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Diskussion : Quadraturmodulation
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Quadraturmodulation
Stichpunkte
Allgemein
welches es ermöglicht
Die Quadraturmodulation ist ein Modulationsverfahren für Elektromagnetische Wellen
zwei unabhängige Signale auf denselben Träger zu modulieren
jedoch um 90° verschobener Phase moduliert und die beiden derart modulierten Träger addiert. [Bearbeiten]
Im Prinzip werden die Signale jeweils per Amplitudenmodulation auf einen Träger gleicher Frequenz
Mathematischer
Hintergrund
die zueinander um 90° (=1/4 Wellenlänge) phasenverschoben sind (gleichbedeutend mit einer Sinus- und einer Cosinus-Kurve)
Zwei Sinus-Kurven
werden untereinander gezeichnet. Überall. wo jeweils eine der Kurven ein Maximum oder Minimum hat
hat die andere einen Nulldurchgang. Bei einem amplitudenmodulierten Signal lässt sich durch Betrachten der Maxima das ursprüngliche Signal erkennen
der ursprüngliche unmodulierte Träger mit der richtigen Phasenlage zur Verfügung steht
erkennt man genau die Werte der amplitudenmodulierten Sinus-Kurve wieder. Genauso erkennt man an den Maxima der Kosinus-Kurve die entsprechenden Werte der amplitudenmodulierten Cosinus-Kurve wieder. Der Grund ist der
die gemäß (1) um 90° phasenverschoben sind
an denen die Sinuskurve Maxima hat
eben die quadraturmodulierte Kurve. Wenn man die ursprüngliche unmodulierte Sinus-Kurve zum Vergleich nimmt und nur an den Stellen
Die Nulldurchgänge werden vom Signal nicht beeinflusst. Durch die Addition von zwei amplitudenmodulierten Signalen
entsteht eine komplizierter anmutende Kurve
dass (wie in (2) erklärt) die jeweils andere Kurve an den betrachteten Stellen überhaupt keinen Einfluss auf die quadraturmodulierte Kurve hat. Wichtig ist - im Gegensatz zur einfachen Amplitudenmodulation - dass beim Empfang (Demodulation) des quadraturmodulierten Signals
die Werte der quadraturmodulierten Kurve betrachtet
Aus diesem Grunde ist eine präzise Träger-Regenerierung notwendig. [Bearbeiten]
Anwendung in der
Fernsehtechnik
Beim Farb-Fernsehen müssen zum Helligkeits-Signal des Schwarzweiß-Fernsehens noch weitere Signale mit der Farbinformation übertragen werden
Diese werden quadraturmoduliert und an geeigneter Stelle innerhalb der Frequenzen des Schwarzweiß-Signals übertragen (siehe NTSC)
Da sich der bei der Quadraturmodulation so wichtige Träger jedoch als Störung des Schwarzweiß-Bildes bemerkbar machen würde
wird er nur als so genannter Burst in den wenigen Mikrosekunden andauernden Pausen zwischen den einzelnen Bildzeilen übertragen
In der Zwischenzeit muss ein Oszillator im Fernsehempfänger das Signal selbst herstellen
was zu den bekannten Farb-Problemen bei NTSC führt.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Quadraturmodulation
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