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Diskussion : R-Prozess
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R-Prozess
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Allgemein
der bei hohen Neutronen-Dichten und Temperaturen abläuft
dt. schnell) ist ein Neutroneneinfangprozess
Vorlage:Falscher Titel Der r-Prozess (r für engl. rapid
im Gegensatz zum langsamen s-Prozess
Dabei werden durch einen hohen Neutronenfluss instabile neutronenreiche Atomkerne aufgebaut
die rasch zu stabilen neutronenreichen Kernen der schweren Elemente von Eisen bis Blei zerfallen
Man nimmt an
dass der r-Prozess ausschließlich während Supernovae am Ende des Lebenszyklus eines Sterns abläuft
Dabei wird durch die Stoßwelle
neutronenreiches Material von dessen Außenbereich mitgerissen und in den Weltraum geschleudert
die ihren Ausgang am inkompressiblen entarteten Neutronenkern (siehe Neutronenstern) im Zentrum des Sterns nimmt
oder dass jede Supernova nur eine geringe Menge davon abgibt
Die relativ geringe Häufigkeit von im r-Prozess synthetisierten Elementen setzt jedoch voraus
dass entweder nur ein geringer Anteil von Supernovae diese an den Weltraum abgibt
insbesondere auch an instabile Zwischenprodukte
bevor noch ein radioaktiver β--Zerfall auftritt
Durch den sehr hohen Neutronenfluss (in der Größenordnung von 10 Trilliarden = 1022 Neutronen pro cm² pro Sekunde) können in Sekundenbruchteilen sehr viele Neutronenanlagerungen stattfinden
82 und 126
Der Prozess wird nur durch zwei Faktoren abgebremst: Zum einen durch geschlossene Neutronenschalen bei Isotopen mit Neutronenzahlen um N = 50
bei denen die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Neutronenanlagerung sinkt und daher den dafür benötigten Zeitraum vergrößert
korrespondierend mit Massenzahlen A von etwa 70–90
130–138 beziehungsweise 195–208
was als Bestätigung der Theorie des r-Prozesses angesehen werden kann
Dadurch ist die Häufigkeit dieser Isotope etwas erhöht
die so instabil sind
bis der r-Prozess bei Kernen endet
d. h. von selbst in zwei leichtere Kerne zerfallen
Zum anderen nimmt die Stabilität der schweren Isotope mit zunehmender Massenzahl ab
dass sie spontaner Kernspaltung unterliegen
Man nimmt momentan an
dass dies bei Massenzahlen um A = 270 der Fall ist
etwa im Gebiet der Elemente Rutherfordium bis Darmstadtium im Periodensystem. Bei jeder Neutronenanlagerung wird Energie in Form eines Gammaquants γ frei
Massenzahl A und Neutronenzahl N erhöhen sich jeweils um 1 und ein neues Isotop entsteht
Bei den anschließenden β--Zerfällen der instabilen Isotope wird je ein Neutron durch Aussendung eines Elektrons e- in ein Proton umgewandelt
Dadurch entsteht ein Atom eines anderen Elements mit gleicher Massenzahl
aber um 1 erhöhter Ordnungszahl Z (Protonenzahl) und um 1 erniedrigter Neutronenzahl N; das Atom wandert im Periodensystem. Siehe auch: Periodensystem
Atom
p-Prozess en:R-process fr:Processus R
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
R-Prozess
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