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Diskussion : Phobie
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Phobie
Stichpunkte
Allgemein
das heißt eine unbegründete
Tätigkeiten oder Personen (der phobische Stimulus)
Gegenständen
anhaltende Angst vor Situationen
Eine Phobie (auch phobische Störung) ist eine krankhafte Angst
Sie außert sich im übermäßigen
unangemessenen Wunsch
den Anlass der Angst zu vermeiden
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht
Das Suffix -phobie kommt von griechisch Φοβος (spr
Fóbos
jedoch -fobÃe) und bedeutet Furcht. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Einordnung 2 Symptomatik 2.1 Agoraphobie 2.2 Soziale Phobien 2.3 Sonstige (einfache) Phobien 3 Häufigkeit 4 Ursachen 5 Behandlung 5.1 Medikamente 5.2 Psychotherapie 5.3 Selbsthilfegruppen 5.4 Weiterführende Artikel [Bearbeiten]
Einordnung
In den zur Zeit gebräuchlichen Diagnosesystemen der Psychiatrie werden die Phobien als Teil der Angststörungen gesehen
die soziale Phobie und die speziellen
Bei den Phobien unterscheidet man die Agoraphobie
auch sonstige oder einfache Phobien genannt. [Bearbeiten]
Symptomatik
[Bearbeiten]
Agoraphobie
Wörtlich bedeutet der Begriff „Platzangst“ und meist ist die Angst vor großen freien Räumen oder Menschenansammlungen auch vorhanden
Man findet jedoch oft auch Angst vor engen Räumen wie Aufzügen
Flugzeugen und anderem bei den gleichen Menschen
das Verbindende ist aber das Gefühl
eine Situation nicht allein bewältigen oder kontrollieren zu können
Das mag zuächst paradox wirken
Meist geht damit auch das dringende Bedürfnis nach Schutz und Begleitung durch eine andere Person einher
Relativ häufig tritt die Agoraphobie zusammen mit Panikattacken auf
weshalb eine eigene Diagnose für diese häufige Verbindung üblich ist. [Bearbeiten]
Soziale Phobien
z. B. bei einem Vortrag („Bestimmt fange ich an zu stottern und blamiere mich bis auf die Knochen“) oder beim Essen („Meine Hände werden zittern
die anderen glauben sicher
ich bin Alkoholiker“)
von anderen beobachtet und negativ bewertet zu werden
Kennzeichnend für die Soziale Phobie ist die Furcht
Die Ängste können sehr ausgedehnt (fast alle Kontakte werden gemieden) oder umschrieben sein („Nur
wenn ich Schecks unterschreiben muss“)
Ein nahe verwandtes Bild mit fließendem Übergang zur Sozialen Phobie ist die so genannte Erythrophobie
die Furcht vor dem Erröten (in Gegenwart anderer). [Bearbeiten]
Sonstige (einfache) Phobien
Hierbei handelt es um das
z
was die meisten unter einer Phobie verstehen dürften: Die zahlreichen verschiedenen Ängste vor Dingen oder Situationen
Messern und anderem mehr
Schlangen
Krankheiten
Mäuse und Ratten)
B. vor Tieren (Spinnen
Nicht alle Phobien sind behandlungsbedürftig (man kann mit einer Angst z
B. vor Löwen in unseren Breiten ganz gut leben)
Andererseits kann es auch hier schwerste Ausprägungen mit sehr starkem Leidensdruck geben
Die Belegung der einzelnen Formen mit komplizierten Namen bringt mit den wenigen hier schon erwähnten Ausnahmen keinen Erkenntnisgewinn für Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten und ist heute weitgehend verlassen worden
was für die übrigen Angststörungen (Generalisierte Angststörung
Wer einzelne Bezeichnungen nachsehen möchte
Panikattacken) nicht gilt – allerdings um den Preis unterschiedlich starker Einschränkungen des Alltagslebens. [Bearbeiten]
findet sie in der Liste der Phobien. Gemeinsam ist den drei aufgelisteten Krankheitsformen
dass durch die Vermeidung des angstauslösenden Gegenstands oder der Situation Angstfreiheit erreicht werden kann
Häufigkeit
ist eine Bestimmung der Häufigkeit nicht einfach
Da insbesondere die einfachen Phobien nicht immer das Alltagsleben beeinträchtigen
Es werden für die Lebenszeitprävalenz Zahlen von etwa 11 % für die einfachen Phobien
von ca
13 % für die Soziale Phobie und von 5 % für die Agoraphobie genannt
Generell treten Angststörungen bei Frauen etwa doppelt so häufig wie bei Männern auf
insbesondere ist der Unterschied bei der Agoraphobie ausgeprägt. (Quelle der Zahlenangaben: Möller - Laux - Kapfhammer: Psychiatrie und Psychotherapie
Berlin Heidelberg 2000) [Bearbeiten]
Ursachen
Es gibt zahlreiche Theorien zur Entstehung der Phobien
was in der Umkehr darauf schliessen lässt
dass niemand es wirklich genau weiß
Fest steht eigentlich nur
diese allein aber bei weitem nicht ausreichen um eine Entstehung durch Erbfaktoren allein anzunehmen
dass Phobien familiäre Häufungen aufweisen
Man spricht also von multifaktorieller Genese
die einzelnen Psychotherapieschulen arbeiten mit jeweils eigenen Krankheitsmodellen und die Pharmakologie hat wieder ihre eigenen Annahmen
Im Einzelfall wird man also nicht darum herumkommen
was seinen Nutzen durch den Erfolg der daraus abgeleiteten Behandlung beweisen muss. [Bearbeiten]
für jeden Menschen ein eigenes Modell der Krankheitsentstehung zu entwerfen
Behandlung
[Bearbeiten]
Medikamente
Meist werden zunächst SSRI angewandt
trizyklische Antidepressiva oder MAO-Hemmer versuchen
bei Nichtansprechen kann man Buspiron
aber die Gefahr einer Abhängigkeit beinhalten
die gut wirken
Vielfach werden auch Benzodiazepine verwendet
Generell sind die Erfolgsaussichten für eine medikamentöse Behandlung schlechter als bei Depressionen oder Schizophrenien
die Gefahr des Wiederauftretens von Symptomen nach Absetzen der Medikamente ist hoch
Daher wird fast in allen Fällen die Kombination von Medikamenten mit Psychotherapie empfohlen. [Bearbeiten]
Psychotherapie
abgestufter Exposition und Expositionstherapie über verschiedene nachweisbar wirksame Therapieformen verfügt
Die Behandlung von Phobien ist geradezu eine Spezialität der Verhaltenstherapie
die mit Reizüberflutung
dass Betroffene in die Situationen gehen
Ziel ist es dabei
die sie bisher gemieden haben
Sie können hierdurch erleben
dass die Situation als solche nicht gefährlich ist und sie ihre Angst ertragen können
wenn auch Nachweise für die Wirksamkeit nicht in der Ausführlichkeit vorliegen wie für die Verhaltenstherapie
Mit der Zeit wird die Angst nachlassen und sie werden mit der Situation Gefühle der Ruhe und Entspannung verknüfen. Auch die Anwendung von tiefenpsychologischen oder analytischen Verfahren kann nützlich sein
Unabhängig von der gewählten Therapieform spielen Information über die Krankheit und das Bewältigen der angstauslösenden Situationen (Konfrontation) immer eine grosse Rolle. [Bearbeiten]
Selbsthilfegruppen
können Selbsthilfegruppen eine sehr wichtige Ergänzung für die anderen Behandlungsformen sein und/oder nach Ende einer Behandlung deren Erfolge sichern helfen
Sofern nicht die Krankheit selbst dem Betroffenen hier Schwierigkeiten bereitet
In den letzten Jahren wird auch das Internet für die Hilfe Betroffener untereinander vielfältig genutzt. [Bearbeiten]
Weiterführende Artikel
Liste der Phobien
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Phobie
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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