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Diskussion : Terpene
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Terpene
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Allgemein
Bild nicht gefunden Isopren Die Terpene sind eine stark heterogene und sehr große Gruppe von chemischen Verbindungen
die sich formal von Isopren beziehungsweise Isopentyleneinheiten ableiten lassen
dass ihre Kohlenstoffanzahl sich immer durch 5 teilen lässt (C5-Regel)
Charakteristisch für Terpene ist
Es sind über 8.000 Terpene und über 30.000 der nahe verwandten Terpenoide bekannt
Die meisten Terpene sind Naturstoffe
hauptsächlich pflanzlicher und seltener tierischer Herkunft
Carbonsäure- und Ester-Terpene vor
Aldehyd-
aber auch Vertreter weiterer Stoffgruppen sind unter den Terpenen zu finden
Glycosid-
Ether-
Keton-
Alkohol-
In der Natur kommen überwiegend Kohlenwasserstoff-
Die Terpene sind Hauptbestandteil der in Pflanzen produzierten ätherischen Öle
Aufgrund der Größe und Vielfältigkeit der Terpene gibt es mehrere Klassifikationen
ihre biologische Funktion ist allerdings nur lückenhaft erforscht
Die Terpene sind vielfach biologisch und pharmakologisch interessant
Sie können als umweltfreundliche Insektizide verwendet werden
indem sie als Pheromone Insekten in Fallen locken
Außerdem wirken viele antimikrobiell
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Biosynthese 3 Eigenschaften 4 Gewinnung 5 Klassifizierung 6 Hemiterpene 7 Monoterpene 7.1 Acyclische Monoterpene 7.2 Monocyclische Monoterpene 7.3 Bicyclische 8 Sesquiterpene 8.1 Acyclische 8.2 Monocyclische 8.3 Polycyclische 9 Diterpene 9.1 Acyclische 9.2 Cyclophythane bis Tetracyclophytane 10 Sesterterpene 11 Triterpene 11.1 Tetracyclische 11.2 Pentacyclische 12 Tetraterpene 13 Polyterpene 14 Literatur 15 Weblinks [Bearbeiten]
Viele Terpene werden als Geruchs- oder Geschmacksstoffe in Parfümen und kosmetischen Produkten verwendet. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
Die Terpene wurden von August Kekulé nach dem Baumharz Terpentin benannt
das neben Harzsäuren auch Kohlenwasserstoffe enthält
Ursprünglich wurden nur diese als Terpene bezeichnet
der Begriff wurde dann später erweitert und genauer spezifiziert
der während seiner Arbeit bei August Kekulé forschte
und Leopold Ruzicka
Wichtigste Forscher auf dem Gebiet der Terpene waren neben anderen vorallem Otto Wallach
was dazu führte
Früher wurden Terpene nach ihrer Herkunft benannt
dass gleiche Verbindungen unterschiedliche Namen erhielten
dass viele dieser Verbindungen tatsächlich identisch waren
Otto Wallach zeigte 1884
1892 konnte Wallach dann die ersten 9 Terpene eindeutig beschreiben
das 180 Seiten umfasste
Von 1884 bis 1914 schrieb er dann an dem Buch Terpene and Camphor
dass die Terpene auf Isopreneinheiten aufbauen
Er erkannte
Adolf von Baeyer forschte auf dem Gebiet der Strukturaufklärung der Terpene
niedere Terpene eindeutig identifiziert
Trotz der Forschungsarbeit waren lange Zeit nur sehr wenige
So konnte erst 1910 die erste korrekte Formel eines Sesquiterpens
durch Friedrich Wilhelm Semmler ermittelt werden
des Santalens
