Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Solidarität
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Solidarität
Stichpunkte
Allgemein
Bild nicht gefunden Soli-Briefmarke der DDR von 1981 Der Begriff Solidarität wird in vielfältiger
das sich in gegenseitiger Unterstützung und Hilfe äußert
gelegentlich als inflationär kritisierter Weise verwendet. Er bezeichnet unter anderem eines der Grundprinzipien des menschlichen Zusammenlebens: das Zusammengehörigkeitsgefühl von Individuen und Gruppen (im weiteren Sinne auch von Staaten in Bündnissen)
In der Arbeiterbewegung wurde "Solidarität" als Tugend der Arbeiterklasse (s. a
Brüderlichkeit) hervor gehoben. (Sie hat hier eine ähnliche Bedeutung wie das Wort "Kameradschaft" beim Militär und anderswo.) Gelegentlich wird unterschieden zwischen Solidarität der Gesinnung (Einheitsbewusstsein) Solidarität des Handelns (gegenseitige Hilfsbereitschaft) und Interessen-Solidarität (die durch Interessengleichheit in einer bestimmten Situation wirksam ist und nach dem Erreichen des gemeinsamen Zieles endet). Die politische Soziologie unterscheidet noch zwischen mechanischer Solidarität
die auf vorgegebenen gemeinsamen Merkmalen einer Gruppe beruht (z.B
Wir Arbeiter
Wir Deutschen) und organischer Solidarität
Wir Frauen
deren Basis das Angewiesensein aufeinander (z.B
Spezialisten in arbeitsteiligen Gesellschaften) ist. Eng verbunden mit der Arbeiterbewegung ist die Forderung der internationalen Solidarität
Sie zeigte sich im 19
Jahrhundert vor allem in der Unterstützung des polnischen Freiheitskampfes durch die Internationale Arbeiterassoziation
Auf den Kongressen der Zweiten Internationale wurde die Frage erörtert
ob die Arbeiterschaft durch einen Generalstreik in verschiedenen Ländern den sich abzeichnenden Ersten Weltkrieg verhindern könne
Effektiver waren internationale Solidaritätsaktionen für die Sowjetunion: 1920 verhinderte die englische Arbeiterbewegung durch die Androhung des Generalstreiks die Intervention Englands in den polnisch-russischen Krieg
Der Kampf gegen den Faschismus wurde durch die Spaltung der Arbeiterbewegung in eine sozialistische und eine kommunistische Internationale erschwert
"Verbergen") 1 Historische Aspekte 1.1 Institutionalisierung des Solidaritätsprinzips 2 Zitate 3 Literatur 4 Siehe auch 5 Weblinks [Bearbeiten]
Heute werden die Fragen der internationalen Solidarität unter den Bedingungen und Auswirkungen der Globalisierung diskutiert. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Historische Aspekte
Im Römischen Recht bedeutete Solidarität eine besondere Form der Haftung: In einer Gemeinschaft
muss jedes Mitglied für die Gesamtheit der bestehenden Schulden aufkommen
so wie umgekehrt die Gemeinschaft für die Schulden jedes einzelnen haftet: "Einer für alle und alle für einen"
meist einer Familie
Gegen Ende des 18
Jahrhunderts wurde der strenge Schuldbegriff auf nichtrechtliche Beziehungen erweitert. [Bearbeiten]
Institutionalisierung des Solidaritätsprinzips
Im Europa des 19
Jahrhunderts hat sich im Zusammenhang mit der Industrialisierung eine Institutionalisierung des Solidaritätsprinzips entwickelt: Die gegenseitige Absicherung innerhalb der Arbeiterschaft gegen für sie als existentiell bedrohlich wahrgenommene Entwicklungen der kapitalistischen Industrialisierung wurde zur Grundlage und zum Kampfbegriff der Arbeiterbewegung
Arbeiter schlossen sich in solidarischen Vereinigungen (beispielsweise in Gewerkschaften) zusammen und kämpften gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen
Verkürzung der Arbeitszeit und höhere Löhne. Im 20
Jahrhundert wurde Solidarität zu einem der zentralen Begriffe in sozialistischen/sozialdemokratischen Parteien
Das institutionalisierte Solidaritätsprinzip kommt auch in bestimmten rechtlichen Formen der Versicherung zum Ausdruck
Unfall
Alters-Vorsorge und Arbeitslosigkeit (vgl. die juristische Gesellschaftsform des "Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit" (VVaG)
und zwar in den vier klassischen Risikobereichen von Arbeit: Krankheit
von einer Versicherungsgesellschaft verwaltete Kasse
Jedes Mitglied dieser Gemeinschaft bezahlt Beiträge in die gemeinsame
finanzielle Mittel zur Deckung zur Verfügung gestellt
Daraus werden denen
die einen Schaden erleiden
In der umlagebasierten Pensionsvorsorge kommt Solidarität in Form des Generationenvertrages zum Ausdruck
dass die eigene Pensionskasse bankrott geht
mit der jeder Einzelne sein eigenes Risiko abzusichern versucht
Als Gegensatz dazu könnte man die private Pensionsvorsorge betrachten
auch mit dem Risiko
Bei der Arbeitslosenversicherung sichert sich eine Risikogemeinschaft gegen durch Arbeitslosigkeit bedingte Einkommenseinbußen ab
dass verpflichtete bzw. erzwungene Solidarität (z.B. gesetzliches Versicherungssystem) ihre Bedeutung verliert
Kritiker der Verwendung des Solidaritätsbegriffs im ökonomischen Kontext weisen darauf hin
da der Begriff Freiwilligkeit impliziere
Dem steht gegenüber
um mehr als nur eine Phrase zu sein
dass abstrakte Solidarität mit dem Geldbeutel untermauert werden muss
stattdessen wird zunehmend von Eigenverantwortung und entsprechenden Konzeptionen und Menschenbildern gesprochen
In den Mainstream-Medien hat der Gebrauch des Wortes abgenommen
Dies spiegelt auch einen Wertewandel wieder (Homo oeconomicus). [Bearbeiten]
Zitate
das praktisch werden kann und soll." Solidarität impliziert ein Prinzip der Mitmenschlichkeit; Solidarität konstituiert sich aus freien Stücken (Karl Otto Hondrich
Der Soziologe Alfred Vierkandt (1969) definierte Solidarität folgendermaßen: "Solidarität ist die Gesinnung einer Gemeinschaft mit starker innerer Verbundenheit". "Solidarität ist das Zusammengehörigkeitsgefühl
Claudia Koch-Arzberger
Frankfurt a
Solidarität in der modernen Gesellschaft
M1
994). [Bearbeiten]
Literatur
Karl Otto Hondrich
Frankfurt a
Claudia Koch-Arzberger
Solidarität in der modernen Gesellschaft
M1
Henning Melber: Globale SolidaritätE
994 Reinhart Kössler
Brandes & Apsel Verlag Frankfurt am Main
ISBN 3-86099-765-3 Horst-Eberhard Richter: Lernziel Solidarität
Rowohlt Tb 1979 Erwin Carigiet: Gesellschaftliche SolidaritätP
ine Streitschrift
Helbing und Lichtenhahn
rinzipien
Perspektiven und Weiterentwicklung der sozialen Sicherheit
Basel/Genf/München 2001 ISBN 3-7190-1934-9 [Bearbeiten]
Siehe auch
ein deutscher Arbeiter-Radsportverband Soziale Gerechtigkeit [Bearbeiten]
die Polnische Gewerkschaft Solidarität (auf polnisch: Solidarność) RKB Solidarität
Weblinks
Ulrich von Alemann: Solidarier aller Parteien - verschont uns! Eine Polemik. (http://www.gmh.dgb.de/main/jahresin/1996/Leseproben/leseprobe_11-12-96_von-Alemann.html)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Solidarität
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Tirana.jpg
Schamanisten
Rochlitz.jpg
Georgi Markow
Dubrovnik.jpg
Dubrovnik
Pepper Adams
Verkehrszentralregister
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt