Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Ministerium für Staatssicherheit
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Ministerium für Staatssicherheit
Stichpunkte
Allgemein
Bild nicht gefunden Wappen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR Das Ministerium für Staatssicherheit
kurz MfS
war Inlands- und Auslands-Geheimdienst und -Geheimpolizei der DDR mit eigenen Untersuchungs- und nicht öffentlichen Gerichts-Organen
der Volksmund bezeichnete das MfS als „Stasi“
Im Propaganda-Sprachgebrauch der SED sprach man vom „Schild und Schwert der Partei“
Das MfS wurde 1950 gegründet und diente dem Regime hauptsächlich zur Unterdrückung und Überwachung der Bevölkerung
Daneben war es zuständig für Spionage im nichtsozialistischen Ausland sowie Spionageabwehr
die Militäraufklärung der NVA (Sitz in Berlin-Treptow
Es gab außerdem einen weiteren Geheimdienst
Tarnbezeichnung am Objekteingang: Mathematisch-Physikalisches Institut der NVA)
siehe Gliederung) gehörte nicht zu diesem Dienst und auch nicht zur NVA. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte und Aufgaben des MfS 1.1 Vorläufer des MfS 1.2 MfS 1.3 Umfang des MfS 1.4 Gliederung des MfS 1.5 Ausbildungsstätten des MfS 2 Mitarbeiter 2.1 Bekannte Offizielle Mitarbeiter (OM) 2.2 Bekannte Inoffizielle Mitarbeiter (IM) 2.3 Mitarbeiter des MfS in der BRD (soweit veröffentlicht) 3 Opfer oder Personen des öffentlichen Lebens
die beobachtet wurden (soweit öffentlich bekannt) 4 Adresse der MfS-Zentrale 5 Siehe auch 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Die so genannte Verwaltung 2000 (also die MfS-Militärabwehr - Hauptabteilung I
Geschichte und Aufgaben des MfS
[Bearbeiten]
Vorläufer des MfS
Das MfS war nicht der erste Geheimdienst u.a. zur Überwachung der DDR-Bevölkerung
Die DDR hatte bereits vor Gründung des Ministeriums am 8
Februar 1950 zwei Vorläufer
Zum einen installierten die sowjetischen Ministerien für Inneres und für Staatssicherheit (NKWD/NKGB bzw
MWD/MGB) unter Lawrentij Berija eine Reihe von selbständigen
umfangreichen Apparaten in der SBZ
die unter der Leitung des Generalobersten Iwan A
Serow
ab 1946 Nikolai K
Kowaltschuk
standen. Zum anderen wurde im August 1946 die Deutsche Verwaltung des Inneren (DVdI) gegründet
welche die politische Polizei unter der Bezeichnung K5 vereinheitlichte
sowie zu betreuen
geheimdienstliche Operationen und Aufgaben durchzuführen
Sehr früh wurde die K5 schon damit betraut
Anfangs hatte die K5 einen Personalbestand von rund 160 (1946) und später einen Bestand von fast 700 (April 1948) Mitarbeitern. [Bearbeiten]
MfS
Den Startschuss für den Aufbau einer eigenständigen Geheimpolizei gab das Politbüro der KPdSU am 28
Dezember 1948 mit dem Beschluss zur Bildung der "Hauptverwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft"
Wilhelm Pieck sowie Otto Grotewohl gegen die Befürchtungen des sowjetischen Ministers für Staatssicherheit
Mit diesem Beschluss konnten sich Walter Ulbricht
Victor S
Abakumow
durchsetzen
der Sorgen hatte wegen der Wirkung dieses Beschlusses auf die Westalliierten. Am 24
Januar 1950 fasste das Politbüro der SED den Beschluss zur Bildung des MfS
Schon zwei Tage später empfahl die Regierung der DDR parallel zum eigenen "Beschluss über die Abwehr von Sabotage" ebenfalls die Bildung des MfS
Am 8
Februar 1950 beschloß die Volkskammer der DDR einstimmig die Bildung des MfS
als sein Stellvertreter
Erich Mielke
im Range eines Staatssekretärs. Nachdem es bei der Verhinderung des Volksaufstandes am 17
Als Leiter wurde 8 Tage später Wilhelm Zaisser eingesetzt
wurde das Ministerium im Juli 1953 zum „Staatssekretariat für Staatssicherheit (SfS)“ umgeformt und dem Innenministerium unterstellt (erst am 24
Juni 1953 „versagt“ hatte
November 1955 erhielt es wieder Ministeriumsrang)
Leiter des SfS bzw
Minister des MfS war Ernst Wollweber
den bisherigen Stellvertreter ersetzte
den Walter Ulbricht 1957 durch Erich Mielke
Mielke leitete das MfS bis zum 7
November 1989
dem Tag des Rücktritts des Ministerrates der DDR zur Wende
Am 17
November 1989 wählte die Volkskammer der DDR einen neuen Ministerrat
Wolfgang Schwanitz
dessen Leiter wird der bisherige Stellvertreter von Erich Mielke
Das MfS wird in Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) umbenannt
Am Morgen des 4
dass die Stasi Akten vernichtet
Dezember 1989 wird die Bezirksstelle des MfS in Erfurt von Bürgern besetzt
nachdem bekannt wurde
die anderen Bezirksstädte folgen
zuletzt am 15
Am Abend desselben Tages werden die Dienststellen in Leipzig und Rostock besetzt
Januar 1990 die Zentrale in Berlin
Bei den Besetzungen kam es teilweise zu chaotischen Zuständen
Mit der Einrichtung von Bürgerwachen und Bürgerkomitees beginnt die erzwungene Auflösung und Aufarbeitung des MfS
die später einen neuen Namen bekam
nämlich Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (Birthler-Behörde)
Erstmals in der Geschichte können Bürger ihre geheim über sie angelegten Akten einsehen und zwar zuerst bei der sogenannten Gauck-Behörde
am 14
Keinen Monat später
Dezember 89
beschließt der Ministerrat die Auflösung des "neuen" AfNS und den Aufbau eines Verfassungsschutzes und eines Nachrichtendienstes (in offensichtlicher Anlehnung an die Geheimdienststrukturen in der BRD)
aufgrund Beschluss des Ministerrates vom 13
Zum Aufbau des Verfassungsschutzes kommt es jedoch
aufgrund der Bürgerproteste nicht
Januar 1990
Später billigt der Runde Tisch die Selbstauflösung der Auslandsaufklärung des MfS (Hauptverwaltung Aufklärung
dessen Leiter von 1955 - 1986 Markus Wolf
ein Stellvertreter Erich Mielkes
kurz HV A)
war
Trotz der folgenden Vernichtung fast aller Akten und Datenträger der HV A gelangten 1990 deren Mob-(Mobilmachungs-) Karteien unter ungeklärten Umständen in die Hände der CIA
die Statuten des SfS/MfS von 1953 bzw
Sie wurden später unter dem Namen Rosenholz-Akten bekannt. Rechtliche Grundlage für die Tätigkeit des MfS bildete das „Gesetz über die Bildung eines Ministeriums für Staatssicherheit“
1969 (die strengster Geheimhaltung unterlagen und in denen die geheimdienstlichen Befugnisse von der Regierung oder dem Nationalen Verteidigungsrat sanktioniert wurden) sowie die Strafprozessordnung und das Volkspolizei-Gesetz von 1968
dessen Paragraph 20 die Angehörigen des MfS mit polizeilichen Befugnissen ausstattete
