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Diskussion : Politisches System der USA
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Politisches System der USA
Stichpunkte
Allgemein
Das Politische System der USA beschreibt die staatlichen Institutionen
die politischen Entscheidungsprozesse und deren Ergebnisse als Summe der Gesetze und Verordnungen in den Vereinigten Staaten von Amerika
Die USA sind in 50 teilsouveräne Staaten aufgeteilt
Die Organisationsform des politischen Systems ist die des Bundesstaates
also die einzelnen Staaten der USA (siehe auch: Föderalismus)
Es gibt somit zwei Regierungsebenen: die des Gesamtstaates
und die der Gliedstaaten
also der Bund
Die Verfassung der USA sieht für den Bund als Regierungsform die präsidiale Demokratie vor
der
An der Spitze der Regierung steht der Präsident
vermittelt über Wahlmänner
von den amerikanischen Bürgern auf vier Jahre gewählt wird
Das Bundesparlament wird Kongress genannt und besitzt zwei Kammern
Das Repräsentantenhaus wird alle zwei Jahre gewählt
Die Anzahl der Abgeordneten pro Bundesstaat hängt im Repräsentantenhaus von der Einwohnerzahl des Staates ab
Im Senat wird alle zwei Jahre jeweils ein Drittel der Abgeordneten gewählt
Jeder Bundesstaat hat – unabhängig von seiner Größe – Anspruch auf zwei Senatoren
Die Verfassung versucht zwischen den Staatsorganen ein System der gegenseitigen Kontrolle zu etablieren (checks and balance). Über die Einhaltung der Verfassung wacht der Supreme Court
Das Parteiensystem der USA wird von der Republikanischen Partei mit konservativer Ausrichtung und der Demokratischen Partei mit liberaldemokratischer Ausrichtung dominiert
Die beiden Parteien sind schwach strukturiert und organisiert
Lokale politische Themen dominieren die Programme der jeweiligen Wahlkreiskandidaten
Durch das Vorwahlensystem besitzen sie auch nicht ein Monopol bei der Kandidatenauswahl
Manche sprechen bezugnehmend auf die Parteien in der USA von Wahlvereinen
Bei den Wahlkämpfen in den USA fallen häufig sehr hohe Kosten an
wenn die Unabhängigkeit der Kandidaten und Amtsträger in den USA in Frage gestellt werden
Wahlkampfspenden und ihre Herkunft sind ein wichtiges Thema
Für ein präsidiales Regierungsystem gilt das politische System der USA als ungewöhnlich stabil
deren demokratische Komponente
das Parlament bestehend aus Ober- und Unterhaus
Mit seinen über 200 Jahren demokratischer Tradition ist die USA eine der ältesten ununterbrochenen Demokratien der Welt. Übertroffen vielleicht nur von der konstitutionellen Monarchie in England
seit dem 17
Jahrhundert stetig an Macht hinzugewonnen hat
Wobei diese Entwicklung bereits mit der Magna Charta im 13
Parteien und Verbände 6.1 Parteien im amerikanischen System 6.2 Präsidentschaftswahlen 6.3 Verbände [Bearbeiten]
Jahrhundert begann. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Verfassung der USA 2 Grundwerte 2.1 Religion 2.2 Vertrauen auf die Marktwirtschaft 2.3 Meinungsfreiheit 2.4 Angst vor einem zu starken Staat 3 Die bundesstaatliche Exekutive 3.1 Der US-Präsident 3.2 Vizepräsident 3.3 Die Secretaries 3.4 Executive Office of the President 4 Die bundesstaatliche Legislative 4.1 Der US-Kongress 4.1.1 Das Repräsentantenhaus („House of Representatives“) 4.1.2 Der Senat 5 Die bundesstaatliche Judikative 6 Politische Partizipation: Wahlen
Verfassung der USA
Die Constitution of the United States besteht aus 7 Artikeln und 26 Ergänzungen (amendments)
die als „Federalists“ und „Anti-Federalists“ in die Geschichte eingegangen sind
Sie war Resultat eines langewährenden Streits zwischen zwei republikanischen Fraktionen
Nach der Unabhängigkeitserklärung von 1776 wurden 1777 die „Articles of Confederation“ als Vorläufer der heute geltenden amerikanischen Constitution angenommen
Diese Verfassung zeigte den starken Selbstbehauptungswillen der 13 Gründungsstaaten
die sich in ihr nur zu einem Staatenbund zusammenschlossen
über Krieg und Frieden zu entscheiden
der das Recht hatte
Steuern und Gesetze wurden aber in jedem Staat einzeln erhoben und durch ein kompliziertes Umlageverfahren teilweise mit dem Zentrum geteilt
Zwar gab es einen gemeinsamen Kongress
Diese Praxis bereitete umfassende wirtschaftliche Probleme
die durch den Krieg mit England noch verstärkt wurden
Insofern entschlossen sich die Verfassungsväter zu einer Verfassungsrevision
Die amerikanische Bundesverfassung wurde in ihrer endgültigen Fassung 1787 in Philadelphia angenommen
die umfassende Bedeutung für demokratische Staatswesen weltweit haben sollten: Grundrechte und den Föderalismus. Die Verfassung von 1787 war ein Kompromiss zwischen beiden Gruppen
Neben ihrer wohl bemerkenswertesten Eigenschaft - dass sie die erste demokratische Verfassung überhaupt war und bis heute ist - generierte vor allem der Widerstreit zwischen Zentralstaats- und Konföderationsbefürwortern zwei zentrale Elemente
zentralisierten Gemeinwesen
sahen die anderen ihr Heil in einem zupackenden
Während die einen sich nicht von einer übermächtigen Zentralgewalt bestimmen lassen wollten
wohingegen die Anti-Föderalisten die Zentralgewalt anerkannten
die Bundesstaaten
akzeptierten die Föderalisten eine zweite staatliche Ebene
Um eine Einigung möglich zu machen
Zudem konnten sich die Anti-Föderalisten mit ihrer Forderung nach einem umfassenden Grundrechtskatalog durchsetzen
der Vorbild für viele andere Verfassungen weltweit wurde
Diese „Bill of Rights“ genannte Sammlung garantierter Rechte umfasst die ersten zehn Verfassungszusätze
was in speziell amerikanischen Prinzipien zur Organisation der Machtverteilung zu erkennen ist
Bild nicht gefunden Einbringen der 10 Amendments („Bill of Rights“) Die Angst vor einem übermächtigen Zentralstaat prägt auch die Verfassungsrealität bis heute
dessen starke Exekutive durch ein System wechselseitiger Machtbe- und -verschränkung in Schach gehalten wird: die so genannte „Checks and Balances“
Die USA sind ein Präsidialsystem
allerdings ist seine Position durch strikte Gewaltentrennung von Legislative und Judikative getrennt
Zwar hält der Präsident durchaus umfassendere Vollmachten als zum Beispiel ein deutscher Bundeskanzler
Speziell der amerikanische Kongress kann den Präsidenten durch Gesetze und Ausgabennichtbewilligung sanktionieren
Entgegen dem Prinzip in parlamentarischen Demokratien können sich beide Institutionen gegenseitig nicht auflösen
Damit wurden die USA zu einem der stabilsten Systeme weltweit
die in vielen europäischen Staaten fast zur Tagesordnung gehören
sind in den USA weithin unbekannt. [Bearbeiten]
Regierungskrisen
Grundwerte
Das politische und rechtliche System der USA ist von einigen Grundüberzeugungen tiefgehend geprägt. [Bearbeiten]
Religion
In den USA herrscht Religionsfreiheit
so dass die gesetzlichen Feiertage wie in Europa der christlich-abendländischen Kultur entspringen (Weihnachten
Erntedank-Fest)
Die Mehrheit der US-Amerikaner sind Christen
Trotz der Religionsfreiheit und der eigentlichen Trennung von Staat und Kirche ist die Politik von christlichen Werten beeinflusst
So enden die Reden des Präsidenten mit den Worten „God bless you“ (dt: Gott segne dich)
Das Motto der Union ist „In God We Trust“
Es erscheint im Staatsemblem sowie auf Münzen und Geldscheinen
gibt es auch unterschiedlichen Einfluss der Bibel im Schulsystem
In den verschiedenen Staaten
die die Hoheit über ihr Bildungssystem besitzen
So wird in manchen Staaten der USA die Evolutionstheorie nicht mehr unterrichtet
da sie der biblischen Schöpfungsgeschichte widerspricht. [Bearbeiten]
Vertrauen auf die Marktwirtschaft
Im Gegensatz etwa zu manchen Strömungen in europäischen Staaten herrscht in den USA die weitverbreitete Überzeugung
dass der Markt sich selber regeln kann und staatliche Eingriffe deshalb kontraproduktiv wären. [Bearbeiten]
Meinungsfreiheit
Zur Idee des Liberalismus gehört in den USA die Überzeugung
seine Meinung zu sagen
dass man niemandem verbieten sollte
Diese Auffassung gehört auch als Anhang zur amerikanischen Verfassung und ist von den Gerichten stets anerkannt worden
Vor allem in den letzten Jahren wurde die Meinungsfreiheit jedoch radikal beschnitten: Seit dem Digital Millennium Copyright Act steht die Veröffentlichung von Methoden zur Umgehung eines Copyrights unter Strafe
Kritiker sprechen deshalb auch von Zensur. Die Benutzung von Schimpfwörtern
Fernsehen und Kinos sind stark reglementiert
die Darstellung von Nacktheit oder andere vorgeblich jugendgefährdende Darbietungen im Rundfunk
Dies trifft jedoch nur auf die terrestrische Übertragung zu
wo die FCC die Autorität hat
entsprechende Normen zu erlassen
und insbesondere im Pay-TV ist die Darstellung bedeutend freizügiger. Große Kritik und schwere Strafen wurden gegen den terrestrischen Fernsehsender CBS erhoben
der während der Viertelpause des Finalspiels um die Super Bowl ungeplant für einige Sekunden den nackten Busen von Janet Jackson zeigte (siehe auch: Nipplegate)
Im Kabel- und Satellitenfernsehen
Inzwischen wurden auch zahlreiche terrestrische Radiosender wegen des Senden von Schimpfwörtern zu Strafen in Millionenhöhe verurteilt
Zahlreiche Sender setzen deshalb auf "Zensurmaschinen"
die ein zeitverzögertes Senden von Live-Sendungen ermöglichen
Im Gegenzug jedoch werden Organisationen wie Scientology oder Nationalsozialistische Vereinigungen und Symbole nicht verboten
die beispielsweise in Deutschland diesbezüglich stark beschnitten ist
teilweise sogar bestraft wird. [Bearbeiten]
Auch herrscht auf diesen Gebieten mehr Redefreiheit
Angst vor einem zu starken Staat
dass die Bürger vor einem zu mächtigen Staat geschützt werden müssen
Zahlreiche Regelungen in den USA sind von der Überzeugung geprägt
der jedem Bürger den Besitz von Waffen weitestgehend ohne Einschränkungen erlaubt
Dazu zählt auch der zweite Verfassungszusatz (mit Grundrechtscharakter)
Dadurch sollen sich die Bürger notfalls auch mit Waffengewalt gegen einen diktatorischen Staat verteidigen können
Nach neuesten Gesetzesänderungen müssen sämtliche Unterlagen über den Verkauf von Waffen nach spätestens 24 Stunden vernichtet werden
wer welche Waffen besitzt
damit der Staat keine Kenntnis davon bekommen kann
Speziell nach dem 11
CIA und das Heimatschutzministerium haben zahlreiche Sonderrechte
September wurde jedoch auch diese Theorie relativ schnell und weitgehend ohne öffentliche Diskussion revidiert
und die Bundesbehörden wie FBI
um gegen mutmaßliche Terroristen vorzugehen. [Bearbeiten]
Die bundesstaatliche Exekutive
[Bearbeiten]
Der US-Präsident
Der Präsident der USA gilt als das Machtzentrum im politischen System
Seine Position ist durchaus eine andere als die Stellung eines Premierministers oder Kanzlers in parlamentarischen Demokratien
in der er die Funktion des Staatsoberhaupts mit der des Regierungschefs verknüpft
So bildet der amerikanische Präsident eine einheitliche Exekutive
aber keinesfalls Mitglied der Legislative sein darf
In parlamentarischen Demokratien hingegen ist die Exekutive meist geteilt (bspw
Bundespräsident als Staatsoberhaupt
Bundeskanzler als Regierungschef) und in das Parlament eingebettet
Diese relativ umfassenden Vollmachten werden durch ein umfassendes System an Machtkontroll- und Machtverschränkungsmechanismen (Checks and Balances) ausbalanciert
Zentral dabei ist die Stellung zwischen US-Präsident und Kongress
sondern befindet sich in einer operativen Gegnerschaft zum Parlament
Anders als in parlamentarischen Demokratien geht die Exekutive nicht aus dem Parlament hervor
So hat der US-Präsident keine formalen Initiativrechte im Gesetzgebungsprozess
zum Beispiel durch die „State of the Union Address“
den Kongress in Gesetzesfragen informell auf seine Linie zu bringen
Stattdessen manifestiert sich der innenpolitische „Erfolg“ eines Präsidenten durch seine Fähigkeit
sofern er nicht durch eine 2/3-Mehrheit beider Kammern überstimmt wird
Gesetzesvorlagen des Kongresses kann der Präsident jedoch durch sein Veto kippen
Neben diesen Erscheinungsformen des Präsidenten als Staatsorgan ist er der Chef der amerikanischen Exekutive und bestimmt mit Zustimmung des Senats die Minister (secretaries)
Er ist zudem Oberbefehlshaber der Streitkräfte
sondern beim Kongress
die Befugnis Kriege zu erklären oder zu beenden liegt jedoch untypischerweise nicht beim Staatsoberhaupt
