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Diskussion : Schwefel
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Schwefel
Stichpunkte
Allgemein
05 % Atomar Atommasse 32
48 V (S + 2e- → S2-) Elektronegativität 2
36 K (115
72 °C) Molares Volumen 15
Periode
58 (Pauling-Skala) Kristallstruktur orthorhombisch Physikalisch Aggregatzustand fest Modifikationen - Dichte (Mohshärte) 1960 kg/m3 (2) Magnetismus - Schmelzpunkt 388
Block 16 (VIA)
87 K (444
0 · 10-22 S/m Wärmeleitfähigkeit 0
21 °C) Siedepunkt 717
8
6 Oxidationszustände (Oxide) ±2
065 Atomradius (berechnet) 100 (88) pm Kovalenter Radius 102 pm van der Waals-Radius 180 pm Elektronenkonfiguration [Ne]3s23p4 Elektronen pro Energieniveau 2
Ordnungszahl Schwefel
7175 kJ/mol Dampfdruck 2
Symbol
p Aussehen Zitronengelb unter STP Massenanteil an der Erdhülle 0
4
S
269 W/(m · K) 1
Schwefel (chemisch nach dem Lateinischen Sulphur oder Sulfur genannt
65 · 10-20 Pa bei 388 K Schallgeschwindigkeit - Verschiedenes Spezifische Wärmekapazität 710 J/(kg · K) Elektrische Leitfähigkeit 5
16 Serie Nichtmetalle Gruppe
53 · 10-6 m3/mol Verdampfungswärme 9
3
6 (stark sauer) Normalpotential -0
im Deutschen eventuell vom Indogermanischen *suel- "schwelen" abgeleitet) ist ein chemisches Element. Eigenschaften Phosphor - Schwefel - Chlor OSSe Vorlage:Periodensystem [Ne]3s23p4 32 16 S Periodensystem Allgemein Name
6 kJ/mol Schmelzwärme 1
6 kJ/mol 2
Ionisierungsenergie 999
Ionisierungsenergie 2252 kJ/mol 3
Ionisierungsenergie 3357 kJ/mol 4
Ionisierungsenergie 4556 kJ/mol 5
3 kJ/mol 6
Ionisierungsenergie 7004
75 % S ist stabil mit 17 Neutronen 34S 4
"Verbergen") 1 Schwefel als Mineral 2 Modifikationen 3 Gewinnung 4 Verwendung 5 Wichtige Schwefelverbindungen 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Ionisierungsenergie 8495
32 d β- 0
21 % S ist stabil mit 18 Neutronen 35S {syn.} 87
167 35Cl 36S 0
02 % S ist stabil mit 16 Neutronen 33S 0
02 % S ist stabil mit 20 Neutronen Soweit möglich und gebräuchlich
8 kJ/mol Isotope Isotop NH t1/2 ZM ZE MeV ZP 32S 95
werden SI-Einheiten verwendet.Wenn nicht anders vermerkt
gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Schwefel als Mineral
also in elementarer Form
Schwefel tritt gediegen
in der Natur auf
Er kristallisiert unterhalb etwa 95 °C im orthorhombischen Kristallsystem (α-Schwefel)
sowie eine weiße Strichfarbe
eine Härte von 1
0 bis 2
hat eine Dichte von 2
5 und eine hell- bis dunkelgelbe Farbe
1
5 bis 2
die sich auf Gesteinsflächen aus schwefelreichen Gasen durch unvollständige Oxidation von Schwefelwasserstoff (H2S) oder Reduktion von Schwefeldioxid (SO2) bilden
Meist zeigt er hellgelbe prismen- oder pyramidenförmige Kristalle
Oberhalb etwa 95 °C kristallisiert Schwefel monoklin (β-Schwefel)
Diese Form wandelt sich unterhalb 95 °C rasch in die orthorhombische α-Form um
ohne mit bloßem Auge erkennbare Kristalle vor
Schwefel kommt aber auch in derber Form
das heißt
insbesondere in Sedimenten oder Sedimentgesteinen
wo er meistens durch Reduktion von Sulfaten entsteht
Häufig findet er sich in Evaporiten (Salzgesteinen)
8 °C (α-S) beziehungsweise 119
Charakteristisch für das Mineral sind neben der geringen Härte die Farbe und der niedrige Schmelzpunkt 112
2 °C (β-S)
Reiner Schwefel ist relativ selten
wird allerdings in großen Mengen bei Vulkanausbrüchen freigesetzt
Er findet sich in Vulkanschloten und in bestimmten Sedimentgesteinen
den Evaporiten
Schwefelhaltige Mineralien
die Sulfide und Sulfate
sind dagegen sehr häufig. [Bearbeiten]
Modifikationen
Schwefel tritt in verschiedenen Modifikationen auf: Fester Schwefel existiert hauptsächlich in zwei Modifikationen
rhombisch kristallisierend ("rhombischer Schwefel")