Allerdings bewegte sich der Geheimdienst auch außerhalb dieser rechtlichen Grundlagen und verstieß bei seiner Arbeit auch gegen Verfassungsgarantien der eigenen DDR-Verfassung
Durch formalen Beschluss des SED-Politbüros vom 23
Forschung) aktive Spionageabwehr durch das Eindringen von MfS-Informanten in alle wichtige Bereiche des öffentlichen westlichen Lebens Durchführung von Agenturarbeit z.B.: Kontrolle von Massenorganisationen
gezielte Zersetzung und Spaltung von Kirche und deren Jugendgruppen
dass Mitarbeiter des MfS in allen wichtigen Institutionen der Westalliierten anzutreffen sind (Bonner Regierung
Industrie
September 1953 wurden dem DDR-Geheimdienst folgende Aufgaben zugeteilt: Auklärungsarbeit in Westdeutschland und Westberlin mit dem Ziel
Intellektuellenkreisen und Dissidenten. Aufdeckung und Beseitigung feindlicher Zersetzungstätigkeiten (z.B. oppositionelle Stimmen
Gebrauch von Meinungsfreiheit ...) Gewährleistung des absoluten Schutzes von verantwortlichen Parteifunktionären Gewährleistung der genauen Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsorganen und Polizei [Bearbeiten]
Widerspruch gegen Zensur
Umfang des MfS
Das MfS diente dem SED-Regime hauptsächlich als Unterdrückungs- und Bespitzelungsapparat gegen die eigene Bevölkerung
Es wird geschätzt
dass 1989 etwa 91.000 Menschen hauptamtlich für das MfS arbeiteten
war der Großteil seiner Mitarbeiter zugleich Mitglied in der SED
Da sich das MfS als „Schild und Schwert der Partei“ verstand
ein internes Eigenleben
wie jeder Geheimdienst
Das MfS war zwar formal dem Ministerrat der DDR unterstellt
führte jedoch
von denen viele als Spitzel und im Ausland als Saboteure
Zersetzer und Spione (offizieller Sprachgebrauch: Kundschafter des Friedens) agierten
Hinzu kamen weit mehr als 100.000 so genannte „Inoffizielle Mitarbeiter“ (IM)
Die oben genannten Zahlen zeigen
dass bezogen auf die Gesamtzahl der OM und IM z.B
200.000 und der Gesamtzahl der Bürger der BRD (80 Mil.) jeder 400. für das MfS gearbeitet hat
Unter Ausschluss der Kinder und Alten (18-80 Jahre) müsste vermutlich jeder 200. bis 300
Bürger in Gesamtdeutschland für das MfS gearbeitet haben
Geht man vom Hauptschwerpunkt der Mitarbeiter in der DDR (16 Millionen Einwohner) aus
und davon
war vermutlich etwa jeder 50
dass zwei Drittel (140.000) der Mitarbeiter dort tätig waren
Mensch zwischen 18 und 80 Jahren für das MfS tätig
Staatsbeamte und Armeeoffziere
aber auch Privatpersonen wie Kollegen
Viele der IM waren hauptamtlich Polizisten
Mitarbeiter
selbst Familienangehörige
Zum Zeitpunkt des Zusammenbruches der DDR gab es in der Bundesrepublik rund 1.500 aktive MfS-Spione
vorwiegend in Westdeutschland
wie die veröffentlichte Auswertung der so genannten Rosenholz-Dateien im März 2004 ergab
Die Anzahl der IM
wurde dabei mit 20.000 beziffert
welche für die Hauptverwaltung Aufklärung in der DDR selbst tätig waren
Ein Eintrag als IM ist zunächst nur als Indiz für eine Geheimdiensttätigkeit zu werten: Es kann nicht sicher ausgeschlossen werden
dass reine Kontaktaufnahmen des MfS durch einen Aktenbeleg als IM dokumentiert sind
Alleine aus Vermerken und sonstigen Eintragungen auf Karteikarten lässt sich nicht immer zweifelsfrei feststellen
wie eng die Beziehung einer Person zum MfS war; sie liefern nur Indizien
Die Geschehnisse können oft nur anhand der vernetzten Akten umfassend nachvollzogen werden
für andere IM vernichtet
Diese sind für manche IM noch erhalten
die ein Bild über die Tätigkeit eines IM geben können
Allerdings finden sich Querverweise in anderen Berichten
Die obligatorische Verpflichtungserklärung (zur Zusammenarbeit mit dem MfS) ist in diesen Fällen oft nicht mehr aufzufinden
da eine erhebliche Anzahl an Akten vor Zusammenbruch der Behörde rechtzeitig vernichtet wurde. [Bearbeiten]
Gliederung des MfS
die alle eng miteinander in Verbindung standen
Die "Stasi" war in mehrere Hauptabteilungen sowie in Unterabteilungen und auch Arbeitsgruppen gegliedert
Die Hauptgruppen waren meist mit römischen Ziffern durchnummeriert und jede von ihnen arbeitete auf ihrem ihr zugewiesenen Tätigkeitsfeld im weiten Spektrum von Reiseangelegenheiten über visuelle Überwachung
Personenschutz bis hin zu Spionage
Untertätigkeiten der einzelnen Hauptabteilungen waren u.a. weltweiter Waffenhandel und Ausbildung und Unterstützung der RAF in der BRD (Logistik
Sabotage und Zersetzung). Minister für Staatssicherheit Abteilung 26 - Telefonüberwachung Abteilung Bewaffnung und Chemische Dienste (BCD) Abteilung Finanzen Abteilung Nachrichten - Sicherstellung des Nachrichtenwesens Abteilung X - Internationale Verbindungen Abteilung XI - Chiffrierdienst Abteilung XIV - Untersuchungshaft und Strafvollzug Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) - Mobilmachung
Ermittlung Hauptabteilung IX (HA IX) - Untersuchungsorgan Hauptabteilung XIX (HA XIX) - Verkehr
Tourismus
Untergrund Hauptabteilung XXII (HA XXII) - "Terrorabwehr" Hauptabteilung Personenschutz (HA PS) Hauptabteilung Kader und Schulung (HA KuSch) (Juristische) Hochschule des MfS Zentraler Medizinischer Dienst (ZMD) Operativ-Technischer Sektor (OTS) Verwaltung Rückwärtige Dienste (VRD) Zentrale Arbeitsgruppe Geheimnisschutz (ZAGG) Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) Abteilung XII - Zentrale Auskunft/Speicher Abteilung XIII - Zentrale Rechenstation Rechtstelle Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG) - Bekämpfung von Flucht und Übersiedlung Zentraler Operativstab (ZOS) Hauptverwaltung Aufklärung - Auslandsspionage [Bearbeiten]
Post
Kultur
Funkabwehr Hauptabteilung VI (HA VI) - Paßkontrolle
Kirche
1989 zur HA XXII) Wachregiment Berlin "Feliks Dzierzynski" Arbeitsgruppe E beim Stellvertreter des Ministers
Generaloberst Mittig (AG E) Arbeitsgruppe XVII - Besucherbüros Berlin (West) Büro der Leitung (BdL) - Innere Sicherheit des MfS Büro der Zentralen Leitung der Sportvereinigung Dynamo Hauptabteilung I (HA I) - NVA und Grenztruppen (NVA-interne Bezeichnung der HA I: Verwaltung 2000) Hauptabteilung II (HA II) - Spionageabwehr Abteilung M - Postkontrolle Hauptabteilung III (HA III) - Funkaufklärung
Interhotel Hauptabteilung VII (HA VII) - "Abwehr" im Ministerium des Innern (MdI) und der Deutschen Volkspolizei (DVP) Hauptabteilung VIII (HA VIII) - Beobachtung
Schutzbauten Sondereinheiten AGM/U AGM/S - "militärisch-operative Spezialaufgaben" (Kampfkräfte
Nachrichtenwesen Hauptabteilung XVIII (HA XVIII) - Volkswirtschaft Hauptabteilung XX (HA XX) - Staatsapparat
