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Diskussion : S-Bahn München
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Impressum
S-Bahn München
Stichpunkte
Allgemein
Die S-Bahn München GmbH ist eine Tochtergesellschaft der DB Regio Bayern
die elektrifiziert und mittels eines Tunnels vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof durch die Münchner Innenstadt (die so genannte "Stammstrecke"
anfangs auch "V-Bahn") verbunden wurden
Sie betreibt das Münchner S-Bahn-Netz im Rahmen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV). Bild nicht gefunden Triebzug der Baureihe 423 an der Hackerbrücke Bild nicht gefunden S-Bahnhof Marienplatz mit einfahrender S7 zum Ostbahnhof Die S-Bahn München entstand zu den Olympischen Sommerspielen 1972 aus mehreren bis dahin existierenden Vorortbahnen
2001 wurde sie als eigenständige Gesellschaft aus dem DB-Konzern ausgegliedert
Die Münchner S-Bahn ist neben der U-Bahn das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel der Stadt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Daten 2 Linien 2.1 Systematik 2.2 Linienführung ab 12
Dezember 2004 3 Geschichte 4 Eingesetzte Baureihen 5 Planungen und Ausbau 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Daten
11 S-Bahn-Linien (davon S3
S20 und S27 nur montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit) 420 km Streckennetz 146 S-Bahnhöfe 234 S-Bahn-Züge ca
720.000 Passagiere pro Werktag auf der Stammstrecke Fahrbetrieb mit LZB CIR-ELKE II [Bearbeiten]
Linien
[Bearbeiten]
Systematik
die von S1 (Freising) bis S7 (Wolfratshausen) durchnummeriert werden
Das Netz besitzt sieben Äste im Westen
wodurch sich die Nummerierung im Osten ergibt
Diese werden nach betrieblichen Erfordernissen mit den fünf Ostästen gekoppelt
Als Ausnahme hierzu erhält jedoch die S-Bahn
die im Osten über Ismaning zum Flughafen fährt
die Nummer S8
Dadurch entfällt eine Nummer im Westen (derzeit die S3)
Seit 12
Dezember 2004 verkehrt jedoch eine S3 (allerdings mit anderer Farbkennung) als Verstärker zwischen Maisach (S8 bzw. ehem
S3) und Zorneding (S4)
die nicht durch den Stammstreckentunnel fahren und zweistellige Liniennummern S2x besitzen (zur Einführung dieser Linien trug der Ast nach Holzkirchen über Deisenhofen noch die Nummer S2) sowie die Linie A. [Bearbeiten]
Hinzu kommen zwei Linien
Linienführung ab
12. Dezember
2004
S1 (hellblau) Freising / Flughafen-M. ― Neufahrn Eching ― Lohhof ― Unterschleißheim ― Oberschleißheim ― Feldmoching ― Moosach ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Karlsplatz (Stachus) ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf
S2 (hellgrün) Petershausen ― Dachau (Bf.) ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Karlsplatz (Stachus) ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf. ― M.-Leuchtenbergring ― Poing ― Erding S3 (rot/schwarz) Maisach ― M.-Pasing ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Karlsplatz (Stachus) ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf. ― M.-Leuchtenbergring ― Zorneding S4 (rot) Geltendorf ― Eichenau ― M.-Pasing ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf. ― M.-Leuchtenbergring ― Zorneding ― Ebersberg S5 (gelb) Herrsching ― Geisenbrunn ― M.-Pasing ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf. ― M.-Giesing Bf. ― Deisenhofen ― Holzkirchen S6 (dunkelgrün) Tutzing ― M.-Pasing ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf. ― M.-Giesing Bf. ― Höhenkirchen-Siegertsbrunn ― Aying ― Kreuzstraße S7 (dunkelbraun) Wolfratshausen ― M.-Solln ― M.-Heimeranplatz ― M-Hbf. ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf
S8 (sonnengelb/schwarz) Nannhofen (Mammendorf) ― Maisach ― M.-Pasing ― M.-Laim ― M.-Donnerbergerbrücke ― M.-Hackerbrücke ― M-Hbf. ― M.-Marienplatz ― M.-Isartor ― M.-Ostbf. ― M.-Leuchtenbergring ― Ismaning ― Flughafen-M. S20 (rosa/schwarz) M.-Pasing ― M.-Heimeranplatz ― M.-Solln ― Deisenhofen S27 (rosa) M-Hbf. ― M.-Donnersbergerbrücke ― M.-Heimeranplatz ― M.-Solln – Deisenhofen A (hellgrün/schwarz) Altomünster ― Dachau-Stadt ― Dachau Bf. [ ― M-Hbf.] [Bearbeiten]
Geschichte
Mittlerweile ist sie 32 Jahre alt: Die Münchner S-Bahn
Doch ihre Geschichte reicht noch wesentlich weiter zurück und ist so wechselhaft wie die der Stadt
in die sie tagtäglich Millionen von Menschen hinein und wieder hinaus befördert
Vorgeschlagen worden war eine unterirdische Bahnstrecke in München erstmals 1928 in einer Studie „zur Verschiebung des Verkehrsschwerpunktes"
hieß es in der Studie
„den Fernverkehr bis in die innere Stadt und vielleicht durch diese hindurch zu Leiten"
Die unterirdische Trasse könne es ermöglichen
In den 1930ern war erstmals mit dem Bau eines S-Bahntunnels in der Innenstadt begonnen worden
Am 22
zwischen den heutigen U-Bahnstationen Sendlinger Tor und Goetheplatz
Mai 1938 erfolgte der erste Rammschlag für den Bau der geplanten Nord-Süd-Tunnelstrecke der S-Bahn an der Lindwurm-/Ziemssenstraße
wurde das Vorhaben erstmals in der Öffentlichkeit als „S-Bahn" bezeichnet
In der Ansprache von Julius Dorpmüller
dem Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn
Bedingt durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden in den Folgejahren allerdings alle Arbeiten und Planungen am Münchner S-Bahnnetz auf Eis gelegt
1965 schlossen der Bund
die München und die damalige Deutsche Bundesbahn dann einen Vertrag über den Bau der Münchner S-Bahn
der Freistaat Bayern
Nachdruck hinter die Sache kam wenig später
am 26
durch eine Entscheidung die in Rom getroffen wurde: Bei einer Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees setzte sich München gegen Detroit
Madrid und Montreal als Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele 1972 durch
April 1966
Nun stand der enge Zeitplan: In sechs Jahren musste das Münchner S-Bahnnetz einsatzfähig sein
Neben der Untertunnelung der Münchner Innenstadt musste die gesamte Infrastruktur ausgebaut werden
Das Schienennetz der Vorortbahnen wurde umgerüstet und modernisiert
Zahlreiche Stationen mussten erneuert werden
Alle Baumaßnahmen fanden unter extremem Zeitdruck statt
Am 25
Februar 1971 konnte dann Richtfest in der Tunnelröhre der Stammstrecke gefeiert werden
Im Mai des selben Jahres kam ein erster S-Bahnzug der Baureihe ET 420 auf der Strecke nach Geltendorf zum Einsatz
Der regelmäßige Vorlaufbetrieb wurde dort am 1
September 1971 aufgenommen
Am 28
Mai 1972 war es dann soweit: Das Münchner S-Bahnnetz startete mit über 360 Kilometern an Gleisen und 101 Zügen der Baureihe ET 420
dass in Deutschland ein S-Bahnnetz zu einem Stichtag in einem derartig großen Umfang in Betrieb ging
Es war das erste Mal
Knapp drei Monate später eröffnete der damalige Deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann die Olympischen Sommerspiele 1972 in München
Während Spiele wurden zusätzlich zum bestehenden S-Bahnnetz zwei Sonderlinien der S-Bahn über den Bahn-Nordring zum Olympiastadion eingesetzt