Die bei Raumtemperatur thermodynamisch stabilste Modifikation des Schwefels ist α-Schwefel
Er hat die "schwefeltypische" gelbe Farbe
Bei 95
6 C° liegt der Umwandlungspunkt zu β-Schwefel
Diese Schwefelmodifikation ist fast farblos und kristallisiert monoklin ("monokliner Schwefel")
Seltener ist der ebenfalls monoklin kristallisierende γ-Schwefel
Bei flüssigem Schwefel gibt es folgende Modifikationen: λ-Schwefel: S8-Ringe (gelb) π-Schwefel: Sn (n=6-26) niedermolekulare Ringe μ-Schwefel: Sn (n=103-106) hochmolekulare Ketten Fester Schwefel besteht normalerweise aus S8-Molekülen
bei denen acht Schwefel-Atome in einem Ring gebunden sind
diese brechen dann bei steigender Temperatur wieder auf
Beim Erhitzen vereinen diese sich nach dem Schmelzen zunächst zu langen Ketten
die dann immer weiter aufbrechen
Gasförmiger Schwefeldampf ist dunkelrot und besteht anfangs aus S8-Ringen
so dass die Moleküle immer kleiner werden
Ab etwa 1800 °C hat man dann Schwefelatome. [Bearbeiten]
Gewinnung
Bild nicht gefunden Schwefel in Pulverform Früher bildete das gediegene Mineral eine wichtige Quelle für Schwefel: 3
5 Millionen Tonnen wurden jährlich mit Hilfe des Frasch-Verfahrens abgebaut
hauptsächlich in den USA und in Polen
Den größten Anteil machte jedoch aus Sulfiderzen gewonnener Schwefel aus: Aus dieser Quelle stammten etwa 50 Millionen Tonnen pro Jahr
Heute fällt der Schwefel in großen Mengen als Abfallprodukt bei der Entschwefelung von Erdgas mit Hilfe des Claus-Verfahrens an. [Bearbeiten]
Verwendung
unter anderem zur Produktion von Schwefelsäure
Farbstoffen
Schwefel wird sowohl in der chemischen als auch in der pharmazeutischen Industrie genutzt
Insektiziden und Kunstdüngern
Schwefel findet auch bei der Herstellung von Schwarzpulver oder bei anderen Sprengstoffen Verwendung
Der pharmazeutische Nutzen von Schwefel war bereits im Altertum bekannt
Innerlich wurde Schwefel als Laxans (Abführmittel) eingesetzt
Krätze
Schwefel reizt die Darmschleimhaut und der bakteriell entstehende Schwefelwasserstoff regt die Peristaltik an. Äußerlich kamen Schwefelrezepturen bei Hauterkrankungen wie Akne
Ekzemen
Mykosen u.a. zum Einsatz
ist aber noch nicht vollständig aus der pharmazeutischen Literatur ausgeschlossen
Heute findet Schwefel in der Dermatologie nur noch selten Verwendung
Nach wie vor gibt es pharmazeutische Zubereitungen die als Wirk- bzw
Hilfsstoff Schwefel enthalten. [Bearbeiten]
Wichtige Schwefelverbindungen
wie Natriumsulfat
die Sulfonate
in denen Schwefel vorkommt
Sulfate
sind: Schwefeloxide
Ammoniumsulfat
Wichtige anorganische chemische Verbindungen
zum Beispiel: Thiole oder Mercaptane Thioether Dithiane Sulfoxide wie Dimethylsulfoxid als Lösungsmittel Sulfone Sulfonsäuren
wie Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid
Calciumsulfat (Gips) Thioschwefelsäure Thiosulfate Natriumdithionit (Na2S2O4)
ein Bleichmittel Auch in verschiedenen organischen Stoffklassen kommt Schwefel gebunden vor
Schwefelwasserstoff Schweflige Säure Schwefelsäure Sulfide Sulfite
deren Salze
wie Natriumsulfit
zum Beispiel als Detergentien dienen [Bearbeiten]
Siehe auch
Liste von Mineralen [Bearbeiten]
Weblinks
Schwefel als Mineral (http://www.mineralienatlas.de/phpwiki/index.php/Schwefel) Schwefelkreislauf (http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d54/13.htm) Schwefel (http://www.chemieseite.de/hauptelemente/node27.php) [1] (http://www.uncp.edu/home/mcclurem/ptable/sulfur/s.htm) ca:Sofre cs:SÃra da:Svovl en:Sulfur eo:Sulfuro es:Azufre et:Väävel fr:Soufre it:Zolfo ja:硫黄 nds:Swevel nl:Zwavel nn:Svovel no:Svovel pl:Siarka pt:Enxofre ru:Сера sl:Žveplo sv:Svavel zh:ç¡«
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Schwefel
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