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Diskussion : Dengue-Fieber
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Dengue-Fieber
Stichpunkte
Allgemein
die von vier nahe miteinander verwandten Viren der Gattung Flavivirus verursacht wird
Das Dengue-Fieber (auch: Sieben-Tage-Fieber
Pokalfieber oder Knochenbrecherfieber) ist eine Infektionskrankheit
weshalb man das Dengue-Fieber zu den hämorrhagischen Fiebern zählt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
können aber auch innere Blutungen umfassen
"Verbergen") 1 Infektion 2 Überträger 3 Krankheitsverlauf 4 Hämorrhagisches Denguefieber (DHF) 5 Impfung 6 Name 7 Literatur 8 Weblinks 9 Siehe auch: [Bearbeiten]
Die Symptome sind oft unspezifisch oder einer schweren Grippe ähnlich
Infektion
so dass eine Person bis zu vier mal von Dengue-Fieber befallen werden kann
Die Infektion mit einer von den vier Arten des Krankheitserregers bietet keinen Immunisationsschutz gegen die anderen Viren
2
5 Milliarden Menschen leben in Endemiegebieten
Jährlich werden einige 10 bis 100 Millionen Menschen von der Seuche befallen
Im Durchschnitt sind es etwa 20 Millionen
insbesondere Kinder und Jugendliche
1999 war das Dengue-Fieber die am häufigsten durch Mücken übertragene Viruskrankheit. Etwa 5% der betroffenen Menschen
sterben am Dengue-Fieber
Bei Kindern bis zu einem Jahr liegt die Todesrate etwa bei 30%
95% der Infizierten sind Kinder
wurde aber vor 600 Jahren nach Asien eingeschleppt
Die Krankheit stammt ursprünglich aus Afrika
und kommt heute auch in Amerika vor
Seit etwa 200 Jahren beobachtet man ein epidemisches Auftreten des Dengue-Fiebers in vielen tropischen Gebieten. Durch internationalen Handel (z.B
in denen sie natürlicherweise nicht vorkommen
Containerschiffe etwa mit Obstimporten aus Afrika) können infizierte Larven auch in Gebiete verbreitet werden
können die Krankheit in normalerweise sichere Gebiete bringen
Auch Reisende
die sich in den Tropen infiziert haben
Die Krankheit breitet sich mit der globalen Erwärmung zunehmend in den gemäßigten Breiten aus
Indien
Teile des Pazifiks (u.a
Hauptverbreitungsgebiet sind heute Lateinamerika
Südostasien
Zentralafrika
Neukaledonien) und der Süden der USA
Gelegentlich wird das Fieber auch nach Europa eingeschleppt. [Bearbeiten]
Überträger
Die Viren werden ausschließlich durch Mücken (Aedes aegypti oder Aedes Albopticus) übertragen
die Krankheit durch das Bekämpfen von Mücken (Insektizide
Trockenlegen von Sumpfgebieten) zeitweise erfolgreich
Daher waren Versuche zwischen 1950 und 1960
Diese groß angelegten Vernichtungskampagnen werden aufgrund der damit verbundenen negativen Folgen für die Umwelt (Insektizidbelastung
Aussterben anderer Arten) heute abgelehnt
Sie sind aber auch angesichts der Resistenzbildung der Mücken gegen die eingesetzten Insektizide (z.B
DDT) langfristig nicht erfolgreich
Bei einem damals neuen Mittel "Abate" wurden Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung vernachlässigt
was zum teil schwere gesundheitliche Folgen bei den Anwendern hatte
eingesetzt
ein sog. "ökologisch korrektes" Larvizid
Heute wird ein die Larve angreifendes Insektizid
das aus Bakterien (Bac. isrealensis) gewonnen wird
Es gilt als umweltverträglich
muss aber seine Wirksamkeit noch nachweisen
wo sich die Aedes-Mücken im stehenden Wasser vermehren
Heute ist das Dengue-Fieber auch eine Krankheit der Großstädte
sowie auch der Slums (Farvelas) in Brasilien
Zisternen
Stehende Gewässer sind die oft bei mangelnder Kanalisation vorhandenen Grabensysteme sowie unverschlossene Wasserbehälter (Brunnen
Kloaken)
Autoreifen
Dosen
Plastikfolien)
in denen sich Regenwasser sammelt (Eimer
Aber auch Behälter oder Abfall
reicht für die schnell wachsende Larve der Aedes-Mücke aus
Eine systematische Beseitigung oder Desinfektion dieser Brutstätten kann einen wichtigen Beitrag zum Eindämmen der Krankheit darstellen
z.B. den Untersetzern von Topfpflanzen. [Bearbeiten]
