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Diskussion : SBZ-Philatelie
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Impressum
SBZ-Philatelie
Stichpunkte
Allgemein
SBZ-Philatelie bezeichnet die Philatelie in der SBZ nach dem Zweiten Weltkrieg. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Philatelie 3 (Berlin-Brandenburg) mit OPD Potsdam 4 Mecklenburg-Vorpommern (OPD Schwerin) 5 Sächsische Schwärzungen 6 OPD Dresden 7 OPD Chemnitz 8 OPD Leipzig 9 Ost-Sachsen (OPD Dresden) 10 Provinz Sachsen (PD Halle/Saale einschl
RPD Magdeburg) 11 Thüringen (OPD Erfurt) 12 West-Sachsen (OPD Leipzig) 13 Währungsreform (Bezirks-Handstempelausgaben) 14 Sowjetische Zone (Allgemeine Ausgaben) [Bearbeiten]
Geschichte
Ludwigslust
Dömitz) und Amerikanern (das gesamte übrige Gebiet westlich der Elbe
Zwickauer Mulde und bis Mitte Juni auch noch ein Gebiet bis vor Chemnitz) besetzt
Weite Teile der sowjetischen Besatzungszone waren bis Anfang/Mitte Juli 1945 von den Briten (der westlich der Elbe gelegene Nordteil der RPD Magdeburg und der westliche Teil Mecklenburgs ab der Linie Schwerin
Bis Juli 1945 gehörten auch die Gebiete östlich der Oder und Neiße zur SBZ
bis Polen die Verwaltung übernahm
Die westlich der Oder gelegenen Teile des heutigen Polen (Gebiet um Stettin einschl
Swinemünde auf der Insel Usedom und Insel Wollin) gehörte bis Herbst 1945 zur SBZ. [Bearbeiten]
Philatelie
Die so genannten OPD-Ausgaben waren bis 31
Oktober 1946 gültig und wurden durch die Kontrollratsausgaben 1 und 2 ersetzt bzw. nach der Währungsreform ab 3
Juli 1948 durch die zentralen allgemeinen Ausgaben der SBZ ersetzt
die dann nahtlos ab 9.Oktober 1949 in die Ausgaben der DDR übergingen
Die Ausgaben (insbesondere die frühen) sind wie immer nach dem Krieg durch einen schier unübersehbaren Wust von Unregelmäßigkeiten und Abarten durch Materialknappheit und Verteilungsschwierigkeiten gekennzeichnet
dass Mischfrankaturen zwischen den OPD-Ausgaben und der 1
Für Briefesammler sei angemerkt
Kontrollratsausgabe von Februar 1945 relativ selten sind. [Bearbeiten]
(Berlin-Brandenburg) mit
OPD Potsdam
Fälschlicherweise häufig der SBZ zugeordnet
da zunächst ab 2
aber eigentlich eigner Zuständigkeitsbereich
August 1945 die Bärenmarken aufgrund eines Beschlusses der Alliierten Kommandantur (gemeinschaftliches Organ der vier Besatzungsmächte) vom 11
Juli 1945 innerhalb des sowjetischen Sektors von Groß-Berlin und am 6
August 1945 für alle Sektoren von Groß-Berlin und in die SBZ für Postkarten und offene Briefe bis 20 g gültig waren
Ab 15
Oktober 1945 (SBZ) und ab 24
Oktober 1945 (Westzonen) waren auch die übrigen Postsendungen erlaubt. [Bearbeiten]
Mecklenburg-Vorpommern
(
OPD Schwerin
)
Bild nicht gefunden Die erste Freimarkenausgabe (Michelkatalog-Nr
so dass eigentlich die Marken ohne Plattenfehler höher zu bewerten wären
8-19) ist geprägt von einer Vielzahl verschiedener Farben und Papiersorten und von einer noch größeren Zahl an Plattenfehlern
dass die Werte mit y-Papier erst am 25
Diese Ausgaben werden ergänzt durch drei Werte ?Opfer des Faschismus?
zur Bodenreform und zur Kinderhilfe
die sich für den Briefesammler dadurch auszeichnet
bevor Anfang 46 die so genannte ?Abschiedsausgabe? herauskam
Februar herauskamen
aber ab 1
die nur wenige Tage möglich waren und deshalb besonders selten sind (z. B
d. h. es gibt Frankaturen
März 1946 bereits die neuen Portostufen galten
32y 5 Pfg Ortspostkarte!) [Bearbeiten]
Sächsische Schwärzungen
[Bearbeiten]
OPD Dresden
In Verwendung vom 12
Mai bis 8
August 1945 [Bearbeiten]
OPD Chemnitz
[Bearbeiten]
OPD Leipzig
[Bearbeiten]
Ost-Sachsen (
OPD Dresden
)
Bekannteste Marke ist sicherlich die am 23
die am Ausgabetag wieder von der russischen Administration nach ursprünglicher Genehmigung wieder zurückgezogen wurde
Juni 1945 erschienene ?POSCHTA? in 12 Pfg rot
Um die Spekulationen über die Auflagenhöhe und die verbliebenen Reste vorwegzunehmen: die ursprüngliche Auflage betrug 1.030.000 Stück
14.500 Stück wurden vor dem Entzug der Genehmigung innerhalb weniger Stunden am Schalter des Postamts 16 in Dresden-Stehlen verkauft
Die restlichen Marken wurden sofort eingezogen und verbrannt
der Druckzylinder am gleichen Tag abgeschliffen
Schätzungsweise sind ca
500 Briefe in dieser Zeit abgestempelt worden
in der Zeit war der Stempel mit Buchstabe ?e? und der Uhrzeit ?12? in Gebrauch
weil die 12 Pfg rot der späteren OPD-Ausgabe ähnlich (ohne kyrillische Buchstaben) ähnlich aussah
weitere Abstempelungen wurden ?aus Versehen? später vorgenommen
Ein Bogen (der wohl einzige) wurde beim Auktionshaus Köhler für DM 40.000 (plus Zuschläge) versteigert. Erwähnenswert sind die vielen Postmeistertrennungen der nachfolgenden (eigentlich ungezähnten) Ziffernserie
die bedarfsverwendet häufig nur aus ?der Feder? des Großhändlers Kempe stammen. Die letzten beiden am 5
Februar 1946 verausgabten Werte dienten - wie aktuell - dem Wiederaufbau der Stadt Dresden (Motive ?Zwinger? und ?Neues Rathaus?). [Bearbeiten]
Provinz Sachsen (
PD Halle/Saale
einschl.
RPD Magdeburg
)
Ab 10
Oktober 1945 verschiedene Ausgaben mit dem Provinzwappen
Danach Bodenreform ungezähnt bzw. gezähnt als Postmeistertrennungen
das für griechische Steuermarken bestimmt war
Diese Ausgaben wurden Anfang 1946 auf dünnem so genanntem Zigarettenpapier
gedruckt
so dass nur wenige Exemplare bekannt sind. [Bearbeiten]
Die gezähnten und ungezähnten drei Ausgaben für den Wiederaufbau (Wohnungs-
Brücken- und Maschinenbau) enthält bei dem 12 Pf-Wert den seltenen Plattenfehler ?Loch im Brückenbogen?
der sehr bald retuschiert wurde
Thüringen (
OPD Erfurt
)
Erste Freimarkenserie am 1
aber in Voll- und Spargummi Versionen mit einer Vielzahl von Farb- und Papiervarianten sowie teilgezähnten und ungezähnten Varianten
Oktober 1945 mit 8 Werten von 3 bis 30 Pf
von denen es auch verschiedene Ausgaben von unterschiedlicher Seltenheit gibt. [Bearbeiten]
der Theaterblock und ?Wir bauen Brücken?)
Herausragend sind die vier Blöcke (zwei Weihnachtsblöcke
West-Sachsen (
OPD Leipzig
)
Ohne Genehmigung zur Ausgabe gelangte am 3
August 1945 die so genannte ?Holzhausen-Ausgabe?
Die ersten offiziellen Freimarken (?Ziffern-Ausgabe?) erschienen am 28
September 1945
Fast alle Ausgaben mit Stufen-Wasserzeichen (fallend und steigend) in unterschiedlicher Seltenheit
Von der Zuschlagsserie ?Volkssolidarität? wurden vier Werte am Ausgabetag (7
Januar 1946)zurückgezogen und erst mit den übrigen Werten am 28
so dass Briefe aus der Zeit zwischen 7. und 28
Januar herausgegeben
Januar von Sammlern gesucht sind
Vorläufer der Leipziger Messe-Ausgaben war die ?Musterschau Leipziger Erzeugnisse? (18
Oktober 1945)
Die erste Ausgabe zur Leipziger Messe im Frühjahr 1946 mit 4 Zuschlagsausgaben gezähnt und ungezähnt mit verschiedenen Wasserzeichen und zwei offiziellen und einem durchnummeriertem Sonderdruck-Block. [Bearbeiten]
Währungsreform (
Bezirks-Handstempelausgaben
)
Die Währungsreform in den Westzonen vom 21
Juni 1948 wurde in der SBZ erst am 24
Juni vollzogen
obwohl der Aufbrauch in Form von 10-fach-Frankaturen bis 31
Ab diesem Datum durften keine Marken in Reichsmark-Währung mehr verkauft werden
Juli 1948 zugelassen war
wurde angeordnet
dass die Pfennigwerte der 2
Da keine Marken in neuer Währung verfügbar waren
Kontrollratsausgabe mit dem Aufdruck des jeweils verfügbaren Handstempels versehen und gegen neue Währung verkauft werden mussten
Trotzdem wurden auch Werte der 1
Kontrollratsausgabe
Markwerte und Sondermarken teilweise mit Aufdrucken versehen
Die einzelnen OPD (insgesamt zehn) werden ebenso unterschieden wie eine Vielzahl von Orten
die teils mit unterschiedlichen Farben und Aufdruckformen arbeiteten
Da die Handstempel bis 10
Juli 1948 gültig waren
gibt es Mischfrankaturen mit Zehnfachfrankaturen und den Maschinenaufdruckmarken. [Bearbeiten]
Sowjetische Zone (Allgemeine Ausgaben)
Am 3
Juli 1948 erschienen die ersten ?offiziellen? Ausgaben in neuer Währung
ein Maschinenaufdruck ?Sowjetische BesatzungsZone? auf der 2
Kontrollratsausgabe
Weitere Aufdruckmarken waren die Bärenmarken sowie fünf Werte aus der 1
Kontrollratsausgabe
Hervorhebenswert bei diesen Ausgaben ist noch der Goethe-Block
die 1
Ausgabe von ?berühmte Deutsche? und diverse Ausgaben zur Leipziger Messe.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
SBZ-Philatelie
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