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Diskussion : Solarmodul
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Solarmodul
Stichpunkte
Allgemein
Ein Solarmodul ist eine Anwendung der Photovoltaik und wandelt Strahlungsenergie in elektrische Energie um
Als wichtigste Bauelemente enthält es mehrere Solarzellen
Das Solarmodul wird durch seine elektrischen Anschlusswerte charakterisiert
Diese hängen von der Verschaltung der Solarzellen innerhalb des Moduls ab
Das Solarmodul wird einzeln oder zu Gruppen verschaltet in einer Photovoltaikanlage betrieben
Um den vielfältigen Anforderungen bei der Erstellung einer solchen Anlage für solar erzeugten Strom gerecht zu werden
werden die Solarzellen in einem Verbund aus mehreren Materialien und Bauteilen eingebettet
Dieser Verbund erfüllt folgende Zwecke: Erzeugung von elektrischer Energie praxisgerechte elektrische Anschlussmöglichkeit Schutz der spröden Solarzelle vor mechanischen Einflüssen Schutz vor Witterungseinflüssen Berührungsschutz der elektrisch leitenden Bauteile einfache Handhabungs- und Befestigungsmöglichkeit Es gibt verschiedene Bauformen von Solarmodulen mit verschiedenen Arten von Solarzellen
Im folgenden wird anhand des weltweit am häufigsten eingesetzten Modultyps der Aufbau erklärt. Bild nicht gefunden Solarmodul von BP an einer Autobahnbrücke Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Aufbau eines typischen Solarmoduls 2 Herstellung eines Solarmoduls 3 Technische Merkmale 3.1 Die Freilauf- oder Bypass-Diode 4 Weitere Arten von Solarmodulen 5 Recycling 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Aufbau eines typischen Solarmoduls
Handling und Montage
EVA)
Erläuterung siehe unten) und elektrischer Anschlussmöglichkeit Aluminiumprofil-Rahmen zum Schutz der Glasscheibe bei Transport
die
für einfache Befestigungsmöglichkeiten durch standardisierte Befestigungssysteme
Versteifung des Verbundes [Bearbeiten]
die Vorderseite ist eine Glasscheibe (meist so genanntes ESG (Einscheiben-Sicherheits-Glas)) darauf folgt eine transparente Kunststoffschicht (Ethylen-Vinylacetat
in der die Solarzellen eingebettet sind mono- oder polykristalline Solarzellen
verbunden durch Lötbändchen
elektrisch miteinander verschaltet sind Rückseitenkaschierung mit einer witterungsfesten Kunststoffverbundfolie aus Polyvinylfluorid (Tedlar) und Polyester Anschlussdose mit Freilaufdiode (auch Bypass-Diode genannt
Herstellung eines Solarmoduls
Die Fertigung eines Solarmoduls erfolgt weitgehend mit der optisch aktiven Seite nach unten
Als erstes wird ein entsprechendes Glas gereinigt und bereitgelegt
Auf dieses kommt dann eine zugeschnittene Bahn EVA-Folie. Die Solarzellen werden mittels Lötbändchen zu einzelnen Strängen verbunden und auf der Scheibe mit der EVA-Folie exakt positioniert
die die einzelnen Stränge miteinander verbinden und zum Ort der Anschlussdose führen
positioniert und verlötet
Nun werden die Querverbinder
Danach wird alles nacheinander mit einer zugeschnittenen EVA-Folie und einer Tedlarfolie bedeckt
Als nächster Produktionsschritt erfolgt das Laminieren des Moduls bei einem Unterdruck und ca
150 °C
in der die Zellen nun eingebettet sind und die fest mit der Glasscheibe und der Rückseitenfolie verbunden ist
Beim Laminieren bildet sich aus der bis dahin milchigen EVA-Folie eine klare
dreidimensional vernetzte und nicht mehr aufschmelzbare Kunststoffschicht
Nach dem Laminieren werden die Kanten gesäumt
die Anschlussdose wird gesetzt und mit den Freilaufdioden bestückt
vermessen und nach seinen elektrischen Werten klassifiziert und abschließend verpackt. [Bearbeiten]
Nun wird das Modul noch gerahmt
Technische Merkmale
Die Daten eines Solarmoduls werden genauso wie die Daten einer Solarzelle für standardisierte Testbedingungen angegeben (siehe dort). Bild nicht gefunden Kennlinie (Strom/ Spannung) einer Solarzelle beleuchtet und unbeleuchtet Gebräuchliche Abkürzungen für die Bezeichnungen sind SC: Short Circuit - Kurzschluss OC: Open Circuit - Leerlauf MPP: Maximum Power Point - Betriebspunkt maximaler Leistung Die Kennwerte eines Solarmoduls sind Leerlaufspannung <math>U_{OC}<math> Kurzschlussstrom <math>I_{SC}<math> Spannung im bestmöglichen Betriebspunkt <math>U_{MPP}<math> Strom im bestmöglichen Betriebspunkt <math>I_{MPP}<math> Leistung im bestmöglichen Betriebspunkt <math>P_{MPP}<math> Füllfaktor <math>FF<math> Koeffizient für die Leistungsänderung mit der Zelltemperatur Modulwirkungsgrad <math>eta<math> Da eindringende Feuchtigkeit durch Korrosionserscheinungen die Lebensdauer eines Moduls stark verkürzen kann und zudem evtl. einen elektrisch leitenden Kontakt mit den stromdurchflossenen Bauteilen des Solarmoduls ermöglicht
sind ausreichende Randabstände äußerst wichtig. [Bearbeiten]
Die Freilauf- oder Bypass-Diode
Werden mehrere Module in Reihe betrieben
so muss parallel zu jedem Modul eine Diode geschaltet werden
gängige Gleichrichterdioden mit 3A / 100 Volt sind geeignet
Maximaler Strom und Spannung der Diode entsprechen den Strom- und Spannungswerten eines Moduls
dass sie im normalen Betriebszustand (Modul liefert Strom) in Sperrrichtung gepolt ist (Katode = mit Ring markierte Seite der Diode an Pluspol des Moduls)
Die Freilaufdiode ist so an den Anschlussklemmen jedes Moduls geschaltet
Wenn das Modul durch Verschattung oder durch einen Defekt keinen Strom liefert würde sich die Spannung an den Klemmen umpolen und das Modul beschädigen
zumindest jedoch die Leistung der in Reihe geschalteten Module einer Kette verringern
Durch die Freilaufdiode wird die Verpolung verhindert. [Bearbeiten]
Weitere Arten von Solarmodulen
CIS
laminierte Glas-Glas-Module Glas-Glas-Module in Gießharztechnik Dünnschicht-Module (CdTe
a-Si) Fluoreszens-KollektorDieser stellt eine besondere Nutzung von Solarzellen dar
Hier wird die einfallende Strahlung in einer Kunststoffplatte eingefangen
Der Kunststoff ist mit fluoreszierenden Farbstoffen dotiert
Die Solarstrahlung wird vom Farbstoff absorbiert und regt diesen zum Leuchten an
langwelligere Strahlung verlässt die Platte hauptsächlich an einer Stirnseite
an allen anderen Seiten wird sie durch Totalreflexion oder Spiegelung weitestgehend im Material gehalten
Die dabei emittierte
Die entsprechende Stirnseite wird mit Solarzellen bestückt
die optimal auf die durch den Farbstoff emittierte Wellenlänge abgestimmt werden kann
die jeweils auf einen anderen Wellenlängenbereich optimiert werden
Durch das Stapeln mehrerer verschiedener Kunststoffplatten
kann der Wirkungsgrad erhöht werden. (bitte um Mithilfe ...) [Bearbeiten]
Recycling
Trotz einer Lebensdauer der Solarmodule von 20-30 Jahren fallen schon jetzt (2004) mehrere hundert Tonnen Elektroschrott jährlich an
Die weltweit einzige Versuchsanlage zum Recycling von kristallinen Siliziumsolarzellen steht in Freiberg
Metall
Füllstoffe und die Solarzelle
Dort werden bei Temperaturen um 600°C die im Modul enthaltenen Kunststoffe verbrannt und zurück bleiben Glas
Diese kann unter leichten Materialverlusten zu einer neuwertigen Solarzelle werden. (bitte um Mithilfe ...) [Bearbeiten]
Siehe auch
Modul [Bearbeiten]
Weblinks
en:Solar panel fr:Panneau solaire nl:Zonnepaneel
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Solarmodul
aus der freien Enzyklopädie
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und steht unter der
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