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Diskussion : Rechtsextremismus
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Rechtsextremismus
Stichpunkte
Allgemein
Rechtsextremismus ist eine Sammelbezeichnung für politische Handlungsweisen und Ideologien
die den demokratischen Verfassungsstaat offen oder verdeckt ablehnen und durch eine auf das eigene Volk
eine Nation oder Rasse bezogene "Volksgemeinschaft" ersetzen wollen
"Verbergen") 1 Die offizielle Definition des Begriffs 2 Was umfasst Rechtsextremismus? 3 Rechtsextremismus in einzelnen Staaten 3.1 Albanien 3.2 Amerika 3.3 Baltische Staaten 3.4 Belgien 3.5 Bulgarien 3.6 Dänemark 3.7 Deutschland 3.7.1 Geschichte 3.7.2 Vom Verfassungsschutz festgestellte Parteien und Organisationen mit teils rechtsextremen Bestrebungen 3.7.3 Vom Verfassungsschutz festgestellte rechtsextreme Organisationen und Gruppen 3.8 Frankreich 3.9 Griechenland 3.10 Großbritannien 3.11 Irland 3.12 Italien 3.13 Luxemburg 3.14 Niederlande 3.15 Norwegen 3.16 Österreich 3.17 Polen 3.18 Republiken des ehemaligen Jugoslawien 3.19 Rumänien 3.20 Russland 3.21 Schweden 3.22 Schweiz 3.23 Spanien 3.24 Tschechien und Slowakei 3.25 Türkei 3.26 Ukraine 3.27 Ungarn 3.28 USA 4 Siehe auch 5 Literatur 6 Weblinks [Bearbeiten]
Dieses Ziel ist stets mit einer ideologischen Abwertung und aktiven Ausgrenzung bestimmter Menschengruppen aus diesem Bereich verbunden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Die offizielle Definition des Begriffs
die im Gegensatz zu den grundlegenden Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht." Der Begriff wird hier einer demokratischen Verfassung gegenübergestellt
Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz verwendet als Arbeitsdefinition: "(Rechtsextremismus ist) eine unterschiedlich ausgeprägte nationalistische
rassistische oder staatsautoritäre bis totalitäre Weltanschauung
die die Menschenrechte gesetzlich garantiert
kann "Extremismus" soziale Normalität werden und verliert dann seine definierende Wirkung
Wo diese fehlt oder wo die gesellschaftliche Realität ihr überwiegend widerspricht
Darum ist der Begriff ständig anhand der tatsächlichen Realisierung von demokratischen Verhältnissen zu überprüfen
die diesen Kernbestand langfristig zu Gunsten einer verschieden definierten "Volksgemeinschaft" beseitigen wollen
Zu deren Kernbestand zählt seit dem Verbotsurteil der SRP 1951: Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten Volkssouveränität Gewaltenteilung Verantwortlichkeit der Regierung Gesetzmäßigkeit der Verwaltung Unabhängigkeit der Gerichte Mehrparteienprinzip Chancengleichheit für alle politischen Parteien Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition. Der Verfassungsschutz nennt heute die Bestrebungen "rechtsextrem"
Bekämpft eine Gruppe oder Partei nach Einschätzung der Bundesbehörden dauerhaft und aktiv einige oder alle dieser Grundprinzipien
dann kann ein Verbotsverfahren gegen sie eingeleitet werden. Die Feststellung einer rechtsextremen Zielsetzung hängt jedoch nicht von diesem Verfahren und tatsächlichen Verbot ab
Im Fall des gescheiterten NPD-Verbotsverfahrens zum Beispiel hält das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsfeindlichkeit der NPD ausdrücklich für gegeben
und der Verfassungsschutz stuft sie als rechtsextreme Partei ein. Insofern unterscheiden die Bundesbehörden den Rechtsextremismus bisher nicht eindeutig vom Rechtsradikalismus
Beide Begriffe lassen sich aufgrund der Vielfalt der dazu gehörenden Handlungs- und Denkweisen nicht klar abgrenzen. Überdies hat sich ihre Bedeutung gewandelt: Nach früherem amtlichen Sprachgebrauch galt Rechtsextremismus in der Bundesrepublik als gerade noch mögliche und erlaubte Spielart der parlamentarischen Demokratie an ihren "extremen Rändern"
Rechtsradikalismus (von radix = die Wurzel) dagegen galt als die gefährlichere Form
die die parlamentarische Demokratie an der Wurzel ausrotten wolle
nicht durch ihre Methoden eindeutig bestimmen lassen
verwirft die heutige Politologie meist die Unterscheidung des "Extremen" vom "Radikalen"
Heute definiert man Radikalismus umgangssprachlich meist umgekehrt: nämlich so
während der Extremismus nicht vor Gewalt gegen die Verfassungsordnung zurückschrecke. Da sich die Begriffe letztlich nur durch ihr Ziel
dass er weniger extrem sei und mehr die Einstellung als das Verhalten betreffe
Zugleich verwendet sie "Extremismus" jedoch weiterhin als gemeinsamen Oberbegriff für verschiedene Formen von Demokratiefeindschaft
nicht auf die Methoden oder sonstigen äußeren Erscheinungsformen vorgenommen werden. [Bearbeiten]
Die Unterscheidung des Rechtsextremismus vom ebenfalls demokratiefeindlichen Linksextremismus kann dann ihrerseits nur im Hinblick auf die Ziele
Was umfasst Rechtsextremismus?
die den Menschenrechten zu Grunde liegt
Rechtsextremisten verneinen die fundamentale Gleichheit aller Menschen
Sie schränken deren universale Geltung damit tendenziell ein
dass eine friedliche
Für sie sind Menschen durch biologische oder kulturelle Herkunft soweit vorgeprägt
gleichberechtigte und selbstbestimmte Koexistenz unter ihnen unmöglich ist
Daraus werden bestimmte Freund-Feind-Haltungen als naturnotwendig abgeleitet
ethnisch
rassisch und/oder kulturell homogenen "Volkskörper" an
was praktisch immer zu einer Intoleranz gegenüber bestimmten Menschengruppen führt. Rechtsextremisten streben gerade deshalb eine Vereinheitlichung der Gesellschaft zu einem national
Dessen genaue Gestalt kann variieren und wird meist nur vage umrissen. Immer aber werden dabei die realen sozialen und kulturellen Unterschiede der hier lebenden Menschen missachtet und sollen durch Zwangsmaßnahmen aufgehoben werden
Die Ablehnung der Gleichheitsidee ist also untrennbar mit einem autoritären Politikverständnis verbunden
Darum werden ein Mehrparteiensystem
die durch autoritäre Führungsstrukturen zu ersetzen seien
eine demokratische Opposition und Meinungspluralismus als die Volksgemeinschaft "zersetzende" Institutionen angesehen
Selbstbestimmung und Chancengleichheit werden zu Gunsten von Einheitszwang und Unterordnung bekämpft
Vielfalt
Dies kann auch unter dem Deckmantel einer "demokratischen" Gesinnung geschehen
die die eigenen Ziele als die der Volksmehrheit ausgibt und demokratische Parteien als bloße Vertreter und Nutznießer einer Scheindemokratie darstellt
so dass die angebliche Bejahung der Demokratie sich früher oder später als ideologische Taktik erweist
Damit geht aber immer die Ablehnung oder Einengung der Menschenrechte einher
Unter den Sammelbegriff des Rechtsextremismus fallen heterogene Phänomene
Faschismus und Nationalsozialismus an
Er knüpft jedoch immer an unterschiedliche Politikvorstellungen und Ideologie-Elemente des Nationalismus
insbesondere der Antisemitismus
der den NS-Staat verharmlost oder gar als Vorbild verherrlicht und seine Verbrechen zumindest relativiert oder gar leugnet; oft insbesondere verbunden mit der Leugnung des Holocaust; eine allgemeine Fremdenfeindlichkeit
"gute" und "böse" Ausländer unterscheidet und die aktive Ausgrenzung der "bösen" betreibt; damit verbunden ein Hang zur Gewaltbereitschaft
oft verbunden mit einer manifesten Israelfeindschaft; der Geschichtsrevisionismus
Dazu gehört meist ein offener oder verdeckter Rassismus
oft als aktiver Hass gegen Ausländer
der diesen Grundrechte verweigert
tendieren aber aufgrund der Ideologie der Ungleichheit dorthin. Sie gehen bei Rechtsextremen mit einer Fülle tagespolitischer Äußerungen und Positionen einher
die häufig als rechtskonservativ oder populistisch eingestuft werden
Duldung von gewaltbereiten Neonazis in den eigenen Reihen oder tendenzielle Annäherung an sie; oft eine Verherrlichung von militärischer Gewalt und Traditionen des Militarismus. Diese Einstellungen müssen nicht alle zugleich vorhanden und mit einer kämpferischen Ablehnung der Demokratie verbunden sein
Sie fördern aber Gewaltbereitschaft gegen Ausländer und andere Minderheiten und können in Verbindung mit aktiv verfolgten verfassungsfeindlichen Zielen bis zu Terrorismus führen. [Bearbeiten]
Rechtsextremismus in einzelnen Staaten
[Bearbeiten]
Albanien
Wie die meisten der Balkanvölker wünschen auch die Albaner einen großalbanischen Staat
der sämtliche Volksgruppenzugehörige umfassen soll
man möchte das Kosovo sowie Teile Makedoniens und Griechenlands an Albanien anschließen
Das bedeutet
Dieser Wunsch scheint im albanischen Volk recht stark vertreten
und wird vor allem von der Militärorganisation UCK nach vorne getrieben
mit einer nationalkommunistischen und einer ultranationalistischen Spielart
aber auch die gemäßigten Kräfte wirken zumindest auf die Vereinigung mit dem Kosovo hin. [Bearbeiten]
Amerika
Sowohl Nord- als auch Südamerika haben nach dem Weltkrieg eine wichtige Rolle für das Weiterbestehen nazistischer und neonazistischer Strukturen gespielt
vor allem Argentinien und Brasilien
auch NSDAP-Nachfolgeorganisationen wie der NSDAP/AO des in Deutschland verurteilten Gary Lauck eine legale Plattform und schaffen somit unangreifbare Strukturen für die Propaganda in Europa. [Bearbeiten]
der der Redefreiheit zugemessen wird
von wo aus diese ihre Gesinnungsgenossen instruierten und zum Teil zum Aufbau neuer Strukturen zurückkehrten. Die USA und Kanada bieten
aufgrund des hohen Stellenwerts
Der Süden
bot flüchtigen Funktionsträgern des sogenannten Dritten Reiches und seiner Organe kurz- oder längerfristig Unterschlupf
Baltische Staaten
auch hier wird die Kollaborationszeit wieder beschworen
Auch die baltischen Rechtsradikalen sehen zuvorderst in den russischen Revisionisten ihren Feind
sieht man die Männer in den SS-Uniformen
Juden und Russen werden auch hier hauptsächlich Opfer von Übergriffen
Flüchtlinge vor allem in den Städten
eine neofaschistische Partei in Lettland unter dem Deutschbalten Joachim Siegerist kam bei den lettischen Parlamentswahlen auf den zweiten Platz
In Litauen schaut man argwöhnisch auf die ansässigen Polen und die polnischen Nationalisten auf der anderen Seite der Grenze
baltischer und auch polnischer und russischer Naziskinheads
vorwiegend in Litauen
Die „Blood and Honour“-Szene veranstaltet gemeinsame Konzerte deutscher
Russisch-stämmige Neofaschisten fordern die Rückkehr der baltischen Republiken zu Russland
Schirinowski befand
den 900.000 Esten müsse ein Stadtstaat Tallinn nach Vorbild Monacos eigentlich genügen. [Bearbeiten]
Belgien
der in den letzten Wahlen immer Zugewinne für sich verzeichnen konnte
Im französisch-niederländischsprachigen Belgien sind uns nur die Aktivitäten des für den Anschluss an die Niederlande wirkenden „Vlaams Blok“ bekannt
für einen Anschluß an die Niederlande
wie erwähnt
Diese Partei wirkt
Dazu gibt es vor allem im französischsprachigen Teil Neonazigruppierungen in der Tradition Leon Degrelles
die gegen eine von Ihnen befürchtete "Überfremdung" ankämpfen. [Bearbeiten]
Bulgarien
In Bulgarien gibt es
wie in fast allen Balkanstaaten
eine traditionalistische rechtsradikale Bewegung
die an die faschistischen Unterstützer Hitlers anknüpft
der dem Land den Exilbulgaren Swetoslaw Stoilow als besseren Präsidenten „anbot“
Wladimir Schirinowski
wurde von der Presse als „politischer Kretin“ beschimpft und von der Regierung des Landes verwiesen. [Bearbeiten]
Dänemark
Auch in Dänemark wird durch die liberale Gesetzgebung rechtsradikale Betätigung befördert
wie zum Beispiel die Rudolf-Heß-Gedenkmärsche
So fanden in den letzten Jahren größere Kundgebungen der europäischen Rechten
in Dänemark statt
Die DNSB (Dänemarks Nationalsozialistische Bewegung) unter ihrem Führer Jonni Hansen ist legal
es gibt einen rechtsradikalen Radiosender und Personen wie Thies Christophersen fanden und finden immer wieder Unterschlupf und verbreiten ihre Propaganda von Dänemark aus
die Aktivisten geben als Hauptziel die ausländischen Propagandisten an
Die dänische NS-Bewegung wird von ihren Gegnern als „Nullität“ verspottet
Die „Blood and Honor“-Bewegung ist auch hier am stärksten vertreten. [Bearbeiten]
Deutschland
Insbesondere in Deutschland bezieht sich der Rechtsextremismus meist auf den Nationalsozialismus während der Zeit des Dritten Reiches
dessen Verbrechen von Rechtsextremen - wenn nicht geleugnet - zumindest doch relativiert werden
Die Frage der "Schuld" (anderer Staaten oder "der Juden") am 2
Weltkrieg und die Holocaustleugnung ("Auschwitzlüge") nehmen eine große Rolle ein
Bezeichnend ist auch eine mehr oder weniger offene Judenfeindlichkeit in Form von Antisemitismus oder Antizionismus
Eine solche Orientierung hat 1951 erstmals zum Verbot einer rechtsextrem eingestuften Partei geführt: der Sozialistischen Reichspartei (SRP)
Diese knüpfte offen an nationalsozialistisches Gedankengut an
Neues Thema der Rechtsextremen sind tatsächlich wahrgenommene oder angebliche Konflikte
die durch Immigration nach Deutschland entstanden
das Ende der Immigration und die Ausweisung aller oder der meisten Immigranten
Folgend einem Freund/Feind-Schema der Politik
ist für Rechtextreme die einzig angebotene Lösung solcher Konflikte
Dabei ist allerdings keine Korrelation zwischen der Zahl der Immigranten in einer Region und der rechtsextremen Agitation zu bemerken. Konzepte der Neuen Rechten wie die des Ethnopluralismus konnten nur in schmalen Diskussionszirkeln Rückhalt gewinnen. [Bearbeiten]
Geschichte
Die Geschichte des Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945 lässt sich in drei Phasen einteilen
In der ersten Phase
versuchten Altnazis ihre Weltanschauung auch in die neue Demokratie zu retten
vorwiegend in den 1950er Jahren
Die Sozialistische Reichspartei wurde vom Bundesverfassungsgericht 1951 verboten
Nach Beginn des kalten Krieges konnten jedoch auch im Nationalsozialismus führende Kräfte in der Bundesrepublik ihre Karriere fortsetzen
die teilweise auch Führungsämter in den entsprechenden Behörden und Einrichtungen übernahmen
Der Aufbau der westdeutschen Geheimdienste oder der Bundeswehr wurde mit prägender Hilfe ehemaliger hochrangiger Nationalsozialisten umgesetzt
Auch in der Politik brachten es ehemalige Nazis zu hohen Ämtern
So wurde beispielsweise Hans Karl Filbinger
Ministerpräsident in Baden-Württemberg
während des 2.Weltkrieges Marinerichter
Die Aufdeckung eines von Filbinger ausgesprochenen Todesurteils gegen 2 deutsche Deserteure noch nach dem offiziellen Ende des 2
Weltkrieges führte Ende der 1970er Jahre zu seinem Rücktritt
Auch Kurt Georg Kiesinger hatte seine Karriere im Nationalsozialismus seiner NSDAP-Mitgliedschaft zu verdanken
Er war in der Bundesrepublik Deutschland von 1966 bis 1969 Bundeskanzler der großen Koalition zwischen CDU und SPD
In der zweiten Phase
in den 1960er und 1970erJahren wurden neue Wahlparteien gegründet
Vor allem die NPD erreichte einige spektakuläre Wahlerfolge bei Landtagswahlen
ihr bestes Ergebnis
danach versank die NPD zunächst in der Bedeutungslosigkeit) und in den Landesparlamenten isoliert war
Da sie allerdings jedesmal bei Bundestagswahlen an der 5%-Hürde scheiterte (1969 erzielte sie 4
6 %
verlor sie als Wahlpartei rasch an Bedeutung. (Siehe auch unter Splitterpartei) Eine Stadt mit außerordentlicher rechtsextremer Tradition ist Stolberg (Rheinland)
Seit Mitte der 1980er hat der Rechtsextremismus seine Gestalt gewandelt
Rechtsextremisten organisieren sich zunehmend in Netzwerken
deren Sktruktur und Organisation teilweise von den Links-Autonomen kopiert wird
sondern die gemeinsame Weltanschauung
Gemeinsames Bindeglied ist weniger eine Organisation
Zusammengehalten werden diese Netzwerke durch gemeinsame Szene-Aktivitäten und nationalistische Fanzines oder Zeitschriften
Die Bewegung gewann zunehmend an Militanz
Auch einige Burschenschaften unterstützen mehr oder weniger direkt rechtsextremistisches Gedankengut
Nach der Wende 1989 konnten sich militante Rechtsextremisten besonders in Ostdeutschland festsetzen
in Bereiche vorzudringen
die bislang vornehmlich eher von der Linken besetzt sind
ist umstritten. Heute liegen Aktionsfelder der Rechtsextremisten neben den nach wie vor gängigen Themen auch im Versuch
oder vor allem den sozialen Verwerfungen der Wende selbst zuzuschreiben war
Ob dies mit der besonderen Form der Sozialisation in der DDR zusammen hing
Dazu gehört eine Globalisierungskritik von rechts ebenso wie das Beharren auf einer völkischen sozialen Gerechtigkeit
Auch die Forderung nach einem Nationalen Sozialismus gewinnt an Boden
demokratischer Gesinnung und Rechtsradikalismus bzw
Die mangelnde Trennung zwischen rechter aber noch verfassungskonformer
fördert nach Ansicht einiger letztendlich den Rechtsradikalismus/Rechtsextremismus. [Bearbeiten]
Rechtsextremismus und der Ausschluß vereinzelter rechtsgesinnter aber noch verfassungskonformer
demokratischer Politiker aus großen Parteien (z.B. wie möglicherweise beim Politiker Martin Hohmann geschehen)
Vom Verfassungsschutz festgestellte Parteien und Organisationen mit teils rechtsextremen Bestrebungen
rechtsextremes Gedankengut zu vertreten
dies aber nicht für die gesamte Organisation zutrifft. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) Junge Nationaldemokraten (JN - Jugendorganisation der NPD) (Bemerkung: Die NPD war Gegenstand eines Verbotsverfahrens
das aber erfolglos verlief
wenn sich bedeutende Mitglieder der Organisation im rechtsextremen Kontext äußern oder Teilgruppierungen einer Organisation im Verdacht stehen
Rechtsextreme Bestrebungen liegen in einer Partei oder Organisation vor
Siehe NPD-Verbotsverfahren.) Deutsche Liga für Volk und Heimat (DLVH) Deutsche Volksunion (DVU) Die Republikaner (REP) [Bearbeiten]
Vom Verfassungsschutz festgestellte rechtsextreme Organisationen und Gruppen
bei Vereinen und anderen Organisationen das für den Sitz der Organisation zuständige Innenministerium) führen. Neonazistische Skinheads; s.a
Die durch die Verfassungsschutzbehörden vorgenommene Einstufung einer Organisation als rechtsextremistisch kann zu ihrem Verbot durch die dafür zuständige Stelle (bei Parteien: das Bundesverfassungsgericht
Boneheads Anti-Antifa Wiking-Jugend Freie Kameradschaften [Bearbeiten]
Frankreich
der wegen zahlreicher Skandale in der eigenen Partei zwischenzeitlich nicht unumstritten war
wie auch mit ihrem Führer Le Pen
auf Grund des Zerfalls der neogaullistischen Parteien weiter aufwärts
Mit der ultrarechten französischen „Front National“ geht es
dem sowohl der zurückgetretene RPR-Chef Séguin als auch der zur FN übergetretene Generals-Enkel Charles de Gaulle „Unterwerfung“ Frankreichs unter die USA und die EU vorwerfen
Landesweit kann die FN auf 15% hoffen und erreicht damit dieselbe Größenordnung wie die RPR des Staatschefs Jacques Chirac
In mehreren Großstädten des Südens wie zum Beispiel Toulon stellt die FN bereits den Bürgermeister
die vorwiegend nordafrikanischen Emigranten fühlen sich bedroht
zeigt sich zum Beispiel daran
das FN-Plakatkleber vor der letzten Parlamentswahl wiederholt mit Plakatklebern der Sozialisten und der FKP aneinandergerieten
Wie die Politik der FN funktioniert
Auch Parteichef Le Pen steht für brutales Vorgehen
weil er eine Journalistin geschlagen hatte
so wurde er verurteilt
Freundschaften werden zu Dr
Gerhard Frey und Wladimir Schirinowski gepflegt
dessen erster Gratulant Le Pen 1993 nach Schirinowskis Achtungserfolg war
Die Drahtzieher der „Charlemagne Hammer Skin“-Gruppierung stammten ebenfalls aus dem französischen Süden. [Bearbeiten]
Griechenland
außer dass es in Griechenland Anhänger der „Charlemagne Hammer Skin“-Bewegung gibt
Auch über Griechenland ließen sich kaum Informationen finden
die vor einigen Jahren in Frankreich ausgehoben wurde (unter tätiger Mithilfe von Scotland Yard) und deren Mitglieder unter anderem die französische Ex-Ministerin Simone Veil mit dem Tode bedroht haben sollen
Ansonsten gibt es eine nationalistische Richtung
welche die Nationalisten für sich beanspruchen. [Bearbeiten]
die antitürkisch ausgerichtet ist und die Zypern- und Makedonienfrage forciert
Großbritannien
Großbritannien besitzt zwar keine starken Altnazis
kann aber ohne Übertreibung als Mutterland der heute vorherrschenden rechtsradikalen Strukturen bezeichnet werden
die sich um die rassistische Band „Skrewdriver“ versammelte
Hier entstand
gespeist von der starken Hooligan- und Skinheadszene
Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre
die „Blood and Honour“-Bewegung
Dem 1993 verstorbenen „Skrewdriver“-Sänger Ian Stuart Donaldson wird auf den Konzerten der Bewegung regelmäßig gehuldigt
Neuerdings sponsort die Bewegung die Anti-Euro-Kampagne der rechtsradikalen British National Party
Diese zahlenmäßig stärkste Rechtsradikalenorganisation hat ihre Hochburgen traditionell in den Innenstädten
konnte aber durch die Unterstützung von „Blood and Honour“ ihr Agitationsfeld auf die Farmer und Vorstädter ausweiten
deren Ängste vor Preisverfall und Immigration sie zu bedienen sucht
Den Kampf um die Innenstädte vor allem derjenigen Städte mit einem hohen Migrantenanteil wird hingegen von der zahlenmäßig schwächeren National Front geführt. Offen terroristisch geht „Combat 18“ (die Zahlen stehen für den 1. und den 8
Buchstaben im Alphabet
A
Schottland und Wales vor
H.; übersetzt „Kampfgruppe Adolf Hitler“) gegen Migranten in England
die Häuser mit Brandsätzen angegriffen
Die Türen der Betroffenen werden mit Farbe markiert
Auch Sprengstoffanschläge werden „Combat 18“ angerechnet
die eine starke Verwurzelung mit England vorgeben
Die „Combat 18“ ist stärkste Neonazibewegung in Schottland
mit der dortigen Nationalpartei sympathisiert sie dennoch nicht
denn Anhänger der rechten Szene in Schottland und Nordirland sind Protestanten
sympathisieren aber oft mit der Nationalsozialistischen Ideologie und „Blood and Honor“
Diese werden als „Unionisten“ bezeichnet und begehen zwar vorwiegend religiös motivierte Straftaten
Auf der britischen Insel sind Fußballspiele immer wieder der Rahmen für rassistische oder religiös motivierte Übergriffe mit einer jährlich zweistelligen Zahl von Opfern
In Schottland wurden zuweilen schon Jugendspieler der Vereine Opfer der Gewalt
deren Unterschlupf in Spanien im November 1999 nur noch verlassen aufgefunden werden konnte
Eine Reihe von Sprengstoffanschlägen auf Londoner Schwulenbars wird der Gruppe „International Third Position“ zugerechnet
Mutmaßliche rassistische Übergriffe von englischen Polizeibeamten lösten in den Städten Oldham und Leeds in den letzten Wochen schwere Krawalle vorwiegend den Minderheiten angehöriger Jugendlicher aus
Einige Sprecher widersprachen aber
dass es sich um Rassenunruhen handele
vielmehr gehe es um einen Konflikt zwischen Jugendlichen und der Polizei. Ähnliche Übergriffe von Polizeibeamten soll es bereits wiederholt gegeben haben
Dies ermöglichte es Vertretern der rechten Parteien
in einer dieser Städte gleich zwei Sitze zu erlangen. [Bearbeiten]
Irland
Ebenso wie in Schottland und Wales gibt es vor allem in Irland und Nordirland einen sehr ambivalenten Nationalismus
der sich von Links nach Rechts durch das Parteienspektrum und die politischen Kampfgruppen zieht
So lassen sich rechtsradikale Positionen sowohl bei der IRA
feststellen als auch bei den unionistischen Parteien und Kampfgruppen
vor allem ihren Abspaltungen
vor allem der UVF und der LVF
der INLA und der Real IRA
ist also religiös motiviert
Dieser Rechtsradikalismus richtet sich vor allem gegen die andere Konfessionsgruppe
womit diese Gruppe zumeist als Feindbild ausfällt; in Dublin scheint ein Ableger der „Combat 18“ zu bestehen. [Bearbeiten]
Der Ausländeranteil auf der grünen Insel scheint traditionell nicht besonders hoch
Italien
In der Heimat des ersten faschistischen Diktators in Europa stellt die äußerste Rechte seit kurzem wieder den Ministerpräsidenten; zum zweiten Mal ist es Medienzar Berlusconi gelungen
seine logistische Überlegenheit in politische Macht umzumünzen
stärkste Partei im italienischen Parlament zu werden
zu dem auch die rechtsradikale „Alleanza Nationale“ von Gianfranco Fini gehört
Trotz des unrühmlichen vorzeitigen Endes seiner ersten Amtszeit (nach einer Korruptionsaffäre) gelang es seinem Bündnis „Pol der Freiheiten“
Zusammen mit der separatistischen „Lega Nord“
die sich für eine Abspaltung des reichen Nordens einsetzt
verfügt er somit über die Mehrheit
Die „Lega Nord“ Umberto Bossis war lange Zeit der Gegenpol der Reichen im Norden zu den Kommunisten
die ihre Stimmen vorwiegend von den Armen im Mezzogiorno bekommen
Wähler abspenstig zu machen und die früheren Wähler der Christdemokraten zu gewinnen
Berlusconi schaffte es offenbar
Allerdings gelang es bereits 1993 Mussolini-Enkelin Alessandra
44% der neapolitanischen Wähler mit einem an ihren Großvater angelehnten Politikkonzept für sich zu gewinnen
mit seiner „Forza Italia“ sowohl der „Lega Nord“ als auch den Parteien der Olivenbaumkoalition
Damit steht er auch innerhalb des Bündnisses als starker Mann da
Im Wahlkampf wurde eine geschönte Berlusconi-Biographie herausgegeben
in der er nach Kim Il Sung-Manier abgefeiert wird
Berlusconi steht für eine gebremste Europapolitik und die Abschottung der italienischen Grenzen gegen Asylsuchende aus Osteuropa und Nordafrika
die Meinung der Andersdenkenden mit halbwegs legalen Mitteln zu unterdrücken
Andererseits steht er für die absolute Kontrolle von Funk und Fernsehen und die Möglichkeit
eine Möglichkeit
die an osteuropäische Verhältnisse (zum Beispiel Weißrussland) erinnern
Daneben existieren natürlich auch hier zahlreiche Neonazigruppen mit traditionell guten Verbindungen zu Deutschland
vor allem in Südtirol ist eine starke Szene ansässig
Die Neonazis organisieren Anschläge auf Asylsuchende und politische Gegner. [Bearbeiten]
Luxemburg
in dem drei Amtssprachen gesprochen werden (deutsch
französisch
letzebuergësch) und das Angehörige fast aller europäischer Nationen besiedeln
besitzt keine rechtsradikale Parteien oder Gruppierungen
Luxemburg
die sich nationalistischem Gedankengut anschließen und zum Teil auch offen gegen den hohen Ausländeranteil protestieren
zumeist Jugendliche
Allerdings gibt es immer mehr Menschen
Bislang gab es jedoch keine Ausschreitungen. [Bearbeiten]
Niederlande
ein stark multikulturell geprägtes Land
ähnlich wie Frankreich
Die Niederlande sind
zusammenhängen mag
Allerdings geht die Integration hier mit weniger Problemen vonstatten als in Frankreich
der Separation fast unmöglich macht
was an der liberalen calvinistischen Tradition der Niederlande und dem begrenzten Raum
da der Abschluss einiger Migrantengruppen (namentlich vor allem der Molukken) gegen die Normen der westlichen Gesellschaft sie in den Augen einiger Bevölkerungsgruppen in die asoziale Ecke bringt
in den letzten Jahren häufiger
Allerdings gibt es auch hier vereinzelt Übergriffe und Schmierereien
Gerade bei Kindern gutsituierter Eltern ist diese Einstellung verbreitet
die mit dem belgischen „Vlaams Block“ den (Wieder-)Anschluß des niederländischsprachigen Teils Belgiens an die Niederlande fordert
Weiterhin gibt es Nationalisten im Süden
während im Norden nationalfriesische Separatismusträume geträumt werden. [Bearbeiten]
Norwegen
In Norwegen ist die Rechte mit der Schwedischen vergleichbar
was die Gewalttätigkeit angeht
Ein dunkelhäutiger Jugendlicher wurde vor kurzem von Rechtsradikalen erschlagen. [Bearbeiten]
Österreich
dass die Alliierten im Rahmen der These
Österreich sei das erste Opfer Hitlers gewesen
auf eine Entnazifizierung (nach einigen Maßnahmen 1945) weitgehend verzichteten
Das offene Überleben des rechtsradikalen Nationalismus in Österreich wurde dadurch begünstigt
sich hinter die ehemaligen SS-Angehörigen stellte und gegen Einwanderung polemisierte
wobei die FPÖ traditionell einen Kurs rechts von den beiden anderen Parteien fuhr
So setzten sich in der Folgezeit ehemalige Nationalsozialisten in allen drei österreichischen Volksparteien fest
Auch Ressentiments gegen Fremde konnten in Österreich lange Zeit offener zur Schau getragen werden als in anderen westeuropäischen Ländern
Aber erst mit dem heutigen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider an der Spitze konnte die Partei Ergebnisse von über 20% erreichen
in dieser Stellung von Haiders Gnaden
der eine leitende Stellung innehat
Heute ist jeder in der FPÖ
dem auf Grund zahlreicher Skandale selbst nicht der Regierung angehören darf – was die ÖVP immerhin von dem Koalitionspartner einforderte – konnte seine Kandidatin Susanne Rieß-Passer als Vizekanzlerin durchdrücken
wenn auch zwei andere FPÖ-Politiker wegen vergangener Äußerungen auf einen Ministerposten verzichten mußten
Der Parteivorsitzende
er verstehe nicht
wie einer
Ariel heißen könne
der so viel Dreck am Stecken habe
Auch in der Regierung bleibt die Partei von Skandalen nicht verschont: so äußerte sich Haider sinngemäß über den Vorsitzenden der wiener Jüdischen Gemeinde
der die Zahlungen an NS-Opfer als „dubiose Entschädigungsansprüche" bezeichnet hatte
Zudem erging von ebenjener wiener Jüdischen Gemeinde an die FPÖ-Verkehrsministerin Forstinger die Aufforderung
einen ihrer hohen Beamten zu entlassen
Seit der Regierungsbeteiligung befindet sich die FPÖ bei fast allen Wahlen auf dem absteigenden Ast
dann mit Rohrbomben und Sprengfallen gegen diese selbst
zunächst mit Briefbomben gegen politische Sympathisanten der Randgruppen
verantwortlich gemacht wurden
die lange Zeit für die von einem rechtsradikalen Einzeltäter begangenen verheerenden Sprengstoffanschläge
Neben der politischen Rechten existiert auch in Österreich eine aktionistische Rechte
Im Laufe der Untersuchungen wurden mehrere Waffen- und Sprengstofflager neonazistischer Gruppen ausgehoben
fand in der Politik keinen Anklang
da damals ÖVP und SPÖ zum harten Vorgehen gegen die österreichischen Rechtsradikalen übergehen wollten
Die Einzeltätertheorie
die wohl schon früh bestand
wie in fast allen der nachfolgend behandelten Länder
die ihre Opfer etwa Zusammenschlagen oder aus den Zügen werfen. [Bearbeiten]
auch die Übergriffe von Einzeltätern und Kleingruppen
bewaffneten Neonazigruppierungen gibt es in Österreich
Neben den organisierten
Polen
gepaart mit katholischem Antisemitismus
In den Umbruchzeiten der frühen 90er Jahre kam auch in Polen der radikale Nationalismus wieder auf
Die katholische Kirche in Polen leistet dem Rechtsradikalismus mit ihrem ambivalenten Verhalten zu den Massenmorden an Juden in Polen Vorschub: einerseits entschuldigte sie sich erst kürzlich für die Greuel
andererseits sind die starken antisemitischen Vorbehalte noch immer zu spüren
Jozef Glemp
kurz vor der mit einem Gottesdienst feierlich begangenen Entschuldigung: „Ich überlege mir
so geschehen bei einer Jagd auf deutsche und polnische Punks in Frankfurt/Oder
insbesondere was die Zusammenarbeit mit den Bolschewisten und die Mittäterschaft bei den Deportationen nach Sibirien betrifft.“ In diesem Klima entwickelte sich eine Neonaziszene
So sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in Polen
ob die Juden nicht anerkennen sollten
dass sie gegenüber den Polen schuldig sind
die sich der Deutschen stark anlehnt und teilweise mit dieser gemeinsame Aktionen veranstaltet
Auch Übergriffe auf Konzentrationslager und jüdische Friedhöfe sind keine Seltenheit
wie ihre deutschen Kameraden
Neben Ausländern und „Asozialen“ hat die polnische Szene
die Skaterszene als potentielles Opfer für sich entdeckt
wie die meisten osteuropäischen Staaten
Umschlagplatz für Devotionalien und Waffen aller Art
Polen ist
Auch hier veranstaltet die starke „Blood and Honor“-Bewegung oft und gerne Skinheadkonzerte. [Bearbeiten]
Republiken des ehemaligen Jugoslawien
Allgemein ist die Lage der Völker des ehemaligen Jugoslawien von Revanchismus und nationalistischen Einigungsgedanken geprägt
der katholischen Kroaten und bosnischen und montenegrinischen Muslime als auch die albanischen und ungarischen Minderheiten verfügen über starke nationalistische Gruppierungen und zum Teil Paramilitärs sowie eine latent nationalistisch gesinnte Bevölkerung
Sowohl die großen Bevölkerungsgruppen der orthodox slawischen Serben
Makedonier und Slowenen
So wurden die Regierungen Tudjman in Kroatien und Milosevic in Serbien von Dissidenten als erste faschistische Regimes bezeichnet
die das postkommunistische Osteuropa hervorgebracht habe
einige ehemalige Bundeswehrangehörige kämpften als Söldner für Tudjman in Bosnien
So ehren kroatische Rechtsradikale die Mitglieder der faschistischen Ustascha-Bewegung
die an der Seite Hitlers grausam gegen die Serben vorgingen
und pflegen gerade seit der Anerkennung Kroatiens durch Deutschland wieder engste Kontakte zur rechtsradikalen Szene
Opfer von Rechtsradikalen werden oft die kleinen Minderheiten der Türken und der Sinti und Roma
die zwischen den Fronten oft die am leichtesten greifbaren sind und als rassisch minderwertig angesehen werden
Auch unter den neuen
in Richtung Europa ausgerichteten Regierungen in Kroatien und Serbien sind die nationalistischen Töne keinesfalls passé
so sagen einige
In Serbien
die nicht auf nationalistisches Gedankengut bauen würde. [Bearbeiten]
gäbe es keine Partei
Rumänien
bilden die überwiegende Mehrheit der rumänischen Rechtsradikalen
das zusätzlich zum Staatsgebiet Moldawien und die zur Ukraine gehörende Nordbukowina und Süd-Bessarabien umfassen soll
Anhänger eines Großrumäniens
Die ihnen günstige Stimmung im Lande drückte sich bereits darin aus
das eine Regierung bereits den Nazi-Bündnispartner und Judenverfolger Marschall Ion Antonescu mit einem Denkmal geehrt hat. [Bearbeiten]
Russland
der in den internationalen Medien ein breites Echo fand; nicht zuletzt weil er Deutschland mit dem Einsatz von Atomwaffen und Litauen mit dem Verbrennen von Atommüll an der Grenze drohte
1993 erzielte der russische Rechtextremist Wladimir Schirinowski mit etwa 12 Millionen Wählerstimmen einen Erfolg
Der mit Gerhard Frey und Jean-Marie Le Pen befreundete Schirinowki fiel jedoch bei folgenden Wahlen stets hinter dieses Ergebnis zurück
Parteipolitisch sind ferner die Nationalbolschewisten unter Eduard Limonow) in einigen größeren Städten präsent
Die SA-ähnlich organisierte Gefolgschaft des mit deutschen Neonazikreisen befreundeten Alexander Barkaschow schoß zuletzt beim Oktoberputsch gegen Gorbatschow. [Bearbeiten]
Schweden
wie es den Anschein haben könnte
Schon im Zweiten Weltkrieg war Schweden nicht so neutral
schwedische Nationalsozialisten hatten bereits Listen für den Fall einer Machtergreifung bereit
Lebenswichtige Erzlieferungen für die Wehrmacht kamen via Schweden ins Reich
Das dies nicht geschah
die im Vertrauen auf Schwedens Neutralität hier Zuflucht gesucht haben
war Glück im Unglück für die zahlreichen politischen Gegner und Juden
erst seit kurzem nimmt man die Szene wirklich ernst. Wie die Gesetze der meisten skandinavischen Länder gewährt auch das schwedische Strafrecht eine sehr weitreichende Meinungsfreiheit
Der Umgang mit Neonazis ist teilweise halbherzig bis fahrlässig gewesen
Leider bietet jedoch gerade diese Toleranz einen Nährboden für intolerantes Verhalten und macht die skandinavischen Länder zu einem Brückenkopf des Vertriebes von Propagandamaterial sowie zum Aufmarschgebiet der Neonazis zu ihren traditionellen Gedenktagen
Gefängnisstrafen oder Strafen von bis zu einem Jahr wie in der deutschen Justiz gängige Eingangsforderung werden kaum verhängt
So wird das Delikt der Volksverhetzung in Schweden durchschnittlich mit drei Monaten auf Bewährung bestraft
Das resultiert auch aus einer langen Tradition der Verniedlichung rechter Gewalt in Schweden: so wurden zum Beispiel 30 besonders aggressive Skinheads als Resozialisierungsmaßnahme für einige Wochen in eine Eliteeinheit des schwedischen Militärs geschickt
so der Hintergedanke
Um sich auszutoben
In Wahrheit erhielten die Kriminellen eine kostenlose Waffenübung
die aber zur Bewährung ausgesetzt wurde
Einer der Führer der Neonaziszene
der Endvierziger Erik Blücher
bekam wegen des Verkaufs rassistischer Tonträger eine Gefängnisstrafe von drei Monaten
Begründung: es wäre von einem einmaligen Vergehen seitens des Angeklagten auszugehen
Sein Partner
der Deutsche Marcel Schilf
leitet den Vertrieb der Blood-and-Honor- alias NS-Records
Von Helsingborg aus organisieren diese beiden Schwedens Neonaziszene
aber aktive Szene
Diese besteht laut Schätzungen im Kern aus höchstens 600 Personen
eine kleine
die fast ausschließlich der in Deutschland verbotenen Blood-and-Honor-Bewegung zuzuordnen sind
der auch mit Aussteigerprogrammen schwer beizukommen ist. Die schwedische Rechte genießt mit ihrer effektiven
weil weitgehend ungestörten Propagandaproduktion (diverse CD*s
Bücher wie die *Auschwitzlüge* des erst kürzlich in Dänemark verstorbenen Mitbegründers der deutschen Neonaziszene Thies Christophersen und diverse andere weitverbreitete Devotionalien werden von Blücher und Schilf europaweit vertrieben) und ihren brutalen Morden und Mordanschlägen (allein 1999 drei Tote; bei einem Briefbombenanschlag wurden zwei Journalisten und ein Kind verletzt) europaweiten Respekt
Angeblich sollen führende deutsche Neonazis bereits angefangen haben
schwedisch zu lernen
die jedoch nicht explodierte. [Bearbeiten]
Homosexuellen und Antifaschisten auch und zunehmend staatstragende Persönlichkeiten in das Visier der Neonaziszene: 1998 erhielt Schwedens Justizministerin eine Briefbombe
So rücken mittlerweile neben Ausländern
Schweiz
die immer wieder Konzerte veranstaltet
Neben den politischen Organisationen gibt es vor allem in der französischsprachigen Westschweiz eine traditionell starke rechte Szene
da man Verstösse gegen das schweizer Antirassismusgesetz festgestellt habe
zu dem Ende 1998 über 1500 Zuschauer am Genfer See erwartet wurden
Ein geplantes Konzert der „Blood and Honor“-Bewegung
wurde von der Kantonsregierung verboten
Im März davor konnte ein von Hammerskins organisiertes Konzert mit über 800 Zuschauern unter Berufung auf die traditionell hochgeschätzte Versammlungsfreiheit unbehelligt stattfinden
Zu den schweizer Konzerten reisen Neonazis aus allen Nachbarländern ein
vorwiegend aber aus Deutschland
also Obdachlose und Drogenkonsumenten
Homosexuelle und so genannte „Asoziale“
Die Aktivitäten der Neonazis zielen auch hier auf Ausländer
politisch Andersdenkende
die mit ihrer zwar unpolitischen
Neuerdings auch auf die Skaterszene
aber doch internationalen Ausrichtung immer mehr in das Blickfeld der Neonazis aller Länder gerät
Neuerdings versuchen rechtsextreme Gruppierungen
in der Politik Fuss zu fassen
Die nationalistische und rechtsextreme Partei_National_Orientierter_Schweizer (PNOS) kann mittlerweile sogar einen Sitz in einem Lokalparlament aufweisen. [Bearbeiten]
Spanien
Spanien als einer der beiden von den Alliierten unbehelligt belassenen faschistischen Staaten übte schon zu Francos Zeiten eine besondere Anziehungskraft auf flüchtige Nazis und später Neonazis aus
Christophersen
Rassistische und antisemitische Hetze fielen hier auch nach Francos Tod unter die Meinungsfreiheit
darunter der Autor der "Auschwitzlüge"
vor allem über den Verleger Pedro Varela konnten mehrere Neonazis
und die Österreicher Gerd Honsik und Walter Ochsenberger
ihre Zeitschriften in Europa anbieten; zu Varelas Freundeskreis zählen unter anderem der deutsche Rechtsterrorist Manfred Roeder und Meinolf Schönborn
Varela
der gute Kontakte zur lanteinamerikanischen Szene pflegt
wurde als erster hochrangiger Nazi in Spanien Anfang 1999 wegen Aufstachelung zum Rassenhass zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt
Honsik und Ochsenberger
die in Österreich gesucht werden
brauchen im Falle einer Festnahme aber nicht mit einer Auslieferung zu rechnen
was auf den immer noch starken Einfluss der Franquisten und Neofalangisten zurückzuführen ist
Der in Deutschland zu 22 Monaten Haft verurteilte ehemalige Waffen-SS Offizier Otto Ernst Remer konnte seine Auslieferung wiederholt vor Gericht verhindern
die in dem Dorf Los Pedriches nahe Valencia drei Gebäude besitzt und eines zur Miete nutzte. [Bearbeiten]
So organisierten diese eine Demonstration gegen die Enteignung des Besitzes der untergetauchten Mitglieder der Neonazi-Gruppe "International Third Position"
Tschechien und Slowakei
vor allem über die europaweit agierende „Blood and Honor“-Bewegung
Tschechien ist neben Ungarn das Land mit der stärksten Neonaziszene Osteuropas mit den typisch guten Verbindungen zur westeuropäischen Szene
die hier einen ihrer Agitationsschwerpunkte besitzt
Typisch für die osteuropäischen Grenzländer zur EU ist Tschechien Umschlagplatz für illegales Propagandamaterial und militärische Ausrüstung sowie beliebter Austragungsort von Konzerten und Treffen
was vielleicht an der für Tschechien günstigen Teilung der Tschechoslowakei und dem von Europa stark unterstützten demokratischen Präsidenten Havel gelegen hat
anders als in vielen osteuropäischen Ländern politisch nicht besonders stark verwurzelt
Die tschechische Szene ist
Die Regierung Vaclav Klaus hingegen hat die rechte Szene eher gestärkt
Die tschechische Szene fällt immer wieder durch Übergriffe auf Sinti und Roma und die wenigen farbigen Asylanten auf
der Präsident des von Hitler nach dem Überfall auf die Tschechoslowakei errichteten slowakischen Satellitenstaates war und 1947 hingerichtet wurde
In der Slowakei hingegen ist die rechtsradikale Bewegung traditionalistisch ausgerichtet
man verehrt den Prälaten Josef Tiso
Außerdem versucht man
die Minderheiten in ihren Rechten einzuschränken und zu unterdrücken. [Bearbeiten]
Türkei
Die bekannteste säkulare Gruppe von Rechtsextremisten in der Türkei sind die Grauen Wölfe
Am 15
Juli 2003 wurden bei einem Anschlag auf Zwei Synagogen in Istanbul 23 Menschen getötet und etwa 300 verletzt
Zu der Tat bekannte sich eine islamistische Gruppierung
Auf eine der Synagogen wurden bereits am 1
März 1992 durch die Hisbollah und am 6
September 1986 durch palästinensische Gruppen Anschläge verübt
1986 gab es 22 Todesopfer
Antisemitische Äußerungen kommen immer wieder auch von Gruppierungen der türkischen / kurdischen Linken
insbesondere aus dem Umfeld der PKK [Bearbeiten]
Ukraine
unterstützen dazu auch Moldawien und Georgien mit Freiwilligen
Die ukrainischen Rechtsradikalen kämpfen zuvorderst gegen die Ansprüche russischer und rumänischer Nationalisten auf ukrainisches Territorium
Die politisch sehr aktive „Union ukrainischer Offiziere“ zählt ca
natürlich ohne Russland
50.000 Mitglieder und strebt einen „Slawischen Staatenbund“
mit Kiew als Hauptstadt an
die eine vor allem bei Jugendlichen begehrte Handelsware darstellen
ehemalige SS-Angehörige treten wieder offen auf und tragen stolz Uniformen und Abzeichen
Der Zorn der Rechtsradikalen richtet sich vor allem gegen die russischstämmige und die jüdische Bevölkerung
Ebenso wie zum Beispiel in Polen werden hier nicht nur Originale verkauft
die Rechten betreiben gar ihre eigene Produktion
Militärgüter aller Art werden auch von hier an die westeuropäischen Gesinnungsgenossen geliefert
auch mit den deutschen Genossen bestehen freundschaftliche Verbindungen
Auch Flüchtlinge und Angehörige anderer Minderheiten werden Opfer von Angriffen jugendlicher Neonazis. [Bearbeiten]
Ungarn
das nach dem ersten Weltkrieg 71% seines Territoriums und 64% seiner Bevölkerung verlor
Ungarn
ist neben Ostdeutschland vielleicht die Hochburg rechtsradikalen Wirkens in Mitteleuropa
Hundekämpfe und Wehrsportcamps abgehalten
Hier befindet sich eine Hauptdrehscheibe für Waffen und illegales Propagandamaterial
werden Neonazikonzerte
Ein Drittel der heute ca
andere in Jugoslawien
Ukraine
Slowenien
15 Millionen Ungarn in Europa lebt außerhalb der Landesgrenzen
vorwiegend in Rumänien und der Slowakei
Kroatien und Österreich
die von 1998 bis 2002 im Parlament vertreten war. [Bearbeiten]
Die wichtigste rechtsextremistische Partei in Ungarn ist die MIÉP (Partei für ungarisches Recht und Leben)
USA
Auch in den USA gibt es rechtsextreme Orgainsationen
Terry Nichols und Timothy McVeigh (inzwischen hingerichtet) haben am 19
April 1995 einen Anschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City verübt
Dabei wurden 167 Menschen getötet
Die Attentäter waren Mitglieder der Miliz Patriots of Arizona
Dies war bis dahin der schwerste Terroranschlag in den USA
Daneben darf auch die rechtsradikale Organisation NSDAP/AO von Gerhard "Gary" Lauck nicht übersehen werden
nicht verfolgt und verurteilt werden können. [Bearbeiten]
dass auf Grund des dort besonders ausgeprägten Rechts auf Freiheit der Meinungsäußerung Menschen
die NS- und sonstiges rechtsextremes Gedankengut verbreiten
In den USA besteht das Problem
Siehe auch
Anti-Antifa Antisemitismus Freie Kameradschaften Holocaustleugnung Nationalismus Neonazi Radikalismus und Extremismus Revisionismus Söldner Stolberger Nazis Totalitarismus Wehrsportgruppe Wiking-Jugend Xenophobie [Bearbeiten]
Literatur
Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus (Hg.): Braune Schwestern - Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten
Antifaschistisches Frauennetzwerk
Unrast Verlag
Februar 2005
Richard: "Rechtsextremismus im vereinten Deutschland." 3.
ISBN 3406472443 Stöss
Berlin 2000
ISBN 3-89771-809-X Armin Pfahl-Traughber: "Rechtsextremismus in der Bundesrepublik." Beck
aktualisierte Auflage
München 2001
Stiftung Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): "Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus." Verlag Deuticke
Wien 1994 ISBN 3-216-30053-6 www.idgr.de/ (http://www.idgr.de/_inhalt/bibliographie1.php) Eine sehr umfangreiche Literaturliste vom Informationsdienst gegen Rechtsextremismus www.doew.at/ (http://www.doew.at/information/mitarbeiter/beitraege/strukturre.html) Wolfgang Neugebauer: Strukturen rechtsextremer Organisationen und deren Bereitschaft zur Gewalt (DÖW) [Bearbeiten]
Weblinks
lexikon.idgr.de Umfangreiches Lexikon zum Thema Rechtsextremismus www.bnr.de (http://www.bnr.de/) Blick nach Rechts - Informationsdienst zu Rechtsextremismus www.doew.at Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes www.f-r.de/ (http://www.f-r.de/uebersicht/alle_dossiers/politik_inland/was_tun_gegen_rechts/) Dossier "Was tun gegen rechts?"] www.verfassungsschutz.de/ (http://www.verfassungsschutz.de/de/publikationen/rechtsextremismus/broschuere_2_0408_Kennzeichen_Symbole/broschuere_0401_RE_Kennzeichen_21.7.04.pdf) Broschüre: Symbole und Zeichen der Rechtsextremisten (pdf) www.heise.de/ (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19096/1.html) "Nationale Europäische Front" im Entstehen Dossier 'Rechtsextremismus im Netz' (http://www.politik-digital.de/edemocracy/extremismus/index.shtml#rechtsextremismus) von Politik-Digital.de Vorlage:Wort en:Right-wing politics fr:Extrême droite pl:Skrajna prawica
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