden
Geruch und Rückstand. [Bearbeiten]
Dabei hält man die Fasern in die Flamme und beobachtet Verbrennung
Naturfasern
[Bearbeiten]
Pflanzenfasern
siehe auch Nesseltuch Hanf Jute Lein (Flachs) Ramie Hartfasern Holzfasern Sisal Fruchtfasern Kokos [Bearbeiten]
Pflanzenfasern kommen bei Pflanzen als Leitbündel im Stengel oder Stamm und als Samen-Fortsätze vor. Samenfasern Baumwolle Kapok Bastfasern Brennnessel
Fasern tierischen Ursprungs
Bei Tieren bilden die Haarfollikel Fasern
Ausnahmen sind Seide (Verpackung der Raupen) und Muskelfasern
quasi-zelluläre kontraktile Bestandteile des Muskels
Fasern die sich textil nutzen lassen sind: Wollen und feine Tierhaare Wolle von Schafen wird meist durch jährliches scheren gewonnen und auch als Schurwolle bezeichnet. Alpaka
Vikunja
Lama
Guanako sind die Haare von den gleichnamigen Lamaarten bzw
Schafkamelen
weich
glänzend und wenig gekräuselt
Die Haare sind fein
Angora (Haare vom Angorakaninchen)
Kanin (gewöhnliche Kaninchenhaare) sind sehr fein
glatt und sehr leicht
Da sie Wasserdampf gut aufnehmen sind Stoffe aus Kanin sehr warmhaltend und rheumalindernd
Kaschmir gewinnt man durch Auskämmen und sortieren der Flaum- oder Grannenhaare der Kaschmirziege
weich
leicht und glänzend
Diese Haare sind so fein wie die feinste Merinowolle und Bekleidung aus Kaschmir ist deshalb fein
die Tiere werfen es jährlich ab
Kamelhaar ist das Flaumhaar der Kamele
Es ist sehr fein
weich und leicht gekräuselt und beigebraun
Mohair bezeichnet die Haare der Angora- oder Mohairziege
leicht gelockt und glänzend
Sie sind lang
Ihre Farbe ist weiss und sie filzen kaum. Grobe Tierhaare Ziegenhaar Rinderhaar Hier haben vor allem die Haare des Yaks eine textile Bedeutung
der Seidenraupe gewonnen
Rosshaar ist sehr grob und wurde früher als Polster und Füllung von Matratzen verwendet. Seiden Maulbeerseide (Zuchtseide) wird aus dem Kokon des Maulbeerspinners
Tussahseide (Wildseide) wird aus dem von Bäumen und Sträuchern gesammelten Kokon des wildlebenden Tussahspinners hergestellt
Da hier der Schmetterling meist ausgeschlüpft ist
sind die Fasern kürzer und nicht abhaspelbar
Eine Zucht des Tussahspinners ist bisher nicht gelungen. [Bearbeiten]
Mineralfasern geologischen Ursprungs
Mineralfasern (Fasern ohne organisch gebundenen Kohlenstoff) kommen natürlich paraktisch nur in dieser Form vor: Asbest [Bearbeiten]
Kunstfasern,
man-made fibres
die durchwegs bekannter sind als ihre chemische Zusammensetzung
Es existiert eine sehr grosse Anzahl Handelsnamen und ehemaliger Handelsnamen
Die meisten Kunstfasern sind Polymere: [Bearbeiten]
Fasern aus natürlichen Polymeren
Zellulosische Fasern Viskose wird nach dem Viscoseverfahren aus Pinien- und Buchenholz hergestellt
Modal wird nach dem modifizierten Viscoseverfahren hergestellt und hat deshalb eine höhere Festigkeit als Viskose im trockenen und nassen Zustand
Cupro wird nach dem Kupferoxid-Ammoniak-Verfahren hergestellt
Acetat wird im Trockenspinnverfahren aus in Aceton gelöstem Zelluloseacetat ersponnen
hier wird jedoch in Dichlormethan gelöst. Papierfasern Cellulon Gummifasern Gummi Pflanzeneiweissfasern Tiereiweissfasern Kasein
Aralac [Bearbeiten]
Tiolan
Handelsnamen Lanital
Triacetat wird ebenfalls aus Zelluloseacetat hergestellt
Fasern aus synthetischen Polymeren
Handelsnamen Kevlar
Perlon
Twaron hat eine sehr hohe Reissfestigkeit und wird für technische Textilien benützt. Polyamid
Nomex
Polykondensationsfasern Aramid
Dederon ist sehr elastisch und knittert wenig
Handelsnamen Nylon
Dralon
