Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Rotbuche
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Rotbuche
Stichpunkte
Allgemein
Rotbuche Bild nicht gefunden300px Rotbuchen in einem Wald Systematik Unterklasse: Kätzchenblütler (Hamamelididae) Überordnung: Faganae Ordnung: Buchenartige (Fagales) Familie: Buchengewächse (Fagaceae) Gattung: Buchen (Fagus) Art: Rotbuche (Fagus sylvatica) Die Rotbuche (Fagus sylvatica)
im Deutschen auch schlicht Buche oder Rot-Buche genannt
die der Familie der Buchengewächse (Fagaceae) zugeordnet ist
ist eine sommergrüne Baumart in der Gattung der Buchen (Fagus)
die aber zu den Birkengewächsen (Betulaceae) gehört
Von Laien als junger Baum oft verwechselt mit der Hainbuche oder ("Weißbuche") Carpinus betulus
Die Rotbuche wird bis maximal 44 Meter hoch (häufig 20 bis 30 Meter)
bis zu 300 Jahre alt und der Stammdurchmesser kann bis 2 Meter betragen. Der Name Rotbuche entstand wahrscheinlich durch das leicht rötlich schimmernde Holz
Sie ist ein forstwirtschaftlich wichtiger Baum
Landschaftsökologisch nimmt sie eine besondere Stellung ein
da sie im Holozän die häufigste Baumart (Bestandsbildner) in West- und Mitteleuropa war
Heute sind die Buchenbestände selten geworden
In Mittelalter und Neuzeit waren dafür die Waldnutzungen verantwortlich
Waren 2003 35 % aller Rotbuchen geschädigt
waren es 2004 nach mehreren trockenen Sommern in Folge bereits 65%
Knospen
Blüten und Blätter 1.3 Holz 2 Verbreitung und Standort 3 Ökologie 4 Mensch und Rotbuche 5 Variationen 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Mit dem Klimawandel und der Eutrophierung der Böden wird dieser Baum des ozeanischen Klimas wahrscheinlich weiter zurückgedrängt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Beschreibung 1.1 Gestalt und Wuchs 1.2 Rinde
Beschreibung
[Bearbeiten]
Gestalt und Wuchs
sie blüht und fruchtet in einem Alter von (15) 20 bis 200 Jahren
Die Krone einer ausgewachsenen Buche kann bis zu 600 m² bedecken
mit leicht schütterer und aufrechter Krone
zunächst deutlich seitlich wachsende Triebe
In der Jugend unter 30 bis 50 Jahren ist sie auf idealen Standorten schnellwachsend (Jahrestrieb 40 - 70 cm)
Der erste Austrieb (April bis Mai) wird bis zu einer Länge von bis zu 40 cm sehr schnell geschoben und hängt zunächst leicht herab
nach dem der Trieb sich dichter belauben kann
Dann erst wird zunehmend Holz eingelagert und die Triebe richten sich auf; das Längenwachstum ist nach 3-5 Wochen abgeschlossen
Danach ist manchmal auch ein "Johannistrieb" ("Johanni"; Ende Juni) zu beobachten. Im späteren Alter lässt die Wüchsigkeit nach
im Alter von ca
100 bis 150 Jahren hat sie im Freistand bereits fast ihre endgültige Höhe erreicht
Danach wächst sie langsamer und bekommt mit abnehmender Vitalität (v.a. ab 200 Jahren) eine zunehmend dichtere Krone
Die Triebe werden dann kürzer und werden schließlich nur noch wenige Zentimeter geschoben
ovale Kronen von 30 bis 35 m Durchmesser aus
regelmäßige und fein verzweigt ausladende
Freistehende Exemplare bilden im Alter mächtige
deren untere Zweige fast bis auf den Boden reichen können
ausladend und regelmäßig
wechselständig angeordnet: Der junge Trieb bildet eine nach oben gerichtete Hauptknospe (Hauptast)
Starkäste fast waagerecht
und eine Seitenknospe (Seitenverzweigung). Äste eines Baumes und auch anderer Rotbuchen können verwachsen
während die Krone im Inneren durch die Dunkelheit keinen Neuaustrieb mehr zulässt. Durch diese Mächtigkeit
Der Lichtmangel innerhalb dieser Krone zwingt den Baum zu dieser symmetrischen
und feinen Verzweigung mit deutlich horizontaler Blattstellung
ihre Symmetrie und ihre hell-ockere Herbsteinfärbung ist sie ein beliebter Parkbaum
An frei stehenden alten Buchen kann man durch den regelmäßigen
"schichtweisen" Aufbau (Blattstellung und Hauptäste) gut ihr Alter abschätzen
Im Wald stehend wächst sie hingegen schlank
die unteren Äste sterben aus Lichtmangel früh ab
Der Kronenansatz liegt hier häufig erst in 10 bis 15 m Höhe
wenn andere Bäume in der Nachbarschaft absterben
Einen maximalen Durchmesser von 20 - 25 (bis 30) m erreicht sie nur selten
Durch den Konkurrenzdruck (Licht) sind die Starkäste im Wald z.T. knickrig und eher aufrecht geneigt als waagerecht. [Bearbeiten]
Rinde, Knospen, Blüten und Blätter
Bild nicht gefunden Blatt einer Buche im Detail Bild nicht gefunden Blätter einer Buche Die Rinde der Triebe ist anfangs dunkelgrün bis schwarz und glatt
die am Stamm fast wie kleine Runzeln aussehen
schon nach wenigen Wochen werden sie heller
an Ästen und Stamm schließlich hellgrau mit über Jahrzehnte sichtbaren Narben bereits abgefallener oder noch existenter Triebe
wobei sie erst feinste Längsrisse bildet
Beim Dickenwachstum des Stammes und der Äste dehnt sich die Rinde mit
sondern zerfällt zu feinem
hellgrauem Staub
Das Absterbende Epiderm (Kork) schuppt nicht deutlich ab
spindelförmig schmal und spitz und sind eingehüllt in zwei bis drei gegenständig angeordnete
doppelte Hüllblätter
Die Knospen sind hellbraun
die sich schuppenartig überdecken
Die Rotbuche blüht ab einem Alter von 30 bis 50 Jahren
Sie ist ein einhäusiger Baum (männliche und weibliche Blüten an einem Baum) mit getrennt geschlechtlichen Blüten
Die Blüten erscheinen zeitgleich mit dem Blattaustrieb im April bis Mai
Die Büschel der männlichen Blüten (Dichasien) sind 3 - 5 cm lang und herab hängend
mit 4 bis 7 Staubblättern (Perigon)
Aus den aufrecht stehenden weiblichen Blüten ragen jeweils drei rosafarbene Narben! [Bearbeiten]
Holz
Bild nicht gefunden Holz der Rotbuche Die Bezeichnung Rotbuche ist eigentlich irreführend
denn das Holz ist nur leicht rötlich schimmernd
Ein tieferer Rotton kommt durch den Vorgang des so genannten "Dämpfens" zustande
Dabei wird dem Holz die starke Neigung zum Verwerfen und zur Rissbildung genommen. Das Holz ist feinporig und meist gleichmäßig gemasert
lässt sich gut bearbeiten und ist in der Möbel- und Spielzeugherstellung ein beliebtes Material
Wegen des geringen Gerbsäureanteils ist das Holz von Natur aus zur Verwendung im Freien nicht geeignet. Die Buche zählt zu den Reifholzbäumen
hat also einen farblich homogenen Aufbau über den gesamten Stammquerschnitt
Häufig kommt es jedoch zur Bildung eines Falschkernes
der früher unbeliebt war
heute jedoch in der individuellen Möbelherstellung sehr gefragt ist
die vergleichbar mit der einer Esche ist
Aufgrund der großen Härte (HB<math>perp<math> = 34 N/mm2)
wird es auch häufig als Parkett verwendet
was direkt mit der kurzen Holzfaserlänge zusammen hängt
doch im gedämpftem Zustand ist das Holz sehr gut biegbar und zudem sehr plastisch
Die Biegefestigkeit ist sehr hoch
wie zum Beispiel Sitzmöbel mit anatomisch geschwungenen Elementen
Aus diesem Grund werden gerne gebogenen Formteile aus dem Holz gefertigt
das sich durch sehr langes
starke Glutbildung und einen hohen Heizwert auszeichnet
Buchenholz ist auch ein hervorragendes Brennholz
ruhiges Brennen
Aufgrund der starken Glutbildung eignet es sich gut zum Grillen. [Bearbeiten]
Verbreitung und Standort
Die Rotbuche kommt in West-
Mittel- und Südeuropa vor
Die Rotbuche ist eine ausgesprochene Zeigerart feucht-gemäßigten Klimas (nemorale Zone)
Sie ist an euozeanische bis subkontinentale Klimate gebunden; über 650 mm Niederschlag
und kommt nicht in Gebieten mit strengen Wintern vor
Jahresdurchschnittstemperatur über 8° Celsius
Sie meidet trockene Gebiete
Reinbestände und Bestandsbildner ist sie nur in ozeanischen Klimaten auf entsprechenden Böden
In der Theorie der Geobotanik bilden Buchenwälder dort die Klimaxvegetation der zonalen Waldgesellschaft
Die östliche Verbreitungsgrenze von Buchenreinbeständen ist das subozeanische Klima
Die Rotbuche ist in von Süd-Skandinavien bis Mittelitalien
je nach Klimat bis in Höhen von 500 m (östl
Mitteleuropa südl
Skandinavien
in den südlichen Alpen bis in 1.000 m Höhe aufsteigend und dort an der Waldgrenze beteiligt; von der Atlantikküste Frankreichs (dort häufig) und bis in den Nordosten Polens bis zur Weichselniederung
subozeanisches Klimat) oder bis 800 m (Westeuropa)
Im subkontinentalen Polen kommt sie nur noch in geschützten Mischwäldern vor
Sie bevorzugt nährstoffreiche
schwach saure bis kalkreiche bindige
mäßig podsolierte Sandböden bis Lehmböden
In trockeneren Regionen ist sie an bindige Böden gebunden
Sie kommt auch in Gebieten mit sehr hohen Grundwasserständen (> 2 m) in der Nähe großer Seen (Klima) vor (z.B
Umgebung der Müritz); dort gedeiht sie jedoch weniger gut und wird meist von anderen Arten abgelöst
Staunässe und stark schwankende Grundwassserspiegel (vgl
Auwald) sind für sie ebenso nicht geeignet wie lange Dürreperioden
benötigt jedoch mehr Licht im Alter. [Bearbeiten]
Die Rotbuche ist in der Jugend relativ schattentolerant (Schattenbaumart)
Ökologie
Der reine Buchenwald war im Holozän wahrscheinlich der dominante Vegetationstyp in vielen Teilen Mittel- und Westeuropas in Lagen bis 500 (800) m Höhe
Aufgrund ihrer hohen Schattentoleranz bei gleichzeitig starker Schattenwirkung ihrer weiten Kronen kann sie andere Baumarten auf den für sie geeigneten Standorten verdrängen
Buchenwälder bilden daher die Klimaxvegetation in den atlantisch geprägten Teilen Deutschlands
Der reine Buchenwald wird begleitet von einer artenreichen Krautflora mit zahlreichen Frühjahrsblühern
wenn durch das Buchenlaub der Lichteinfall eingeschränkt ist
sind die Blüte und die Befruchtung der Bodenpflanzen abgeschlossen. Heute finden sich nur noch sehr wenige ursprüngliche Waldgebiete diesen Typs
Mitte Mai
Buchen werden auch als "Mutter des Waldes" bezeichnet
da sich die Buchenverjüngung früher bevorzugt am Stammfuß alter Buchen eingestellt haben soll
Buchen leiten das Regenwasser aufgrund ihrer glatten Rinde und der Kronenform den Stamm hinab - die Verjüngung am Stammfuß wird also bevorzugt mit Wasser versorgt
der Effekt der Wasserzuleitung hat sich somit ins Gegenteil gewandt
Durch menschlichen Einfluss bringt der Regen heute Säure mit
Häufig an Rotbuchen anzutreffende Schädlinge sind die Buchenblatt-Gallmücke
der Zunderschwamm
die Buchenwollschildlaus
der Brandkrustenpilz und der Buchen-Schleimrübling
die bei Massenbefall zu einer erheblichen Schädigung der Buche
bishin zum absterben des Baumes ( der jungen Pflanze ) führen kann
Vereinzelnt kommt auch die Buchenkrebslaus an jungen Buchenbeständen vor
Zumindest jedoch bedeutet der Befall der Jungpflanze mit der Buchenkrebslaus eine erhebliche Wertminderung
die wohlschmeckenden Früchte der Buchen
Die durch die Buchenkrebslaus verursachte Schadstelle an der Rinde der Pflanze ähnelt der Wucherung durch den Pilz Nectria ditissima (Buchenkrebs). Rohe Bucheckern
und sind dadurch leicht giftig
enthalten Fagin
wenn sie ein Lebensalter zwischen 40 und 80 Jahren erreicht hat
Eine Buche produziert Bucheckern
d. h. einem reichen Bucheckerjahr - siehe auch Vollmast - folgt in jedem Fall eine geringe Bucheckernernte
wobei die Erträge leicht alternierend sind
Nach einem trockenen heißen Jahr fällt die Bucheckerernte besonders reichlich aus
auch wenn die klimatischen Voraussetzungen gut sind. Die Bucheckern werden sehr von Vögeln und Nagetieren geschätzt und auch vom Menschen genutzt. Bild nicht gefunden Bavaria-Buche Buchen werden etwa 300 bis 400 Jahre alt
nahe der bayerischen Ortschaft Pondorf
Eine der ältesten Buchen steht in Süden Deutschlands
Es handelt sich dabei um die so genannte Bavaria-Buche. [Bearbeiten]
Mensch und Rotbuche
Buchenholz ist seit Urzeiten ein beliebtes Brennholz
Buchen liefern ein wichtiges Nutzholz für die Möbelindustrie
Bucheckern spielten in der Vergangenheit in der menschlichen Ernährung eine Rolle
Trotz der leichten Giftigkeit wurde im 19
Jahrhundert (und in den Notzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg) aus den Nüssen Öl gepresst
das sowohl beim Kochen als auch als Lampenöl Verwendung fand
ab
auf dem Runen eingeritzt wurden
Der Begriff Buchstabe leitet sich vom Buchenholzstab
Die Rotbuche war Baum des Jahres 1990. [Bearbeiten]
Variationen
Bild nicht gefunden Fagus sylv. var
die sich in der Laubfärbung
Blattform oder im Wuchs voneinander unterscheiden. Die bekanntesten Variationen sind: Trauer- oder Hängebuche (Fagus sylvatica forma pendula) Blutbuche (Fagus sylvatica forma purpurea) Süntelbuche (Fagus sylvatica forma suentelensis) Säulenbuche (Fagus sylvatica var
Asplenifolia Von der Rotbuche existieren zahlreiche Park- und Gartenformen
Dawyck) Schlitzblättrige Buche (Fagus sylvatica var
Hainbuche [Bearbeiten]
Asplenifolia) Siehe auch: Kellerwald
Literatur
Horst Bartels: Gehölzkunde
Ulmer Stuttgart 1993
ISBN 3-82521-720-5 (UTB) bzw
ISBN 3-80012-648-6 (Ulmer) Gerhard Dönig: Die Park- und Gartenformen der Rotbuche - Fagus sylvatica L
1994
Gartenbild
Rinteln
Pflanzverband) Dissertation Freiburg 1994
Wurzelschnitt
Konkurrenzregelung
www.forstbuch.de [Bearbeiten]
ISBN 3-928521-05-5 Norbert Kessel: Das Wachstum von Buchenwildlingen und Baumschulpflanzen (untersucht wurde die Wirkung von: Sproßschnitt
Weblinks
http://www.sdw.de/wald/baum_infos/faltblatt-buche/fagus.htm - Schutzgemeinschaft Deutscher Wald: Die Buche http://waldbau.boku.ac.at/lehre/menu/main.php?dbf=1&tbl=9 - Waldbauliche Charakteristik der Rotbuche http://www.wald.de/wald/baeume/rotbuche.htm Information rund um die Rotbuche http://www.bund-naturschutz.de/projekte/buchenrotkern/ Vorlage:Navigationsleiste Baum des Jahres in Deutschland en:European beech da:Bøg fr:Hêtre eo:Fago nl:Beuk pl:buk
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Rotbuche
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Herbert Ernst Karl Frahm
Kode
Troll
Elektromagnetische Wechselwirkung
Kieferngewächse
Bewehrungsstahl
Sexualität
Finite-Elemente-Methode
Finite Elemente
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt