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Allgemeiner Studierendenausschuss
Stichpunkte
Allgemein
Vorlage:Neutralität Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist in allen Bundesländern außer in Baden-Württemberg und Bayern ein Organ der verfassten Studentenschaft
gewissermaßen die Regierung der Studierendenschaft
Rechtsform des AStA ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes
Der Name stammt aus dem frühen 20
Jahrhundert
Der AStA wird durch ein Studierendenparlament (StuPa) gewählt
das wiederum einmal pro Jahr durch die Studierendenschaft gewählt wird
Die Aufgaben des AStA sind in den Hochschulgesetzen der Bundesländer geregelt
das Angebot von Dienstleistungen. Da sich der AStA aus Pflichtbeiträgen der Studierenden finanziert
die nicht direkt mit den Studienbedingungen zu tun haben) zukommt
immer wieder Streitpunkt zwischen ASten
Länderregierungen und auch innerhalb der Studierendenschaft
ist die Frage
Im Einzelnen sind das zum Beispiel die Verhandlungen um das Semesterticket
wieweit ihm ein allgemeinpolitisches Mandat (also die politische Beschäftigung mit Themen
die hochschulpolitische Interessenvertretung der Studierenden
Schon verschiedene Male wurden den Asten gerichtlich verboten sich allgemeinpolitisch zu äußern oder für allgemeinpolitische Propaganda Geld auszugeben
Angesichts niedriger Wahlbeteiligungen bei den Wahlen zum Studierendenparlament (10 - 20 Prozent
aber gut organisierte Gruppen könnten Einzug in die Studierendenvertretung halten und sich an den Beiträgen der Studierenden bereichern
kleine
selten über 20 Prozent) gibt es häufig Befürchtungen
In der Regel unterliegt jedoch die Haushaltsführung der Studierendenvertretung mehrfacher Kontrolle: durch interne Kontrollgremien der Studierendenschaft (also unter Beteiligung der jeweiligen Opposition)
durch die Hochschule und durch staatliche Rechnungsprüfung
Angebliche Skandale um rechtswidrigen Umgang mit den Mitteln der Studierendenvertretung durch ASten bezogen sich in der Vergangenheit auch eher auf Misswirtschaft im Zusammenhang mit selbst getragenen Betrieben als auf die Umleitung von Geldern in Schwarze Kassen oder ähnliches
Allerdings wird von verschiedenen Seiten kritisiert
dass die oftmals linken Asten ihre Mittel recht einseitig einsetzen. [Bearbeiten]
Situation in den deutschen Bundesländern
In Baden-Württemberg werden die studentischen Vertreterinnen und Vertreter im Senat als AStA bezeichnet; hierbei handelt es sich nicht um ein Gremium einer (in BW nicht existierenden) verfassten Studierendenschaft
An vielen Universitäten in Baden-Württemberg gibt es daher einen so genannten UStA (Unabhängiger Studierendenausschuss) bzw
U-AStA (Unabhängiger AStA) im Rahmen einer unabhängigen Studierendenschaft
In Bayern
bezeichnen sich manche hochschulpolitische Listen als AStA
in dem es ebenfalls keine verfasste Studierendenschaft gibt
Wie etwa die Liste AStA und Fachschaften an der LMU in München
Diese versuchen das Verbot der verfassten Studierendenschaft mit Hilfe eines sogenannten Parallelmodells zu umgehen
was gelegentlich zu juristischen Auseinandersetzungen führt
an der aufgrund einer Experimentierklausel im Hochschulgesetz ein offizieller AStA existiert
der jedoch nach wie vor kein Gremium einer verfassten Studierendenschaft ist
Eine Ausnahme hierzu bildet die Technische Universität München
In Ostdeutschland gibt es an vielen Hochschulen keine ASten
jedoch haben die Studierenden dort durch den Studentenrat (StuRa) der jeweiligen Hochschule/Universität ein eigenes Modell
In Hessen wurden durch die CDU-Regierung massive Einschnitte in die Rechte des AStA vorgenommen
wenn die Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Studierendenparlament unterhalb einer Hürde von 25 Prozent bleibt
So wird ein Großteil der beschlossenen Semesterbeiträge der Studierenden nicht erhoben werden dürfen
Der Senat der Hochschulen
kann für die eigene Hochschule die Aufgaben der Studierendenschaft neu regeln
in denen Professoren und Professorinnen über die absolute Mehrheit verfügen
Pläne des RCDS Hessen zur Umwandlung des AStA in eine von der Hochschulleitung und dem Senat abhängigen Abteilung des Senats sind in dem neuen Hessischen Hochschulgesetz nicht direkt aufgenommen worden. [Bearbeiten]
Dachverband
Viele dieser Studierendenvertretungen sind Mitglied im freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)
einem deutschen studentischen Dachverband. [Bearbeiten]
Weblinks
Bundesweiter Studentischer Adressreader (http://www.fzs-online.org/adressreader/)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Allgemeiner Studierendenausschuss
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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