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Diskussion : Internet-Protokoll-Familie
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Impressum
Internet-Protokoll-Familie
Stichpunkte
Allgemein
die die Basis für die Netzwerkkommunikation im Internet bilden
Die Internet-Protokoll-Familie (engl: internet protocol suite) ist eine Familie von Netzwerkprotokollen
Synonym dazu werden auch die Bezeichnungen DoD- oder TCP/IP-Protokoll-Familie verwendet
Das DoD (engl
Department of Defense "US-Verteidigungsministerium") hat die Entwicklung der Internet-Protokolle im Rahmen des DARPA Internetwork Project finanziert
die das Herzstück dieser Protokoll-Familie bilden: Das Transmission Control Protocol und das Internet Protocol
TCP/IP steht für zwei Protokolle
Internet-Protokolle werden in den RFC-Dokumenten diskutiert und standardisiert
diskutiert und ggf. standardisiert
Ebenso werden alle weiteren
das Internet betreffende Implementierungen in den RFCs erörtert
empfohlen (recommended)
oder optional (elective)
Die wesentlichen RFCs haben dabei den Status erforderlich (required)
Andere RFCs können auch als experimentell (experimental) oder historisch (historic) bezeichnet werden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Ziele 3 Protokollstapel 3.1 Anwendungsschicht 3.2 Transportschicht 3.3 Netzwerkschicht 3.4 Netzzugangsschicht 4 Literatur 5 Weblinks [Bearbeiten]
Geschichte
Am 1
das veraltete NCP (Network Core Protocol) wesentlich überarbeitet als TCP/IP standardisiert
aus dem sich später das Internet entwickelte
einem experimentellen Vorläufernetz
Januar 1983 wurde im damaligen Arpanet
TCP/IP ist bis in die heutigen Tage die Basis des Internets geblieben
Das Protokoll wurde von Vinton Cerf und Robert Kahn entwickelt
Es setzte sich nach und nach gegen andere Protokolle
durch
die als Implementationsversuche des OSI-Referenzmodell (Open System Interconnection Modell) der ISO entstanden
s. d. das Netz in einen militärischen Teil und einen wissenschaftlich-privaten Teil aufgeteilt wurde
Als erstes verselbstständigte sich der ursprünglich auch militärisch motivierte Versuch zum Netzaufbau
Das DARPA-Internet - später einfach nur noch "Internet" - erhielt stetig weiteren Zuwachs
relativ betriebssystemunabhängig Daten zwischen den damaligen (UNIX-)Hosts auszutauschen
Mit ihm war es erstmals möglich
asynchronen Informationsaustausch und schließlich unkomplizierte Kooperation ermöglichte
Ein zweiter Wachstumsschub entstand durch die unkomplizierte Nutzung von E-Mail
die u. a. in den weltweiten Forschungseinrichtungen einen einfachen
E-Mail ist bis heute die meist genutzte Anwendung des Internets
Der entscheidende Umschwung im Bewußtsein weiter Bevölkerungsteile und damit auch in der Verbreitung von TCP/IP kam dann mit dem dritten Internet-Boom ab Mitte der neunziger Jahre: Mit der Seitenbeschreibungssprache HTML und dem ersten Web-Browser Mosaic wurde eine breite Anwendbarkeit auch für "Nicht-Fachmenschen" geschaffen
Das auf HTML basierende Web erfuhr in den ersten Jahren wiederum einen exponentiellen Zuwachs an Web-Servern
die diesmal insbesondere auch von Privatpersonen und Firmen betrieben und genutzt wurden
Die derzeit aktuelle IP Version 4 - kurz: IPv4 - stößt mittlerweile an einige Grenzen
Die Anzahl der Netzadressen ist stark begrenzt
Geschwindigkeit und Priorität hat
Weiter funktioniert die Echtzeitübertragung von Video und Sprache nur in Teilbereichen zufriedenstellend
da TCP/IP Version 4 kein effektives Verfahren zur Festlegung der Bandbreite
Dies wird auch als Quality of Service QoS bezeichnet
s. a
Und weiter verfügt TCP/IP kaum über Plausibilitätsprüfungen und Schutz für Datenpakete
Netzwerksicherheit#Angriffsmöglichkeiten
Um diese und andere Schwachstellen zu vermeiden wurde das Internet Protocol weiterentwickelt
Die Version 5 kam nie zu einem Standardisierungsabschluß
Die Version 6 stellt die notwendigen Erweiterungen zur Verfügung
Eine flächendeckende Einführung wird immer wieder propagiert
der Umadressierungsaufwand und die Umstellung von Anwendungen machen eine Umstellung jedoch schwierig
Die bisherigen Investitionen in die Hardwareinfrastruktur
Deshalb wird versucht mit Proxies und NAT zumindest das Problem der knappen Netzwerkadressen zu mildern
steht mittlerweile eigenständig aber auch für IPv4 zur Verfügung. [Bearbeiten]
IPsec wurde für IPv6 entwickelt
Ziele
der/die User/in soll eine virtuelle Sicht auf das Netz haben Alle Rechner eines Netzes werden eindeutig adressiert (DENIC
Mit zum Erfolg der TCP/IP-Protokollfamilie trugen die Ziele bei ihrer Entwicklung bei: Verbergen von Netzdetails
physikalisch verbindet ein Router zwei Netze Somit ist der IP-Protocol-Suite Einsatz insbesonders von der Definition einer Zugriffsschicht unabhängig
InterNIC) Verbindungsmöglichkeiten zwischen Netzen (Inter-Net)
RIPE
FDDI
Token Ring
Frame Relay
aber auch ATM
TCP/IP steht für beinahe jede ISO-OSI-Schicht 1/2 Technologie zur Verfügung: Gigabit-/Fast-/Ethernet
X.25
SDH. [Bearbeiten]
Sonet
PPP
Protokollstapel
Historisch bedingt sind die Protokolle der Internet-Protokoll-Familie nicht nach dem heute üblichen ISO-OSI-Referenzmodell aufgebaut
das TCP/IP-Referenzmodell
greift man daher auf ein eigenes Referenzmodell
zurück
Um trotzdem die Schichtung der einzelnen Protokolle übersichtlich zu beschreiben
auch höhere Schichten
ein Protokoll mithilfe dessen IP Steuerinformationen austauscht
IPv6) Netzzugang nicht durch TCP/IP definiert
s. a
weniger streng geschichtet und erlaubt den Zugriff von einzelnen Schichten auf beliebige andere
benutzt selbst wieder IP Pakete zum Transport der Daten Die gängigsten Anwenderprotokolle lassen sich allerdings leicht in einen Protokollstapel nach dem TCP/IP-Referenzmodell einordnen: TCP/IP-Schicht Protokolle (Auswahl) Anwendung HTTP FTP SMTP POP3 Telnet DNS SNMP RIP IPFIX Transport TCP UDP SCTP Netzwerk IP (IPv4
benutzt zum Transport von Daten das Protokoll TCP der Transportschicht ICMP
ein Routing-Protokoll und der Aufgabe nach eindeutig der Netzwerkschicht zuzuordnen
was allerdings eine eindeutige Einordnung in Schichten für einige Protokolle unmöglich macht. Beispiele für solche schwer einzuordnenden Protokolle sind: BGP
Dieses Modell ist gröber
Ziele! [Bearbeiten]
Anwendungsschicht
HTTP - Hypertext Transfer Protocol FTP - File Transfer Protocol SSH - Secure Shell SMTP - Simple Mail Transfer Protocol - E-Mail-Versand POP3 - Post Office Protocol (Version 3) - E-Mail-Abruf Telnet - Login auf entfernten Rechnern (remote terminal) DNS (Domain Name System) - Umsetzung zwischen Domainnamen und IP-Adressen SNMP - Simple Network Management Protocol - Verwaltung von Geräten im Netzwerk MBS/IP - Multi-purpose Business Security over IP RIP (Routing Information Protocol) - Informationsaustausch zwischen Routern! (Distanzvektor) [Bearbeiten]
Transportschicht
unzuverlässig) [Bearbeiten]
TCP (Transmission Control Protocol) - Datenstrom-Übertragung (verbindungsorientiert
zuverlässig) UDP (User Datagram Protocol) - Datenpaket-Übertragung (verbindungslos
Netzwerkschicht
unzuverlässig) ICMP (Internet Control Message Protocol) - Kontrollnachrichten (z.B
IP (Internet Protocol) - Datenpaket-Übertragung (verbindungslos
Fehlermeldungen)
Teil jeder IP-Implementierung OSPF (Open Shortest Path First) - Informationsaustausch zwischen Routern (Linkzustand) BGP (Border Gateway Protocol) - Informationsaustausch zwischen Autonomen Systemen im Internet (Pfadvektor) ARP (Address Resolution Protocol) - Adressumsetzung zwischen IP- und Geräteadressen RARP (Reverse Address Resolution Protocol) - Gegenstück zu ARP [Bearbeiten]
Netzzugangsschicht
s. bspw
Nicht Bestandteil von TCP/IP
Token Ring - Netzwerkstandard IEEE 802.5
TokenBus - Netzwerkstandard IEEE 802.4
PPP - Point-to-Point Protokoll
Ethernet - Netzwerkstandard IEEE 802.3
FDDI - Fiber Distributed Data Interface
WLAN - Netzwerkstandard IEEE 802.11
WAN: Wide Area Networking [Bearbeiten]
LAN: Local Area Network
IEEE 1394 Siehe auch: VPN: Virtual Private Network
Literatur
Douglas E
Comer: Internetworking with TCP/IP
Principles
and Architectures
Protocols
1995
Prentice Hall
ISBN 0-13-018380-6 Richard Stevens: TCP/IP Illustrated I
The Protocols
Addison-Wesley Professional 1994 [Bearbeiten]
Weblinks
RFC 793 - das TCP RFC http://www.eventhelix.com/RealtimeMantra/Networking/ - Beispiel-Sequenzdiagramme für viele typische TCP-Szenarien(slow start
etc.)
fast retransmit
sehr gut dokumentiert (Englisch) Internet: Funktionsweise (http://sina.eetezadi.de/inhalt/referate/internet-client_server-p2p-osi-tcp_ip-dienste/page/7) - Erklärung der beteiligten Protokolle und deren Funktionsweise in der Internet-Protokoll-Familie cs:TCP/IP da:TCP/IP en:Internet protocol suite eo:TCP-IP es:TCP IP fr:TCP/IP hu:TCPIP it:Suite di protocolli Internet ja:TCP/IP ku:TCP/IP pl:TCP-IP ru:TCP/IP zh:TCP/IP�考模型 zh:TCP/IP�考模型
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Internet-Protokoll-Familie
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SWIFT
IPv6
Wiederherstellen
TCP/IP-Protokollfamilie
Düsseldorf
Wale.jpg
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