Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Schiffsmaß
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Schiffsmaß
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Schiffsmaße 1.1 Gewichts- und Raumangaben 1.1.1 Wasserverdrängung 1.1.2 Tragfähigkeit 1.1.3 Raumgehalt
Registertonnen 1.1.3.1 Bruttoraumzahl (BRZ) 1.2 Tiefgang 1.3 Längenangaben 1.4 Geschwindigkeitsangaben [Bearbeiten]
Raumangabe
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Schiffsmaße
[Bearbeiten]
Gewichts- und Raumangaben
Angaben zu Schiffsgrößen und Schiffsleistungen variieren aufgrund ihrer unterschiedlichen Zweckrichtung und unterschiedlicher nationaler Maßeinheiten. [Bearbeiten]
Wasserverdrängung
Gewichtsdeplacement) Jeder dieser Begriffe bezeichnet die Masse des Schiffes unter bestimmten Bedingungen
(auch Verdrängung
Gewicht des Schiffes
Je nach Zuladung (etwa von Ladung oder Treibstoff) und Ausrüstung unterscheidet man Konstruktionsverdrängung
Standardverdrängung und Maximalverdrängung oder Einsatzverdrängung
Der Begriff Verdrängung leitet sich aus dem Archimedischen Prinzip her
das besagt
dass die Auftriebskraft einer Flüssigkeit gleich der Gewichtskraft der Menge Flüssigkeit
die ein eingetauchter Gegenstand verdrängt
schwimmt dieser
Ist die Auftriebskraft gleich der Gewichtskraft des eingetauchten Gegenstandes
Legt man die Dichte von Süßwasser mit 1 m³ = 1 Tonne zugrunde
verdrängt ein 10.000-tons-Schiff voll ausgerüstet mit Wasser
Brennstoff
Proviant und Betriebszubehör 10.000 m³ Wasser
Im Seewasser wird dann in Wirklichkeit ein kleineres Volumen Wasser der gleichen Masse verdrängt
weil sich der Beladungszustand häufig ändert und die Gesamtmasse keine wirtschaftlich interessante Kennzahl darstellt. [Bearbeiten]
die dafür gebaut sind
möglichst große Ladungen aufzunehmen
Bei Handelsschiffen
ist eine auf der Wasserverdrängung basierende Größenangabe nicht sinnvoll
Tragfähigkeit
Für Handelsschiffe wird die Tragfähigkeit als Maß für die Zuladefähigkeit angegeben mit der Bezeichnung tdw (tons dead weight)
Maßeinheiten sind wahlweise in metrischen Tonnen zu je 1.000 kg "ts" bzw. "tons"
Eine ton ist dabei eine englische "long ton" zu 1.016 kg
Durch Hinzuzählen des Eigengewichtes erhält man das Gesamtgewicht
Maßeinheit ist die TEU abgeleitet von 'twenty foot equivalent unit (english)'
Bei Containerschiffen wird die Tragfähigkeit in Anzahl der Container angegeben
damit ist ein Standard-Container von 20 Fuß Länge gemeint
Ein Containerschiff mit 6.000 TEU kann also 6.000 20-Fuß-Container laden
die etwa der Tragfähigkeit eines einzelnen Fuhrwerks entsprachen. [Bearbeiten]
Im Mittelalter wurde die Tragfähigkeit in Lasten angegeben
Raumgehalt, Raumangabe, Registertonnen
Bei Handelsschiffen vermisst man den gesamten umbauten Raum des Schiffes und macht von diesem umbauten Raum Abzüge für die Mannschafts- und Maschinenräume
und kommt so zum Brutto- bzw
die nicht unmittelbar mit der Ladung des Schiffes zu tun haben
Nettoraumgehalt des Schiffes bzw. zu der Brutto- oder Nettotonnage
Die Registertonne ist ein Raummaß und trotz ihrer Bezeichnung keine Massenangabe
Eine Registertonne ist gleich 100 englischen Kubikfuß (ca
Maschinen- und Lagerräume unterschiedlich berücksichtigt
2
sondern ein sich aus einer Formel ergebender Wert
83 m³)
der Aufbauten
ist aber auch nicht das tatsächliche Volumen eines Schiffesrumpfs
Der Ausdruck entstand zu einer Zeit
der Fässer
vermessen wurden
als Schiffe nach der Anzahl der „Tonnen“
um Abgaben vorzuschreiben
die sie transportieren konnten
so dass die Angabe des Referenzmaßes
z
Verschiedene Hafenstädte benutzten dabei unterschiedlich große Maße
notwendig war
B. der von Lübeck definierten "Lübschen Tonne"
Parallel wurden auch Tragfähigkeitsangaben in "Lasten" verwendet
B...Breite in Fuß. Die Ermittlung von Schiffsgrößen aufgrund einheitlicher Standards war notwendig geworden
als man begann die Schiffe mit tonnage dues oder auch Hafenabgaben zu belasten
um damit die Unkosten
zu bezahlen
In Großbritannien waren beispielsweise bis gegen 1870 tons nach Builder’s Measurement gebräuchlich
nach der Formel: tons (bm) = ((L - 3/5B) × B × 1/2B) / 94
die ein Hafen hatte
wobei L...Länge in Fuß
Es wurden damit die Kosten für die Leuchtfeuer
das Ausbaggern der Fahrinne etc. bezahlt
Man sprach dann von GRT Gross Registered Tons und NRT Net Registered Tons
In Abzug gebracht wurden alle Räume
die zu Fortbewegung des Schiffes und Unterkunft der Besatzung dienten. Die Angabe in BRT (Bruttoregistertonnen) umfasst das ganze Schiff
Es sind die Räume: zwischen Vermessungs- und Oberdeck
Maschinen- und Heizräume
Brennstoffbunker
unter dem Vermessungsdeck (Unterdeckraumgehalt)
wie z
Werkstätten und Vorratsräume. Eine große Anzahl von Schiffsgebühren errechnen sich nach den NRT
Provianträume
Inhalt der Aufbauten. Die Angabe in NRT (Nettoregistertonnen) errechnet sich folgendermaßen: BRT minus Besatzungsunterkünfte
Kommandobrücke
Inhalt der Luken über Deck
Wasserballasttanks
Pumpenräume
BH
afengebühren
Kanaldurchfahrtsgebühren oder Lotsengebühren. [Bearbeiten]
Bruttoraumzahl (BRZ)
heute wird der Raumgehalt eines Schiffes in Bruttoraumzahl (BRZ) und Nettoraumzahl (NRZ) berechnet
zunächst ein Bruttoraumgehalt errechnet wird
Bis 1969 waren Bruttoregistertonnen (BRT) und Nettoregistertonnen (NRT) in Verwendung
wobei aber aus Grundmaßen-
die dimensionslose Zahlen sind. Die Berechnung erfolgt ähnlich der früheren BRT
Kanal
24 fest
unterschiedliche Schiffstypen werden über einen unterschiedlichen Faktor bewertet
BRG mal einen betimmten Faktor ergibt dann die BRZ. Vorteil gegenüber der BRT: Die Rechenformel für BRG bleibt für alle Schiffe gleich
Schleuse und Lotsen. Bereich Yachtsport: Die EU legt für Yachten den Faktor 0
was die Handhabung erheblich flexibler macht: Nach der BRZ berechnen sich nämlich u. a. die Gebühren für Hafen
Speziell österreichische Yachten waren vor der Einführung der BRZ benachteiligt
da die sture Vermessung nach BRT für rund die doppelte Kanalgebühr bewirken konnte wie für die dieselbe Yacht unter deutscher Flagge
Die in deutschen Flaggenzertifikaten eingetragene BRZ war (sinnvoller Weise) durch eine andere Formel zustandegekommen. Sämtliche Inhaltsangaben sind im amtlichen Internationalen Schiffsmessbrief (International Tonnage Certificate) enthalten
In Deutschland wird der Internationale Schiffsmessbrief vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
bei der Indienststellung des Schiffes
ausgestellt. [Bearbeiten]
Tiefgang
Der Tiefgang eines Schiffes errechnet sich aus der Seitenhöhe des Rumpfes
vom Decksstrich zum Kiel
minus dem Freibord des Schiffes (des unbenässten Teil des Rumpfes)
beidseitig am Rumpf des Schiffes
Die Freibordmarke
(auch Plimsoll-Marke) befindet sich bei Handelsschiffen auf halber Schiffslänge
in der Höhe des Hauptrahmenspantes
Sie zeigt bei wechselnder Beladung den jeweiligen Freibord des Schiffsrumpfes an
um dem Schiff im Seegang Reserveauftrieb als Schutz gegen Überflutung des Decks mit eventueller Zerstörung der Luken ausreichenden Stabilitätsumfang zu geben
Ein bestimmter Mindestfreibord ist erforderlich
In der Höhe dieses Freiborddecks ist an der Bordwand der Decksstrich fixiert
als obere Markierung der Freibordmessung zu der tatsächlichen Wasserlinie
oder zu den entsprechenden Freibordmarken
Freibord ist der mittschiffs senkrecht nach unten gemessene Abstand von der Oberkante des Deckstrichs bis zur Oberkante der entsprechenden Lademarke
oder bis zur tatsächlichen Wasserlinie
dessen Oberkante durch den Mittelpunkt des Ringes geht
Die Freibordmarke besteht aus einem Ring von 300 Millimeter (12 Zoll) Außendurchmesser und 25 Millimeter (1 Zoll) Breite; er wird durch einen waagerechten Strich von 450 Millimeter (18 Zoll) und 25 Millimeter (1 Zoll) Breite geschnitten
wobei der Abstand dem Sommerfreibord entspricht
Der Mittelpunkt des Ringes liegt mittschiffs senkrecht unterhalb der Oberkante des Decksstrichs
der 540 Millimeter (21 Zoll) VOR dem Mittelpunkt des Ringes der Freibordmarke angebracht ist
die das zulässige mindest Freibord kennzeichnen
sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist
nach vorne abgesetzt sind
Die Lademarken
im rechten Winkel und
die von einem 25 Millimeter (1 Zoll) breiten senkrechten Strich
sind waagerechte Striche von 230 Millimeter (9 Zoll) Länge und 25 Millimeter (1 Zoll) Breite
T = Freibord in tropischem Seewasser S = Sommerlademarke (Freibordmarke nach Freibordzeugnis) W = Freibord in Seewasser im Winter
Die Lademarken sind wie folgt gekennzeichnet: TF = Freibord Frischwasser (Süßwasser) Tropisch F = Freibord in Frischwasser
so werde diese zusätzlich zu den Lademarken angemarkt
WNA= Freibord in Seewasser im Winter im Nordatlantik Werden auf Antrag Holzfreiborde erteilt
Diese Holzlademarken sind wie die gewöhnlichen Lademarken beschaffen
neben der Freibordmarke
jedoch werden sie 540 Millimeter (21 Zoll) HINTER dem Mittelpunkt des Ringes der Freibordmarke angebracht. LT= Holz-Tropen LS= Holz-Sommer LW= Holz-Winter LWNA= Holz-Winter-Nordatlantik LFT= Holz-Tropen-Frischwasser LF= Holz-Frischwasser Auf Segelschiffen werden
nur Frischwasser- (*F) und die Winter-Nordatlantik-Lademarke (*WNA) angemarkt
sowie von Seewasser im Winter und Sommer und in tropischen Gebieten
Diese Lademarken berücksichtigen das unterschiedliche spezifische Gewicht von Frischwasser
Die unterschiedlichen Freibordgröße berücksichtigt ferner die Gefahren der See
Verständlicherweise drohen einem Schiff während einer Reise in tropischen Gewässern geringere Gefahren als während einer Fahrt im winterlichen Nordatlantik
Deshalb kann die Freibordhöhe in den Tropen geringer sein als im Winter im Nordatlantik. Ahmings sind die Tiefgangsmarken
bei Binnenschiffen auch in der Mitte des Schiffes angebracht sind
die am Vor- und Hintersteven eines Seeschiffes
Sie sind üblicherweise auf der einen Schiffsseite in Dezimetern
der gegen eine Reederschaft zu Felde zog
um bei Schiffbruch die Versicherungssumme zu erhalten
auf der anderen Seite in englischen Fuß abgesetzt und zeigen den Tiefgang bis Unterkante Kiel an. Der Name Plimsoll geht zurück auf den englischen Abgeordneten Samuel Plimsoll (1824-98)
die absichtlich seeuntüchtige Schiffe ausfahren ließ
Er mobilisierte die öffentliche Meinung gegen den Widerstand Benjamin Disraelis und die Schiffseigner für eine Gesetzesvorlage gegen seeuntüchtige Schiffe (Unseaworthy Ships Bill)
die später von nahezu allen Seeschifffahrt treibenden Nationen übernommen wurde
Sie führte 1890 zur Kennzeichnung aller Handelsschiffe des Königreichs
Das zugehörige Freibordzeugnis
auch International Load Line Certificate eines Schiffes
die abgekürzt
die das Schiff klassifiziert und das Freibordzeugnis (Load-Line-Certificate) ausgestellt hat
die das Schiff klassifiziert. In dem Freibordzeugnis ist festgelegt
die Klassifikationsgesellschaft bezeichnen
wie groß der jeweilige Freibord des Schiffes von dem Decksstrich zu den entsprechenden Freibordmarken sein muss. Oberhalb des waagerechten Striches im Ring der Freibordmarke befinden sich Buchstaben
wird von der Klassifikationsgesellschaft ausgestellt
seit 1867 LR = Lloyd's Register of Britisch and foreign shipping (englisches Register)
seit 1864 RINa= Registro Italiano Navale (ital
Die bekanntesten Klassifikationsgesellschaften sind: GL = Germanischer Lloyd (deutsches Register)
seit 1760 BV= Bureau Veritas (französisches Register)
seit 1922 NV= Norske Veritas (norwegisches Register)
seit 1867 NK= Nippon Kaiyi Kyokai (japanisches Register)
seit 1828 ABS= American Bureau of Shipping (amerikanisches Register)
seit 1926 [Bearbeiten]
Register)
seit 1861 RS= Schiffsregister der UdSSR und Nachfolger
Längenangaben
gemessen von KWL bis Oberkante Deckbelag an der Seite des Schiffes auf halber Schiffslänge V= Verdrängung des Schiffes auf Spanten Anmerkung: Bei Holzschiffen werden im Gegensatz zu Stahlschiffen alle Maße auf Außenkante Beplankung gemessen; L
meist Ruderachse KWL= Konstruktionswasserlinie = Schwimmwasserlinie bei Sommerfreibord Büa= Breite über alles B= Konstruktionsbreite gemessen auf Außenkante Spant bei Stahlschiffen Tg= Größter Tiefgang T= Konstruktionstiefgang gemessen auf Unterkante Bodenwange bei Stahlschiffen auf halber Länge zwischen den Loten (Lpp) H= Seitenhöhe auf halber Schiffslänge F= Freibord
T bis zu dem Punkt
vom vordersten zum hintersten festen Punkt Lpp= Länge zwischen den Loten (Perpendikeln) LWL= Länge in der Schwimmwasserlinie (KWL) VL= Vorderes Lot
wo die Außenhaut in die Steven bzw. den Kiel einläuft (Sponung) [Bearbeiten]
Schnitt des Vorstevens mit der KWL HL= Hinteres Lot
Die Längen eines Schiffes werden üblicherweise in Deutschland angegeben mit: Lüa= Länge über alles
Geschwindigkeitsangaben
Die Geschwindigkeit von Schiffen wird gemeinhin in Knoten (Geschwindigkeit) angegeben
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde
Ein Etmal ist die von einem Schiff an einem Tag von 12.00 Uhr bis zum nächsten Tag um 12.00 Uhr zurückgelegte Wegstrecke
Siehe auch: Portal Schifffahrt
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Schiffsmaß
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Walter Müller (Schauspieler)
Ewald Lienen
Dark Future
Backstein
Eiserner Vorhang (Politik)
Task
Doppelbesteuerungsabkommen
Streitkräftebasis
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt