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Diskussion : T-Mobile Team
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T-Mobile Team
Stichpunkte
Allgemein
Das T-Mobile Team (bis 2003 unter dem Namen Team Telekom) ist ein von dem deutschen Telekommunikationsunternehmen T-Mobile (dem Mobilfunkableger der Deutschen Telekom) gesponsertes Radsport-Team
galt das Team Telekom in der Öffentlichkeit lange Zeit als deutsche Radsport-Nationalmannschaft
Da das Team in den 1990er Jahren der einzige große deutsche Rennstall war und die besten deutschen Fahrer beschäftigte
Höhepunkte in der relativ erfolgreichen Geschichte des Teams waren die Siege von Bjarne Riis und Jan Ullrich bei der Tour de France 1996 bzw
"Verbergen") 1 Geschichte 1.1 1991-1995 1.2 1996/1997 1.3 1998-2002 1.4 2003 1.5 2004 1.6 Fahrer des T-Mobile Team im Jahr 2005 2 Weblink [Bearbeiten]
1997 sowie der 6-malige Gewinn des Grünen Trikots durch Erik Zabel. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
[Bearbeiten]
1991-1995
Das Team Telekom entstand 1991 aus dem Team Stuttgart
Von dem späteren Toursieger-Team von Riis und Ullrich war von Beginn an nur Udo Bölts dabei
Nach der ersten Saison übernahm der ehemalige belgische Radprofi Walter Godefroot den Posten des Sportlichen Leiters
der überraschend die Königsetappe des Giro d'Italia 1992 gewann
Die ersten Siege für das Team überhaupt fuhr Udo Bölts ein
Im Juli nahm Telekom erstmals an der Tour de France teil und konnte mit Jens Heppner einen ebenfalls überraschenden 10
Gesamtrang erreichen
hatte das Team Telekom mittlerweile die meisten deutschen Spitzenfahrer verpflichtet
im dritten Jahr seines Bestehens
1993
der von der Mannschaft Panasonic gekommen war
sorgte für Siege
so auch bei der Tour de France
Insbesondere Olaf Ludwig
wo er auf der 14
Etappe den ersten Tour-Etappenerfolg für Telekom erreichte
Im Oktober wurde Ludwig bei der Straßen-WM Dritter hinter dem jungen Lance Armstrong und Miguel Indurain
1994 gewann Olaf Ludwig den deutschen Klassiker Rund um den Henninger Turm und konnte damit Spekulationen über einen Ausstieg des Sponsors Telekom nach dem zuvor schwachen Frühjahr beenden
Im Herbst erreichte der junge Erik Zabel bei Paris-Tours den ersten Weltcup-Sieg für ihn und sein Team. 1995 sollte Telekom trotz ordentlicher Frühjahrsergebnisse überraschend nicht zur Tour de France eingeladen werden
Erst nach hitzigen Verhandlungen wurde ein Rumpfteam zugelassen
Prompt rechtfertigte Erik Zabel mit zwei Sprinterfolgen die verspätete Zulassung des Teams zum wichtigsten Etappenrennen der Welt. [Bearbeiten]
1996/1997
Vor der Saison 1996 wurde mit dem Dänen Bjarne Riis erstmals ein echter Star eingekauft
der im Jahr zuvor den Dritter bei der Tour geworden war
Die Investition machte sich umgehend bezahlt
Riis konnte bei der Tour den fünfmaligen Sieger Miguel Indurain schlagen und als erster Däne in Paris in Gelb einfahren
Darüber hinaus gewann sein junger Teamkollege Jan Ullrich bei seiner Tourpremiere das letzte Zeitfahren und kam auf den 2
Rang. Zu allem Überfluss steuerte auch Erik Zabel noch zwei Etappensiege und das Grüne Trikot zum totalen Triumph der Telekomtruppe bei
In der Nachkriegsgeschichte der Tour gab es nur ein anderes Team
welches die ersten beiden Plätze belegen konnte: La Vie Claire 1985 und 1986 mit Bernard Hinault und Greg LeMond
1997
In Deutschland wurde die Stärke des Telekom-Teams aber erst ein Jahr später
richtig realisiert
übernahm bald der überragend fahrende Ullrich die Führung im Team und im Rennen
Nachdem Riis nach einem starken Frühjahr zunächst als Kapitän in die Tour gestartet war
Der 23jährige gewann die Tour de France als erster Deutscher souverän
Zabel holte wieder Etappensiege und Sprintertrikot
Auch in der Mannschaftswertung lag Telekom ganz vorne
Das nach dem Toursieg Ullrichs geradezu explodierende Interesse der deutschen Öffentlichkeit am Radsport machte das Sponsoring von Telekom zu einem der effektivsten der deutschen Sportgeschichte
Gleichzeitig war jetzt allerdings auch ein Anspruch geweckt
an dem sich Telekom zukünftig messen musste. [Bearbeiten]
1998-2002
Nach den beiden Toursiegen 1996 und 1997 gehörte das Team Telekom zu den besten Mannschaften des Radsports
ohne allerdings nochmals den Toursieger in ihren Reihen zu haben
Dieses Niveau konnte Telekom in den folgenden Jahren trotz vieler Probleme halten
Das Team wurde klar auf die Doppelspitze Ullrich - Zabel ausgerichtet
gewann die Vuelta a España 1999
2001)
2000
das Straßenrennen der Olympischen Spiele in Sydney 2000
Jan Ullrich erreichte mit Telekom weitere zweite Plätze bei der Frankreich-Rundfahrt (1998
die Zeitfahr-WM 1999 und 2001 - und blieb doch hinter den Erwartungen zurück
Erik Zabel entwickelte sich zu einem Muster an Konstanz
holte sich den Weltcup-Gesamtsieg und die Führung in der Weltrangliste. [Bearbeiten]
2000/01)
gewann viermal bei Mailand-San Remo (1997/98
holte sechs Grüne Trikots der Tour in Folge
2003
Die Phase relativen Erfolgs wurde von der nacheinander stattfindender Verletzung
Alkoholfahrt positiver Dopingprobe Jan Ullrichs im Frühjahr und Sommer 2002 beendet
sondern verschiedene Fahrer ihre Chance bekommen
Telekom trennte sich schließlich von seinem Superstar und beschloss notgedrungen - inmitten von Gerüchten um die Beendigung des Sponsorings - einen Strategiewechsel: Nunmehr sollte nicht mehr alles auf einen Kapitän gesetzt werden
Dazu wurde eine Reihe von internationalen Stars wie Santiago Botero
Paolo Savoldelli und Cadel Evans verpflichtet
Diese Strategie funktionierte bemerkenswert gut: Neben zahlreichen anderen Siegen gewann Alexander Winokurow bei der Tour einen Etappensieg und den erreichte dritten Gesamtrang
Des Weiteren gewannen drei verschiedene Fahrer aus dem Team je ein Weltcuprennen
All diese Siege wurden in der Öffentlichkeit allerdings vom grandiosen Comeback Jan Ullrichs beim Team Bianchi in den Hintergrund gedrängt
Folgerichtig verhandelte die Führung von Team Telekom mit dem deutschen Radstar und konnte
schließlich im Herbst 2003 die Rückkehr Jan Ullrichs zum Team Telekom
das zukünftig unter dem Namen der Konzerntochter T-Mobile firmiert
vermelden. [Bearbeiten]
da Bianchi keine dauerhafte Finanzierung Ullrichs zustande brachte
2004
Im ersten Jahr als T-Mobile Team waren der Weltcuperfolg von Steffen Wesemann bei der Flandern-Rundfahrt und Ullrichs Gewinn der Tour de Suisse die namhaftesten Siege
Daneben sorgte Erik Zabel für zahlreiche zweite Plätze
u.a. bei Mailand-San Remo und der Straßenrad-WM
Bei der Tour de France erreichten Andreas Klöden und Jan Ullrich ohne Etappensieg die hervorragenden Plätze 2 und 4
was aufgrund der Umstände jedoch eher als Misserfolg gewertet wurde
erreichte das T-Mobile Team aufgrund seiner Ausgeglichenheit allerdings ein seltenes "Triple": Die Mannschaft gewann die Team-Wertung der Tour de France
in der die auffälligen Siege rar blieben
In einer Saison
die des Rad-Weltcups und beendete die Saison auf dem ersten Platz der Team-Weltrangliste. [Bearbeiten]
Fahrer des T-Mobile Team im Jahr 2005
Rolf Aldag Eric Baumann Marcus Burghardt Bastiaan Giling Giuseppe Guerini Torsten Hiekmann Sergej Ivanov Sergey Jakowlew Matthias Kessler Andreas Klier Andreas Klöden Bernhard Kohl Tomas Konecny André Korff Framcisco José Lara Ruiz Daniele Nardello Olaf Pollack Jan Schaffrath Bram Schmitz Stephan Schreck Oscar Sevilla Tobias Steinhauser Jan Ullrich Christian Werner Steffen Wesemann Alexander Winokurov Erik Zabel [Bearbeiten]
Weblink
http://www.t-mobile-team.de/ en:T-Mobile Team fr:Équipe cycliste T-Mobile
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
T-Mobile Team
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