Ausbildungsstätten des MfS
Am 16
Juni 1951 eröffnete Walter Ulbricht im Beisein von Wilhelm Zaisser die „Schule des Ministeriums für Staatssicherheit“ in Golm bei Potsdam
sondern langsam dazu verändert wurde
obgleich es zu diesem Zeitpunkt noch keine Hochschule war
Ernst Wollweber
benannte sie 1955 in besser klingend „Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit“ um
der Nachfolger Zaissers
Erst 1963 konnte man ein Diplom erwerben
Seit Juni 1965 wurde sie nach außen hin „Juristische Hochschule Potsdam“ genannt
Intern wurde von 1976 bis 1989 der Name „Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit“ verwendet
Am 18
Juni 1968 erhielt die Hochschule Promotionsrecht (Dr. jur. (Promotion A)
ab 1
Juni 1981 auch Dr. sc. [scientiae] jur. [juris] (Promotion B))
Alle Arbeiten unterlagen den üblichen Geheimhaltungsregeln eines Geheimdienstes
eine Arbeitsgruppe „Kriminalistik“ und Institute für Marxismus-Leninismus
Ziel der Ausbildung war es
Recht und Spezialdisziplin eingerichtet
leitende Offiziere für das MfS auszubilden. Bis 1961 wurden ein Lehrstuhl „Juristische Ausbildung“
1988 kamen Lehrstühle für „Grundprozesse der politisch-operativen Arbeit“
„Spionage“
„Politische und ideologische Diversionstätigkeit (PID)“
„Politische Untergrundtätigkeit (PUT)“ und „Grundfragen der Arbeit im und nach dem Operationsgebiet“ hinzu
Am 19
Juni 1970 wurde die „Juristische Fachschule des Ministeriums für Staatssicherheit“ gegründet und am 4
November 1970 von Erich Mielke eröffnet
Sie war der Juristischen Hochschule Potsdam angegliedert
Möglich war hier das Absolvieren eines Fachschuldirekt- oder ein Fachschulfernstudiums
Zugangsvoraussetzung war die vorherige Mitarbeit für das MfS
Bis 1984 gab es 6.343 Absolventen
gemäß Hochrechnungen waren es bis zur Auflösung der Schule circa 10.000. (Literatur (1)) [Bearbeiten]
Mitarbeiter
[Bearbeiten]
Bekannte Offizielle Mitarbeiter (OM)
Wilhelm Zaisser - Minister für Staatssicherheit (Februar 1950 - Juli 1953) Ernst Wollweber - Minister für Staatssicherheit (24
Juli 1953 - Ende 1957) Erich Mielke - Minister für Staatssicherheit (1957 - 1989) Markus Wolf - Leiter der Auslandsaufklärung [Bearbeiten]
Bekannte Inoffizielle Mitarbeiter (IM)
dass das MfS manchmal auch Quellen als IM führte
Zu beachten ist
die unwissentlich Informationen lieferten
IM „David Menzer“ Rainer Schedlinski
Dazu zählen manche Opfer von Abhöraktionen oder anderen Bespitzelungen. Sascha Anderson
IMB „Gerhard“ Gerhard Bassarak - IM „Bus“ Lothar Bisky - IM „Bienert“ Ibrahim Böhme - IM „Maximilian“ Diether Dehm - IM „Willy“ Lothar de Maizière - IM „Cerny“ Uwe Engelbrecht - IM „Rabe“ Bernt Engelmann - IM „Albers“ Udo Foht - IM „Karsten Weiß“ Hermann Kant Henning Pawel IM „Oertel“ Peter Porsch IM "Christoph" Wolfgang Schnur - IM "Torsten" Manfred Stolpe - IM "Sekretär" Knud Wollenberger - IM „Donald“ Auch Gregor Gysi wird verdächtigt
dem Ministerium für Staatssicherheit als Spitzel unter dem Decknamen „IM Notar“ gedient zu haben; im Mai 1998 bestätigte der Immunitätsausschuss des Deutschen Bundestages dies
Gysi bestreitet eine Zusammenarbeit und klagte erfolgreich gegen diese Behauptung
Das Gericht gab Gysi recht und verbietet solche Behauptungen. [Bearbeiten]
Mitarbeiter des MfS in der BRD (soweit veröffentlicht)
Lorenz Betzing Gabriele Gast - Spionin im Bundesnachrichtendienst Günter Guillaume - Spion bei Willy Brandt Johanna Olbrich (alias Sonja Lüneburg) - Spionin bei Martin Bangemann Ursula Richter Karl Wienand [Bearbeiten]
Opfer oder Personen des öffentlichen Lebens, die beobachtet wurden (soweit öffentlich bekannt)
Lutz Eigendorf Michael Gartenschläger Robert Havemann Gert Hof Matthias Platzeck Stefan Heym Helmut Kohl Willy Brandt Wolf Biermann Walter Linse Jürgen Fuchs Vera Lengsfeld [Bearbeiten]
Adresse der MfS-Zentrale
Allein die Zentrale des Ministeriums nahm einen ganzen Häuserblock ein: Frankfurter Allee - Magdalenenstraße - Normannenstraße - Ruschestraße
Haus 1
Das imposante Hauptgebäude
in dem unter anderem auch der ehemalige Minister für Staatssicherheit Erich Mielke sein Büro hatte
ist seit 1990 zu einem Museum ausgebaut worden ("Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße"
Ruschestraße 103
U-Bhf
Magdalenenstraße; siehe Weblinks)
Zugänglich sind u.a. die original erhaltenen Büroräume von Erich Mielke sowie mehrere Ausstellungen zur DDR-Geschichte mit Bezug auf das MfS. [Bearbeiten]
Siehe auch
Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (Birthler-Behörde / vormals Gauck-Behörde) Hauptverwaltung Aufklärung Spionage - umfassende Auflistung von DDR-Spionen Kommerzielle Koordinierung Tschekist [Bearbeiten]
Literatur
1996
Taschenbuch
Günter Förster
Die Juristische Hochschule des MfS
ISBN 3-83050-008-4
Abteilung Bildung und Forschung; Berlin
Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Stefan Gerber
Zur Ausbildung von Diplomjuristen an der Hochschule des MfS (Juristische Personen)
BW-Verlag
Jens Gieseke: Das Ministerium für Staatssicherheit (1950-1990)
Hans Ehlert
Rüdiger Wenzke (Hrsg.): Im Dienste der Partei
In: Torsten Diedrich
2000
ISBN 3-86153-160-7
Seite 371 bis 422
Handbuch der bewaffneten Organe der DDR
Berlin 1998
Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung
Jens Gieseke: Die DDR-Staatssicherheit: Schild und Schwert der Partei
ISBN 3-89331-402-4. [Bearbeiten]
Weblinks
Birthler-Behörde (http://www.bstu.de/) Struktur des MfS (http://www.bstu.de/mfs/MfSorg/) Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße in Berlin Lichtenberg (http://www.stasimuseum.de/) Seite des Spurensuche e.V. (http://www.stasiopfer.de/) DDR-Lexikon zum MfS (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?MfS) Aufnahmen aus der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (MfS-Untersuchungsgefängnis) (http://sambamarco.piranho.de/Stasi.htm) DDR-im-WWW (http://www.ddr-im-www.de) Die Kommunikation im Ministerium für Staatssicherheit (http://www.stasi-sprache.de/) Die Stasi 1989 (http://www.stasi1989.de.tt/) - Umfangreichste Stasiakten-Dokumentation im Web en:Stasi fi:Stasi it:Stasi nl:Stasi pl:Stasi sv:Stasi
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Ministerium für Staatssicherheit
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Geschichte der DDR
StaSi
Stasi
Staatssicherheitsdienst
Karl Ernst Claus
Degussa
Liste der Flugzeughersteller
Markus Wolf
Ypsilon
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt