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RIMM
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RIMM (Rambus In-Line Memory Module) ist ein Speichermodul für die Rambus-Architektur
Ein RIMM besitzt 184 Kontakte auf beiden Seiten und kann 16 ICs aufnehmen
Die Datenbreite beträgt 16 Bit (18 mit ECC). Funktionsprinzip Die Rambus-Lösung besteht aus drei Komponenten: Rambus-Controller
Rambus-Channel und RDRAM. Die Rambus-Architektur kann mehrere unabhängige Rambus-Channels verwalten. Das Channel Interface von Rambus enthält einen nur 16- oder 18-Bit-(mit ECC) breiten Datenbus
während noch Daten des vorhergehenden Befehls übertragen werden
Der Adressbus besitzt eine Breite von 8 Bit und hat getrennte Leitungen für die Zeilen- und Spaltenansteuerung. Vorteil: Gleichzeitige unabhängige Zugriffe auf Zeilen und Spalten sind möglich
Jedes einzelne RDRAM-IC besitzt die volle Datenbreite des Channels
um konkurrenzfähige Bandbreiten zu erreichen
Gegenüber 64-Bit-Speicherbussen muss aber die Taktung des Channels entsprechend hoch sein
Die derzeit maximale Taktfrequenz ist mit 400 MHz und durch Ausnutzung beider Taktflanken mit effektiv 800 MHz extrem hoch
Ein Maximum von 1
6 GByte/s ist bei jedem einzelnen Chip und somit pro Channel erreichbar
Bei zwei Channels verdoppelt sich die maximale Bandbreite entsprechend auf 3
2 GByte/s. Datentransfer Der interne Datentransfer eines RDRAMs zur Speichermatrix unterscheidet sich von der Datenbreite und Taktung des Channels erheblich: Intern wird ein 128-Bit-breiter Datenpfad (144 Bit mit ECC) mit einer Taktfrequenz von 100 MHz genutzt
Somit lassen sich alle 10 ns 128 Bit von und zur Speichermatrix transferieren - dies entspricht der Channel-Transferrate von 1
6 GByte/s
Eine interne RDRAM-Logik teilt die Daten in 16-Bit-Pakete auf
bevor sie über die I/O-Pins mit der Channel-Taktfrequenz von 800 MHz auf den Bus übertragen werden.Durch die volle Datenbreite der ICs verteilen sich die Daten bei Zugriffen nicht über alle Bausteine
sondern sind zusammenhängend in einem Chip gespeichert
was zusätzliche Kühlmaßnahmen erfordert
Nachteil: Die Chips erhitzen sich bei Burst-Zugriffen stark
Rambus-Module sind deshalb mit einem zusätzlichen Kühlblech versehen
das für eine ausreichende Wärmeabfuhr sorgen soll. Jeder Channel kann bis zu 32 RDRAM-Chips verwalten
Ein Interleaving mit überlappenden Transfern zwischen den Chips und dem Rambus-Controller hebt die Effizienz für einen kontinuierlichen Datenstrom
Hinzu kommt die hohe Bankanzahl der einzelnen RDRAMs
Bis zu 16 Bänke pro IC können parallel Befehle abarbeiten und sorgen für hohe Effizienz bei starkem Datenverkehr auf dem Bus. en:RDRAM he:RDRAM nl:RIMM
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
RIMM
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