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Diskussion : Simulation
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Simulation
Stichpunkte
Allgemein
Simulation ist eine Vorgehensweise zur Analyse dynamischer Systeme
Bei der Simulation werden Experimente an einem Modell durchgeführt
um Erkenntnisse über das modellierte System zu gewinnen
Im Zusammenhang mit Simulation spricht man von dem zu simulierenden System und von einem Simulationsmodell
welches eine Abstraktion des zu simulierenden Systems darstellt
Ein Auto-Crashtest beispielsweise ist ein Simulationsmodell für eine reale Verkehrssituation
in der ein Auto in einen Verkehrsunfall verwickelt ist
Dabei wird die Vorgeschichte des Unfalls
die Verkehrssituation und die genaue Beschaffenheit des Unfallgegners stark vereinfacht
sondern es werden stattdessen Crashtest-Dummies eingesetzt
die mit realen Menschen gewisse mechanische Eigenschaften gemeinsam haben
Auch werden keine Personen in den simulierten Unfall involviert
Ein Simulationsmodell hat also nur ganz bestimmte Aspekte mit einem realen Unfall gemeinsam
Modell und Simulation 4 Grenzen der Simulation 5 Weblinks 6 Literatur [Bearbeiten]
hängt maßgeblich von der Fragestellung ab
Welche Aspekte dies sind
"Verbergen") 1 Gründe für den Einsatz 2 Typen und Bereiche von Simulationen 2.1 Typen von Simulationen 3 Theorie
die mit der Simulation beantwortet werden soll. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Gründe für den Einsatz
Für den Einsatz von Simulationen kann es mehrere Gründe geben: Eine Untersuchung am realen System wäre zu aufwendig
zu teuer
ethisch nicht vertretbar oder zu gefährlich
Beispiele: Crashtest (zu gefährlich in der Realität) Simulation von Fertigungsanlagen vor einem Umbau (mehrfacher Umbau der Anlage in der Realität wäre zu aufwändig und zu teuer) Das reale System existiert (noch) nicht
Beispiel: Windkanalexperimente mit Flugzeugmodellen
bevor das Flugzeug gefertigt wird Das reale System lässt sich nicht direkt beobachten Systembedingt
Beispiel: Simulation einzelner Moleküle in einer Flüssigkeit Das reale System arbeitet zu schnell
Beispiel: Simulation von Schaltkreisen Das reale System arbeitet zu langsam
als das reale System
Beispiel: Simulation geologischer Prozesse Für Experimente kann ein Simulationsmodell wesentlich leichter modifiziert werden
Beispiel: Modellbau in der Stadtplanung Gefahrlose und kostengünstige Ausbildung
weil Computer ein ideales und sehr flexibles Umfeld für fast alle Arten der Simulation bieten (siehe auch Computersimulation). [Bearbeiten]
Beispiel: Flugsimulation Spiel und Spaß an simulierten Szenarien Heutzutage werden Simulationen mehr und mehr durch Computer realisiert
Typen und Bereiche von Simulationen
Grundsätzlich muss man zwischen Simulationen mit und ohne Computer unterscheiden
Eine Simulation ist ein "Als ob"-Durchspielen von Prozessen; das kann man auch ohne Computer tun
meint man allerdings fast immer Computersimulationen
Wenn heute von "Simulation" die Rede ist
z.B
Letztere gliedern sich in die Bereiche Spielsimulationen
z.B
Flugsimulatoren
Wirtschaftssimulationen Technische Simulationen
aber einen hohen Rechenaufwand hat. Wissenschaftliche Simulationen
Windkanalsimulationen u.v.m.Bei kleinen Systemen bietet sich hier auch mittels Model Checking eine Verifikation an
die
Atomwaffensimulationen
im Gegensatz zur Simulation
Schaltungssimulationen
garantiert alle Fälle abdeckt
Sie gibt es in fast allen Natur- und Gesellschaftswissenschaften: Metereologische Simulation zur Wettervorhersage Physikalische Simulation und astrophysikalische Simulation Chemische Simulation Biologische Simulationen
z.B
z.B
Simulation neuronaler Netze (siehe neuronales Netz) Sozioökonomische Simulation
Multiagentensysteme u.v.m. [Bearbeiten]
Typen von Simulationen
Viel zu tun..