Der Präsident kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen und unter parlamentarischer Kontrolle Einsätze des Militärs anordnen und hat Zugriff auf die Atomstreitmacht der USA
Darüber hinaus ist der Präsident der oberste Diplomat seines Landes
Botschafter und internationale Verträge müssen allerdings vom Senat bestätigt werden Die Wahl zum US-Präsidenten weist ebenfalls deutliche Unterschiede zur üblichen Praxis in parlamentarischen Systemen auf
Formale Voraussetzung für das höchste Amt im Staat hat jeder gebürtige Amerikaner
der mindestens 35 Jahre alt ist und seinen ständigen Wohnsitz seit 14 Jahren in den USA hat
Da es in den USA keine stehenden Parteistrukturen wie zum Beispiel in Deutschland gibt
so genannte Primaries
erfolgt die Nominierung geeigneter Kandidaten über Vorwahlen
In diesen offenen oder geschlossenen Vorwahlen wählen die Bürger der einzelnen Bundesstaaten ihren Favoriten unter mehreren Alternativen
zum Präsidentschaftskandidat einer betreffenden Partei gekürt
Der Gewinner der Vorwahlen wird dann durch die Delegierten der „National Conventions“
einer Art Parteitag
die aber neben Spenden durch ein seit den 1970ern existentes Prinzip staatlicher Wahlkampfhilfen erweitert werden. [Bearbeiten]
Der eigentliche Wahlkampf fordert von den Kandidaten immer noch einen umfassenden Einsatz von eigenen Mitteln
Vizepräsident
falls dieser amtsunfähig ist oder stirbt
Der amerikanische Vizepräsident hat zwei Funktionen: er ist Stellvertreter des Präsidenten
Zudem ist er der Vorsitzende des Senats
wo er zwar kein Stimmrecht hat
aber bei Stimmenpatt den Ausschlag geben kann
Darüber hinaus ist der Vizepräsident faktisches Mitglied der Exekutive und übernimmt zeremonielle Aufgaben. [Bearbeiten]
Die Secretaries
die dem US-Präsidenten zugeordnet sind
Einen weiteren Unterschied zu parlamentarischen Demokratien bildet die Stellung der Sekretäre
Anders als beispielsweise in der BRD ist in ihnen formal keine Ministerposition zu sehen
Stattdessen haben sogar einflussreiche Secretaries (wie zum Beispiel Henry Kissinger) nur Berater-Rang und werden mit keinem Wort in der US-Verfassung erwähnt. [Bearbeiten]
Executive Office of the President
Bild nicht gefunden Executive Office of the President - Übersicht Das Executive Office ist dem Präsidenten unmittelbar unterstellt und besteht aus verschiedenen selbstständigen Einheiten: White House Office: umfasst unter anderem die persönl
Assistenten und Berater des Präs. und den Personalchef (Chief of Staff) Office of Management and Budget: verantwortlich vor allem für den Bundeshaushalt Nationaler Sicherheitsrat (National Security Council) und Nationaler Sicherheitsberater: fungiert als zentrale Instanz außenpolitischer Entscheidungsprozesse. Ihm gehören neben dem Präsidenten und Vizepräsidenten auch der Außen- und Verteidigungsminister sowie die Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der Streitkräfte
die Direktoren des Amtes für Notstandsplanung und des CIA an. [Bearbeiten]
Die bundesstaatliche Legislative
[Bearbeiten]
Der US-Kongress
sondern als oberste Gesetzgebungsinstanz
Der US-Kongress versteht sich nicht als Parlament im klassischen Sinne
Als Kongress bezeichnet man dabei das amerikanische Zweikammersystem
das aus Senat und Repräsentantenhaus („House“) besteht
Beide Kammern gemeinsam tragen den Gesetzgebungsprozess und verfügen über die äußerst umfassende Macht der Ausgabenbewilligung
Bundesbeamte
Richter
Darüber hinaus muss der Kongress beim Abschluss von Verträgen mit ausländischen Mächten befragt werden; er hat die formelle Macht
Kabinettsmitglieder und den Präsidenten wegen Vergehen zu belangen („Impeachment“)
und er hat das Recht Verhöre durchzuführen und entsprechende Unterlagen anzufordern
Kriege zu erklären
dessen Erfolg daran gemessen wird
den Kongress auf „seine Linie“ zu bringen
wie fähig er ist
Damit stellen beide Häuser ein wirkungsvolles Gegengewicht zum Präsidenten dar
Fraktionsdisziplin nach deutschem Vorbild existiert in den USA nicht
dass Republikaner und Demokraten gemeinsam abstimmen
Senatoren und Abgeordnete verstehen sich weitgehend als Vertreter ihrer legislativen Funktion und durchaus als Gegengewicht zum Präsidenten - dabei ist es eher Regel als Ausnahme
Entgegen der Praxis in parlamentarischen Regierungssystemen hat der Kongress kein Selbstauflösungsrecht
er kann nicht vom Präsidenten aufgelöst werden oder diesem sein Misstrauen aussprechen
Zudem darf kein Mitglied der Legislative ein Amt in der Exekutive oder Judikative besetzen. [Bearbeiten]
Das Repräsentantenhaus („House of Representatives“)
die noch am ehesten dem deutschen Bundestag entspricht
Das Repräsentantenhaus ist die legislative Willensvertretung aller Amerikaner
Gewählt werden Vertreter aus allen Bundesstaaten
aus dem District of Columbia und exterritorialen Gebietskörperschaften (ohne Stimmrecht im Plenum) entsprechend eines Proporzprinzips
Das heißt: alle 10 Jahre wird neu ermittelt
wie viele Abgeordnete in jedem Bundesstaat für zwei Jahre zu wählen sind
Derzeit sind es 435 House-Mitglieder
Abgeordnete müssen mindestens 25 Jahre alt sein
der sie bestellt hat
seit sieben Jahren die US-Staatsbürgerschaft besitzen und ihren Wohnsitz in dem Staat haben
In der Bewilligung von Gesetzen ist das Repräsentantenhaus mit dem Senat gleichberechtigt
außer bei Haushaltsvorlagen
in denen das Repräsentantenhaus Initiativrecht genießt. [Bearbeiten]
Der Senat
Der Senat bildet die legislative Vertretung der amerikanischen Einzelstaaten auf Bundesebene
nämlich zwei
Anders als bei der Zusammensetzung des Repräsentantenhauses entsenden alle Bundesstaaten (also nicht der District of Columbia) gleich viele Senatoren
Diese werden auf sechs Jahre ebenfalls direkt vom Volk gewählt
wobei alle zwei Jahre 1/3 der Senatoren ausgetauscht wird
Botschaftern und anderen hohen Staatsbeamten zustimmen und er entscheidet nach einer Anklage des Repräsentantenhauses unter Vorsitz des obersten Bundesrichters über Impeachment-Fälle
Der Senat ist in Gesetzesfragen mit dem Repräsentantenhaus weitgehend gleichberechtigt
Bundesrichtern
allerdings muss er bei der Bestellung von Ministern
dass der US-Vizepräsident Senatsvorsitzender ist
Ein Unikum des politischen Systems der USA bildet die Tatsache
allerdings unterläuft diese Doppelfunktion faktisch die strikt durchgehaltene Trennung aller Organe der Exekutive und der Legislative
Zwar hat er kein Stimmrecht (außer bei Abstimmungspatt)
Ihm zur Seite steht ein aus dem Senat gewählter „President pro tempore“
der als sein Vize agiert. [Bearbeiten]
Die bundesstaatliche Judikative
das in der Verfassung erwähnt ist
Der US Supreme Court ist das höchste Bundesgericht und gleichzeitig das einzige Judikativorgan
Ihm stehen derzeit neun Richter vor die auf Vorschlag des Präsidenten vom Senat bestätigt werden und dann weitgehend auf Lebenszeit eingesetzt werden
übt diesen aber faktisch kraft gewachsenem Richterrecht aus (judicial review)
Der US Supreme Court hat keinen formal geregelten Normenkontrollauftrag für die US-Verfassung
sondern nur die Verfassungsmäßigkeit konkreter Fälle
Dabei umfasst seine Tätigkeit - anders als zum Beispiel in Deutschland - nicht die abstrakte Normenkontrolle
die über 13 Berufungsgerichte an ihn verwiesen werden
Er verhandelt auch Fälle der Präsidentenanklage
unter anderembei rechtlichen Konflikten mit ausländischen Konsuln oder im Seerecht. [Bearbeiten]
Der Supreme Court ist in zentralen bundesstaatlichen Fragen die erste juristische Anlaufstelle
Politische Partizipation: Wahlen, Parteien und Verbände
kann man Amerika mit Fug und Recht als Mutterland des Pluralismus bezeichnen
In allen Fragen
die politische Partizipation betreffen
Dieser Idee liegt die These zugrunde
dass sich gesellschaftliche Interessen selbst organisieren und dass sie nicht gesteuert werden müssen oder sollen
Vielmehr setzt sich das stärkste Interesse im Wettbewerb mit anderen als dominant durch
wodurch dem Allgemeinwohl am besten gedient sei. [Bearbeiten]
Parteien im amerikanischen System
Diese Einsicht lässt sich gut im amerikanischen Parteisystem und im Wahlrecht nachverfolgen
ist in den USA weitgehend unbekannt
Was Deutsche als Parteiensystem begreifen
keinen Auftrag zur Willensbildung und treten überregional eigentlich nur in den Präsidentschaftswahlen auf
Die beiden großen Parteien
die Republikaner und die Demokraten haben kaum stehende Parteistrukturen
liegt die Hauptaufgabe von Demokraten und Republikanern in ihrer Rekrutierungsfunktion
Während deutschen Parteien eine Vielzahl an grundgesetzlich fixierten Aufgaben zukommt
Anders als in parlamentarischen Systemen existiert dabei jedoch keine klassische Parteimitgliedschaft
durch die man Beiträge zahlen muss oder sich auf Ortsebene nach oben durcharbeitet
Todesstrafe
indem man sich zu den eher staatsinterventionistischen Zielen der Demokraten oder eher zu den wirtschaftsliberalen Zielen der Republikaner bekennt
indem man für oder gegen Abtreibung
usw. ist. [Bearbeiten]
Vielmehr ist man Gesinnungsdemokrat oder Gesinnungsrepublikaner
Präsidentschaftswahlen
Bild nicht gefunden Das Titelblatt des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zur US-Präsidentschaftswahl 2004 Als einer der wenigen halboffiziellen Akte
durch den man sich zu einer Partei bekennt
kann die Registrierung zu den Vorwahlen und Spenden an eine Partei oder einen Kandidaten gewertet werden
da es kein parlamentarisches System ist
Das US-System kennt keine Landeslisten bei den Präsidentschaftswahlen
Will ein Amerikaner als Präsidentschaftskandidat kandidieren
kann er entweder als unabhängige Einzelperson oder als Vertreter einer Partei sich registrieren lassen
dass man mehr Unterstützung und mehr Gelder erhält
Letzteres hat den Vorteil
Stehen mehrere Kandidaten fest
beginnen die Vorwahlen („Primaries“)
Hierbei wählen die einzelnen Bundesstaaten ihre Favoriten unter den Kandidaten der Parteien
Man unterscheidet dabei zwischen „offenen“ und „geschlossenen“ Vorwahlen
Während man sich in geschlossenen Vorwahlen als Wähler einer Partei registrieren lassen muss
können in einigen Bundesstaaten theoretisch alle Wähler über den Präsidentschaftskandidaten zum Beispiel der Demokraten abstimmen
Jeder Bundesstaat schickt dann im Sommer eines Wahljahres eine Delegation zu den so genannte „National Conventions“ - einer Art Parteitag - auf denen die Kandidaten gekürt werden
Formal müssen die Wahlmänner nicht den Kandidaten wählen
den die Mehrheit der Wähler ihres Staates gewählt haben
Allerdings haben die erst Mitte des 20
weil auch bisher unbekannte
Jahrhunderts eingeführten Vorwahlen erheblich zur Entmachtung der Parteien beigetragen
aber charismatische Parteien durch Erfolgsstories in den Vorwahlen riesige Zustimmungswerte landesweit generieren konnten
Die heiße Phase der Präsidentschaft beginnt im August und geht bis November
der auf den ersten Montag im November folgt“ statt und dazwischen passiert einiges
am ersten Dienstag
Die landesweiten Wahlen finden immer „in einem durch 4 ohne Rest teilbarem Jahr
Als erstes wären da die Schlachten um Spenden
Unterstützer und der eigentliche Hauptwahlkampf zu nennen
Anders als in Deutschland sind Parteien als Institutionen im Wahlkampf nicht die wichtigsten Faktoren
die Spendenverteilung und die Unterstützung von Kandidaten und Parteien übernehmen
Vielmehr konzentrieren Hauptwahlkämpfe umfassende gesellschaftliche Kräfte - vor allem die so genannte PACs („Political Action Committees“)
die in den USA das Wahlkampfmanagement
die von einem Individuum
Parteien
PACs sind Gruppen aus dem gesellschaftlichen Umfeld
Lobbygruppen oder ganz anderen Strukturen ins Leben gerufen wurden
von Unternehmen
Da in den USA jeder für jeden Kandidaten werben darf
erfolgt auf diesem Wege der Großteil der Wahlkampfunterstützung
Da seit der Einführung öffentlicher Wahlkampfunterstützung eigentlich große Spenden an Kandidaten untersagt sind
kommt den PACs noch eine weitere zentrale Aufgabe zu: das Spendensammeln
Denn nur über den Umweg eines PACs können Spenden ohne Größenbegrenzungen an eine Partei und an einen Kandidaten weitergeleitet werden
wird so Wahlkampfhilfe meist an mehrere Kandidaten gleichzeitig geleistet
Da auch Unternehmen und Gewerkschaften entsprechende Gruppierungen aufbauen können
Die US-Verfassung sieht keine direkte Wahl des Präsidenten durch das Volk vor
die wiederum ihrerseits den Präsidenten und den Vizepräsidenten wählen
Stattdessen wählen die US-Bürger Wahlmänner (Electors)
Die Anzahl der Wahlmänner pro Bundesstaat entspricht dabei der Anzahl der Kongressabgeordneten des Staates
da jeder Staat zwei Senatoren und mindestens einen Abgeordneten zum Repräsentantenhaus entsendet
Jeder Staat darf demnach mindestens 3 Wahlmänner entsenden
dass die Bevölkerung eines Bundesstaates einem Kandidaten aus ihrem Staat bevorzugen würde
sondern auch die Befürchtung der Verfassungsautoren
Ursprünglicher Grund für die indirekte Wahl des Präsidenten durch Wahlmänner waren nicht nur die Entfernungen zwischen den ursprünglich 13 Staaten der USA
Somit hätten bevölkerungsreiche Bundesstaaten einen großen Vorteil bei der Wahl des Präsidenten
Seit dem 23
Ammendment können auch Einwohner des District of Columbia bei den Präsidentschaftswahlen teilnehmen
Zuvor war ihnen dies verwehrt
da dieses Gebiet vom Kongress selbst verwaltet wird und deshalb kein US-Bundesstaat ist
Bei den Präsidentschaftswahlen entsendet der District of Columbia 3 Wahlmänner
auf welche Weise die Wahlmänner bestellt werden
Die Verfassung überlässt es den einzelnen Bundesstaaten
zum Teil von der Legislative eines Bundesstaates bestellt
Zu Beginn wurden die Wahlmänner zum Teil durch direkte Volkswahl gewählt
Bis Mitte des 19
Jahrhunderts hatte sich jedoch in allen Bundesstaaten die Volkswahl der Wahlmänner durchgesetzt
als letzter Staat führte 1860 South Carolina die Volkswahl ein
Gemeinsam mit dieser Tendenz zur Volkswahl entwickelte sich das Prinzip the Winner takes it all
die in einem Staat die relative Mehrheit erreicht
alle Wahlmänner des Staates
Dabei entsendet die Partei
Maximal 51 % der Stimmen reichen demnach für 100 % der Wahlmännerstimmen eines Staates
der Wahlmann mit der relativen Mehrheit des Wahlkreises gilt als gewählt
gibt es allerdings auch Ausnahmen von dieser Regel: Maine und Nebraska unterteilen den Staat in Wahlkreise
Da die Staaten die Wahlordnung bestimmten
dass Wahlmänner aus verschiedenen Parteien gewählt werden
Dadurch ist es auch möglich
dieses System einzuführen
Anlässlich der US-Präsidentschaftswahlen 2004 gab es auch in Colorado eine Volksabstimmung
diese scheiterte jedoch
Laut Verfassung treten die Wahlmänner am zweiten Mittwoch im Dezember zusammen und wählen den Präsidenten und den Vizepräsidenten
Die Wahlen finden dabei für jeden Bundesstaat getrennt statt
die Schöpfer der US-Verfassung wollten damit Korruption und Händel verhindern
Die Elektoren geben je eine Stimme für einen Präsidenten und eine für einen Vizepräsidenten ab
Entweder Präsident oder Vizepräsident müssen dabei aus einem anderen Staat stammen als die Wahlmänner
Sieger der Wahl ist jeweils der Kandidat
der die absolute Mehrheit der Wahlmännerstimmen auf sich vereint
der Senat den Vizepräsidenten
so wählt das US-Repräsentantenhaus als Kammer
die dem Volk am nächsten ist den Präsidenten
Sollte keine absolute Mehrheit für einen Kandidaten zustande kommen
die am meisten Stimmen auf sich vereinen konnten
Dabei wählen sie jeweils aus den fünf Kandidaten aus
Kommt im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit für einen Kandidaten zustande
so erfolgt eine Stichwahl zwischen den beim ersten Wahlgang führenden Kandidaten
Amtseinführung des neuen Präsidenten ist im Folgejahr am 20
Januar
Die Wahlmänner sind formell nicht an das Votum des Wählers gebunden
in denen ein eindeutiges Votum bereits deutlich absehbar ist
Sogenannte unfaithful Electors (treulose Wahlmänner) treten tatsächlich manchmal auf
allerdings meist in Fällen
1836 konnte allerdings Richard Johnson
der Vizepräsidentschaftskandidat von Martin Van Buren nicht die erforderliche absolute Mehrheit an Wahlmännern für sich verbuchen
der dann trotzdem Johnson wählte
Gemäß Verfassung ging die Entscheidung daraufhin an den US-Senat
Die Wahl des Vizepräsidenten wurde mit dem 12
Amendment zur US-Verfassung geändert
Zuvor gaben die Wahlmänner zwei Stimmen für einen Präsidentschaftskandidaten ab
wobei ein Kandidat nicht aus dem Heimatstaat des Wahlmanns stammen durfte
Dadurch sollte das Ungleichgewicht der bevölkerungsreichen Bundesstaaten gedämpft werden
Der Kandidat mit den meisten Stimmen wurde daraufhin Präsident
derjenige mit den zweitmeisten Stimmen Vizepräsident
Dieses System wurde ursprünglich für ein politisches System ohne Parteien entworfen
führte dies dazu
dass Präsident und Vizepräsident aus verschiedenen Parteien stammten und gegeneinander arbeiteten
Als sich jedoch Parteien herausbildeten
wählte das Repräsentantenhaus erst nach 36 Wahlgängen Jefferson zum Präsidenten
Nachdem bei den Wahlen 1800 ein Patt zwischen den beiden erstplatzierten Kandidaten Thomas Jefferson und Aaron Burr entstand
wurde daraufhin das 12
Um derartige Vorgänge künftig zu verhindern
Amendment erlassen
Die indirekte Wahl des Präsidenten über Wahlmänner ist umstritten
Wesentliche Kritikpunkte sind vor allem die Verteilung der Wahlmännerstimmen
die nicht genau der Bevölkerungsverteilung entspricht
führt dies zu einer Übergewichtung bevölkerungsarmer Staaten
Da ein Staat immer zwei Stimmen mehr als die Anzahl der Abgeordneten zum Repräsentantenhaus hat
North Dakota
Vermont und Wyoming) mit insgesamt 3.119.000 Wahlberechtigten 21 Wahlmännerstimmen
Zur Wahl 1988 hatten etwa die sieben bevölkerungsärmsten Bundesstaaten (Alaska
South Dakota
Delaware
genauso viel wie Florida mit 9614000 Wahlberechtigten
District of Columbia
Dadurch und durch das Prinzip des The winner takes it all ist es möglich
der nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten hat
dass ein Kandidat zum Präsidenten gewählt wird
Tatsächlich trat ein solcher Fall bereits 1824 (John Q
Adams) und 2000 (George W
Bush) ein
dass ein Kandidat gewählt wurde
trat ebenfalls schon 15 Male ein
im 20
der lediglich die relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhielt
Der Fall
Jahrhundert unter anderem bei John F
Richard Nixon 1968 und Bill Clinton 1992 und 1996
Kennedy 1960
dass das Wahlsystem ursprünglich nicht dazu gedacht war
Von den Befürwortern wird dagegen ins Feld geführt
allein die Mehrheit in der Bevölkerung zu repräsentieren
die sich sowohl auf eine ausreichende Unterstützung in der Bevölkerung als auch auf eine möglichst breite Grundlage in verschiedenen Staaten berufen können
durch den gewährleistet werde
dass nur Kandidaten gewählt werden
Stattdessen sei das indirekte Wahlsystem ein Kompromiss
Dadurch würden die Rechte von Minderheiten stärker berücksichtigt
Der eigentliche Urnengang zur Präsidentschaftswahl läuft über Wahlmänner und ist nicht ganz frei von Komplikationen
wie die Wahl 2000 gezeigt hat
die in ihrem Namen die Stimme für einen der Kandidaten gibt
sondern eine mittelbare Instanz an Wahlmännern (Electors)
In den USA kennt man nur das Mehrheitswahlrecht - die einzelnen Bundesstaaten wählen dabei nicht direkt den Präsidenten
Jeder Bundesstaat stellt dabei so viele Wahlmänner
wie er Senatoren und Abgeordnete stellt
Fazit dieses Prozederes: 51 % der Stimmen eines Staates reichen für 100 % der Wahlmännerstimmen
dass George W
So kommt es auch
obwohl weniger als die Hälfte der US-Wähler für ihn gestimmt hat. [Bearbeiten]
Bush die Wahlen von 2000 offensichtlich gewonnen hat (was aber auch umstritten ist)
Verbände
In kaum einem Element des US-Systems wird der organisierte Pluralismus so deutlich wie in der Aufstellung des Verbändewesens
Ebenso wie in Deutschland aggregieren sich Interessen in den USA in Unternehmens-
die breite Interessen (zum Beispiel Umweltschutz) oder „single issues“ (zum Beispiel die Waffenbesitzerlobby der National Rifle Association (NRA)) vertreten können
Arbeitnehmer-
Berufs- und Agrarverbänden und Bürgerinitiativen
Anders aber als in Deutschland stehen Verbände in einem weitgehend freien Wettbewerb
ohne dass der Staat oder Parteien einseitig bestimmte Verbände bevorzugen oder sogar offiziell in den Gesetzgebungsprozess einbinden
Zudem verlief die Entwicklung vieler Verbände deutlich später als in den USA
was zu dem sehr fragmentierten und heterogenen Wesen der Interessenorganisationen insgesamt geführt hat
So sind Gewerkschaften teilweise deutlich liberaler als in Europa und auch andere Verbände existieren redundant und nehmen eine Vielzahl von Stellungen ein.
[X] Schliessen
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