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Diskussion : Rechtsphilosophie
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Rechtsphilosophie
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Allgemein
wie es ist und sein sollte
Rechtsphilosophie ist ein Teilgebiet der Philosophie und der Rechtswissenschaft
beschäftigt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Überblick 2 Naturrechtslehre 3 Vernunftrecht 4 Historische Rechtsschule 5 Begriffsjurisprudenz 6 Interessenjurisprudenz 7 Rechtspositivismus 8 Reine Rechtslehre 9 Rechtsrelativismus 10 Rechtsrealismus 11 Freirechtsschule 12 Topische Jurisprudenz 13 Diskurstheorie des Rechts 14 Rechtstheorie 15 Rechtssoziologie 16 Siehe auch 17 Literatur 18 Weblinks [Bearbeiten]
das sich mit den Eigenschaften und der Erkennbarkeit des Rechts
Überblick
haben sich Fragestellung und Methoden der Rechtsphilosophie im Laufe der Zeiten gewandelt
Der allgemeinen Entwicklung der Westlichen Philosophie folgend
Am Beginn stand die Frage
griechische Tragiker)
Homer
familiärer und staatlicher Pflichten richtig zu verhalten habe (Hesiod
wie sich der einzelne unter dem Gesichtspunkt religiöser
Polybios
Bei den späteren antiken Philosophen standen Fragen der besten Staatsverfassung im Zentrum des Interesses (Platon
Cicero
s
Aristoteles
Politische Philosophie)
In der christlichen philosophischen Literatur ging es im wesentlichen um zwei Fragen
Luther)
Einerseits wurde immer aufs Neue das Verhältnis von göttlichem und menschlichem Recht und damit in staatsrechtlicher Hinsicht das Verhältnis von Staat und Kirche durchdacht (Augustinus
Das zweite große Thema war die Ableitung von Rechtsgrundsätzen oder moralischen Prinzipien aus der geoffenbarten Religion (Moraltheologie
Thomas von Aquin)
Thomas Hobbes)
Mit der Renaissance trat wieder stärker das Interesse an staatsphilosophischen Fragen hervor (Niccolò Machiavelli
Tommaso Campanella)
In der frühen Neuzeit wurde dieses Thema im Anschluss an Platons frühe Entwürfe in Gestalt verschiedener Staatsutopien fortgesetzt (Thomas Morus
Francis Bacon
Die Bemühungen um eine philosophische Begründung politischer Entwürfe wurde seit der Aufklärung verstärkt fortgesetzt
Jean Jacques Rousseau
Einige der damals entwickelten Denkansätze sind bis heute von grundlegender Bedeutung (Montesquieu
Immanuel Kant)
Einzelheiten zu den staatsphilosophischen Lehren sind in den Artikeln Staatstheorie und Staatsphilosophie zu finden
was überhaupt die Kriterien für Richtiges Recht seien
wandte sich das Interesse der Rechtsphilosophen wieder vermehrt der grundsätzlichen Frage zu
Nachdem die staatsrechtlichen Überlegungen mit den seit der Aufklärung entwickelten Demokratietheorien zu einem vorläufigen Abschluss gelangt waren
Hier können seit dem 18
Jahrhundert verschiedene "Schulen" unterschieden werden
die schlagwortartig mit folgenden Begriffen gekennzeichnet werden können: (Abschnitte noch auszuführen) [Bearbeiten]
Naturrechtslehre
Christian Thomasius
Samuel von Pufendorf [Bearbeiten]
Christian Wolff
Vernunftrecht
Allgemeines Landrecht [Bearbeiten]
Historische Rechtsschule
Friedrich Carl von Savigny [Bearbeiten]
Begriffsjurisprudenz
Windscheid [Bearbeiten]
Pandektenwissenschaft
Interessenjurisprudenz
Rudolf von Jhering
Philipp Heck [Bearbeiten]
Rechtspositivismus
[Bearbeiten]
Reine Rechtslehre
Adolf Julius Merkl [Bearbeiten]
Hans Kelsen
Rechtsrelativismus
[Bearbeiten]
Rechtsrealismus
[Bearbeiten]
Freirechtsschule
Hans Kelsen u.a.) �ber Stirner urteilten
ist in dem Buch Bernd A
Carl Schmitt
Max Stirner Wie verschiedene Rechtsphilosophen (Rudolf Stammler
Laska: Ein dauerhafter Dissident (http://www.lsr-projekt.de/msstudien.html#ss2) kurz dargestellt. [Bearbeiten]
Topische Jurisprudenz
die im Anschluss an antike (Cicero) und späthumanistische (Giovanni Battista Vico) Ansätze eine Topische Jurisprudenz vertritt
Seit den 70er Jahren tritt eine rechtsphilosophische Richtung hervor
geht es darum
Gesetze) und einer dazu ausgebildeten juristischen Dogmatik wieder mehr an eine alle Gesichtspunkte berücksichtigende (topische) Argumentation im jeweiligen Einzelfall heranzuführen
die Rechtsfindung in größerer Unabhängigkeit von kodifizierten Quellen (Positives Recht
die heute meist mit dem Schlagwort Rechtsrhetorik oder rhetorische Rechtstheorie auf sich aufmerksam machen
Den Vertretern dieser Richtung
Sie greift damit eine Methode von Jurisprudenz wieder auf
wie sie im Römischen Recht üblich war und wie sie heute noch teilweise im englischen und amerikanischen case law oder überhaupt in den Ländern des Common Law gepflegt wird. [Bearbeiten]
Diskurstheorie des Rechts
Robert Alexy [Bearbeiten]
Jürgen Habermas
Rechtstheorie
Ein weitere Richtung der Rechtsphilosophie der neueren Zeit verfolgt einen mehr erkenntnistheoretischen oder logischen Ansatz
Robert Alexy)
Norbert Hoerster
Eike von Savigny
sondern um die Erforschung der logischen Struktur von Rechtsbegriffen und Rechtssätzen
ihrer axiomatischern Ableitbarkeit und systematischen Ordnung (Jürgen Rödig
Den Vertretern dieser Richtung geht es nicht so sehr um Fragen der inhaltlichen Richtigkeit von Recht
Diese Überlegungen haben inzwischen zu so ausgefeilten Theorien geführt
die die herkömmliche Disziplin Rechtsphilosophie mehr und mehr abzulösen beginnen. [Bearbeiten]
das daraus neue Wissenschaftsgebiete (Rechtstheorie und Gesetzgebungslehre) entstanden sind
Rechtssoziologie
Eine weitere wichtige Richtung in der modernen Rechtsphilosophie geht von soziologischen Ansätzen aus (Karl Popper
Niklas Luhmann)
John Rawls
weil kein ausreichendes empirisches Material zur Verfügung steht
Diese Ansätze sind bisher nicht über propädeutische Anfänge hinausgediehen
Die Sammlung und Aufbereitung empirischen Materials
das auch für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesetzgebungslehre erforderlich wäre
ist Aufgabe einer die Zeitgeschichte mit in den Blick nehmenden rechtsgeschichtlichen Forschung und der Rechtstatsachenforschung
Rechtstatsachenforschung zur tatsächlichen Wirkung von Rechtssätzen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben findet heute nur punktuell aus Anlass bestimmter Gesetzgebungsvorhaben statt
Eine vermehrte institutionalisierte Beobachtung zeitgenössischer Rechtssetzung und ihrer Wirkungen wäre ein dringendes Desiderat moderner Staatsverwaltung. [Bearbeiten]
Siehe auch
Onus probandi [Bearbeiten]
Literatur
Frankfurt/M
Robert Alexy: Theorie der juristischen Argumentation
Frankfurt/M
1983 Robert Alexy: Theorie der Grundrechte
1986 O
Ballweg/T
Warenform und Rechtsform
Freiburg 1982 Andreas Harms
Baden-Baden: Nomos 2002 A
Seibert (Hrsg.): Rhetorische Rechtstheorie
Kaufmann/W
Hassemer (Hrsg.): Einführung in Rechtsphilosophie und Rechtstheorie der Gegenwart
4
Aufl
2
Heidelberg 1985 Hans Kelsen: Reine Rechtslehre
Wien 1960 Peter Klein: Das Wesen des Rechts
Aufl.
Ein Versuch zur Rehabilitierung der Rechtsphilosophie und ihrer Kritik in: Krisis 24 (2001) Niklas Luhmann: Legitimation durch Verfahren
2A
uflF
rankfurt/M1
8A
989 Gustav Radbruch: Rechtsphilosophie
uflS
4A
tuttgart 1975 John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit
uflF
rankfurt/M1
988 Jürgen Rödig: Die Denkform der Alternative in der Jurisprudenz
1969 [Bearbeiten]
Weblinks
rechtsphilosophie.de (http://www.rechtsphilosophie.de) klassikertexte.de (http://www.klassikertexte.de) Universelle Normenhierarchie.de (http://www.universelle-normenhierarchie.de) en:Philosophy of law es:FilosofÃa del Derecho ja:法哲å¦
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Rechtsphilosophie
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The Society for Biomolecular Screening
Reine Rechtslehre
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