Einfache und wirksame Maßnahmen sind: Gaben von Chlor oder Sand in den kleinen Pfützen
Krankheitsverlauf
Erschöpfungszuständen
Die Krankheit beginnt mit Fieber bis 41° C
Glieder
Kopf
Gelenk– und Muskelschmerzen und Hautausschlag
Schüttelfrost
Husten und Schnupfen auf
Übelkeit
Halsschmerzen
Vom zweiten bis sechsten Tag treten Schwindel
Nach 2 Wochen heilt die Krankheit aus
Gelenk- oder Muskelschmerzen. [Bearbeiten]
Ausschlag und Kopf
Als Dengue-Trias bezeichnet man Fieber
Glieder
Hämorrhagisches Denguefieber (DHF)
Das Hämorrhagisches Denguefieber ist ein akutes Schocksyndrom mit hämorhagischen Blutungen nach einer erneuten Infektion durch einen anderen Serotypen des Dengue-Virus. Vermutlich führen Infektionen bei Menschen mit bereits existierenden Antikörpern gegen den Dengue-Virus eines anderen Serotyps zu einer immunologischen Überreaktion
in deren Verlauf die Durchlässigkeit (Permeabilität) der Blutgefäßwände größer wird
Dadurch kommt es zu unkontrollierten Blutungen
Die Antikörper können durch eine vorangegangen Erkrankung erworben werden oder von Müttern auf ihre Kinder übertragen werden. Dies erklärt warum vor allem Kinder von dieser Variante des Dengue betroffen sind. Die hämorrhagische Form beginnt wie das normale Fieber
verschlechtert sich aber nach zwei bis fünf Tagen dramatisch
Flüssigkeitsverlust
Der Kreislauf bricht zusammen
Koma
schwachem Puls
es kommt zur Rötung des Gesichtes
Lebervergrößerung
Bluterbrechen
Zuckungen
kalter Haut
Unruhe
Zahnfleischbluten
zu (inneren) Blutungen
Teerstuhl
Abhängig vom Schweregrad
dem Therapiebeginn sowie den medizinischen Möglichkeiten einer adäquten Schockbehandlung verlaufen etwa 50% der Fälle tödlich. [Bearbeiten]
Impfung
Der beste Schutz ist die Vermeidung von Stichen durch Schutzkleidung
Sprays und Moskitonetze
Verdacht
Krankheit oder Tod sind namentlich zu melden
Zur Zeit gibt es keine Medikamente oder Impfungen für diese Infektion
Während der Krankheit werden lediglich die Beschwerden behandelt
Zur Zeit gibt es keine Impfung gegen das Dengue-Fieber
und man hofft
Allerdings wird in Thailand daran gearbeitet
zwischen 2005 und 2010 durch Massenimpfungen die epidemischen Ausmaße des Dengue-Fieber einzudämmen
Bis dahin ist ein Schutz gegen das Dengue-Fieber nur durch einen generellen Schutz vor Mücken möglich
Dabei ist neben der Vernichtung der Mücken oder ihrer Brutstätten auch die Nutzung (insektizidgetränkter) Moskitonetze eine sinnvolle Maßnahme. [Bearbeiten]
Name
Der Name Dengue leutet sich aus dem Spanischen dengue ab
was soviel wie Ziererei oder Mätzchen bedeutet
Der Zusammenhang zwischen dem Dengue-Fieber und seinem Namen soll darin bestehen
dass Betroffene schmerzbedingt eine seltsame Körperhaltung einnehmen oder aber dass der Gang eines Betroffenen auch nach der Infektion noch eigenartig sein soll. [Bearbeiten]
Literatur
U
W
Kuhnle
Krahl: Dengue-Fieber und Hämorrhagisches Dengue-Fieber
Die tödliche Pandemie des 20
Jahrhunderts
Monatsberichte Kinderheilkunde 147(1)
S
48 - 50 (1999)
ISSN 0026-9298 Anonymus: Dengue-Fieber
Die unbekannte Pandemie
Pharmazeutische Zeitung 147(7)
S
ISSN 0031-7136 Anonymus: Dengue-Fieber rund um die Welt verbreitet
52 - 55 (2002)
S
Pharmazeutische Zeitung 149(14)
ISSN 0031-7136 [Bearbeiten]
50 - 53 (2003)
Weblinks
Deutsches Grünes Kreuz e.V. - Dengue-Fieber (http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/dengue-fieber.htm) http://www.dradio.de/cgi-bin/es/neu-hintergrund/730.html [Bearbeiten]
Siehe auch:
Erkrankungen im Zusammenhang mit Wasser Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen! - Zum Portal Medizin en:Dengue fever fr:Dengue ia:Dengue id:Demam berdarah it:Dengue ja:デング熱 minnan:Thian-káu-jiaÌ?t ms:Demam Denggi pt:Dengue zh:骨痛熱症
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Dengue-Fieber
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Michael Schumacher
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