Das neue Münchner S-Bahnsystem bewährte sich während der Olympischen Spiele bestens und transportierte in 17 Tagen 3
18 Millionen Fahrgäste in 7.138 Fahrten zu und von den Sportstätten
Seither wurde das Streckennetz der Münchner S-Bahn in mehreren Ausbauschnitten erweitert
Aktuell wird seit 2001 im Rahmen eines 266 Millionen-Euro-Ausbauprogramms die Infrastruktur nachhaltig erweitert
Seit dem Jahr 2000 wurden die Züge der Baureihe ET 420 sukzessive durch die moderneren Züge vom Typ ET 423 abgelöst
Sonstige Daten: 15
Juni 1966 - Erster "Rammstoß" anlässlich des Beginns des Münchner S-Bahnbaues in der Arnulfstraße gegenüber dem Starnberger Bahnhof. 28
April 1972 - Betriebseröffnung der S-Bahn-Tunnelstrecke (Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof) für den Probebetrieb. 28
Mai 1972 - Start des Münchner Verkehrverbundes mit ca
360 km S-Bahnstrecke [Bearbeiten]
Eingesetzte Baureihen
ET 423 (Seit 2000) VT 628 (auf der nicht elektrifizierten Linie A) Bild nicht gefunden Olympiatriebwagen Mittlerweile außer Dienst gestellte Baureihen: ET 420 ("Olympiatriebwagen"
1972 - 2004) [Bearbeiten]
Planungen und Ausbau
Zweite Stammstrecke: Da nahezu alle Linien die Stammstrecke befahren
ergibt sich hier ein Engpass im S-Bahn-Netz
der außerdem bei kleinsten Störungen zu großen Verspätungen führt
Von 2006 bis 2010 soll deshalb ein etwa 10km langer zweiter Stammstreckentunnel gebaut werden
Dieser beginnt zwischen Laim und Donnersbergerbrücke und führt nördlich der bestehenden Stammstrecke zum Ostbahnhof beziehungsweise in einer Aufgabelung direkt zum Leuchtenbergring
Als Haltepunkte sind nur Hauptbahnhof sowie Marienhof (nördlich des Marienplatzes) vorgesehen
S20
S27)
vsl
bis 12/2005. Neubau eines Haltepunkts Berduxstraße zwischen Obermenzing und Laim (S1/S2 West). Umbau des Bahnhofes Heimeranplatz (S7 West
Dieser Tunnel setzte sich gegen eine Variante über den "Südring" durch. Verlängerung der S7 bis Geretsried. (bis 2009) Ringschluss Erding: Verbindung der Enden der S1/S8 (am Flughafen) und S2 Ost (Erding). (in Planung bis 2009/2010) Getrennte Gleise auf Strecken mit Mischbetrieb. (aktuell im Bau: S2 West Laim - Dachau - Petershausen)(bis 12/2005) Verschwenkung der Strecke der S2-Ost zur Messestadt mit Haltepunkt (Messestadt-Nord?) Ertüchtigung der Sendlinger Spange zwischen Pasing und Heimeranplatz. Neubau eines Haltepunkts Untermenzing zwischen Allach und Obermenzing (S2 West)
2004/2005. Neubau eines Haltepunkts Friedenheimer Brücke zwischen Laim und Donnersberger Brücke (alle S-Bahnen). Neubau eines Haltepunkts Menterschwaige zwischen Solln und Deisenhofen (S20
S27). Zweigleisiger Ausbau der S8 zwischen Johanneskirchen und Ismaning und Neubau eines Tunnelbahnhofes in Unterföhring (bis 12/2005) Ausbau der Linie A zwischen Dachau und Altomünster (bis 2008) [Bearbeiten]
Literatur
Ernst; S-Bahn München. - Düsseldorf : Alba 1997
Reinhard; Rudolph
Popischil
ISBN 3-87094-358-0. Armin Franzke: Im Tunnel unter City und Isar
1972: Die S-Bahn München nimmt den Betrieb auf
In: LOK MAGAZIN
Nr
251/Jahrgang 41/2002
GeraNova Zeitschriftenverlag GmbH München
ISSN 0458-1822
S
90-97. [Bearbeiten]
Weblinks
S-Bahn München GmbH (http://www.s-bahn-muenchen.de/) - Offizielle Site Interessengemeinschaft S-Bahn München e.V. (http://www.igsbahn-muenchen.de/) en:Munich S-Bahn
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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