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Diskussion : Schweres Akutes Atemwegssyndrom
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Schweres Akutes Atemwegssyndrom
Stichpunkte
Allgemein
SARS; chinesisch: 严�急性呼��综�症) ist eine Infektionskrankheit
Bild nicht gefunden SARS Das Schwere Akute Atemwegssyndrom (Severe Acute Respiratory Syndrome
die erstmals im November 2002 in der chinesischen Provinz Guangdong beobachtet wurde
Laut dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg entspricht das klinische Bild einer atypischen Lungenentzündung (Pneumonie)
"Verbergen") 1 Symptome 2 Erreger 3 Verbreitung 4 Behandlung 5 Prävention 6 Panikmache 7 Literatur 8 Weblinks [Bearbeiten]
Der Erreger von SARS war ein bis zum Ausbruch der Epidemie unbekanntes Coronavirus das man mittlerweile als SARS-assoziiertes Coronavirus (SARS-CoV) bezeichnet. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Symptome
Liste der WHO vom 7
Macao und Hong Kong werden von der WHO separat aufgelistet. </div> Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 7 Tage
August 2003Rest ist noch in Behandlung Land Fälle Tote Genesene Australien 6 0 6 Brasilien 1 0 1 China * 5327 349 4949 Hong Kong * 1755 296 1448 Macao * 1 0 1 Taiwan 665 180 475 Deutschland 9 0 9 Finnland 1 0 1 Frankreich 7 1 6 Großbritannien 4 0 4 Indien 3 0 3 Indonesien 2 0 2 Irland 1 0 1 Italien 9 0 9 Kanada 251 41 200 Kolumbien 1 0 1 Südkorea 3 0 3 Kuwait 1 0 1 Malaysia 5 2 3 Mongolei 9 0 9 Neuseeland 1 0 1 Philippinen 14 2 12 Rumänien 1 0 1 Russische Föderation 1 0 0 Schweden 3 0 3 Schweiz 1 0 1 Singapur 238 33 205 Spanien 1 0 1 Südafrika 1 1 0 Thailand 9 2 7 USA 33 0 26 Vietnam 63 5 58 Summe 8422 916 7442 (*) China
schnell steigendes
dass auch die Abnahme der Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie) und der weißen Blutkörperchen (Leukozytopenie) eine Folge der Krankheit ist. Die Krankheit überträgt sich wohl überwiegend durch Tröpfcheninfektion und damit bei engem Kontakt mit hustenden und niesenden Infizierten. [Bearbeiten]
Symptome sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO): plötzlich auftretendes
hohes Fieber (über 38°C) Halsentzündung mit Husten und Heiserkeit Atemnot Muskelschmerzen Kopfschmerzen Entzündung beider Lungenflügel Ersten Laboruntersuchungen zufolge ist es möglich
Erreger
Mykoplasmen oder Legionellen
welche normalerweise die atypische Lungenentzündung verursachen
wurden bei dieser neuen Form nicht gefunden
Bakterielle Erreger wie Chlamydien
lag die Vermutung nahe
Da die Erkrankten auf eine Behandlung mit Antibiotika nicht ansprechen
dass der Erreger ein Virus ist. Zunächst wurden Paramyxoviren als Ursache von SARS vermutet
Um den 26
März 2003 erhärtet sich jedoch der Verdacht
dass der Erreger zu den Coronaviren gehört
die bisher nur Tiere befallen hat
dass ein bekanntes Coronavirus entweder mutiert ist oder dass eine Virusart
auf den Menschen "übergesprungen" ist
Es wird vermutet
Die derzeitigen Untersuchungen konzentrieren sich daher auf das neu entdeckte Coronavirus und als weitere Faktoren auf Chlamydien und Paramyxoviren
Bisher sei nichts gefunden worden
heißt es aus Fachkreisen
"was gegen die ursächliche Rolle des Coronavirus spricht"
die in Südchina gerne als Delikatesse verzehrt werden
das Genom des Coronavirus zu entschlüsseln
was Hoffnungen auf die baldige Entwicklung eines Impfstoffes weckt. Einige Experten glauben
Kanadischen Forschern gelang es kürzlich
das Virus hinter der asiatischen Lungenkrankheit könnte von seltenen wilden Tieren (z.B. den Larvenrollern aus der Familie der Schleichkatzen) stammen
wonach die Krankheit vom Koch eines Spezialitätenrestaurants für wilde Tiere in Shenzhen in Südchina ausgegangen sein könnte
Letzteres wird durch Berichte in der chinesischen Tageszeitung «Lianhe Wanbao» unterstützt
Auch Virologen eines WHO-Teams halten diese Theorie für plausibel. [Bearbeiten]
Verbreitung
Die Lungenkrankheit geht nach Angaben der WHO mit Sicherheit von der chinesischen Provinz Guangdong aus
Im Februar 2003 breitete sich die Erkrankung dann auf Vietnam und Hong Kong aus; in Vietnam wurde das erste Auftreten der Krankheit in Hanoi am 26
Hong Kong
Indonesien
Thailand und den Philippinen
Singapur
meistens aus den asiatischen Ländern China
Februar 2003 beobachtet. Bis Mitte März 2003 wurden der WHO 150 weitere Krankheitsfälle
gemeldet
Vietnam
Inzwischen sind aber auch über 200 Fälle in Kanada aufgetreten
die ersten SARS-Verdachtsfälle registriert
Auch in Japan wurden bei Personen
die in die betroffenen asiatischen Regionen gereist waren
Am 12
dass sogar in der chinesischen Inneren Mongolei erstmals 2 Menschen an SARS gestorben seien
April wurde gemeldet
Zudem hätten sich in der abgelegenen Region weitere 8 Menschen mit dem Virus infiziert
Inzwischen wird offiziell bestätigt
dass es dort weitere Betroffene gibt
In Großbritannien und Deutschland wurden bis zum 14
April je 6 Fälle einer SARS-Infektion gemeldet
Erstmals wurde auch innerhalb Europas ein Mensch mit SARS angesteckt
ohne dass er nach Südostasien gereist war
Der betroffene britische Geschäftsmann wurde auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses behandelt. Das Lungenvirus hat bislang nach Angaben der WHO 916 Menschen getötet
davon 290 in Hong Kong und 343 in den 5 chinesischen Provinzen
32 in Kanada
31 in Singapur
81 SARS-Tote gab es in Taiwan
5 in Vietnam
vor allem in asiatischen Ländern
Rund 8.400 Personen sind mittlerweile in 32 verschiedenen Ländern weltweit infiziert
d.h
in denen lokale Infektionsketten bestehen
Dabei unterscheidet die WHO zwischen Ländern
die sich in den Ländern der ersten Kategorie infiziert haben
in denen die Erkrankung nur bei Reisenden auftrat
Neuansteckungen auftraten
und Ländern
Länder mit lokalen Infektionsketten sind China
die USA und Großbritannien
Taiwan
Hong Kong
Kanada
Vietnam
Singapur
Der Schwerpunkt der Erkrankung liegt dabei eindeutig in China und Hong Kong
wo mehr als 80 % der Fälle auftraten
In Hongkong sterben immer mehr jüngere Menschen an SARS
In China wird die Zahl der Erkrankten mit rund 5.300 angegeben
Peking ist am schwersten betroffen
Das Zentrum der Epidemie ist Guangdong
sind rund 1.750 Personen infiziert
wo es offenbar die verlässlichsten Daten gibt
In Hongkong
Besonders verbreitet ist das Virus hier unter Klinikmitarbeitern
Vor einigen Wochen starb erstmals ein Ausländer in China am akuten Atemnotsyndrom
der für die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Peking eine Konferenz vorbereitet hatte
Es handelt sich dabei um einen 53jährigen Finnen
Am 20
April 2003 wurden der chinesische Gesundheitsminister Zhang Wenkang und der Bürgermeister von Peking Meng Xuenong wegen steigender Kritik in ihrem Umgang mit der Gefahr durch SARS ihrer Ämter enthoben
Kurz davor legte China deutlich höhere Zahlen von Infektionen vor. Am 29
März 2003 starb der italienische Arzt Carlo Urbani
selbst in Thailand an dem Virus
der als Erster auf die Lungenkrankheit aufmerksam gemacht hatte
Im Sommer 2003 ging die Zahl der Erkrankten beständig und schließlich vollständig zurück
Im Dezember 2003 gab es jedoch eine Neuerkrankung bei einem Militärarzt in Taiwan
der mit dem Virus experimentierte. [Bearbeiten]
Behandlung
Spezielle Behandlungsmaßnahmen gibt es bisher keine. Ärzte verabreichen zunächst das Anti-Viren-Medikament Ribavirin sowie Steroide
Danach erhalten die Betroffenen meist einen Cocktail aus verschiedenen Antibiotika
um die begleitende Entzündung der Atemwege durch Bakterien abheilen zu lassen
Die zusätzliche bakterielle Infektion macht nämlich die Lungenentzündung erst so gefährlich
Der genetische Code des mutmaßlichen SARS-Erregers ist zwar in Kanada entschlüsselt worden
jedoch ist die Entwicklung eines wirksamen Medikaments noch nicht in Sicht
können noch Wochen oder Monate vergehen. [Bearbeiten]
Mit Hilfe der Gen-Daten könnten zwar neue Diagnoseverfahren entwickelt werden
aber bis Arzneimittel oder Impfstoffe zur Verfügung stünden
Prävention
Am 15
was als sehr drastische Maßnahme angesehen werden kann
März 2003 wurde von der WHO eine Reisewarnung ausgesprochen
die nach dem Besuch betroffener Regionen Symptome bemerken
Reisende
sollen sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen
Bis vor kurzem nahm man an
dass nur etwa 4 bis 5 Prozent aller Infizierten an der Virusinfektion sterben
Doch diese Ansicht musste nach Angaben der Fachzeitschrift Lancet vom 7
Mai revidiert werden: Die Todesrate ist wesentlich höher als bisher vermutet
In jedem fünften Fall führt die Infektion zum Tode
basierend auf exakten Daten aus Hong Kong
ergab
die jünger als 60 Jahre sind
dass SARS bei Menschen
bei Menschen über 60 sogar in 43 bis 55 Prozent der Fälle
Die erste umfangreiche wissenschaftliche Studie über die Ausbreitung der Seuche
in sieben bis 13 Prozent der Fälle tödlich verläuft
Besonders ältere Menschen müssen sich also vorsehen
Reisende
die in Südostasien unterwegs sind
sollten Vorsichtsmaßnahmen beachten und etwa Menschenansammlungen meiden und in Verkehrsmitteln einen Mundschutz tragen
ist die wichtigste Infektionsquelle vermutlich die Tröpfcheninfektion über die Atemluft
Obwohl die WHO auch die Übertragung durch Tiere nicht ausschließt
Das heißt
Personen können sich z.B. über den Husten von Infizierten in einem Umkreis von rund ein bis zwei Metern anstecken
vor allem über Gegenstände
Daneben kann das Virus auch indirekt übertragen werden
die Infizierte angefasst haben
musste ebenfalls revidiert werden
Die ursprüngliche Annahme
dass das Virus an der Luft nicht sehr resistent sei
Es überlebt nach neueren Erkenntnissen bis zu 24 Stunden außerhalb des menschlichen Körpers
Eine Übertragung über Klimaanlagen hält man dennoch für nicht sehr wahrscheinlich
dürfte es angesichts der getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu einer Ausbreitung von SARS in Deutschland nicht kommen
Bedenkt man ferner
dass das Virus offenbar erst in größeren Mengen und ab einem bestimmten Entwicklungsstadium der Krankheit ansteckend ist
als man bisher dachte. [Bearbeiten]
dass das Virus doch stärker über die Umwelt verbreitet werden könnte
Allerdings gibt es auch anderslautende Hinweise
Panikmache
Sorgen bereiten die Aussagen des Hongkonger Mikrobiologen Yuen Kwok Yung
dass das SARS-Virus zu einer Biowaffe entwickelt werden kann
Der Forscher hält es für möglich
Auf einer Konferenz von 2.000 Wissenschaftlern zur Bekämpfung der Seuche in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh sagte Yuen am 21
ähnele es den Milzbrandsporen." [Bearbeiten]
April 2003: "Das Virus aus der Familie der Corona-Viren schädigt nicht nur die Atemwege
sondern auch Rückgrat
Milz und Nervensystem." Weil es ständig mutiere und gefährlicher werde
Literatur
Christian Drosten: SARS
Weltreise eines neuen Virus
S
Biologie in unserer Zeit 33(4)
ISSN 0045-205X I
212 - 213 (2003)
Stock: Coronaviren: Erreger von SARS und anderen Infektionen
Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten 27/1)
S
4 - 12 (2004)
ISSN 0342-9601 S
S
Hecker: SARS und Vogelgrippe - Die Wissenslücken. Österreichische Ärztezeitung 4/2004
ISSN 0029-8786 [Bearbeiten]
30 - 31 (2004)
Weblinks
00.html) Aktuelle Nachrichten bei Yahoo (http://de.fc.yahoo.com/v/viren_bakterien_krankheitserreger.html) Informationen der WHO zu SARS (http://www.who.int/csr/sars/en/) (englisch) Erklärung der WHO am 16
SARS-Seiten des Robert-Koch-Instituts (http://www.rki.de/INFEKT/ARSUU.HTM) Tropeninstitut Hamburg (http://www.gesundes-reisen.de/index2.html) SARS-Seiten mit Statistiken (http://www.jostjahn.de/sars.html) Hatz auf das Virus (http://www.3sat.de/nano/astuecke/44410/index.html) SARS - Wie kann man sich schützen? (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0
1872
2038369
März 2003 (http://www.who.int/csr/don/2003_03_16/en/) (englisch) Definition von SARS (http://www.who.int/csr/surveillance/casedefinition/en/) (englisch) Science Magazine (http://www.sciencemag.org/feature/data/sars) (englisch) af:Eals da:SARS en:Severe Acute Respiratory Syndrome eo:Sasoso es:SÃndrome respiratorio agudo severo fi:SARS fr:Pneumonie atypique id:SARS it:SARS ja:é‡?症急性呼å?¸å™¨ç—‡å€™ç¾¤ ko:SARS minnan:Sà -sù ms:Penyakit SARS nds:SARS nl:SARS pl:SARS sv:SARS zh:严é‡?急性呼å?¸é?“综å?ˆç—‡
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Schweres Akutes Atemwegssyndrom
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