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Diskussion : Reverse Address Resolution Protocol
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Reverse Address Resolution Protocol
Stichpunkte
Allgemein
das die Zuordnung von Internetadressen zu Hardwareadressen ermöglicht
RARP Protokollstapel Netzwerk RARP Netzzugang Ethernet ... RARP (Reverse Address Resolution Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll
Es gehört zur Netzwerkschicht der TCP/IP-Protokollfamilie. [Bearbeiten]
Verwendung und Funktionsweise
Beispiel für Ethernet-Netzwerke: RARP wird verwendet
wenn einem Computer seine IP-Adresse nicht bekannt ist
Das ist normalerweise bei Rechner ohne Speichermedium der Fall (z.B
da diese ihre IP-Adresse nicht von einer Konfigurationsdatei lesen können
Terminals oder Diskless-Workstations)
RARP sendet dazu ein RARP Request-Broadcast mit der eigenen MAC-Adresse als Inhalt an die am Netzwerk angeschlossenen Rechner
Ein RARP-Server
welcher alle Zuordnungen IP- zu MAC-Adressen kennt
sendet daraufhin eine Antwort mit der IP-Adresse an die anfragende MAC-Adresse (RARP-Reply)
dass die MAC-Adressen weltweit eindeutig von der Herstellern vergeben werden
das heißt es dürfen keine zwei Geräte auf der Welt mit derselben MAC-Adresse existieren
Ausgenutzt wird bei RARP
muss vom Systemverwalter manuell gepflegt werden. [Bearbeiten]
Ein Gerät ohne Speichermedium kann sich daher eindeutig identifizieren. Die Zuordnungstabelle auf dem RARP-Server
die zu jeder MAC-Adresse die lokal vergebene IP-Adresse enthält
Paketformat
Im Ethernetframe schließt sich das RARP-Paket an den MAC-Header und damit and das Ethernet-Typfeld an
Der Ethernettyp für RARP ist 0x8035
handelt es sich um sehr unterschiedliche Operationen
Obwohl das Format für ARP und RARP gleich ist und das Protokoll anhand des Operationsfeldes unterschieden werden könnte
Der unterschiedliche Ethernettyp unterscheidet die Protokolle bereits auf der unteren Ebene
so dass ARP-Server nicht durch RARP-Pakete und umgekehrt gestört werden können
Ethernet MAC-Adressen und IPv4 Adressen 0 8 16 24 31 Hardwareadresstyp (1) Protokolladresstyp (0x800) Hardwareadressgröße (6) Protokolladressgröße (4) Operation Quell-MAC-Adresse Quell-MAC-Adresse Quell-IP-Adresse Quell-IP-Adresse Ziel-MAC-Adresse Ziel-MAC-Adresse Ziel-IP-Adresse Operation (2 Byte) enthält den Wert
welche Operation ausgeführt werden soll (3 für RARP Request
4 für RARP Reply)
der angibt
Quell-MAC-Adresse (6 Byte) enthält in einem RARP Request Paket die MAC-Adresse des Senders
In einem RARP Reply enthält es die MAC-Adresse des antwortenden Servers
Quell-IP-Adresse (4 Byte) ist bei einem RARP Request undefiniert
In einem RARP Reply enthält es die IP-Adresse des anwortenden Servers
Ziel-MAC-Adresse (6 Byte) enthält in einem RARP Request Paket die MAC-Adresse des Senders
In einem RARP Reply enthält es die MAC-Adresse des anfragenden Hosts
Ziel-IP-Adresse (4 Byte) ist bei einem RARP Request undefiniert
In einem RARP Reply enthält es die IP-Adresse des anfragenden Hosts. [Bearbeiten]
Probleme
so dass RARP nur in einem Subnetz eingesetzt werden kann
Ethernet-Broadcasts sind auf Subnetze beschränkt
muss in jedem dieser Subnetze
ein eigener RARP-Server vorhanden sein
in dem RARP-fähige Terminals oder Workstations eingesetzt werden
Wird ein lokales Netzwerk (LAN) in Subnetze aufgeteilt
Durch RARP erfährt ein Rechner nur seine IP-Adresse
Zu einer vollständigen Konfiguration einer Netzwerkschnittstelle für Endgeräte gehört aber mindestens noch die Netzmaske und das Default-Gateway
IP-Adressen werden in Klassen eingeteilt
deren Netzmaske bekannt ist
Im Falle von Subnetting ist diese Netzmaske jedoch falsch
Auch das Setzen von weiteren Parametern wäre wünschenswert
kann aber nicht über RARP vorgenommen werden. [Bearbeiten]
RARP und TFTP
das z
Nach RARP wird häufig TFTP (Trivial File Transfer Protocol) eingesetzt
B. bei Diskless-Workstations einen Speicherabzug des Betriebssystems an den Rechner überträgt
kann sie hochgefahren werden
Erst nachdem dieser Speicherabzug in den Speicher der Workstation geladen ist
so kann weder der Name des Speicherabzugs noch die Adresse des TFTP-Servers übergeben werden. Frühe Diskless-Workstations der Firma Sun-Microsystems verwenden deshalb die hexadezimale Darstellung der IP-Adresse als Dateiname
Wird RARP eingesetzt
dessen Adresse sie im Quelladressen-Feld des RARP-Replies finden
den TFTP-Transfer mit dem RARP-Server durchzuführen
dass RARP- und TFTP-Server identisch sind
Zunächst versuchen sie unter der Annahme
wird der gesamte TFTP-Transfer mit Hilfe von Ethernet-Broadcasts durchgeführt
Falls dieser eine bestimmte Zeit (3 Sekunden) nicht antwortet
Der TFTP-Server muss daher nicht mit dem RARP-Server identisch sein
Trotzdem muss auch der TFTP-Server bei diesem Verfahren ein lokaler Rechner auf dem jeweiligen Subnetz sein
was zu einer Belastung der anderen Geräte im gleichen Subnetz führt. [Bearbeiten]
Daneben werden unter Umständen viele Broadcast-Frames gesendet
BOOTP und DHCP
Das BOOTP-Protokoll und das darauf aufsetzende DHCP-Protokoll vermeiden die Probleme des RARP-Protokolls
Sie gestatten das Setzen vieler Parameter und damit unter anderem die vollständige Konfiguration der Netzwerkschnittstelle
Falls zusätzlich TFTP verwendet wird
kann der Dateiname und die Serveradresse mehrerer Server übergeben werden
Wird die Adresse eines Gateways bei der Schnittstellenkonfiguration gesetzt
können die TFTP-Server in einem beliebigen Netzwerk stehen
da die Pakete korrekt geroutet werden
Bei Verwendung eines BOOTP-Helpers auf dem Router kann der BOOTP-Broadcast auch in andere Netzwerke geroutet werden
Die Notwendigkeit eines Servers auf jedem Subnetz entfällt daher
haben BOOTP und DHCP das RARP-Protokoll fast vollständig verdrängt. [Bearbeiten]
Da die Aufteilung von LANs in Subnetze mittlerweile üblich ist
Weblinks
RFC 903 - Reverse Address Resolution Protocol en:Reverse Address Resolution Protocol es:RARP fr:Reverse address resolution protocol it:RARP ja:Reverse address resolution protocol pl:RARP
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Reverse Address Resolution Protocol
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