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Diskussion : Saarlouis
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Impressum
Saarlouis
Stichpunkte
Allgemein
27 km² Einwohner: 38.182 (September 2004) Bevölkerungsdichte: 882 Einwohner je km² Postleitzahlen: 66711 - 66740 Telefonvorwahl: 06831 Geografische Lage: 49° 19' n
Wappen Karte kommt noch Bild nicht gefundenDeutschlandkarte
Position von Saarlouis hervorgehoben Basisdaten Bundesland: Saarland Landkreis: Saarlouis Fläche: 43
Br.06° 45' ö
L. Höhe: 181 m ü
NN Kfz-Kennzeichen: SLS Gemeindeschlüssel: 10 0 44 115 Stadtgliederung: 8 Stadtteile Adresse derStadtverwaltung: Großer Markt 166740 Saarlouis Offizielle Website: www.saarlouis.de E-Mail-Adresse: info@saarlouis.de (mailto:info@saarlouis.de) Politik Oberbürgermeister: Roland Henz (SPD) Stadtrat:(Wahl am 13
1) - 4 Sitze (+1)FWG 7
9) - 0 Sitze (=) Saarlouis Vorlage:Lautschrift ist eine Stadt im Saarland
1) - 20 Sitze (-3)SPD 38
0) - 3 Sitze (+3)Andere 3
0% (+7
Juni 2004) CDU 41
9% (-8
2% (+2
8% (-1
1% (+0
8) - 18 Sitze (-1)GRÜNE 9
Verwaltungssitz des Landkreises Saarlouis und hat 38.420 Einwohner (Stand: 31
Dezember 2003)
Es ist Verwaltungs-
Schul- und Handelszentrum
Wirtschaftlicher Schwerpunkt ist die Autoindustrie (Ford-Werke)
Der Saarhafen wird Saarlouis-Dillingen genannt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Zur Aussprache 2 Zur Sprache 3 Geschichte 3.1 Eingemeindungen 4 Politik 4.1 Wappen 4.2 Stadtoberhäupter 4.3 Städtepartnerschaften 5 Wirtschaft und Infrastruktur 5.1 Verkehr 5.2 Ortsansässige Unternehmen 5.3 Gerichte 5.4 Militär 6 Kultur und Sehenswürdigkeiten 6.1 Museen 6.2 Sehenswürdigkeiten 6.3 Regelmäßige Veranstaltungen 7 Stadtteile 8 Persönlichkeiten 8.1 Söhne und Töchter der Stadt 9 Literatur 10 Weblinks [Bearbeiten]
Zur Aussprache
Der Name Saarlouis ist eine deutsch-französische Mischung und bereitet manchem Schwierigkeiten bei der Aussprache
Die richtige Sprechweise ist Saarlui (wie hui; Betonung auf der zweiten Silbe) und nicht etwa Saarluis (das abschließende s wird nicht gesprochen)
Die Einwohner der Stadt sind die Saarluier (Schreibweise: Saarlouiser)
Von 1936 bis 1945 trug die Stadt offiziell den Namen Saarlautern
Es handelte sich um eine "Germanisierung" des deutsch-französischen Ortsnamens (eigentlich "Sarre-Louis" zu Ehren des französischen Königs Ludwig XIV.)
