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Diskussion : Telepolis
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Telepolis
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Allgemein
der u. a. auch die c't und iX publiziert sowie den Heise News-Ticker betreibt
Telepolis ist ein Online-Magazin des Heinz-Heise-Verlags
Das Netzmagazin beschäftigt sich seit Anfang 1996 mit netzpolitischen Fragen
Politik und Medien
Kulturkritik
wissenschaftlichen Themen
Datenschutz
Am 22
November 2004 erscheint das erste Telepolis Special als Hochglanzmagazin (Print)
Der Titel: "Wie Forscher und Raumfahrer ALIENS aufspüren wollen" (Idee/Konzept/Organisation und verantwortlicher Redakteur: Dr
Harald Zaun)
Gegründet wurde es von den Redakteuren Armin Medosch und Florian Rötzer
Gemeinsam hatten sie im Herbst 1995 die Veranstaltungsreihe "Telepolis" konzipiert und organisiert
Dies führte zur Gründung des Magazins
2001 wurde das Team mit der Münchner Journalistin Michaela Simon erweitert
Erich Moechel und Duncan Campbell
Die Telepolis-Redaktion erhielt im Jahr 2000 den Europäischen Preis für Online-Journalismus der Medien-Konferenz Net-Media in der Kategorie "Investigative Reporting" für die Enfopol-Berichterstattung seiner Autoren Christiane Schulzki-Haddouti
2003 mit dem Lead-Award
2002 wurde die Redaktion mit dem Online-Grimme-Preis geehrt
Im selben Jahr reduzierte der Verlag das Budget aus Betriebsgründen drastisch und Armin Medosch musste seine Redaktionsstelle in London schließen
Danach spielten die klassischen netzpolitischen Themen
zeitweise eine etwas geringere Rolle
die Telepolis in der Netzszene berühmt machten
Später wurde mit der Erwähnung von Netzproblemen wie den Abmahnwellen um Domains
Impressum etc. diese Thematik jedoch wieder aufgegriffen
Urheberrecht
Das Magazin widmete sich unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 11
September verstärkt geopolitischen Themen
Dabei sind die Beiträge oft auch eine kritische Sicht auf die internationale Presse
als dies noch nicht zum guten Ton gehörte
Insbesondere zur Bush-Regierung ergriff Telepolis bisweilen sehr polemisch Partei
wie ihr von der Kritik angekreidet wurde (Bush-Bashing)
Dennoch fanden sich von Telepolis aufgegriffene Themen einige Wochen später auch in Mainstream-Medien wie dem Spiegel wieder
Daneben gibt es Reportagen und Kommentierungen zu neuen und teils bizarren
teils faszinierenden naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen mit Specials zur Weltraumfahrt und Astronomie
zur Gentechnik und zu alternativen Energien
zu den Enfopol-Papieren (http://www.heise.de/tp/deutsch/special/enfo/default.html) oder zum Copyright (http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/default.html)
Berühmt und berüchtigt ist das Magazin nach wie vor durch seine Specials zum weltweiten Abhörsystem Echelon (http://www.heise.de/tp/deutsch/special/ech/default.html)
Das von Mathias Bröckers im Alleingang verfasste Special zu Verschwörungstheorien rund um den 11
September (http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/default.html) sticht in mehrfacher Hinsicht besonders hervor: Es leitete den Umschwung des Telepolis-Themenspektrums ein – und war hinsichtlich seiner Leserzahlen und seines späteren Bucherfolgs außerordentlich erfolgreich
Diese Entwicklung wird aber nicht nur positiv bewertet
in der den Enthüllungsjournalisten der 11.September-Verschwörung einseitige Berichterstattung und schlampige Recherchen bis hin zur Faktenverfälschung nachgewiesen und viele ihrer Schlussfolgerungen widerlegt wurden
Die taz griff die Verschwörungstheoretiker scharf an und wies auf einen Schulterschluss mit rechtsextremen Verschwörungstheoretikern wie Horst Mahler hin [1] (http://www.taz.de/pt/2003/07/02/a0089.nf/text); Bröckers spielte auch eine Hauptrolle in einer Spiegel-Titelgeschichte
was auch an der ihm bewussten Widersprüchlichkeit der einzelnen Theorien liegt
Allerdings hatte Bröckers selbst stets seine Arbeit als Recherche von Verschwörungstheorien und nicht als Verkündigungen verstanden
wobei andere Artikel allerdings weiterhin eine hohe Qualität halten konnten
Auch sonst kam häufiger der Vorwurf einer in vielen Fällen schlecht recherchierten
antisemitisch gefärbten Berichterstattung auf
dass dort auch Artikel veröffentlicht werden
die anderswo keine Chance hätten
weil das Thema zu ausgefallen ist oder Autoritäten und unangenehme Zeitgenossen angegriffen werden
Insgesamt zeichnet sich Telepolis dadurch aus
Dafür stehen die Autoren auch oft im Kreuzfeuer der Kritik
da Telepolis eines der letzten Online-Magazine hat
in dem die Leser noch Kommentare zu den Artikeln unter diese setzen können
da sie manchmal tatsächlich konstruktiv sind
öfters jedoch – traditionell Freitag nachmittag – dagegen reines Trollen darstellen
Diese Kommentare sind jedoch mit Vorsicht zu lesen
das zu den schwierigsten auf dem deutschen Medienmarkt gehört
Beliebt ist auch das jährliche Preisrätsel
Seit 2000 gibt Telepolis auch Bücher heraus
Die erfolgreichsten sind bislang der von Christiane Schulzki-Haddouti herausgegebene Band "Vom Ende der Anonymität – Die Globalisierung der Überwachung"
sowie der von Armin Medosch und Janko Röttgers herausgegebene Band "Netzpiraten"
Bekannte Telepolis-Autoren sind u. a. (in alphabetischer Reihenfolge): Jörg Auf dem Hövel Mathias Bröckers Ernst Corinth Marcus Hammerschmitt Stefan Krempl Stanisław Lem Helmut Lorscheid Andrea Naica-Loebell Janko Röttgers Florian Rötzer Wolf-Dieter Roth Burkhard Schröder aka Burks Christiane Schulzki-Haddouti Dr
Harald Zaun [Bearbeiten]
Weblinks
Telepolis (http://www.heise.de/tp/) – Magazin der Netzkultur Telepolis specials (http://www.heise.de/tp/deutsch/special/default.html) en:Telepolis
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Telepolis
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Heinz-Heise-Verlag
Irakkonflikt
Burkhard Schröder
Burks
Mdr
MDR-Rundfunk
Christiane Schulzki-Haddouti
Mathias Bröckers
Kalifornien (historisch)
Pacific
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