Die Biogenetische Isoprenregel wurde 1887 von Otto Wallach aufgestellt
1922 formulierte Leopold Ruzicka dieses Kriterium unter dem Namen Biogenetische Isoprenregel
Feodor Lynen und Konrad Bloch beschrieben 1964 die Biosynthese der Terpene
woraufhin Feodor Lynen 1965 das Buch Der Weg der "aktivierten Essigsäure" zu den Terpenen und Fettsäuren veröffentlichte. [Bearbeiten]
Biosynthese
Der Herstellung der Terpene in Organismen (Biosynthese) wurde erstmalig von Feodor Lynen und Konrad Bloch verstanden und beschrieben. Bild nicht gefunden700px Die Biosynthese beginnt mit der aktivierten Essigsäure (Acetyl-CoA)
das das Grundgerüst der Sesquiterpene ist
welches das Grundgerüst der Monoterpene ist. rechts: GPP kann in Farnesylpyrophosphat (F-PP) umgewandelt werden
der durch die biologische Aldol-Reaktion zu β-Hydroxy-β-methyl-glutaryl-CoA umgewandelt wird
Aus dieser wird durch die biologische Claisen-Kondensation aktivierter Acetessigester (Acetoacetyl-CoA) dargestellt
welches dann zur aktivierten Mevalonsäure (Mevalonyl-CoA) reagiert. Bild nicht gefunden400px Bild nicht gefunden400px </center> links: Von der Mevalonsäure geht die Biosynthese über Mevalonsäurediphosphat und Isopentenylpyrophosphat oder dessen Isomer γ
γ-Dimethylallylpyrophosphat bis zum Geranylpyrophosphat (GPP) weiter
Aus Farnesylphosphat entsteht nun entweder das Squalen
das Grundgerüst der Triterpene
oder das Geranylgeranylpyrophosphat (GG-PP)
das Grundgerüst der Diterpene
Das GG-PP kann wiederum zum 16-trans-Phytoen reagieren
dass das Grundgerüst der Tetraterpene ist
diese Grundgerüste in die jeweiligen Terpene umwandeln. <center> [Bearbeiten]
die Terpensynthasen
indem die Schlüsselenzyme in der Terpenbiosynthese
Jedes Terpen wird so über die Biosynthese dargestellt
Eigenschaften
Die meisten Terpene sind schlecht wasserlöslich. Über andere physikalische oder chemische Eigenschaften lassen sich keine allgemein gültigen Aussagen treffen
Die physikalisch-chemischen Eigenschaften sind auch kein Kriterium von Naturstoffen für die Zugehörigkeit zu den Terpenen. [Bearbeiten]
Gewinnung
vor allem Mono-
können aus Pflanzen(teilen) oder ätherischen Ölen durch physikalische Methoden wie zum Beispiel Wasserdampfdestillation
Bild nicht gefunden Ein Beispiel: Die Camphersynthese Terpene
Extraktion oder Chromatographie gewonnen werden
Sesqui- und Diterpene
Dabei liefern die jugendlichen Pflanzen typischerweise die Terpen-Kohlenwasserstoffe und die älteren Pflanzen die zunehmend sauerstoffhaltigen Derivate
Aldehyde und Ketone
wie Alkohole
Es gibt aber auch chemische Methoden zur großtechnischen Herstellung von Terpenen
die meist sehr spezifisch sind. [Bearbeiten]
Klassifizierung
Bild nicht gefunden Kopf und Schwanz am Isopren-Molekül Die Terpene zählt man in der Systematik der organischen Chemie zu den Lipiden (sekundäre Naturstoffe)
Des Weiteren sind die Terpene eine Untergruppe der Terpenoide
bei denen in späteren Schritten der Biosynthese Kohlenstoffatome ausgeschleußt werden
Die Terpenoide sind Terpene
Ihre Kohlenstoffanzahl ist folglich nicht mehr durch 5 teilbar
Die Zugehörigkeit zu den Terpenen begündet sich in einer gemeinsamen Biosynthese und der C5-Regel
nicht in gemeinsamen Eigenschaften
Der gemeinsame Baustein aller Terpene ist das Isopren
Die Terpene zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen
bicyclischen beziehungsweise tricyclischen Terpenen unterschieden
zwei
oder drei Ringen
also Molekülen ohne beziehungsweise mit einem
mono-
Generell wird zwischen acyclischen
Feiner unterscheidet man die Terpene auch durch das Kohlenstoffgerüst
auf dem sie aufbauen
Außerdem werden sie über ihre sekundäre Stoffgruppenzugehörigkeit klassifiziert. Bild nicht gefunden biogenetische Isoprenregel
Der dicke Balken zeigt den Ort der Verknüpfung
ob die Isopreneinheiten Kopf-Schwanz
Kopf-Kopf oder Schwanz-Schwanz verbunden sind
Man unterscheidet zudem
Dies wird Biogenetische Isoprenregel genannt
die Seite
Die Seite der Isopreneinheit
an der die Methylgruppe hängt
wird Kopf genannt
Schwanz
an der die Propylgruppe hängt
die die gleiche Anzahl von Kohlenstoffatomen haben
Die Terpene kann man in Isopreneinheiten unterteilen (jeweils immer 5 Kohlenstoffatome)
mit 20 Diterpene (C20)
mit 10 Monoterpene (C10)
mit 15 Sesquiterpene (C15)
mit 30 Triterpene (C30) und mit 40 Tetraterpene (C40)
mit 25 Sesterterpene (C25)
Terpene mit 5 Kohlenstoffatomen nennt man Hemiterpene (C5)
also mit mehr als 40 Kohlenstoffatomen
nennt man Polyterpene (größer als C40). [Bearbeiten]
Terpene mit mehr als 8 Isopreneinheiten
Hemiterpene
Bild nicht gefunden von links nach rechts: Prenol
3-Methyl-3-buten-2-ol
Tiglinsäure
Seneciosäure und Isovaleriansäure
Angelicasäure
Bei den Hemiterpenen ist nur eine Isopreneinheit vorhanden
Es sind nur ungefähr 25 Hemiterpene bekannt
die in der Natur äußerst selten vorkommen
Die wichtigsten Hemiterpene sind das Prenol
Senciosäure und Isovaleriansäure. [Bearbeiten]
sowie die Carbonsäuren Tiglinsäure
Angelicasäure
Monoterpene
Es sind über 900 Monoterpene bekannt
6-Dimethyloctan ab und sind Kopf-Schwanz verknüpft
Sie leiten sich vom 2
Tricyclische Monoterpene sind äußerst selten
oder das Aphrodisiakum Cantharidin
das als Racemat mit Camphen vorkommt
Ein Beispiel ist das Tricyclen
die von Pflanzen in großen Mengen produziert werden
Monoterpene sind zusammen mit Sesquiterpenen Hauptbestandteil von ätherischen Ölen
So lässt sich zum Beispiel aus einem Quadratmeter mit Nadelstreu bedecktem Waldboden bis zu ein Liter an Monoterpenen gewinnen
warum sich Waldbrände schnell ausbreiten können
Sie sind mit ein Hauptgrund
Man kann in den Bestandteilen von über 2.000 Pflanzen aus 60 verschiedenen Familien Monoterpene finden. [Bearbeiten]
Acyclische Monoterpene
Bild nicht gefunden Citronellol Wichtige acyclische Kohlenwasserstoff-Monoterpene sind Myrcen
Ocimen und Cosmen
Myrcen ist Bestandteil ätherischer Öle
Ocimen kommt in der Blüte des Lavendels vor
Linalool findet sich im Rosen- und bis zu 50 Prozent im Lavendelöl
Koriander und Palmarosaöl enthalten Geraniol und Nerol
Citronellol kann aus Citronellöl gewonnen werden
Myrcenol aus Thymianöl. Auch Lavandulo findet sich im Lavendelöl
Ipsdienol ist Duftstoff in den Blüten von Orchideeenarten
All diese Verbindungen sind wichtige acyclische Monoterpen-Alkohole
Als Furanoide acyclische Monoterpene sind zum Beispiel Perillen und Rosenfuran zu nennen
Rosenfuran ist der Duftstoff des Rosenöls
Perillen kommt in ätherischen Ölen vor und ist ein Abwehrpheromon
Rosenoxid und Neroloxid sind Duftstoffe des bulgarischen Rosenöls
Neral und Geranial bilden das Racemat Citral
das zu Parfüm verarbeitet wird
Citronellal wird als Insektenabwehrmittel verwendet
Eine wichtige Carbonsäure ist die Geraniumsäure. [Bearbeiten]
Monocyclische Monoterpene
weisen ein Cyclohexangerüst auf
die sich vom p-Menthan ableiten lassen
Bild nicht gefunden Limonen Die meisten monocyclischen Monoterpene
Es gibt jedoch auch mehrere Verbindungen mit Cyclopropan- und Cyclobutangerüst (Chrysanthemumsäure Cinerin I und Crysanthemol) oder mit Cyclopentangerüst
wie zum Beispiel Grandisol und Junionon
lässt sich hier einordnen
das Thioterpineol
Der Stoff mit dem kleinsten bekannten Geruchsschwellenwert
Rund 200 Monoterpene mit einem Cyclopentangerüst gibt es
Sie werden in die Iridoide und Secoiridoide unterteilt
Entdeckt wurden die Verbindungen zum ersten Mal in einer Ameisenart (Iridomyrmex) und sind somit einige der wenigen Terpene nichtpflanzlicher Herkunft
das einen Sechser- und einen Fünferring enthält (Cyclopentanpyrangerüst)
Sie zeichnen sich durch ein Grundgerüst aus
die nicht mehr zu den Terpenen gehören
Durch Ausschleusung von Kohlenstoffmolekülen aus dem Grundgerüst entstehen Terpenoide
Iridoide sind zum Beispiel Inhaltsstoffe von Keuschlamm-Früchten
die bei Menstruationssbeschwerden eingesetzt werden und in der bei Rheuma verwendeten Teufelskralle
Die monocyclischen Monoterpene mit Cyclohexangerüst werden meist wiederum nach ihrer sekundären Stoffgruppenzugehörigkeit unterteilt
Phellandren
Limonen
Terpinolen
Terpinen und Cymol
Die wichtigsten Kohlenwasserstoffe sind hier Menthan
Menthan ist im Vergleich zu den anderen Monoterpen-Kohlenwasserstoffen in der Natur eher selten
Terpinolen und Terpinen sind Duftstoffe und Bestandteil ätherischer Öle
Limonen tritt sehr häufig in den verschiedensten Pflanzen auf
Terpinolen ist auch Alarmpheromon der Termiten
Fenchel und Eukalyptusöl
Phellandren findet sich im Kümmel
Cymol findet sich im Einfachen Bohnenkraut
Menthol ist Hauptbestandteil des Pfefferminzöls
es ist ein Analgetikum und hat weitere medizinische Anwendungen
Auch Pulegol findet sich in Pfefferminzölen
Piperitol kommt in Eukalyptus- und Pfefferminzarten vor
Terpineol ist ein Duftstoff
Carveol findet sich in Zitrusölen
Thymol findet sich in den ätherischen Ölen des Thymians und Oreganos
Pfeffer
Dihydrocarveol kommt im Kümmel
Sellerie und Minze vor
Anethol findet sich im Anis und Fenchel
Menthon und Pulegon
tretten wie das Menthol in Pfefferminzölen auf
sowie deren Isomere
Phellandral findet sich im Wasserfenchelöl
Carvon und Carvenon finden sich im Kümmel und Dill
Piperiton in Eukalyptusölen
Ascardiol
4-Cineol und 1
sowie 1
8-Cineol sind Epoxide
8-Cineol wirkt bakterizid und findet sich hauptäschlich in Eukalyptus und Lorbeer und zusammen mit dem 1
4-Cineol in Wacholder
1
Ascardiol findet sich in Gänsefuß-Arten [Bearbeiten]
Bicyclische
Bild nicht gefunden Grundgerüste der bicyclischen Monoterpene
Camphan und Fenchan
Thujan
Pinan
aber weiter gefasst auch Isobornylan und Isocamphan
Die bicyclen Caran
sind die wichtigsten Stammverbindungen der bicyclischen Monoterpene
3-Caren ist Hauptkomponente des Terpentins
Tannen und Wacholder-Arten vor
des Öls des Schwarzen Pfeffers und kommt außerdem in Citrus-Bäumen
Thujen kommt im Koriander und Dill und außerdem neben Sabinen in Ölen vor
Thujon ist psychoaktiv
sondern ähnelt in seiner Wirkung eher dem THC
der zum Beispiel zu Absinth verarbeitet wird
es wirkt jedoch nicht halluzinogen
es kommt in Wermut vor
Thujanol kommt im Lebensbaum-
Wacholder- und Artemisia-Arten vor
kommen zum Beispiel in Scheinzypressen vor
wie zum Beispiel die Chaminsäure
Carbonsäuren mit Caran- beziehungsweise Carengrundgerüst
auch Verbenol ist Bestandteil des Terpentins
zusammen mit Verbenon das in den Ölen des Rosmarins vorkommt
ein Sexualpheromon des Borkenkäfers
Pinen ist neben dem 3-Caren zweithäufigste Komponenten des Terpenitns
es ist
auch Borneol findet sich in diesem Baum
es kann aus dem Kampferbaum isoliert werden
Pinocarvon kommt in Eukalyptusölen vor und ist Sexualpheromonen des Kiefenspaners. Campher ist durchblutungsfördernd
schleimlösend und hat viele weitere medizinisch-interessante Eigenschaften
tretten in mehreren ätherischen Ölen auf
Isoborneol kommt in vielen Korbblütlern vor. Die Fenchane
besonders Fenchon und Fenchol und deren Diverate
Fenchen und seine Diverate sind selten in ätherischen Ölen
Auch das Safrol ist ein bicyclisches Monoterpen
Anethofuran ist ein bicyclisches Monoterpen mit Furankörper. [Bearbeiten]
Sesquiterpene
sie sind die größte Untergruppe der Terpene
Es gibt mehr als 3000 Sesquiterpene
Sesquiterpene leiten sich hauptsächlich vom Farnesan ab
Trotz der vielen Sesquiterpene sind nur rund 20 Sesquiterpene als Riech- und Aromastoffe wichtig. [Bearbeiten]
Acyclische
es kommt zum Beispiel in Ölschiefer vor
Farnesan ist die Stammverbindung der Sesquiterpene
Farnesol kommt im Rosen- und Jasminöl vor
Nerolidol kommt in Orangenblüten vor
Sinensal im Orangenöl
Sesquirosenfuran und Longifolin
Furanoide acyclische Sesquiterpene sind Dendrolasin
Dendrolasin ist nicht nur pflanzlicher Herkunft
es kommt auch in Ameisen vor
Die Abscisinsäure reguliert das Wachstum von Pflanzen. [Bearbeiten]
Monocyclische
Bild nicht gefunden Grundverbindungenen der monocyclischen Sesquiterpene
Elemane und Humulane unterteilt. Über 100 Bisabolane kommen natürlich in Pflanzen vor
Die monocyclischen Sesquiterpene werden hauptsächlich in die Stammverbindungenen Bisabolane
Germacrane
Zigniberen kommt im Ingweröl vor
Bisabolol wirkt entzündungshemmend und kommt im Öl der Kamillle vor
Bisabolen findet sich in Scheinzypressen und Kiefernarten
Sesquisabinen kommt im Schwarzen Pfeffer
Sesquithujen im Ingwer vor
Die vom Germacran abgeleiteten Periplanone sind Sexualpheromone
Bicycloelemen im Pfefferminzöl
Bicycloelemen und Elemol leiten sich vom Eleman ab
Elemol findet sich im Citronellöl
Viele vom Humulan abgeleitete Terpene finden sich im Öl des Hopfens [Bearbeiten]
Polycyclische
Bild nicht gefunden Einige Grundskelette polycyclischer Sesquiterpene Die meisten der Sesquiterpene sind polycyclisch
Pfeffer und Gewürznelken
Unter den knapp 30 Caryophyllanen ist das wichtigste das Caryophyllen
es findet sich im Kümmel
Von den Eudesmanen und Furanoeudesmanen sind ungefähr 450 bekannt
Eudesmol in Eukalyptusarten
Selinen findet sich im Sellerie und Cannabis
Costol in Costuswurzelnöl
Die Santonine wirken antihelmintisch
Ein wichtiges Furanoeudesman ist das Tubipofuran
Die etwa 150 bekannten Eremophilane und Valerane finden sich vor allem in höheren Pflanzen
9-dion sind Geschmackstoffe im Grapefruitöl
Nootkaton sowie 11-Eremophilen-2
Von den Cadinanen sind ungefähr 150 bekannt
Cadinen im Kubebenpfeffer und Wacholder
Muuroladien in Terpentinsorten
Cadinadien findet sich im Hopfenöl
Die Artemisiasäure wirkt antibakteriell
Guajane und Cycloguajane gibt es über 400
Guajadien findet sich im Tolubalsam
Eine Reihe von Pseudoguajanen
wie zum Beispiel die Ambrosiasäure findet sich in Ambrosiaarten
Viele der Himachalane finden sich im Zedernöl
Mehrere Daucane finden sich in der Wilden Möhre (Daucus carota)
nachdem diese auch benannt sind
Das von Marasman abgeleitete Isovelleral wirkt antibiotisch
das vom Isolactaran abgeleitete Merulidial ist ein Metabolit des Pilzes Merulius tremmellosus
die Chamigrane finden sich in Algen
Die Acorane und die 50 Chamigrane sind Spiroverbindungen
Das vom Cedran abgeleitete Credol ist Geruchsstoff des Zedernöls
ein Beispiel ist die Hirsutumsäure
Hirtusane sind häufig Metaboliten von Pilzen
Auch gibt einige Gruppen polycyclischer Sesquiterpene
die nicht vom Farnesan abstammen. [Bearbeiten]
Diterpene
Bild nicht gefunden Phytan Es gibt rund 2700 Diterpene
die Diterpene leiten sich von Phytan ab. [Bearbeiten]
Acyclische
Phytan findet sich
zum Beispiel zusammen mit der Phytansäure im Ölschiefer
oder auch in der menschlichen Leber
Phytol ist ein Ester des Chlorophylls. [Bearbeiten]
Cyclophythane bis Tetracyclophytane
16-Cyclophytan Die meisten Cyclophytane leiten sich vom 20
1
25-Cyclophytan ab
Bild nicht gefunden 10
6-Cyclophytane sind seltener
Retinal
Retinal ist mit dem Opsin in der Netzhaut des Auges zum Rhodopsin gebunden und dort für den Sehvorgang wichtig
Axerophthen und Tretinoin sind Vertreter der Vitamin A-Reihe
Retinol
seltener vom 1
6-Cyclophytan abgeleiteten Haliman oder Clerodan
Agelasin E und Agelasidin B wirken krampflösend und antibakteriell. Bild nicht gefunden Labdan Die etwa 400 Bicyclophytane leiten sich vom Labdan ab
Pumiloxid und Abienol finden sich in Fichten
Sclareol im Salbeiarten
Labdanolsäure und Oxocativinsäure finden sich in Kiefergewächsen
die Pinifolsäure in Nadel von Kieferngewächsen
Cassane
Wichtige Stammverbindungen der Tricyclophytane sind die Primarane
Cleistanthane und Abietan
Die Primarane
Podocarpinsäure und Nimbiol
wie zum Beispiel Podocarpinol
finden sich hauptsächlich in europäischen Kiefern
Von den Cassanen
hauptsächlich von der Cassainsäure
leiten sich Ester-Alkaloide ab
Cleistanthane sind zum Beispiel Auricularsäure und Cleistanol
Abietenol oder Palustrinsäure. Bild nicht gefunden Wichtige Stammverbindungen der Tricyclophytane Bild nicht gefunden Wichtige Stammverbindungen der Tetracyclophytane Das vom tricyclische Diterpenoid Baccatin III abgeleitete Terpen-Alkaloid Paclitaxel aus der Pazifischen Eibe wird auf Grund seiner Mitose hemmenden Wirkung auch als Zytostatikum in der Krebstherapie eingesetzt
Abietane finden sich hauptsächlich in Nadelbäumen
wie zum Beispiel die Harzsäure Abietsäure
Das ebenfalls tricyclische Forskolin wird in der Biochemie als Aktivator der Adenylylcyclase eingesetzt
Auch die Tetracyclophytane werden in mehrere Stammgruppen unterteilt
Ein Kauran
14-Trihydroxy-16-kauren-15-on
wirkt tumorhemmend
1
7
wie zum Beispiel das Atisen
lassen sich in bestimmte Alkaloide umwandeln
Die Atisane
Von den Gibberellanen abgeleitete Terpenoide wie Gibberellinsäure beeinflussen als Phytohormone das Pflanzenwachstum
Die Grayanotoxane
wie zum Beispiel das Leucothol C sind häufig toxisch und finden sich in vielen Blättern. [Bearbeiten]
Sesterterpene
11
15
7
Bild nicht gefunden 3
19-Pentamethylicosan Sesterterpene wurden erstmals 1965 aus Insektenwachs und niederen Pilzen isoliert
15
11
sie leiten sich von 3
Es gibt ungefähr 150 bekannte Sesterterpene
davon haben 30 einen Furan-Körper
7
19-Pentamethylicosan ab
Sesterterpene sind in der Natur eher selten
sie finden sich hauptsächlich in niederen Pflanzen wie zum Beispiel Pilzen oder in den Blättern der Kartoffel
Sesterterpene mit Furankörper können aus Schwämmen isoliert werden
6-icosadien-1-ol
9-Dehydroircinin I
19-Pentamethyl-2
7
Ircinin I und 8
15
11
Die wichtigsten acyclischen Sesterterpene sind das 3
das 8
Das Ircin I hat eine antibakterielle Wirkung und findet sich zum Beispiel in dem Schwamm Ircinia oros
9-Dehydroircinin I in Cacospongia scalaris
Die monocyclischen Sesterterpene finden sich in Schwämmen und Wachsen von Insekten von Ceroplastes ceriferus
welches antibakteriell wirkt
Zu nennen ist das Cyclohexan-Sesterterpen
Neomanoalid
Cericeran und Cerifeol 1
Bicyclische Sesterpene sind zum Beispiel Dysideapalaunsäure
Salvisyriacolid und Salvisyriacolidmethylester
Das tricyclische Sesterterpen Cheilanthatriol findet sich in Farnen
Die tetracyclischen Sesterterpene finden sich in Schwämmen und bauen hauptsächlich auf dem Scalaran auf. [Bearbeiten]
Triterpene
und dem davon abgeleiteten Squalen ab
welches Schwanz-Schwanz verknüpft ist
die Triterpene leiten sich hauptsächlich vom Squalan
Bild nicht gefunden Squalan und Squalen Es gibt ungefähr 1700 Triterpene
D-Vitamine und Gallensäuren leiten sich von den Triterpenen ab
der Tetracyclus des Gonans findet sich abgeleitet bei den Steroiden
Acyclische Triterpene sind in der Natur relativ selten
vor allem tetracyclische und pentacyclische Triterpene sind in der Natur verbreitet. [Bearbeiten]
Tetracyclische
Apotirucallane
Stammverbindungen sind die Protostane und Fusidane
Cycloartane und Cucurbitane
Tirucallane und Euphane
das auch in den Steroiden zu finden ist
Lanostane
Dammarane
Bild nicht gefunden Gonan Die tetracyclischen Triterpene bauen auf dem Gonangerüst auf
wie die Fusidinsäure greifen selektiv in den bakteriellen Stoffwechsel ein und werden daher als Antibiotika eingesetzt
Einige von den Fusidanen abgeleiteten Terpenoide
Ein wichtiges Apotirucallan ist das Melianin A
ein Beispiel ist das Lanosterol
Es gibt ungefähr 200 Lanostane
die Ananassäure findet sich in Ananasholz
Von den Cycloartanen gibt es rund 120
das Cucurbitacin F hemmt das Tumorwachstum bei Menschen. [Bearbeiten]
Von den Cucurbitanen gibt es nur circa 40 natürliche
Pentacyclische
Bild nicht gefunden Hopan Grundstruktur der pentacyclischen Triterpene ist das Hopan
Adianane und Filicane finden sich hauptsächlich in Farnen
auch einige Gammacerane finden sich in Farnen
Die Fernane
Zu den Adiananen und Filicanen gehört das zum Beispiel das Simiarenol und Filicenal
ein Gammaceran ist das Ketohakonanol
das im Frauenhaarfarn vorkommt
Es existieren auch mehrere auf andere Art entstandene pentacyclische Triterpene wie die Stictane
Serratane und Iridale
Stictane finden sich in der Baumrinde vieler Bäume
das Serratan 14-Serraten findet sich in europäischen Waldfarnen
Ein Iridal ist das Ambrein
es findet sich in der Ambra des Pottwals
Die meisten Iridale finden sich jedoch hauptsächlich in Schwertlilien. [Bearbeiten]
Tetraterpene
Natürliche Tetraterpene sind die etwa 150 bekannten Carotinoide
Von den Tetraterpenen abgeleiteten Terpenoide sind die Apocarotenoide
Diapocarotenoide
die C13-Isoprenoide sind. [Bearbeiten]
Megastigmane
Polyterpene
bestehen aus mehr als acht Isopreneinheiten
auch Polyprene
Bild nicht gefunden Einige Polyterpene Polyterpene
früher wurde der Naturkautschuk durch Vulkanisation zu Gummi verarbeitet
Cis-Polyisopren kommt im Kautschuk vor
der weitaus weniger bedeutend ist als das cis-Polyisopren
Trans-Polyisopren ist Hauptbestandteil von Guttapercha
Guttapercha bildet sich beim Eintrocknen des Milchsaftes der tropischen Baumart Palaquium gutta
Chicle gewonnen aus Achras sapota stellt ein 1:2 Gemisch von trans- und cis-Polyisopren dar
Dolichol findet sich in endokrinen Organen
auch Betulaprenole sind Polyterpene
Prenylchoinone sind Terpenoide mit bis zu 10 Isopreneinheiten
Plastochinon sowie die Ubichinone. [Bearbeiten]
Vitamin E
unter ihnen finden sich Vitamin K 1und 2
Literatur
Eberhard Breitmaier: Terpene
Terpentinöl
Januar 1999
ISBN 3519035480 Lutz Roth: Terpene
Teubner Verlag
Ecomed Verlag
Juni 2001
ISBN 3609691409 J
Landsberg
DC
RA
onolly
Hill: Dictionary of Terpenoids
Melbourne
London
Tokyo
Madras (1991) Feodor Lynen: Der Weg der "aktivierten Essigsäure" zu den Terpenen und Fettsäuren
Chapman & Hall
New York
Angewandte Chemie 77 (1965). [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Commons Vorkommen (http://www.organik.uni-erlangen.de/vostrowsky/natstoff/5naterpe.pdf) Biosynthese (http://www.oci.unizh.ch/edu/lectures/material/OCV/kap2.1.pdf) Geschichte (Englisch) (http://www.healingpeople.com/ht/index.php?option=content&task=view&id=637&Itemid=136) Monoterpene (http://www.bfa-ernaehrung.de/Bfe-Deutsch/Information/pflanzenstoffe/artikel8.pdf) en:Terpene eo:Terpeno es:Terpeno ja:テルペノイド
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Terpene
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