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Diskussion : Perle
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Perle
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Allgemein
Eine Perle ist ein fester
abgerundeter Gegenstand; sie entsteht in der Schale von Muscheln
hauptsächlich Austern und wird zu Schmuckzwecken gezüchtet bzw. geerntet. Perlen bilden sich innerhalb des Oberteils der Schale einer Muschel
Als Reaktion auf einen störenden Gegenstand innerhalb der Schale sondert die Muschel Schichten von Kalziumkarbonat (CaCO3) in mineralischer Form von Aragonit oder Calcit (Kristallstrukturen des Kalziumkarbonats) ab
die durch eine hornartige Substanz
dem Protein Conchiolin
zusammengehalten werden. Die Kombination von Kalziumkarbonat und Conchiolin ist das Perlmutt. Der einzigartige Glanz der Perlen entsteht durch die Reflexion und Brechung des Lichts an den Grenzflächen von Schichten aus Proteinen und Kalziumkarbonat und wird um so feiner
je dünner und zahlreicher die Schichten sind
Das Irisieren einiger Perlen entsteht dadurch
dass sich die zurückgeworfenen Strahlen zum Teil auslöschen oder verstärken
ein Phänomen das als Interferenz bezeichnet wird
dass das einfallende weiße Licht an aufeinanderfolgenden Grenzflächen so reflektiert wird
manchmal mit cremigem oder violettem Farbton
Blau
Grün
aber können mit Gelb
Braun oder Schwarz abgetönt werden
Perlen sind normalerweise weiß
Schwarze Perlen werden wegen ihrer Seltenheit häufig sehr hoch geschätzt. Fast alle Perlen
die heutzutage für Schmuckherstellung verwendet werden
indem man einen Kern in die Austern hineingibt
werden gezüchtet
Die Perlen können dann normalerweise zwei Jahre später geerntet werden
Größe
Farbe
Diese Art der Aquakultur wurde von dem Japaner Kokichi Mikimoto entwickelt
Makellosigkeit und Symmetrie ermittelt
und bereits 1896 patentiert. Der Wert der Perlen als Schmuck wird durch eine Kombination von Glanz
so wird eine kleine japanische Perle häufig höher als eine größere Südseeperle bewertet
Unter diesen Eigenschaften ist der Glanz das wichtigste Merkmal der Perlenqualität in den Augen der Juweliere
vollkommen makellose Perlen sind selten
werden überaus geschätzt und dienen der Herstellung von Ringen. Tränenförmige Perlen werden häufig als Anhänger verwendet. Unregelmäßig geformte Perlen werden häufig in den Perlenketten verwendet. [Bearbeiten]
Große
Schwarze Perlen
Perlen mit dunkler Färbung kommen aus dem Südseeraum und sind unter dem Namen "Schwarze Perlen" bekannt
Die dort heimische schwarzlippige Perlauster (lat.: pinctada margaritifera) sondert eine graue bis schwarze Perlmuttsubstanz ab
Seit 1963 wird die schwarzlippige Perlauster gezüchtet
Dafür werden die Larven freilebender Austern eingefangen und an Muschelgitter aufgezogen
Drei Jahre später wird der ausgewachsenen Auster ein Perlmuttkern eingepflanzt
Nach weiteren zwei bis drei Jahren entscheidet sich
ob sich um diesen Kern eine Perle gebildet hat
schwarzen Naturperlen ist die berühmte "Azra"
Eine der bekanntesten dieser seltenen
Sie ist das Herzstück einer Kette der russischen Kronjuwelen
Schätzungen zufolge müssen mehr als 15.000 Perlaustern geöffnet werden
um eine dieser erlesenen Perlen zu finden. [Bearbeiten]
Legenden um die schwarze Perle
der über einen Regenbogen auf die Erde hinabstieg
Einer polynesischen Legende nach wurde die Perlauster den Menschen von "Oro" (dem Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit) gegeben
Es geht auch die Geschichte um
dass er dieses Geschenk aus Liebe zur schönen Prinzessin der Insel Bora-Bora machte
um die Perle und damit Weisheit zu erringen. [Bearbeiten]
Im Kaiserreich China wurde die schwarze Perle - ein Symbol der Weisheit - von den Zähnen eines Drachen gehalten
den es zu besiegen galt
Glasperlen
Bild nicht gefunden Auswahl von Glasperlen Perlen aus Glas werden in der Regel gewickelt
Die Glasperle gehört zu den ältesten Schmuckstücken der Menschheit
Neben den einfachen urgeschichtlichen Exemplaren existiert ein sehr breites und vielfältiges Spektrum an Perlen aus den Epochen der Frühgeschichte
Die Zeit der Merowinger kennt neben einer Vielzahl einfacher Perlen auch besonders komplexe Exemplare
die so genannten Millefiori-Perlen (= 1000 Blüten)
deren Entstehung unterschiedlich beschrieben wird
Bei dieser Technik wird die Perle aus mehreren Elementen zusammengesetzt
Das gewünschte Muster wird aus verschiedenfarbigen Glasmassen gebildet
so dass sich ein Faden von einer bestimmten Dicke ergibt
dessen Querschnitt immer noch das - nun aber verkleinerte - Muster aufweist
Sodann wird die erhitzte und noch weiche Glasmasse auseinander gezogen
die - aneinander gelegt - das Muster der Perle ergeben werden
Aus diesem Stab werden Plättchen geschnitten
Die Plättchen werden erhitzt
so dass sie miteinander einen Verbund eingehen
und das noch formbare Glas wird um einen Stab gewickelt
um ein Fadenloch zu erhalten
und zusammen geschmolzen
Soll die Perle eine stabförmige Struktur oder eine polygone Grundform behalten
wird sie durch Bearbeitung (Aufdrücken auf die Arbeitsfläche) in diese Form gebracht
in der Regel in den Farben gelb
opake (= Licht undurchlässige) Perle
Häufigste Art der frühgeschichtlichen Perle ist jedoch die monochrome (= einfarbige)
braun oder orange
Farbgebend waren Pigmente
die bei der Metallverarbeitung als Abfallprodukte entstehen
die in der Regel aus Oxiden hergestellt wurden
Zusätzlich war den frühgeschichtlichen Perlenmachern schon die Wirkung von reduzierenden und oxidierenden Schmelzatmosphären bekannt
so wurde durch Verwendung von Fe(III)- und Fe(II)-Oxiden farblich völlig unterschiedliche Ergebnisse erzielt
Sie wurden genutzt
um die Farbgebung zu beeinflussen
deren einfache und nach heutiger Auffassung zum Teil minderwertigen Perlen lange Zeit von der Forschung gar nicht beachtet wurden
Diese komplexen chemischen Kenntnisse werfen ein völlig anderes Licht auf die Merowinger
Die nicht einwandfreie Oberfläche eines Teils der frühgeschichtlichen Perlen lässt sich meist durch den Einsatz von zu viel Pigment erklären
deren Oberfläche ohne eine Veränderung scheinen und - von der Optik ausgehend - auch in neuerer Zeit produziert worden sein könnten
weisen einen höheren Anteil von Glasmatrix auf
Gleichaltrige Perlen
dass Perlen nicht zentral produziert wurden
die sich jedoch archäologisch bislang nur schwer nachweisen lassen. Siehe auch: Kunstperlen-Majòricas bg:Перла da:Perle en:Pearl ja:真ç? nl:Parel sl:Biser zh:ç??ç?
und daraus
starke Qualitätsunterschiede (= unterschiedliche Gehalte von Glasmatrix) aufweisen
lässt sich schließen
dass viele Perlen auch in einer regional gebündelten Einheit wie einem Gräberfeld oder auch einem einzelnen Grab einer Nekropole
Allein aus dieser Tatsache
sondern in vielen lokalen und regionalen Werkstätten
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Perle
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
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