Das Element "-lautern" wurde in Anlehnung an den heutigen Stadtteil Fraulautern (ehemaliges Kloster "Lautern") gebildet. [Bearbeiten]
Zur Sprache
Es gab Zeiten
da wurden die Saarländer von manchem "aus dem Reich" für Franzosen gehalten (zumal in einer Stadt mit französischem Namen)
dass hier keineswegs Französisch gesprochen wird
Um so verwunderter stellte man dann vor Ort fest
Allerdings ist der lokale Dialekt für Nichtsaarländer stark gewöhnungsbedürftig
Das Saarlouiser Platt gehört zur moselfränkischen Sprachfamilie
die außer dem nördlichen Teil des Saarlandes im wesentlichen Rheinland-Pfalz
Teile Lothringens und ganz Luxemburg abdeckt. [Bearbeiten]
Geschichte
lässt der französische König Ludwig XIV. (franz
1680
Mit dem Frieden von Nijmwegen 1679 fällt Lothringen an Frankreich. Ein Jahr später
Louis XIV) Saarlouis (ursprünglicher Name: Sarre-Louis) zum Schutz der neuen Ostgrenze errichten
an
die zur Aufstellung von Kanonen dienten
Baumeister Sébastien le Prestre de Vauban legt die Festungsstadt symmetrisch in Sternform mit sechs Bastionen
Die Pläne hierzu stammen von Thomas de Choisy
Im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadt entstehen im Umland einige neue Siedlungen
z. B
Beaumarais
Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche)
Picard
1683 verleiht Louis XIV der Stadt bei einem Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne und den drei bourbonischen Lilien
Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet: Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) und erwärmt (die Erde)
Saarlouis bleibt jedoch französische Exklave
1697 erlangt Lothringen seine Souveränität zurück
was 1810 wieder rückgängig gemacht wird
Im Zuge der französischen Revolution wird die Stadt in Sarre-Libre umbenannt
Saarlouis wird preußisch
verliert Frankreich das Saargebiet
1815
im Frieden von Paris
Die Preußen bauten die von den Franzosen errichteten Festungswerke weiter aus und legten unter anderem die Kasematten an
in denen sich heute zahlreiche gemütliche Gaststätten befinden
1918
wird die Stadt von Frankreich besetzt
Nach dem ersten Weltkrieg
Das Saargebiet kommt unter die Verwaltung des Völkerbundes
Saarlouis wird 1936 in Saarlautern umbenannt (bis 1945)
Nach der Volksabstimmung von 1935 wird das Saargebiet deutsch
Im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt zur "Zitadelle Saarlautern" erklärt
Sie wechselt mehrfach den Besitz zwischen Amerikanern und Deutschen
Vor allem Artilleriebeschuss zerstört große Teile der historischen Innenstadt
Luftangriffe finden ihre Ziele vor allem in Fraulautern und Roden in der Nähe der Bahnanlagen. Nach dem Krieg ist das Saargebiet unter französischer Besatzung
In der Volksabstimmung von 1955 entscheidet sich das Saarland für den Wiederanschluss an Deutschland
1980 feierte Saarlouis seinen 300
Geburtstag
Zu diesem Anlass schrieb Alfred Gulden das Theaterstück Saarlouis 300
Garnisonsstadt der Bundeswehr
nach dem Abzug der französischen Besatzung
Seit etwa 1965 ist Saarlouis
In der Graf Werder-Kaserne liegt die Luftlandebrigade 26. [Bearbeiten]
Eingemeindungen
Beaumarais 1970: Neuforweiler [Bearbeiten]
Picard
Lisdorf
1907: Roden 1936: Fraulautern
Politik
[Bearbeiten]
Wappen
links eine blaue längliche Wolke befindet
Das Wappen ist zweigeteilt: Der Schildhaupt enthält 3 stilisierte goldene Lilien auf blauem Grund; der untere Teil der Wappens wird gebildet durch einen silbernen Hintergrund
auf dem Sich rechts eine strahlende goldene Sonne
welches eine majestätische Rundform aufweist
enthält zudem noch ein purpurnes Spruchband mit der goldenen Devise "Dissipat atque fovet" ("zerstreut und erwärmt")
Das Vollwappen
aus der zwei goldene Lorbeerzweige mit flatternden blauen Bändern emporwachsen
darüber eine goldene Mauerkrone
Unter dem Schild befinden sich zwei grüne Lorbeerzweige mit roten Früchten
die ebenfalls mit einer blauen Schleife zusammengebunden sind
von Ludwig XIV. von Frankreich im Jahre 1683 verliehene kommunale Wappen im Saarland hat die Verleihung (13
Das älteste
darin ein silbernes Hakenkreuz)
genau wie seine Namensänderungen in Sarrelibre (1793-1804) und Saarlautern (1936-1945)
überstanden
auf der Brust belegt mit einer roten Raute
Janur 1937) eines Wappens in der NS-Zeit (in Rot über eomer rotgefugten silbernen Zinnenmauer ein silberner Adler
Die Deutung des Wappens hat von den bourbonischen Lilien als Hinweis auf die Gründer der Festungsstadt auszugehen
Die Devise und die Figuren in der unteren Schildhälfte verweisen dabei auf den "Sonnenkönig". [Bearbeiten]
Stadtoberhäupter
SPD [Bearbeiten]
Gouverneure: 1680-1710
SPD 1996-2005: Hans-Joachim Fontaine
Thomas de Choisy Bürgermeister: bis 1996: Richard Nospers
CDU seit 2005: Roland Henz
Städtepartnerschaften
Deutschland)
seit 1986 (projektbezogene Städtepartnerschaft) [Bearbeiten]
seit 1986 (erste deutsch-deutsche Partnerschaft) Matiguás (Nicaragua)
seit 1969 Eisenhüttenstadt (Brandenburg
Frankreich)
St-Nazaire (Bretagne
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten]
Verkehr
nicht nur in Deutschland sondern auch nach Frankreich
Saarlouis ist über die Bundesautobahnen A 8 (Perl - Bad Reichenhall) und A 620 (nach Saarbrücken) und die Bundesstraßen B 51 (Bremen - Saargemünd) und B 405 (Schreckling - Saarwellingen) gut an das überregionale Straßennetz
Luxemburg und Österreich) angebunden. [Bearbeiten]
Ortsansässige Unternehmen
Ford betreibt am Ort ein großes Automobilwerk und baut dort den Ford Focus
Pinard de Picard GmbH & Co
das seinen Namen vom Ortsteil Picard ableitet. [Bearbeiten]
KG (http://www.pinard-de-picard.de)
international tätiges Wein- und Feinkostversandhandelshaus
Gerichte
Saarlouis verfügt über ein Amtsgericht
das zum Landgerichts- und OLG-Bezirk Saarbrücken gehört
sowie über ein Arbeitsgericht
Außerdem befinden sich dort das Saarländische Verwaltungsgericht und Saarländische Oberverwaltungsgericht. [Bearbeiten]
Militär
In Saarlouis sitzt der Brigadestab der Luftlandebrigade 26 sowie die Luftlandepionierkompanie 260 der Bundeswehr. [Bearbeiten]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]
Museen
Stadtmuseum Museum Haus Ludwig Saarlouis [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten
Marienbrunnen
Ludwigskirche
Rathaus Reste der alten Festungsanlagen (Stadtmauern am Saaraltarm
Kasematten) Altstadt Saaraltarm (mit Vauban-Insel) und Stadtgarten [Bearbeiten]
Großer Markt (ehemaliger Exerzierplatz) mit alter Kommandantur
Regelmäßige Veranstaltungen
Saarlouiser Woche mit der Emmes
Findet am ersten Wochenende des Juni statt
verkaufsoffener Sonntag vor Allerheiligen
Altstadtfest Kirmes Oktoberfest Mantelsonntag
etc.) im Selbstverwalteten Jugendkulturzentrum [Bearbeiten]
Weihnachtsmarkt alternative
subkulturelle Veranstaltungen (Konzerte
Seminare
Stadtteile
Lisdorf
Fraulautern
Roden
Picard
Steinrausch [Bearbeiten]
Neuforweiler
Beaumarais
Saarlouis
Persönlichkeiten
[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt
10
1769
Michel Ney
Januar
† 7
Marschall Napoleons 1870
20
Dezember 1815 in Paris
Paul von Lettow-Vorbeck
† 9
März
März 1964 in Hamburg
12
General und Politiker (DNVP)
MdR 1892
† 3
Oktober
Hubert Ney
16
Februar 1984
MdL (Saarland)
Ministerpräsident des Saarlandes 1943
Politiker (CDU)
MdL (Saarland)
Oskar Lafontaine
Politiker (SPD)
Hans Jürgen Noss
Alfred Gulden
Ministerpräsident des Saarlandes
Schriftsteller 1952
Bundesfinanzminister
SPD-Bundesvorsitzender 1944
Politiker (SPD)
3
MdB
MdL (Rheinland-Pfalz) 1957
September
Politiker (GRÜNE)
MdB
MdL (Saarland) [Bearbeiten]
Hubert Ulrich
November
Literatur
K
ISBN 3-930843-47-1 [Bearbeiten]
Walter: "Französische Strasse Saarlouis - Eine Strasse feiert Geburtstag" (1998) Edith Braun / Karin Peter: "Saarlouiser Mundartbuch"
Weblinks
Homepage der Stadt Saarlouis (http://www.saarlouis.de/) Info-Seite (http://www.sls-info.de) Selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum Saarlouis e.V. (http://www.juz-saarlouis.de/) Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Saarlouis en:Saarlouis fr:Sarrelouis simple:Saarlouis
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Saarlouis
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