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Diskussion : Relative biologische Wirksamkeit
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Relative biologische Wirksamkeit
Stichpunkte
Allgemein
kurz RBW (engl.: relative biological effectiveness (RBE))
Die relative biologische Wirksamkeit
ist in der Strahlenbiologie ein Unterscheidungsfaktor für Strahlenarten hinsichtlich ihrer biologischen Effekte. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Definition 2 Zusammenhang zur Äquivalentdosis 3 Siehe auch 4 Weblinks [Bearbeiten]
Definition
Die relative biologische Wirksamkeit ist definiert durch das Verhältnis der Dosis einer Bezugsstrahlung zu der Dosis einer zu vergleichenden Strahlung: <math>RBW_mathrm{Y
um mit der Strahlenart Y unter sonst gleichen Bedingungen am gleichen biologischen Objekt die gleiche biologische Wirkung f zu erzielen
wie mit der Energiedosis DRBW der Bezugsstrahlenart
die notwendig ist
f}=frac{D_{mathrm{RBW}}} {D_{mathrm{Y}}}<math>. DY ist dabei diejenige Energiedosis
Die Bezugsstrahlenart ist meist 200-kV-Röntgenstrahlung oder Kobalt(60Co)-Gammastrahlung. Die gleiche physikalische Dosis kann bei verschiedenen Strahlenarten unterschiedliche biologische Wirksamkeit entfalten
LET) und Ionisationsdichte der Strahlung sein
Gründe dafür können die unterschiedliche Beschaffenheit des Gewebes
die unterschiedliche zeitliche Dosisleistung oder die unterschiedliche örtliche Dosisverteilung (Linearer Energietransfer
So kann z.B
wohingegen Protonenstrahlung mit der deponierten Dosis eine höhere Dichte der Ionisierung bewirkt
Röntgenstrahlung eine geringe Dichte von Ionenpaaren erzeugen
Dicht ionisierende Strahlung erzeugt mehr Ionisationen pro Volumen (Ionisationscluster) und daher ist z.B. im menschlichen Körper in den Zellen die Wahrscheinlichkeit von Doppelstrangbrüchen der DNA größer als von den weniger dramatischen Einzelstrangbrüchen
Die relative biologische Wirksamkeitkeit ist außerdem abhängig vom betrachteten biologischen Effekt (z.B
Doppelstrangbruch der DNA o.ä.)
Einzelstrangbruch
Beispiel: Röntgenstrahlung erzeugt etwa 1000 Einzelstrangbrüche pro Zelle und Gray
alpha-Strahlung hingegen ca
250/Z
Gy
25<math>
mathrm{ESB}}=0
Also ist der RBW-Wert der alpha-Strahlung für die Erzeugung von Einzelstrangbrüchen <math>RBW_{alpha
Röntgenstrahlung erzeugt etwa 43 Doppelstrangbrüche pro Zelle und Gray
alpha-Strahlung ungefähr 63/Z
Gy
5<math>. [Bearbeiten]
Der RBW-Wert der alpha-Strahlung für die Erzeugung von Doppelstrangbrüchen ist <math>RBW_{alpha
mathrm{DSB}}=1
Zusammenhang zur Äquivalentdosis
z.B
Zunächst wurden im Strahlenschutz für verschiedene Strahlenquellen
Radium
unterschiedliche Grenzwerte empfohlen. Dieses Verfahren wurde auf Empfehlung der internationalen Strahlenschutzkommission durch die Einführung der Äquivalentdosis abgelöst
Röntgenstrahlen
Dabei werden für alle Strahlenarten einheitliche Grenzwerte in der Einheit der Äquivalentdosis festgelegt und der unterschiedlichen Wirksamkeit verschiedener Strahlenarten (und teilweise -energien) durch Umrechnung der Energiedosis mit einem normativ festgelegten Strahlungswichtungsfaktor wR (früher Qualitätsfaktor Q) Rechnung getragen
Die resultierende Äquivalentdosis <math>H=mathrm{w_R}cdot D<math> wird in Sievert (Sv) angegeben
sondern lediglich politisch gesetzte Normen zu einer vereinfachten Handhabung im Strahlenschutz
Strahlenschutz (http://www.strahlentherapie.uni-bonn.de/strahlen_info.htm) Bei den wR-Faktoren ist zu beachten
dass es sich hierbei nicht um physikalische Meßgrößen handelt
Die einzelnen Strahlungsarten entsprechen den folgenden Wichtungsfaktoren: Röntgenstrahlung: 1 Gammastrahlung: 1 Betastrahlung: 1 Neutronenstrahlung (je nach Energie): 5-20 Protonenstrahlung: 5 Alphastrahlung: 20 Interessant ist hier auch folgender Link Dosiswerte
die anhand von Tierversuchen mit verschiedenen Strahlenarten und -energien gewonnen wurden. [Bearbeiten]
Sie dürfen nicht verwechselt werden mit den z.T. sehr diskrepanten RBW-Faktoren
Siehe auch
Dosis Äquivalentdosis Ionisierende Strahlung Strahlenbiologie DNA-Schaden [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.gesundheit.de/roche/ro32500/r32719.html
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Relative biologische Wirksamkeit
aus der freien Enzyklopädie
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und steht unter der
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