Diskrete Simulation (z.B
Hier sei nur erwähnt: Kontinuierliche Simulation
Diskrete Ereignisorientierte Simulation) und Hybride Simulation Makrosimulation und Mikrosimulation Statistische Simulation
insbesondere Monte-Carlo-Simulation Numerische Simulation Multi-Agenten-Simulation Materialflusssimulation (DES Discrete Material Flow Simulation) [Bearbeiten]
Theorie, Modell und Simulation
Eine Computersimulation besteht im Kern aus einem Programm
Hier werden die Regeln der Prozesse definiert
Man spricht analog zu den "Verhaltensgleichungen" eines mathematisch definierten Systems von den "Verhaltensalgorithmen"
Modelle können ad hoc erfunden werden
sie können aber auch aus empirischen Befunden oder aus einer Theorie abgeleitet werden
Z.B. werden die Wettermodelle aus der Theorie der Hydrodynamik abgeleitet
die einzelnen Verhaltensgleichungen bestehen aus Navier-Stokes-Gleichungen (oder Weiterentwicklungen davon). Warteschlangenmodell Mehrebenenmodell Zellulärer Automat Multiagentenmodell Mikromodell Kontinuierliches Modell [Bearbeiten]
Grenzen der Simulation
die man stets beachten muss
Jeglicher Form von Simulation (vom Unterhaltungssektor abgesehen) sind auch Grenzen gesetzt
Zeit und nicht zuletzt Geld
Die erste Grenze folgt aus der Begrenztheit der Mittel
d.h. der Endlichkeit von Energie (z.B. auch Rechenkapazität)
Eine Simulation muss also auch wirtschaftlich Sinn machen
Aufgrund dieser Einschränkungen muss ein Modell möglichst einfach sein
Das wiederum bedeutet
dass auch die Ergebnisse der Simulation eine grobe Vereinfachung der Realität darstellen
Die zweite Grenze folgt daraus: Ein Modell liefert nur in einem bestimmten Kontext Ergebnisse
die sich auf die Realität übertragen lassen
In anderen Parameterbereichen können die Resultate schlichtweg falsch sein
Daher ist die Verifikation der Modelle für den jeweiligen Anwendungsfall ein wichtiger Bestandteil der Simulationstechnik
Als mögliche weitere Grenzen seien Ungenauigkeiten der Ausgangsdaten (z.B
sowie subjektive Hindernisse (z.B. mangelnder Informationsfluss über Produktionsfehler) genannt
Messfehler)
Wass up [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.asim-gi.org/ Arbeitsgemeinschaft Simulation der Gesellschaft für Informatik http://www.scs-europe.net/ Gesellschaft für Modellbildung und Simulation in Europa (englisch Society of modeling and simulation europe) http://www.scs.org/ Gesellschaft für Modellbildung und Simulation (englisch Society of modeling and simulation) http://www.soc.surrey.ac.uk/research/simsoc/ CRESS - Zentrum für die Forschung in der sozialwissenschaftlichen Simulation (englisch Center for Research in Social Simulation) [Bearbeiten]
Literatur
B.P
H
Zeigler
Praehofer
T.G
Kim: Theory of Modeling and Simulation
2nd Edition
Academic Press
San Diego 2000
ISBN 0-127-78455-1 N
K.G
Gilbert
Troitzsch: Simulation for the social scientist
ISBN 0-335-19744-2 R.M
Open University Press 1999
Fujimoto: Parallel and Distributed Simulation Systems
Wiley-Interscience 1999
ISBN 0-471-18383-0 F.E
Cellier: Continuous system modeling
Springer-Verlag
1991
New York
ISBN 0-387-97502-0 Siehe auch: Emulator da:Simulere en:Simulation es:Simulación fi:Simulointi fr:Simulation it:Simulazione ja:シミュレーション nl:Simulatie
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Simulation
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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