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Transmission Control Protocol
Stichpunkte
Allgemein
TCP im TCP/IP-Protokollstapel Anwendungsschicht FTP SMTP HTTP ... Transportschicht TCP Internetschicht IP Netzwerkschicht Ethernet TokenRing FDDI ... Das Transmission Control Protocol (TCP) ist ein zuverlässiges
verbindungsorientiertes Transportprotokoll in Computernetzwerken
Es ist Teil der TCP/IP-Protokollfamilie
TCP stellt einen virtuellen Kanal zwischen zwei Rechnern (genauer: Endpunkten zwischen 2 Anwendungen auf diesen Rechnern) her
Auf diesem Kanal können in beide Richtungen Daten übertragen werden
TCP setzt in den meisten Fällen auf das IP-Protokoll auf
Es ist in Schicht 4 des OSI-Referenzmodells angesiedelt
es macht das unzuverlässige IP Protokoll zuverlässig) - Application Layer (die eigentliche Software
"Verbergen") 1 Verbindungsauf- und abbau 2 Datenintegrität und Zuverlässigkeit 3 Bestätigungen 4 Weitere Protokolleigenschaften 5 Problematik der Datenwiederholung 6 Geschichte 7 Weblinks [Bearbeiten]
Folgende Schichten sind für eine erfolgreiche Kommunikation erforderlich: - Physical Layer (der eigentliche Datenaustausch) - Data Layer (beim Ethernet das statische MAC Protokoll) - Network Layer (bei TCP/IP ist es das unzuverlässige IP Protokoll) - Transport Layer (das TCP Protokoll
die eine Netzwerkverbindung braucht) Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Verbindungsauf- und abbau
TCP-Handshake TCP-Teardown Ein Endpunkt stellt ein Tupel bestehend aus IP-Adresse und Port dar
Ports sind 16-bit Zahlen und reichen von 1 bis 65535
z
Ports unterhalb von 1024 sind reserviert (englisch: well known ports [1] (http://www.iana.org/assignments/port-numbers)) und werden von der IANA vergeben
welches für das Senden elektronischer Post verantwortlich ist
reserviert
B. ist Port 25 für das SMTP Protokoll
Allerdings ist das Benutzen der Ports trotzdem nicht bindend
So kann jeder Administrator einen FTP-Server (normalerweise Port 21) auch auf einem anderen Port laufen lassen
Jede TCP-Verbindung wird eindeutig durch zwei Endpunkte definiert
dass ein Webserver auf einem Port mehr als eine Verbindung zu einem anderen Rechner geöffnet haben kann
So ist es möglich
Ein Server
generiert einen Endpunkt mit dem Port und seiner Adresse (er kann auch beliebige Adressen zulassen)
der einen Dienst wie beispielsweise elektronische Post anbietet
Dies wird als passive open bezeichnet
generiert er einen eigenen Endpunkt aus seiner Rechneradresse und einer noch freien Portnummer
Will ein Client eine Verbindung aufbauen
Mit Hilfe eines ihm bekannten Ports und der Adresse des Servers kann dann eine Verbindung aufgebaut werden
Für den Aufbau der Verbindung sind drei Pakete erforderlich (3-Wege-Handshake)
Während der Datenübertragungsphase (active open) sind die Rollen von Client und Server (aus TCP-Sicht) vollkommen symmetrisch. Insbesondere kann jeder der beiden beteiligten Rechner einen Verbindungsabbau einleiten
Während des Abbaus kann die Gegenseite noch Daten übertragen
die Verbindung kann also halb-offen sein
da die Ack- und Fin-Operationen vom Server zum Client als 1 Weg gewertet werden. [Bearbeiten]
handelt es sich um einen 3-Wege-Handshake
Obwohl eigentlich 4 Wege genutzt werden
Datenintegrität und Zuverlässigkeit
byte-orientierten
zuverlässigen Datenstrom zwischen zwei Endpunkten
implementiert TCP einen bidirektionalen
Im Gegensatz zum verbindungslosen UDP
Das darunterliegende Protokoll (meist IP) ist paketorientiert
in verkehrter Reihenfolge ankommen dürfen und sogar doppelt empfangen werden können
wobei Datenpakete verlorengehen können
TCP prüft die Integrität der Daten mittels einer Prüfsumme und stellt die Reihenfolge durch Sequenznummern sicher
Der Sender wiederholt das Senden von Paketen
falls keine Bestätigung innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (Timeout) eintrifft
Die Daten der Pakete werden im Empfänger in einem Puffer zu einem Datenstrom zusammengefügt und doppelte Pakete verworfen
ob der Empfang von Daten vom Empfänger korrekt quittiert wurde oder nicht
stabilen Datenstrom" stimmt nur insofern
Anmerkung Der Hinweis auf einen "zuverlässigen
als dass der Sender zuverlässig erfährt
Mehr aber nicht
Der Datentransfer kann selbstverständlich jederzeit nach dem "Aufbau einer Verbindung" gestört
verzögert oder ganz unterbrochen werden
Das Übertragungssystem läuft dann in einen Timeout
Der vorab getätigte "Verbindungsaufbau" stellt also keinerlei Gewähr für eine nachfolgende sichere Übertragung dar
Zudem ist die exakte Zeitspanne undefiniert
in welcher die gewünschten Daten übertragen werden
Lediglich Timeouts können spezifiziert werden
Unterbrochene
abgebrochene oder unvollständige Sendungen werden nicht selbsttätig wieder aufgenommen und vollendet
Eine harte Echtzeitfähigkeit ist nicht gegeben. [Bearbeiten]
Bestätigungen
Die jeweilige Länge des Puffers
bis zu der keine Lücke im Datenstrom existiert
wird bestätigt (Windowing)
Dadurch ist die Ausnutzung der Netzwerk-Bandbreite auch bei großen Strecken möglich
Bei einer Übersee- oder Satellitenverbindung dauert das Eintreffen des ersten Acknowledges (ACK) aus technischen Gründen mehrere 100 ms
in dieser Zeit können unter Umständen mehrere hundert Pakete gesendet werden
bevor die erste Bestätigung eintrifft
Der Sender kann den Empfängerpuffer füllen
Alle Pakete im Puffer können gemeinsam bestätigt werden
Bestätigungen werden zusätzlich zu den Daten in den TCP-Header des entgegengesetzen Datenstroms eingefügt (Piggybacking). [Bearbeiten]
Weitere Protokolleigenschaften
Über ein Dringlichkeitsbit (Urgent) können Daten als vorrangig gekennzeichnet werden
Dadurch ist beispielsweise die bevorzugte Behandlung von CTRL-C (Abbruch) bei einer Terminalverbindung (TELNET) möglich
wird auf der TCP Ebene meistens der Nagle-Algorithmus eingesetzt. [Bearbeiten]
Um Bandbreite zu sparen
Problematik der Datenwiederholung
ist nicht unproblematisch
Die Wiederholung von Daten für die noch keine Bestätigung empfangen wurde
Im Internet
in dem viele Netzwerke mit unterschiedlichen Eigenschaften verbunden werden
ist Datenverlust einzelner Pakete durchaus normal
die entsprechend wiederholt werden müssen
Wird eine Verbindung stark belastet
werden immer mehr Pakete verworfen
Durch die Wiederholung steigt wiederum die Belastung
ohne geeignete Maßnahmen kommt es zu einem Datenstau. Die Verlustrate wird von einem IP-Netzwerk ständig beobachtet
Abhängig von der Verlustrate wird die Senderrate durch geeignete Algorithmen beeinflusst: Normalerweise wird eine TCP/IP-Verbindung langsam gestartet (Slow Start) und die Senderate schrittweise erhöht
bis es zum Datenverlust kommt
ohne Verlust wird sie wiederum erhöht
Ein Datenverlust verringert die Senderate
Insgesamt nähert sich die Datenrate so zunächst dem jeweiligen zur Verfügung stehenden Maximum und bleibt im Wesentlichen dann dort
Eine Überbelastung wird vermieden. [Bearbeiten]
Geschichte
Entwickelt wurde TCP von Robert E
Kahn und Vinton G
Cerf
dauerte mehrere Jahre
die sie im Jahre 1973 begannen
Ihre Forschungsarbeit
Die erste Standardisierung von TCP erfolgte deshalb erst im Jahre 1981 als RFC 793. [Bearbeiten]
Weblinks
RFC 793 - Transmission Control Protocol Congestion Avoidance and Control (http://citeseer.ist.psu.edu/593307.html) - TCP-Meilenstein 1988 TCP Vegas (http://citeseer.ist.psu.edu/367499.html) - TCP Meilenstein 1994 Vorlage:WikiReader Internet en:Transmission Control Protocol eo:TCP fi:TCP fr:Transmission Control Protocol he:TCP ja:Transmission Control Protocol nl:Transmission Control Protocol pl:TCP pt:Protocolo TCP ru:TCP sv:Transmission control protocol zh:ä¼ è¾“æŽ§åˆ¶å??è®®
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Transmission Control Protocol
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