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Diskussion : Polytetrafluorethen
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Polytetrafluorethen
Stichpunkte
Allgemein
Polytetrafluorethen (In Trivialnomenklatur Polytetrafluorethylen oder -äthylen
abgekürzt PTFE) ist ein fluoriertes Polymer
Umgangssprachlich wird dieser Kunststoff oft mit dem Handelsnamen Teflon der Firma DuPont bezeichnet
Algoflon und Polyflon sowie Gore-Tex
Weitere Handelsnamen anderer Hersteller von PTFE sind DyneonTMPTFE (ehemals Hostaflon)
Fluon
Ekafluvin
Heydeflon
zu der auch PCTFE (Polytrifluormonochlorethen) gehört. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
PTFE gehört zur Klasse der Polyhalogenolefine
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Herstellung 3 Eigenschaften 4 Anwendungen 5 Siehe auch [Bearbeiten]
Geschichte
die erst 1957 begann
Entgegen einer weitläufigen Meinung ist PTFE kein Nebenprodukt der Raumfahrt
die Flasche mit dem Gas über Nacht kühl zu lagern
als er auf der Suche nach Kühlmitteln für Kühlschränke mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte und vergaß
Es wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett durch Zufall entdeckt
Am nächsten Tag hatte sich das Gas in PTFE umgewandelt
Nach seinem Entdecker heißt das noch heute gebräuchliche Herstellungsverfahren Plunkett-Verfahren
Dabei wird die Polymersiation bei hohem Druck mit Peroxiden eingeleitet
1941 erhielt DuPont das Patent auf PTFE
Im Jahre 1943 fand PTFE erstmals technische Verwendung als Korrosionsschutz beim Atombombenbau
um sie leichter entwirren zu können
Später beschichtete der französische Chemiker Marc Grégoire seine Angelschnur mit Teflon
Seine Ehefrau Colette kam 1954 auf die Idee
Töpfe und Pfannen zu beschichten. [Bearbeiten]
Herstellung
wobei zunächst Chlorfluormethan CHClF2 und Tetrafluorethen C2F4 erzeugt werden
PTFE wird aus Chloroform CHCl3 durch partielle Fluoridierung hergestellt
SbCl4F dient dabei als Katalysator
CHCl3 + 2 HF → CHClF2 + 2 HCl 2 CHClF2 → C2F4 + 2 HCl Tetrafluorethen wird anschließend einer radikalischen Polymerisation unter Druck unterzogen
Je nach Bedingungen ergeben sich unterschiedliche Molekül- und Partikelgrößen: n C2F4 → -[CF2]n/2- Da diese Reaktionen stark exotherm ist und sich die Monomereinheiten bei hohen Temperaturen leicht explosiv zersetzen
wird die Polymerisation in Suspension durchgeführt
Strukturformel von PTFE: F F F F F | | | | | ··· -C-C-C-C-C- ··· | | | | | F F F F F [Bearbeiten]
Eigenschaften
PTFE zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus: PTFE ist sehr reaktionsträge
Selbst aggressive Säuren wie Königswasser können PTFE nicht angreifen
Der Grund liegt in der besonders starken Bindung zwischen den Kohlenstoff- und den Fluoratomen
da Fluor das Element mit der stärksten Elektronegativität ist
die Bindungen aufzubrechen und mit PTFE chemisch zu reagieren. PTFE hat einen sehr geringen Reibungskoeffizienten
So gelingt es vielen Substanzen nicht
PTFE rutscht auf PTFE ähnlich gut wie nasses Eis auf nassem Eis
da seine Oberflächenspannung extrem hoch ist. Dichte: 2
Außerdem ist die Haftreibung genau so groß wie die Gleitreibung
so dass der Übergang vom Stillstand zur Bewegung ohne Rucken stattfindet. An PTFE bleibt so gut wie nichts haften
10 .
Alkohole
30 g/cm³ äußerst beständig gegen alle Säuren und Basen
Benzine
Ketone
2
Öle...; unbeständig nur gegen Natrium; Einsatztemperatur bis 260 °C (bei Temperaturen über 400 °C werden hochtoxische Pyrolyseprodukte wie z. B
aber nicht üblich; leicht wachsartige Oberfläche (nicht so ausgeprägt wie bei PE); physiologisch unbedenklich hohe Wärmeausdehnung
Phasenumwandlung von triklinem zu hexagonalem Kristallgitter bei 19 °C ebenfalls mit Volumenänderung Brennprobe: nicht brennbar; in heißer Flamme findet bei Rotglut Zersetzung statt; dabei Geruch nach Salz- und Fluorwasserstoffsäure; die entstehenden Dämpfe sind giftig und können Haustiere schwer schädigen oder töten und führen beim Menschen zum Polymerfieber. [Bearbeiten]
Fluorphosgen (COF2) freigesetzt); frostbeständig bis -200 °C; nur nach Vorbehandlung klebbar; schweißen möglich
Anwendungen
Die bekannteste Anwendung ist sicherlich die Anti-Haft-Beschichtung in Pfannen und Töpfen
beispielsweise mechanisch durch Sandstrahlen oder chemisch durch Säuren
Die berühmte Frage "Wenn nichts an Teflon haftet
wie haftet das Teflon dann an der Pfanne?" ist leicht zu beantworten: Das Metall der Pfanne wird aufgeraut
Danach wird das PTFE mit Druck aufgetragen und so von den zahllosen kleinen Unebenheiten der Pfanne festgehalten
um Wasserdampf durchzulassen
die groß genug sind
In hauchdünnen Schichten findet PTFE als Gore-Tex Verwendung
nicht aber Wasser in flüssiger Form
einer Membran mit feinsten Poren
Daraus kann wasser- und winddichte Bekleidung hergestellt werden
die trotzdem die Hautfeuchtigkeit nach außen abgeben kann
Wegen seiner chemischen Trägheit wird PTFE als Beschichtung dort eingesetzt
wo aggressive Chemikalien vorkommen
Schon bei Aufbereitung von Uran für die ersten Atombomben (Manhattan-Projekt) wurde das sehr reaktionsfreudige Uranhexafluorid in PTFE-beschichteten Gefäßen aufbewahrt
Im Bereich der Dichtungstechnik wird PTFE als Basiscompound in vielen Anwendungen eingesetzt
Radiamatic
die in diversen Parametern (beispielsweise Druck
Oberflächengüte
HTS2) Nutring (beispielsweise Merkel Freudenberg) Faltenbälge (beispielsweise Simrit (http://www.Simrit.de/)) Die vielfältigen und relativ einfachen Möglichkeiten der Compoundierung ermöglichen spezielle Mischungen für zahlreiche Anwendungen
Insbesondere im Bereich: Wellendichtring (Marketingbezeichnungen sind beispielsweise Simmerring
Geschwindigkeit etc.) differieren können
Durch seine geringe Reibung ist PTFE als Beschichtung für Lager und Dichtungen interessant
In der Medizin wird PTFE beispielsweise bei Implantaten verwendet
Zum Einen sorgt seine chemische Beständigkeit für eine lange Lebensdauer und gute Verträglichkeit
zum Anderen verringert die glatte Oberfläche die Entstehung von Blutgerinnseln
dass der PTFE Schmuck für den Einsatz im / am Körper hergestellt wurde
da es bei "industriellem" PTFE immer zu chemischen Rückständen durch das Sintern kommen kann
Aufgrund dieser Veträglichkeit findet es auch immer mehr Anwendung als Piercing-Schmuck - wobei hier darauf geachtet werden sollte
Durch den Einsatz von Piercing-Schmuck aus PTFE als Ersteinsatzmaterial werden wesentlich kürzere Abheilzeiten erreicht (Information der Fa
Piercingland) als vergleichsweise bei Verwendung durch Titan
sondern ausschließlich in Stabform im Einsatz
Aufgrund der mechanischen Eigenschaften ist PTFE nicht ringförmig für den Piercingbereich geläufig
Durch die extrem hohe Wärmebeständigkeit kann PTFE im Gegensatz zu anderen Kunststoffen ohne Probleme im Autoklaven dampfsterilisiert werden und somit ein hervorragendes Ersteinsatzmaterial
da es im fernen Infrarotbereich transparent ist
In der Optik wird Teflon als Linsenmaterial eingesetzt
Im Bereich der Hochfrequenztechnik ist PTFE aufgrund seiner geringen Dielektrizitätskonstante ein beliebter Werkstoff beispielsweise für Kabelisolationen
Und auch im Hygiene-Bereich ist PTFE zu finden zum Beispiel als Zahnseide
Das Material wird auch bei Munition eingesetzt. [Bearbeiten]
Siehe auch
Perfluorkautschuk en:Teflon fr:Teflon he:טפלון nl:Teflon ja:テフロン pl:Teflon fi:Teflon sv:Teflon
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Polytetrafluorethen
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
PTFE
Waldi
Ilz (Fluss)
Schwurgericht
384 v. Chr.
Reiki
Therapsiden
Cupidus und Psyche
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