Polyamid lässt sich durch Hitze dauerhaft verformen
dies wird beim Thermofixieren ausgenützt
Polyester zeigt vielseitige Eigenschaften und nimmt deshalb eine Spitzenposition unter den synthetischen Fasern ein
Handelsname Dyneema Polyacryl weist einen wollähnlichen Griff und gute Licht- und Chemikalienbeständigkeit auf
Die Polyesterfaser ist sehr reiss- und scheuerfest und nimmt kaum Feuchtigkeit auf. Polymerisationsfasern Polyethylen
Modacryl sind veränderte Acrylfasern und unter anderem flammhemmend
Sie werden deshalb zu Schutzbekleidung verarbeitet
Polyvinylchlorid ist gut warmhaltend und wird für Rheumawäsche eingesetzt
Handelsnamen Teflon ist wasserabweisend und kaum färbbar
Polytetrafluorethylen
Es wird als Folie mit Mikroöffnungen in Wetterschutzbekleidung
Handelsname Gore-Tex verarbeitet
Dorlastan
Handelsnamen Trevira Polyadditionsfasern Polyurethan als Elastomer
Handelnamen Spandex
Lycra
Elastan
Polyethylenterephthalat
ein thermoplastisches Polyester
Elastan besteht aus mindestens 85% Polyurethan und hat eine sehr hohe elastische Dehnung
Badebekleidung und Strümpfe
Da es in Vergleich zu Gummi gut anfärbbar ist
wird es meist in Verbindung mit anderen Fasern für dehnbare Gewebe
eingesetzt
Elastodien hat für den textilen Einsatz praktisch keine Bedeutung. [Bearbeiten]
Anorganische Kunstfasern
Glasfasern sind nicht dehnbar und spröde
Sie werden in Dekostoffen und für die Inneneinrichtung benützt
Kohlenstofffasern sind sehr leicht und haben eine hohe Festigkeit
Sie werden zur Verstärkung von Kunststoffen und in technischen Textilien eingesetzt
sehr dünner Draht [Bearbeiten]
Metallfaser
Fasermischungen
Es ist heute üblich
für textile Anwendungen Fasern zu mischen
Ziel ist immer
bessere Gebrauchseigenschaften
ein besseres Garn zu bekommen. Hier wird einerseits versucht
bessere bekleidungsphysiologische oder bessere Pflegeeigenschaften zu erhalten
Auf der anderen Seite versucht man eine Veränderung des Aussehens oder eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit zu erreichen
Von der Verarbeitung sind Gemische schwieriger zu handhaben als pure Fasern. Vigogne ist eine Mischung aus Wolle und Viskose [Bearbeiten]
Textile Eignung
Fasern
sollten einen Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer haben
da sie sich sonst unangenehm hart anfühlen
die zu Kleidern verarbeitet werden sollen
sondern für technische Textilien wie Verpackungen oder Dämmmatten
Daher werden sämtliche Bastfasern heute nicht mehr für Kleider verwendet
für Kleidung wie für technische Anwendungen
Kunstfasern aus Polymeren eignen sich sehr gut für Textilien
kann ihre Form
Da die Fasern eigens hergestellt werden
Dicke und Länge fast frei gewählt werden
zu Gelege (Technik) oder zu einem Vliesstoff verarbeitet
Glasfasern und Kohlenstofffasern werden zwar auch gewoben
dies jedoch nur
um sie später zu nicht textilen Faserverbundwerkstoffen weiterzuverarbeiten
Glasfaser finden in verwebter Form auch verwendung als temperaturbeständige Isolierung für Kabel
wo sie meist geflochten werden
Dünne Metalldrähte spielen eine erhebliche Rolle bei der Herstellung von Kabeln
Sollen Fasen textil verwendet werden
müssen sie gesponnen werden
Ausnahme: Vliesstoff und Filamente. [Bearbeiten]
Weblinks
Stofflexikon (http://www.stofflexikon.com) Chemie der Textilfaser (http://www.hausarbeiten.de/download/20415.pdf) en:Fiber es:Fibra fr:Fibre ja:ç¹Šç¶ pt:Fibra sv:Fiber
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Faser
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